dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit!

Bilder: dick gefüttert-krank gefüttert!
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Mein Pferd hat Hufrehe, und nun?
Saiga
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit!

Beitrag von Saiga »

hallo ihr,
das hier ist wirklich ein trauriges Kapitel. Leider kann ich mitreden, obwohl ich mir einmal geschworen hatte, nie eine Hufrehe verursachen zu wollen.

Es geht um Saiga, eine 155cm kleine WB-Stute hann. Abstammung. Hier war sie 6 Jahre alt und im vollen Saft
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6 Jahre später spedierte sie mich in den Dreck und knapp am Rollstuhl vorbei (mittelschwere Rückenverletzung). Ich habe sie danach nicht mehr geritten, konnte sie aber noch halbwegs in Form halten...
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...bis ich ihren alten Freund himmelwärts schicken musste, und dafür eine uralte, brandmagere Stute ans Futter nahm. Leider realisierte ich zu spät, dass die alte Lady in ihrer abgetrennten Nachtboxe zwar halbwegs brav gefressen hat, aber dann tagsüber keinen Hunger mehr hatte. Saiga übernahm diese Aufgabe grosszügig, und hat nebst ihrem Heu auch das Frühstück der alten Dame verputzt. Hier der traurige Höhepunkt, kurz vor der ersten Hufrehe:
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Nach einer Woche waren die Schmerzen zum Glück vorbei. Im Mai, als ich in den Ferien war, kam trotz Mini-Weide der zweite Schub, zwei Tage, bevor ich nach Hause kam. Dieses Mal zog er sich über zwei Monate hin.
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Ich konnte Saiga dann ein Jahr lang symptomfrei halten, aber zu welchem Preis... die andern durften auf die Weide, und sie musste zuschauen
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Trotz aller Anstrengungen kam aber anderthalb Jahre nach dem ersten der dritte und letzte Schub. Der Auslöser (???) schien mir dieses Mal eine sehr zurückhaltende Hufbearbeitung zu sein; fett war sie zu dem Zeitpunkt schon längst nicht mehr. Ich musste mir eingestehen, dass ich sie in meiner Haltung nicht im Griff hatte, und als sich dieser Schub auch über mehr als einen Monat hinzog, erlöste ich das Pferd. Damals wusste ich noch wesentlich weniger über Hufrehe, EMS und die ganzen Zusammenhänge; und über Fruktan wusste ich auch nur gerade, dass es irgend ein Zucker ist. Mir kommen heute noch die Tränen, wenn ich daran denke, dass das ganze Leiden nicht hätte sein müssen...
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Eddi
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit!

Beitrag von Eddi »

Hallo Saiga,
an dieser Stelle ein HERZLICHES WILLKOMMEN an dieser Stelle,
Dankeschön für das Einstellen Deiner traurigen und so typischen Geschichte die hoffentlich vielen Pferden helfen kann.

Eddi
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Zottelchen
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von Zottelchen »

oh, da kann ich auch ein paar Bilder stiften, :lol:
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Eddi
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von Eddi »

wow :2daumenhoch:
Was ist das ein hübscher Kerl geworden!!!!!!
Schön von euch soetwas zu lesen!

LG Eddi
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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-Manu-

Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von -Manu- »

gratuliere Erika zu dem erfolg :wink:
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wotan
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von wotan »

wow,das haut einen echt um..das sind zwei verschiedene pferdle..oder? :shock: gut schauts aufm zweiten bild definitv aus,weiter so :wink: :2daumenhoch: lg stephi
black_devil
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von black_devil »

ich hab auchnoch ein bild wo er dick war....24 stdkoppel...

dicker bauch,schlauchumgebung war auch "geschwollen" hengsthals...deutlich zu sehen...

der hals ist nun weg,die rippen gut zu fühlen...leider habe ich kein vergleichsfoto evt folgt es noch...
doch ich habe noch fotos von ihmwo er gerade angekommen ist 1. tag
Gizmo-Angel
Beiträge: 200
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von Gizmo-Angel »

Animiert von Euren Beiträgen hab ich auch mal nach Vergleichsfotos geguckt.

Haikon im September 2008 (da hatte ich ihn grad gekauft)
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Haikon am 02.12.2010
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preciousVgirl
Beiträge: 10
Registriert: 08.07.2012, 21:15

Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von preciousVgirl »

keine Bilder, aber jede Menge Scham.
ich wusste, meine Kleine ist zu dick, habe das auch gesagt, aber nicht nachdrücklich genug, weil ich bis dato keine Ahnung von Rehe hatte. Die Stallbesitzerin, die ich aufgrund der Entfernung nicht kontrollieren konnte, hat trtz meiner Bitte weiter dicke Heu gefüttert + 3h-5h Weide und das bei einem älteren Haflinger :(
Scheiße, dass man sich erst damit beschäftigt, wenn es zu spät ist...
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eff-eins
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Registriert: 24.02.2012, 15:47

Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von eff-eins »

preciousVgirl hat geschrieben:keine Bilder, aber jede Menge Scham.
ich wusste, meine Kleine ist zu dick, habe das auch gesagt, aber nicht nachdrücklich genug, weil ich bis dato keine Ahnung von Rehe hatte. Die Stallbesitzerin, die ich aufgrund der Entfernung nicht kontrollieren konnte, hat trtz meiner Bitte weiter dicke Heu gefüttert + 3h-5h Weide und das bei einem älteren Haflinger :(
Scheiße, dass man sich erst damit beschäftigt, wenn es zu spät ist...
Zu spät um eine erste Hufrehe zu verhindern ist es in der Tat, um weitere Schübe zu verhindern ist es G.sD. nicht. Deshalb ist es immens wichtig mögliche Auslöser zu kennen und dieses konsequent in der Haltung zu berücksichtigen . Das lockerungen häufig zu wiederholten Schüben führen ist hinreichend bekannt, und man sollte sich im Interesse des Tieres die Erfahrungen der Anderen zu Nutze machen und auf Experimente verzichten, die gehen in den seltensten Fällen gut für das Pferd aus.
Irgendwann kommt eine Rehe aus der es kein Zurück mehr gibt, und darauf lässt man es sicher nicht ankommen, oder? Besonders schwere Pferde benötigen unbedingt sofort eine Entlastung der Hufe um einer Rotation und einer Hufbeinsenkung entgegenzuarbeiten!!!!
Eine Hufrehe bedeutet keine Unbrauchbarkeit des Pferdes, sie können durch richtige Haltung und Hufpflege später wieder voll eingesetzt werden und erfreuen sich bester Gesundheit wenn die Krankheitsphase überstanden ist, also immer schön den Kopf hoch!!! :tröst:
LG Kathi
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xmerci
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von xmerci »

Hallo

habt ihr die aktuelle Sendung der Pferdeprofis gesehen?

Das Pferd Impuls (Problempferd Anuk konnte nicht alleine sein) hat doch bestimmt EMS oder?
ich war erschreckt als ich den Hals und Po gesehen habe!
Wie weit die denn dann schon die Krankheit fortgeschritten dass es so massiv zu sehen ist?
Ich frage mich wann die HR kommt.
Indira
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von Indira »

mir sind auch sofort die Fettpolster am Kamm und auf der Kruppe aufgefallen...

aber ich sehe momentan auch hier rundherum sehr viele Pferde, die so aussehen... teilweise ohne bisher je eine Rehe gehabt zu haben trotz 24 h Weide... manche scheinen da echt ein bisschen Glück zu haben :kinn:

trotzdem sollte man auf dieses Glück nicht hoffen, sondern Gegensteuern!
samydeluxe
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von samydeluxe »

Hallo !
Das ist mein jetziger Pflegefall, 17 Jahre alt, ca. 1,30m gross. Mit Gegenlicht sieht man das Desaster!
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Der ist trotz TA- Behandlung immer wieder auf die Weide gestellt worden, manchmal mit Maulkorb, halt nach Ermessen. Müsli gab es je nach Laune. Jetzt ist er bei mir und leidet an akuter Rehe
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schulpengat
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von schulpengat »

Kimberly Januar 2011 vor Cushing Diagnose
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schulpengat
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Re: dick gefüttert - krank gefüttert: eine traurige Wahrheit

Beitrag von schulpengat »

Kimberly aktuell September 2014

erreicht mit geeigneten Futtermitteln- komplete Futterumstellung, Prascend, keiner Weide mehr und Bewegung :grin:
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