ich kann dir deine berechtigten Fragen nach den Werten leider nicht beantworten, da ich sie nicht kenne.
Die aktuelle Dosis sind 1,5 Tabletten Pergolid/Tag. Eine Veränderung sehe ich nur am Fell, das wächst nicht mehr unaufhörlich - aber es ist kein "schönes" Fell. Er ist weiterhin sehr dünn, hat massives Kotwasser und Zahnprobleme.
An Futter bekommt er momentan:
- gewässertes Heu ad libitum (wir haben COBler dabei)
- moderaten Weidegang (witterungsbedingt 30 - 60 Minuten/Tag)
- ca 500gr Speedibeets aufgeweicht mit ca 200gr Luzerne aufgeweicht (frisst er jedoch nicht immer)
- ca 50gr Sonnenblumenkerne, welche ich auf 150gr/Tag erhöhen möchte
- Reiskleie bisher noch gar nicht
Ihm das ad libitum Heu wegzunehmen halte ich nicht für sinnvoll, da er wirklich sehr schlank ist. Die Muskulatur ist atrophiert und ich bin froh, über jeden Bissen, den er aufnimmt und nicht als Röllchen wieder ausspuckt.
Bierhefe etc. bekommt er nicht mehr und das seit mehreren Monaten.
Ich kann ihm Bierhefe kaufen (mit oder ohne Treber?) und ihm geben, klar.
Eddi,
genau darum geht es mir.
Ich möchte mich in kurzer Zeit schlau machen (denn viel Zeit habe ich nicht), um der Eigentümerin ein "Konzept" vorzustellen, wie man mit ihm weiter verfahren kann oder vielleicht sollte oder sogar muss.
Dies beinhaltet meinem Verständnis nach einen guten TA, der mehrfach testet und nicht das Blut unzentrifugiert durch die Gegend schaukelt (wobei er sagte, es gebe da ein neues Verfahrne, welches zentrifugieren und kühlen obsolet mache) - meine konkrete Fragen sind, in welchem Abstand getestet werden muss? Was muss getestet werden? Und sonst?
Diese Fragen scheinen euch wahrscheinlich ganz schön dumm vorzukommen, aber das Internet erzählt einem alles und nichts und auch die TAs widersprechen sich - ich denke einfach, dass ihr euch bereits seit Jahren damit beschäftigt und ich erhoffe mir hier insoweit Hilfe, dass ich weiß, was wann wie nötig wäre
zB verstehe ich nicht, warum er nicht ad libitum Heu bekommen sollte - er ist knochendürr.
Mit der Wiese - da bin ich auch sehr skeptisch, aber im Spätsommer hat ihm das einige zusätzliche Kilos beschert.
Ich möchte es auch keinesfalls so darstellen als sei die Eigentümerin uninteressiert - aber ich glaube, sie sieht das eher als "ist so" weil "kann man nicht ändern". Und an daran glaube ich einfach nicht, sondern daran, dass man sich selber informieren (was ich ihr aber keinesfalls abnehmen kann, darf und möchte!) und einen guten TA finden muss. Meine Hoffnung ist einfach, von eurer Erfahrung zu profitieren und einen Weg gezeigt zu bekommen, welchen ich der Pferdeeigentümerin gerne vorschlagen möchte - ob sie diesen Weg dann gehen wird (sie hat ja schon einiges unternommen, wenn es sich leider auch als Humbug herausgestellt hat. Jedoch als tierärztlich verordneter Humbug), das ist dann nicht meine Entscheidung. Da es aber bisher in unserem Umfeld niemand Kompetenes gab, ist die Situation halt einfach vertrackt.


