Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

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Cosi1306
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von Cosi1306 »

Prima, danke! 😊
Muss erstmal alles herausfinden wie es geht.
Bilder können dann auch einfach ins Tagebuch oder?
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eff-eins
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Ja genau, die kannst du ins Tagebuch stellen.

Ich muss selber zum Teil noch herausfinden wie was geht da die Forensoftware umgestellt wurde 🥵
LG Kathi
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von Cosi1306 »

Ach das erklärt warum hier einiges so anders aussieht. Und warum man das ABC nicht mehr aufrufen kann? Hatte mich bisschen gewundert
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eff-eins
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Ja genau, deshalb sieht hier nicht nur alles anders aus sondern funktioniert auch anders.
Versuche jetzt nochmal das ABC anzuklicken, geht es jetzt?
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von Cosi1306 »

Sowas ist immer blöd :haukopf:
Da steht dass ich keine Berechtigung habe dieses Forum zu lesen.
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eff-eins
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Ich habe dich jetzt im Rang umgeschrieben, jetzt müsste es aber funktionieren.
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von Cosi1306 »

Super!
Jetzt klappts !
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eff-eins
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Cosi1306 hat geschrieben: 03.10.2025, 19:46 Super!
Jetzt klappts !

:2daumenhoch:
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eff-eins
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Ganze Flohsamen in moderater Menge ( z.B. 150 Gramm/Tag )hilft zum entstanden besser als Flohsamenschalen.
Das adäquateste Mittel überhaupt um Sand raus zu bekommen ist Heu.
Das wurde durch infundieren in den Pferdedarm mal klinisch festgestellt.
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Kimbaley
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von Kimbaley »

eff-eins hat geschrieben: 05.10.2025, 15:06 Ganze Flohsamen in moderater Menge ( z.B. 150 Gramm/Tag )hilft zum entstanden besser als Flohsamenschalen.
Das kenne genau anders herum, in Bezug auf Sand aus dem Darm bekommen.
Die ganzen Flohsamen haben auch einen höheren Energiegehalt als die Schalen.
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eff-eins
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

eff-eins hat geschrieben: 16.10.2017, 13:30
eff-eins hat geschrieben:Sandaufnahme bei Pferden
Werden Pferde auf der Weide oder auf Paddocks gehalten, besteht die Möglichkeit, dass die Tiere über
das Gras oder zugegebenes Futter mehr oder weniger große Mengen Sand und Erde aufnehmen. Diese
können das Transportvermögen und damit die Ausscheidungskapazität des Gastrointestinaltraktes
überfordern, die Darmschleimhaut irritieren und damit eine Störung der Motilität herbeiführen. Daraus
resultierende Sand- oder Erdakkumulationen im Kolon begünstigen das Entstehen der so genannten
Sandkolik. Meist sind dabei die linke ventrale sowie die rechte dorsale Längslage des großen Kolons
betroffen, wobei das Lumen der betroffenen Darmabschnitte bis hin zu einer Obstipation verlegt werden
kann. Die für die Ausbildung von klinischen Symptomen erforderliche Menge des angeschoppten
Materials variiert von Pferd zu Pferd und kann somit nicht manifestiert werden. Ebenso ist nicht bekannt,
ob bei gegebenen Voraussetzungen die Aufnahme von Sand bei allen Pferden einer Herde zur
Anschoppung führt (Bertone et al. 1988). In Studien zur fäkalen Sandausscheidung konnte bei 56,4%
der 211 untersuchten Pferde (Isländer) aus insgesamt 19 Gestüten Sand im Kot nachgewiesen werden
(Husted et al. 2005). Die klinischen Symptome variieren ebenfalls, wobei Diarrhöen, infolge der
herabgesetzten Motilität, sowie Koliken am häufigsten zu beobachten sind (Bertone et al. 1988;
Ruohoniemi et al. 2001).
Diagnostische Maßnahmen reichen von rektaler Palpation und abdominaler Auskultation über
Ultraschall und Rötgenaufnahmen des Abdomens bis hin zur Kotuntersuchung. Letztere stellt eine
diagnostisch einfache und effiziente Methode dar, bei welcher mittels Aufschwemmung und
nachfolgender Sedimentation des Kotes eventuell enthaltene Sandfraktionen festgestellt werden können.
Dabei gelten Mengen von mindestens 5 mm Sediment (Suspension aus 200 g Kot in 1 Liter Wasser) als
Minimum, um Sand als mögliche Ursache von gastrointestinalen Störungen zu determinieren
(Husted et
al. 2005). Auch chemische Untersuchungen des Kotes auf den Gehalt an Rohasche (übliche Gehalte ca.100 g/kg TS) bzw. Salzsäure unlöslicher Asche (entspricht Sand) können hilfreich sein.
Risikofaktoren
Als Risikofaktoren gelten geographische Gegebenheiten mit dem Vorkommen von sandigen Böden
sowie Fütterungs- (Fütterung vom Boden, verschmutztes Futter) und Haltungsbedingungen (Haltung auf
Sandpaddocks). Weiterhin zu erwähnen sind Hitzeperioden mit nachfolgend trockenen Koppeln,
Weidehaltung auf Schwemmland sowie Nährstoffmangel.
Diätetik und Prophylaxe
Bei Verdacht oder aufgetretener Sandaufnahme sollte die Aufnahme weiterer Sandmengen
baldmöglichst unterbunden werden. Betroffene Pferde müssen primär mit leicht fermentierbaren,Pferd – Fütterung des equinen Patienten Klein & Coenen
148
qualitativ hochwertigen und sauberen Futtermitteln versorgt werden. Hierzu eignen sich vor allem Heu
bester Qualität, z. B. blattreiches Heu des ersten Schnittes, Heulagen oder Grassilgen.
Hartstengelige und schwer fermentierbare Futtermittel ebenso wie die Aufnahme von Stroh aus der
Einstreu sollten unbedingt vermieden werden, um den ohnehin in seiner Motilität eingeschränkten Darm
nicht noch zusätzlich zu belasten. Weiterhin können natürliche Schleim- und Quellstoffe aus Hafer und
Leinsamen sowie Weizenkleie und Flohsamen (Semen Psyllii) unterstützend eingesetzt werden. Diese
wirken als schwache Laxantien, vergrößern das Ingestavolumen und bewirken damit eine Dehnung der
Darmwand mit nachfolgender Steigerung der Peristaltik. Die Aufnahme erfolgt mit Flüssigkeit oder
bereits vorgequollen. Leinsamen können ungekocht und geschrotet in Mengen von 120 g an adulte
Pferde verfüttert werden. Höhere Mengen müssen vor dem Verfüttern 10 Minuten gekocht werden, um
die Zerstörung des Blausäure-freisetzenden Enzyms β-Glucosidase zu gewährleisten. Weizenkleie wird
in Dosierungen von 0,2 kg/100 kg KM gut akzeptiert. Sehr oft wird auch der Einsatz von Flohsamen
(Semen Psyllii) empfohlen. Hierbei handelt es sich um Samenschalen von Flohwegerich (Plantago afra)
oder Indischem Flohsamen (Plantago ovata). Flohsamen weist ein höheres Quellvermögen als Leinsamen
oder Weizenkleie auf und kann in einer Dosierung von 1 g/kg KM oral verabreicht werden
(Ungemach 2006). Die Fütterung sollte sich je nach Schweregrad der Sandanschoppung über 1 bis 3
Wochen erstrecken und kann auch als prophylaktische Maßnahme aller 6 Monate für 3 bis 4 Wochen
durchgeführt werden (Edens & Cargile 1997). Die Wirksamkeit von Flohsamen wird allerdings kontrovers
diskutiert. Bei Untersuchungen zur Effizienz von Flohsamen wurde den Versuchstieren (12 Ponys, 6
Versuchstiere, 6 Kontrolltiere) eine definierte Menge Sand (10 g/kg KM) chirurgisch in das Caecumverbracht. Nach 11-tägiger Behandlungsdauer (mit/ohne Flohsamen) und anschließender Rückgewinnung
des Sandes aus dem Darminhalt der euthanasierten Tiere konnten keine positiven Effekte
bezüglich der Eliminierung von Sand aus dem Darm belegt werden (Hammock et al. 1998), Tabelle 1.
Auch aus anderen Studien geht hervor, dass die Verabreichung von Flohsamen keinesfalls den
erwarteten Wirkungen entspricht. So erscheint einzig und allein die Fütterung von Heu als adäquate
Maßnahme, um Sand aus dem Gastrointestinaltrakt zu befördern. Dabei konnten für die Gabe höherer
Heumengen (2,5% der KM vs. 1,5% der KM) die größten Effekte nachgewiesen werden
(Lieb und Weise
1997), Tabelle 2.
Große Bedeutung liegt aber vor allem in der Vermeidung und Prophylaxe der Sandaufnahme. Daher
ist es ratsam, Pferden, welche auf Koppeln mit spärlichem Bewuchs gehalten werden, Raufutter in
entsprechenden Vorrichtungen anzubieten. Gleiches gilt für die Fütterungspraxis auf Paddocks.
Tabelle 1: Behandlungsschema und zurück gewonnene Sandmengen (%) von Versuchs- und
Kontrollgruppe 11 Tage nach intracaecaler Sandverabreichung
(modifiziert nach Hammock et al. 1998)
Gruppe caecale
Sandmenge Versuchsfutter zurück gewonnene Sandmengen Kontrollgruppe
(n=6)
10 g/kg KM Mischfutter (1 g/kg KM) (n=6) 27,4%
Versuchsgruppe
(n=6)
10 g/kg KM Mischfutter (1 g/kg KM)
+Flohsamenpellets (1 g/kg KM) (n=3)
+Flohsamenpuder (1 g/kg KM) (n=3)
39,2%+Flohsamenpuder (1 g/kg KM) (n=3)
39,2%
Pferd – Fütterung des equinen Patienten Klein & Coenen
149
Tabelle 2: mittlere Sandausscheidung (g) bei verschiedenen Fütterungsstrategien (modifiziert nach
Lieb und Weise 1997)
Versuchsfutter verabreichte Sandmenge (per Nasenschlundsonde) mittlere Sandauscheidung im Kot

Heu (1,5% des KG), 6 Tage 300 g 146 g
Heu (2,5% des KG), 6 Tage 300 g 285 g
Flohsamen (0,5 g/kg KG), 1x/d, 6 Tage 300 g 177 g
Flohsamen (0,25 g/kg KG), 2x/d, 6 Tage 300 g 134 g


Keinesfalls sollten Futtermittel hier direkt vom Boden an die Tiere verfüttert werden. Bei Fütterung der
Pferde direkt vom Boden auf Paddocks ohne oder mit spärlichem Bewuchs konnte ein signifikant
erhöhtes Risiko für vermehrte Sandaufnahme beobachtet werden (Husted et al. 2005). Grundsätzlich
sollte auf spärlich bewachsenen Paddocks stets zugefüttert werden, da keine Fütterung auf solchen
Paddocks die Sandaufnahme ebenfalls signifikant steigert (Husted et al. 2005).
Des Weiteren bedarf es einer adäquaten Salz- und Mineralstoffversorgung, da Mangelerscheinungen
bei einigen Pferden geophagisches Verhalten auslösen können und somit eine Prädisposition für
Sandanschoppungen im Gastrointestinaltrakt darstellen.
Quelle:
http://www.vetmed.uni-leipzig.de/blaue- ... /Pferd.pdf
LG Kathi
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

eff-eins hat geschrieben: 16.10.2017, 15:19 TK Telgte empfahl 150 gr. in der von mir angegebenen Studie wird von 1 g/kg KM oral verabreicht berichtet.
(Ungemach 2006) und weiter: Die Fütterung sollte sich je nach Schweregrad der Sandanschoppung über 1 bis 3
Wochen erstrecken und kann auch als prophylaktische Maßnahme aller 6 Monate für 3 bis 4 Wochen
durchgeführt werden ....

Es ist ja auch nicht so das Flohsamen gar nichts bringen, aber nachweislich eben weniger als man gemeinhin erwarten würde oder ihnen nachgesagt wird.
Wer weiß wie sonst der Sandtest bei Hermine ausgefallen wäre :weißnich:
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Kimbaley hat geschrieben: 05.10.2025, 16:27 Das kenne genau anders herum, in Bezug auf Sand aus dem Darm bekommen.
Die ganzen Flohsamen haben auch einen höheren Energiegehalt als die Schalen.
Kenne ich auch aber irgendwann bin ich doch mal der Empfehlung der TK Telgte gefolgt ( die haben wohl bei Kolikern beste Erfolge damit erzielt) und habe 120 bzw 150 Gramm in einer Mahlzeit über 3, 5 Wochen verabreicht und danach war der Handschuhtest tatsächlich besser als zuvor unter geringerer Menge Flohsanenschalen. :weißnich:

Ich persönlich nehme Flohsamenschalen deshab nicht mehr zum entsanden sondern wenn ein Schlonzfutter benötigt wird.

Bei EMS/ IR- lern kann man ja Heu nur reglementiert füttern weshalb der laut Studie effektivste Sandausscheider bei uns nicht zum Tragen kommen kann.

Ja, ganze Schalen haben mehr Energie als die Schalen die eigentlich nur noch Ballaststoffe darstellen. Ich hab gerade mal recherchiert:

Ganze Flohsamen haben ca. 4 % Fett bei ca. 8–9 MJ ME/kg

Flohsamenschalen haben unter 1 % Fett und ca. 3–4 MJ ME/kg nur fast die Hälfte an Energie.
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von eff-eins »

Ein bisschen fröhlich heißt was genau?
Springlebendig, hüpferig? :lol:
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Re: Cushing EMS, IR- Cosmas Diskussion

Beitrag von Cosi1306 »

Sie lief von Anfang an recht frisch ohne dass ich groß auf sie einwirken musste. Das war ja die letzte Zeit einfach echt anstrengend.
Jaaa, sie ist dann 2 mal los gehüpft wie so ein Flummi. Ein etwas älterer Flummi halt😅
Sie hört zwar brav aber kurz mal den Drachen raus hängen lassen musste sein.
Vielleicht schaffen wir es ja doch noch mal sie anzuschieben zum Reiten.
Klar ist das nicht das wichtigste, aber nach meinen letzten 2 Jahren die mehr als bescheiden waren wäre das soooo schön
( könnt fast wieder weinen)
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