Donnerstag hatte er dann mal wieder draußen ein Eisen abgerissen (gefühlt war es das 25. in Folge , mal re., mal links)Wir haben ihn Donnerstag noch mit einem Plastikschuh als Schutz über den eisenlosen Huf raus auf die Weide gebracht, er lahmte jedoch nicht. Donnerstagabend bekam er einen neuen Beschlag, der Schmied beschlug jedoch schon kalt, weil die Hufe durch das dauernde Eisen runter reißen und ewige neu beschlagen schon arg kurz waren. Freitagfrüh whats app von dem Mädchen, die ihn raus bring, er lahme vorne re. - wir dachten noch - ohje das ist immer noch nicht vorbei, bis abend ging er ringsum klamm. Anruf beim TA, der sagte Huflederhautentzündung aufgrund des Beschlags, Pferd soll Boxenruhe haben und Equipalazone 2 x täglich zur Enthzündunghemmung und Schmerzreduktion bekommen. Samstagfrüh stand er ganz schlecht in der Box, der Tierarzt hatte jedoch freies Wochenende, seine Vertretung kannten wir nicht, also unsere Haustierärztin geholt, obwohl sie kein diditales Röntgengerät hat uns sie hat an allen 4 Beinen Pulsation gefühlt und dann geröngt, was jedoch zu keinen guten Aufnahmen führte, weil er sehr gehampelt hat und weil er auch nicht gut stehen konnte wegen der Schmerzen. Mittwoch soll nun eine Röntgenkontrolle erfolgen, wenn er einen Schmerzmittelpegel hat und wenn er vorher etwas Vetranquil bekommen hat. Sie hat ihn direkt Samstag zur Ader gelassen und sie hat ihm bisher jeden Tag Heparin gespritzt und ihn auf Keile gestellt, er bekommt weiter Equi aber wir bekommen es kaum rein, er hasst die Heucobs, sonst darf er ja nichts und damit kriegen wir Equi nicht in ihn rein. Nach Klinikbesuchen, Dauer-Hufschmiedebesuchen, Spritzen für das Hufbein, Tildren -Behandlungen etc. ist der kleine (mittlerweile 172 cm) so schlimm drauf, das ihn ein TAkaum noch anpacken darf, er reißt die halbe Box ab, wer kanns ihm verdenken. Gerade war die TÄin wieder da, die Mädels vom Stall haben gerade angerufen, er weiß ncit wie er stehen soll und liegt viel ( was ja sicher gut ist). Wir beten, das das Röntgen nichts Schlimmes ergibt. Er steht nun schon 15 Monate und nun das .... wir sind total fertig und na klar auch total pleite, das ganze hat bis hierher schon tausende verschlungen und unser 2. Pferd, ein 21jähriger Westf.Wallach hat Cushing, bekommt jeden Tag teures Pergolid und hatte letzes Jahr eine dicke Rehe. Er ist aber in Rente und wir haben soooo auf unseren Jungen gehofft....
Wir sind jetzt nur am überlegen und die Tierärzte und Schmied machen es mit uns. Woher kam die Rehe? Durch ständiges Eisenabreissen und die Gewalteinwirkung auf die Hufe? Durch die derzeit hohen Fructane auf der kurzgefressenen Weide? Oder durch unsere Doofheit das wir unserem Bauern, der akute Heu-Knappheit hat, vor 10 Tagen erlaubt haben, den kleinen auf Silage umzustellen, weil dieser die auch noch gerne frisst? Oder ist es vielleicht eine Kombi von allem? Wenn es die Eisen -Abreisserei war, dann wird's für die Zukunft schwierig, sobald er wieder draußen ist, kriegt er das wieder hin, ob eine Glocke pro Huf, ob 2 pro Huf, wie wir es machen, ob Veridus Ballenschone, er schreddert alles in Minuten, wenns sein muss und reißt sich erneut die Eisen ab, egal wie sehr der Beschlag daher auch schon variiert und ausprobiert wurde. Er fusst im Trab so stark unter, das er regelnässig die Eisen abtritt, und wenn sie noch so kurz sind. Die Zukunft kann da sicher nur barhufig sein, aber ob dfas senem Stellungsfehler gerecht wird? Barhuf und Schuhe für den Schotterweg, anders geht's nicht, sonst kann er ja gar nicht raus und so ein Pferdeleben gibt's bei mir nicht - nur in der Box - nein danke. Wir (meine Tochter und ich) sind echt bedient , wir haben total Angst vor demRöntgen Mittwoch,. Bitte drückt uns doch alle die Daumen.


