Hufpfleger in 5 Modulen!

Kritische Gedanken z.B. zu Werbeversprechungen rund ums Pferd und Pony und speziell zur Fütterung Hufbearbeitung, Hufrehe, Cushing, EMS,der Insulinresistenz u.m.
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Eddi
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Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Eddi »

Erstaunlicher Ausbildungszeitraum:
In welch einer kurzen Zeit die "ganzheitliche" Ausbildung zu einem Hufpfleger erfolgt!

http://www.osteopathiezentrum.de/105-0- ... demie.html
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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nattiratti
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von nattiratti »

Wahnsinn und sowas soll man dann ans Pferd lassen ...
Aber kosten tut's schon mal genug.
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Kerni
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Kerni »

Ich habe dort den Ausbildungsgang Pferdephysiotherapie gemacht. Wenn ich nach 5 4-Tages Modulen dann die Prüfungswoche belegt hätte, dürfte ich heute praktizieren.

Ich fand es für den Laien eine gute Weiterbildung - eben für den "Hausgebrauch". Konnte mir aber auch nicht vorstellen, dass man danach dann auf echte Patienten losgehen kann... Keine Praktika oder ähnliches.

So wird es mit den Hufpflegern dann auch sein.
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sonjax
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von sonjax »

Das ist ja Wahnsinn.

Für Menschen muss man da 3,5 Jahre harte Ausbildung machen. Das kann ja echt übel enden, wenn da jem., der so eine Schnellabfertigung hinter sich hat zu einem Pferd mit richtigen Probelmen kommt.
Itancana
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Itancana »

Da mein Pony anfänglich von mir gut gemeint extra von einer angeblich auf Hufrehe spezialisierten Straßer-HHP erst richtig verpfuschte Hufe bekommen hat, habe ich das später gründlich überprüft und festgestellt .. JEDE !!!!! Hufschule, die Hufheilpraktiker oder Hufpfleger ausbildet, hat eine wesentlich kürzere Ausbildungszeit als sie ein normaler Schmied durchläuft.

Vor allen Dingen die Praktika sind nicht ansatzweise so lang wie die eines Schmiedes, was ich bei diesem Beruf wirklich schlimm finde, denn ich würde sagen, um mit einem gefährlich scharfen Messer an Hufe zu gehen usw.,sollte man wirklich erstens praktisch sehr begabt, aber auch geübt sein.

Während ein Schmied volle 2 Jahre als Helfer mitfährt, tun es ALLE!!!!! Praktikaneten sämtlicher Hufschulen, die ich im Internet habe ausfindig machen können, nur einige Wochen, wenn überhaupt.

Und auch wenn die oft ja gebildeten weiblichen Hufpflegerinnen dazu neigen, etwas anderes zu erzählen, ist auch die theoretische Ausbildung bei JEDER !!!!! anderen Hufschule nicht so lang wie die eines herkömmlichen Hufschmiedes.

LG
Renate
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christine b
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von christine b »

Hallo :hallo: ,

drum ist mir auch nicht soooo wirklich wichtig, woher mein "Hufmensch" sein Wissen hat.

Wichtig ist doch, was er von seiner Ausbildung "mitnimmt", wie er mit seinem Wissen umgeht, ob er auch mal nach Rechts und Links schaut, :helpa: was es sonst noch so gibt, und seit letztem Jahr für mich ganz WICHTIG: MEIN GEFÜHL dabei, wenn er am Pony arbeitet.

Schwierig wird`s nur, wenn die Unzufriedenheit auf meiner Seite wächst, ich dem Hufmenschen nicht mehr so recht vertraue (auch `ne Vorjahreserfahrung :? ). Aber auch ein solches Problem läßt sich lösen :grin: .

L G Christine
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Itancana
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Itancana »

Neben guter Arbeit an sich finde ich es nicht schlecht, wenn er auch ein eigenes Pferd hat.

Ich habe per Zufall .. meiner war in Urlaub, als mein Pony einen neuen Reheschub hatte ... über eine Vertretung jetzt einen Schmied kennen gelernt, der selbst Pferde hat und der gefiel mir so vom Umgang her sehr gut, war geduldiger und sanfter, hatte ich den Eindruck .. die Arbeit nicht besser oder schlechter, aber wie meine Pferde sich dabei fühlen, finde ich auch nicht unwichtig.

LG
Renate
Ratzbine
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Ratzbine »

Hmmmm..... eigene Pferde + Ponys sind auch nicht unbedingt das bessere Argument.

10 Jahre hatte ich einen Hufbeschlagschmied, der selber vom Fahrshetty bis zum Dressurwarmblut (der Ehefrau) mehrere Equiden in Eigenregie hält.
Schon immer neigte er dazu, richtig "viel" fürs Geld zu machen, sprich, er schnitt eher zu viel Hufhorn ab, war aber als (selten benötigter) Beschlagschmied gut.

Und als ich ihn so das letzte oder vorletzte Mal hier bei meinen Ponys hatte, erzählte er mir, daß der TA seiner Frau sagte, daß zumindestens 1 seiner Pferde zu kurz geschnittene Hufe hatte.
Die Frau erwiderte daraufhin: "Aber sie wissen schon, daß mein Mann die Pferdehufe macht?"

Naja, da er immer "fleissiger" wurde und meinen gehfreudigen Wallach fast lahm schnitt, wurde nach 10 Jahren das Dienstleistungsverhältnis fristlos meinerseits gekündigt!


Mein jetztiger Schmied ist mit Leib und Seele Geländereiter und Besitzer mehrerer Pferde und geht nciht besser oder schlechter mit den Kundenpferden um als sein Vorgänger. Aber er schneidet weniger weg und wenn der Große mal nur wieder Ecken überstehen hat, dann macht er die plus leichte Strahlputzerei auch mal für 10 Euro grad weg.

LG
Sabine
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Eddi
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Eddi »

Von wem sprichst Du?
Wenn das der ist den Du dam als angefragt, der N. dann hat der aber mehrere Gesichter und nimmt für Shettys gerne auch seine 30,- abgesehen von recht zweifelhaften Ansichten und äußerst arroganter Art....
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Ratzbine
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Ratzbine »

Hallo Edi,

werde hier öffentlich keine Namen nennen. Und nein, er fing nicht mit N. an.
Kriegst ne PN.
Ratzbine
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Re: Hufpfleger in 5 Modulen!

Beitrag von Ratzbine »

Nee, kann ruhig jeder lesen, darum Antwort hier im Thread .

Stimmt, der N. nimmt 30 Euro, egal was für ein pferd/Pony.
Mußte ich damals in der Tat sowohl für Fagur als auch fürs Shetty bezahlen.

N. nimmt grundsätzlich keine neuen Kunden an und half mir damals nur aus, weil shettys schnellwachsende Hüfchen gemacht werden mußten.
Beim 2. Mal schnitt er auch Fagurs Hufe aus. Ich konnte danach sofort mit ihm den steinigen Weg + Straße nach Hause reiten.
Da zahle ich dann gerne 30 Euro, als für 25 Euro (voriger Dauer-Schmied) ein Pferd zu haben, was fast 1/4 Jahr auf Seitenstreifen rumschleicht.
Bei N. hätte ich auf Dauer bleiben können, wenn ich immer dorthin gekommen wäre und mich dem Hufpflegerhytmus des Hofes angepaßt hätte. Geht beides nicht und ist mir ein Rätsel, wie die Leute klarkommen, wenn mal ein Eisen abgetreten wird :kinn:
Ich brauche jedenfalls einen Schmied, der auch mal kurzfristig kommen kann, wenns nötig wäre.

Der N. ist aber gefragt! Wie gesagt, nimmt überhaupt keine neuen Leute an, die er anfahren muß und beim 2. Termin war sein erwachsener Sohn dabei, der auch Hufschmied lernt.
Seine Ansichten hab ich nicht kennen gelernt. Die beiden Male, als er 1 x nur das Shetty und das 2. Mal Beide machte, war er nicht auffällig und machte ordentliche Arbeit.
Arrogant empfand ich ihn überhaupt nicht, weil er sofort meine kleinen, rasselosen Ponys fertig machte, obwohl der große Warmblüter schon angebunden am Arbeitsplatz stand und eine Besitzerin von 2 Dressurpferden sich wartend im Stall beschäftigte.

LG
Sabine
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