Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Erste Fragen vom Reheneuling
schnulli

Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von schnulli »

Geht morgen raus. Kein Thema. Bei uns gibt es die übrigens bei Rewe: unparfümiert, nicht rückfettend.
Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

Die Seife ist am Freitag angekommen - vielen Dank! :daumenhoch:
Hab sie dann gleich am Wochenende auch genutzt. Die Tage vorher hab ich mir einfach nen Eimer mit normalem Wasser genommen und die Hufe erst ganz leicht damit abgebürstet und dann mit den Fingern ordentlich gerimmelt.
Zuviel bzw. zu fest bürsten war nicht so dolle. Hatte das Gefühl, dass ich die Hufwand kaputt schrubbe, da kamen mir Röhrchen entgegen. :shock:
Auf meine Weise funktioniert es auch, wahrscheinlich eben nicht so schnell. Die Hufe sehen schon um einiges besser aus. Scheinbar war/ist es wirklich mehr oder weniger nur ein Schönheitsfehler, also evtl. tatsächlich irgendwas (Saumband!?), was sich im "Normalfall" und bei anderem Boden gelöst hätte...
Ich mach die Tage mal "Beweisfotos". Hab mein Handy meistens nicht in der Tasche, weil ich eher so vor mich hin rotiere, wenn ich mich mit meinen Tieren beschäftige, deshalb hab ich die Fotos vergessen zu machen...
Seit der Rehe und der Hustengeschichte bin ich wohl auch etwas hypochondrisch veranlagt, und hab bei jeder Kleinigkeit gleich angst, dass wir den nächsten Mist haben, weil ich irgendwas verpasst habe. :oops:
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Eddi
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Eddi »

dass ich die Hufwand kaputt schrubbe, da kamen mir Röhrchen entgegen. :shock:
hä????
Wie soll man sich denn das vorstellen????
MNit einer Bürste und Wasser bzw. Seife bekommt man kein Horn kaputt!
Und wenn du bis zur Lamellenschicht den Huf loswaschen könntest wäre da echt Holland in Not!
Und wie kann das dann gleichzeitig besser aussehen?

Mich hast du jetzt hier sehr verwundert mit dem Kopf schüttelnd sitzen.
Eddi
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

hä????
Wie soll man sich denn das vorstellen????

Ist halt nicht immer so einfach, etwas so zu beschreiben, dass sich das jeder vorstellen kann. Nein, natürlich bin ich da nicht zur Lamellenschicht durchgedrungen. Und ja, es sieht schon viel besser aus.
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Eddi
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Eddi »

Ich bin ja nun nicht "JEDER" und eigentlich um Hilfestellung bemüht.
Aber auch mit dieser neuen aussage kann ich sehr wenig oder eher Nichts anfangen, sorry.
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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eff-eins
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von eff-eins »

Das Beste wird sein wenn du doch mal eine Cam einsteckst wenn du um deine Tiere wuselst und die Hufe fotografierst....
LG Kathi
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Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

Sorry dass ich mich erst jetzt wieder melde. Bin vorher nicht dazu gekommen (weil hier so'n Stress war, war ich auch recht kurz angebunden das letzte Mal, sollte nicht ruppig wirken).
Auch habe ich noch keine Fotos gemacht. :haukopf:
Was ich meinte war, dass ich da die alleroberste Schicht von der Hufwand mit wegschrubbe oder "angreife", wenn ich da so energisch dran gehe (eben einfach mehr, als ich weg haben will). "Röhrchen" war vielleicht doof ausgedrückt, es sieht halt leicht faserig aus. Könnte auch schwer werden, euch das zu fotografieren, so gut ist meine Handycam nicht und eine andere hab ich nicht. Wie ihr seht, ist es also nicht die halbe Wand, die da mit runter kommt.

Wenn ich jeden Tag die Hufe wasche und einfach mit den Fingern drüber rubbel, löst sich dieses borkige Material jedes Mal etwas mehr auf. Dementsprechend ist es noch nicht ganz weg, aber schon weniger geworden.
schnulli

Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von schnulli »

Ich weiß, was Du meinst und sehe darin kein Problem. Und wenn es schon weniger geworden ist mit der Auflagerung, dann ist es doch super. Einfach weiter so. Dann wird das schon.
Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

Danke! Genauso seh ich das auch. Ich hatte mich zwar gewundert, aber das nicht als "bedrohlich" empfunden (wahrscheinlich kam auch das in meinem Post falsch rüber...).
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Eddi
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Eddi »

Das hört sich dann ja doch gut an!
:2daumenhoch:
LG Eddi
PS Das liegt am geschriebenen wort und ist nicht tragisch ;)
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Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

Ich wollte nochmal kurz Rückmeldung geben! Nachdem ich die Hufe regelmäßig gewaschen und etwas an den Ablagerungen rumgerubbelt habe, sehen die Hufe wieder ganz normal aus! :2daumenhoch:
Es scheinen sich auch keine neuen borkigen Stellen zu bilden. Keine Ahnung, wovon das nun im Endeffekt gekommen ist, aber die Hauptsache ist ja, das alles gut ist!

Was allerdings nicht so gut ist: Ich habe heute Vormittag Nachricht von der Stallbesitzerin bekommen, dass sie Winnie heute auf der Weide eingesammelt hat. :shock:
Die anderen Pferde sind bis mittags auf der Weide (in Sichtweite) und Winnie hat den Paddock, Stall etc. für sich. Das hat bisher auch gut funktioniert. Er ruft halt ab und an schonmal nach den anderen, aber ist nicht nervös oder besonders unleidlich.
Scheinbar hat er aber heute den Zaun durchbrochen, was mich sehr wundert, und ist zu den anderen auf die Weide gelaufen. Wie lange er dort stand, kann ich nicht genau sagen. Es können bis zu 2 Stunden gewesen sein. :drunter:
Drückt uns die Daumen, dass er nicht erneut einen Schub bekommt...
Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

Hallo ihr Lieben!

Ich bin hier zwar selten unterwegs, aber ich wollte doch nochmal Rückmeldung geben wegen Winnies Hufen, die so borkig aussahen (deshalb schreibe ich auch in diesem Faden weiter).
Es hatte ja erst den Anschein, als ob das Waschen mit Kernseife geholfen hätte und die Hufe normal nachwachsen würden. Dem war aber nicht so.

Der Kronrand sah weiterhin recht "schuppig" aus, auch die Trachten sahen irgendwie rissig und borkig aus. Auch sah die Hufwand nicht normal aus (eben so ähnlich wie auf den Foto's, die ich eingestellt hatte, nur nicht mehr ganz so arg). Die mittlere Strahlfurche war auch recht tief und ging mir viel zu hoch, also fast bis an's Leben. Direkt überm Kronrand haben sich kleine, offene Stellen gebildet. Diese Stellen sind dann am Huf mit runtergewachsen, zu sehen als ganz oberflächliche Zusammenhangstrennungen, also quasi in der obersten Hornschicht.
Es bildete sich auch keine Glasurschicht mehr...

Der TA war dann da, und hat eine Probe mitgenommen - siehe da: es war tatsächlich ein Pilz, der sich scheinbar in die Hufe eingenistet hat, als Winnie die Rehe hatte!
TA + 2 Hufschmiede konnten ja erst nicht viel damit anfangen, also denke ich, dass das in der Form nicht besonders häufig vorkommt, daher wollte ich es mal hier posten (Vielleicht wird auch ein eigener Thread draus, damit andere mit evtl. gleichem Problem das finden können!?).

Winnie hat eine Pilzimpfung bekommen und ich habe seine Hufe täglich mit Imaverol gewaschen (mir wäre Borax lieber gewesen, weil das wohl effektiver ist, da kommt man als Otto Normalverbraucher aber nicht dran). Gewaschen habe ich rundrum, incl. Kronrand und noch ein Stückchen darüber. Außerdem habe ich das Imaverol in eine Spritze aufgezogen und habe dann sämtliche Strahlfurchen damit gespült.
Die Hufe sehen nun wieder besser aus, allerdings fehlt nach wie vor die Glasurschicht. Aber das muss halt erst wieder runterwachsen. :roll:
Vorsorglich wasche ich die Hufe im Moment noch 1x die Woche mit Lebermoosextrakt (Verdünnung 1:20), weil ich mir nicht so sicher war, wie hartnäckig sich so ein Pilz im Horn hält. Da vertraue ich im Moment eher meinem Gefühl (TA meinte, nach 2 Wochen Imaverol + Impfung müsste es gut sein, aber scheinbar sind wir ja irgendwie ein Sonderfall damit, sonst hätte es ja direkt von irgendwem erkannt werden müssen).

Leider habe ich nicht mehr Fotos gemacht, aber ich denke, die eingestellten Bilder zeigen da schon ganz gut, wie die Hufe ausahen. Die borkigen Stellen waren allerdings weiß, auf den Fotos waren die nur vom Sand gelb "eingefärbt".

Naja, ich hoffe dieses Thema ist für uns damit gegessen. Falls nicht, werde ich berichten. :hallo:
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eff-eins
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von eff-eins »

Vielen Dank für die die Info woran diese Beläge nun tatsächlich lagen, ist schon interessant obwohl wir ja gleich zu Beginn schon mal einen vagen Pilzverdacht geäussert hatten.....

Dann wollen wir mal gemeinsam die Daumen drücken das das Pilzgespenst vertrieben ist und die Hufe nun, auch wegen der vorangegangenen Hufrehe gesund herunter wachsen können.
Auch eine gute Hufzubereitung ohne Hohlräume in den Wänden oder Taschen in den Strählen sind eine gute Phrophylaxe Unheil von diesen fern zu halten.

Eine Stoffwechselschräglage, dein Schnuckel ist ja kompensiert IR, öffnet natürlich anderen Erkrankungen wozu auch Pilzbefall zählt Tür und Tor weil das Immunsystem überfordert ist.
Von daher sollte an der Optimierung des Futtermanagementes auch weiterhin strikt festgehalten werden und die Bewegung mit der jeweiligen Verbesserung der Hufe und vermehrter Belastbarkeit wieder Step by Step moderater ausfallen.

Du schaffst das nun auch noch, die Basis ist doch jetzt gut und du umfassend über alles informiert :2daumenhoch:
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Lieselotte
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Re: Nach 6 Jahren wieder Rehe...

Beitrag von Lieselotte »

Ich fand's ganz "spannend", dass das so scheinbar noch niemand gesehen hatte... Aber: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt! :wink:

Ansonsten geht's dem Dicken jetzt definitiv besser, als in den letzten 1 1/2 - 2 Jahren. Gehustet hat er so gut wie gar nicht mehr und insgesamt macht er einen besseren, fitteren und auch zufriedeneren Eindruck! Inzwischen hat auch eine Stute am Stall Weideverbot (war viel zu dick und stoffwechselmäßig lag da auch was im Argen), also ist er auch tagsüber nicht mehr alleine, was mich natürlich sehr freut! :2daumenhoch:
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