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 Betreff des Beitrags: Meine Ponys und ECS - ein Paradoxon!
BeitragVerfasst: 20.09.2017, 16:02 
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Hi,

ich war hier schon einmal angemeldet, das ist aber lange her. Ab und zu lese ich still mit.

Ich möchte meine beiden Ponys vorstellen, doch zunächst ein Lob und eine Kritik loswerden:

LOB: Sehr bemühte/sich kümmernde User für Neulinge etc.!

Kritik: Teilweise wirken einige Aussagen, gerade in Bezug auf Fütterung, wie Dogmen: Zum Beispiel bloß kein Müsli, gutes Heu genügt, Ecs sei im gewissen Sinne vermeidbar durch die Korrektur menschlicher Haltungsfehler, Prascend sei DIE Lösung schlechthin!

Ich möchte einige Aussagen anhand meiner Ponys relativieren und bin auf euer Urteil gespannt. Vorgestellt werden

- Rowdy, 40jähriges Shetlandpony, seit knapp 30 Jahren in unserem Besitz

- Nessy, 22jähriges American-Shetlandpony-Mix (Dartmoor+American Sh + Sh), von Fohlen an in meinem Besitz

Beide Ponys lebten bis jetzt in identischen Verhältnissen: Von Frühjahr bis Herbst auf einer Auwiese mit vielen Binsen und Schilfgras (2 ha, keine Parzellen), im Winter Offenstallhaltung im Paddock mit Hafer/Müsli und Heu.

Die Ponys wurden in der Weidesaison höchstens 3 x pro Woche 1 Stunde geritten. Im Winter beinahe jeden Tag, jedoch meist kürzer in Ermangelung einer Halle oder eines Reitplatzes.

Das Shetty war sein Leben lang FETT. Er trägt auch jetzt noch einen Bauch mit sich herum, sein äußeres Erscheinungsbild hat sich so gut wie nicht verändert.

Die Stute war bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr immer schlank, egal, was sie gefressen hat. Zudem war sie sehr bewegungsfreudig. Das Shetty ist eher von der gemütlichen Sorte.

Wenn ich die Experten im Forum nun fragte, welches Pony für ECS/EMS wohl prädestiniert wäre, dann würden die meisten sicherlich das dicke Shetty im Visier haben. Tatsächlich hat man aber bei der Stute ECS diagnostiziert (erster Test war negativ, der zweite positiv, es wurde der ACTH ermittelt, und nein, ich habe die Daten nicht vorliegen, Test war vor 4 Jahren). Sie hat ab ihrem fünfzehnten Lebensjahr immer länger das Winterfell behalten. Das war beim Shetty aber genauso! Bei ihr wurde es aber lockiger und irgendwann im Sommer fiel es nicht mehr ganz aus. Zudem wurde sie träge. Sie trinkt jedoch nicht mehr als sonst und nimmt gut zu!

Die Diagnose verlief bei ihr so langsam, weil ihre Hufreheschübe kaum erkannt wurden: erst im Trab und auf mein Drängen hin, erkannte der TA, dass sie leichte Rehe hätte, doch nicht behandlunsgbedürftig! Ich habe natürlich sofort das Gras eingestellt, seitdem lebt sie von Heu und Stroh in der Box, manchmal darf sie noch grasen, weil sie sonst richtig traurig wird.

Das Shetty hatte vor 20 Jahren 2 so starke Hufreheschübe, dass er nur noch lag. Er magerte sichtlich ab. Nachdem auch er nicht mehr für 2 Jahre nicht mehr ins Gras durfte und ich die Hufe korrigiert habe, steht er nun seit 8 Jahren wieder 24 h auf einer kurz abgefressenen Weide - die ja so schlimm sein sollen! Er hat völlig normales Winterfell und wirft es zum Sommer hin ab, aber es ist wie früher, er trägt nur im Juni und Juli Sommerfell, und bekommt dann wieder seinen Pelz.

'Rowdy' geht bei mir regelm. im Reitunterricht, springt über Hindernisse, galoppiert über die Weise, tobt mit seinem Kumpel, einem Welsh A, hat Flausen im Kopf und wurde jahrzehntelang von uns als Kinder im Winter fast nur auf der Straße galoppiert, weil uns auf der Weise abschmiss, um zu fressen. Er hat nichts - weder Arthrose noch zurückgebliebene Schäden durch die Hufrehe oder durch die reichliche Fütterung/seine Leichtfuttrigkeit irgendeine Art von Krankheit!

Wieso - und das ist einerseits eine Aufmunterung an alle Verzweifelten mit ihren Ponys, andererseits eine verzweifelte Frage meinerseits - hat unser dicker, falsch gefütterter Rowdy kein ECS/EMS und die schlanke Stute schon? Kann es sein, dass man gegen gewisse Veranlagungen machtlos ist?

Sie haben das gleiche Futter bekommen, sie wurden in ähnlicher Weise geritten, der einzige Unterschied ist: er ist ein Urtyp und total tiefenentspannt. Sie ist immer ängstlich gewesen und ein Mix, wobei sie stark nach dem amerikanischen Typ kommt und auch die begehrte Windfarbe hat.

Werden Wildpferde überhaupt so alt (20 und aufwärts), dass sie sogenannte 'Wohlstandserkrankungen kriegen können?' Ist es nicht vllt. zwingend, dass Tiere, ob schlank oder dick, so etwas erleiden können, weil sie in Menschenhand älter werden, ganz gleich, ob sie nun reichlicher gefüttert werden oder nicht?

Ich kann angesichts meiner beiden Fälle die These nicht unterstützen, ECS/EMS seien 'nur' Wohlstandserkrankungen und hausgemacht. Meine Stute wird es nicht mehr lange machen, es geht ihr im Moment zwar ganz gut, aber sie wird keine 25, denke ich. Das Shetty wird noch die 50 erreichen! Die Spanne ist mir einfach zu weit!

Übrigens: die Stute verträgt das viel gelobte Prascend nicht. Ich habe es mit minimalen Dosen, so wie hier beschrieben, eingeschlichen. Das Tier trank und fraß nicht mehr und war nach 4 Wochen abgemagert und taumelte! Ich habe es sofort abgesetzt, Getreide ganz weggelassen (also ein getreidefreies Mineralfutter gekauft, sonst nur Heu und Stroh), und es ging ihr PROMPT besser! Sie nimmt wieder zu, mit Prascend rutschte sie gleich in ihrem Rang runter. Jetzt ist sie wieder dritte, nicht vorletzte! Sie scheint schlecht auf Getreide zu reagieren als auf Gras! Das Shetty hingegen erhält täglich fast zwei Schippen Müsli, ihm wird oft etwas zugesteckt: Brot, Äpfel/Möhren, er hat auch schon Futtertonnen geplündert, weil er ein Ausbrecherkönig ist, dann steht er 2 Stunden völlig erschöpft in seiner Box und danach ist der Kram verdaut, er ist munter wie zuvor!

Wenn ich die Wahl hätte, würde ich gerne so fit und als werden wie er. Eine TÄ meinte, als Mensch wäre er 120!

Bin gespannt auf eure Reaktionen. Anbei 2 ganz aktuelle Bilder.


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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 17:55 
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Hallo und herzlich Willkommen im Forum :hallo:
......wenn gleich ich nicht so ganz verstehe was du uns mit deinem Bericht sagen bzw. was du genau wissen möchtest.

Du hast scheinbar die optimale Haltungsform für deine Ponys gefunden denn es gibt ja nichts das du derzeit beklagst.

Als Hilfeforum darf man nur Empfehlungen geben die belegbar sind und i.d. Regel nachweislich auch funktionieren wenn sie umgesetzt werden, das hat nichts mit dogmatischem denken zu tun.

Stell dir vor wir würden einem Rehepferdbesitzer sagen das es sein EMS/IR Pferdchen ruhig Weidegang gewähren darf, Hauptsache diese ist kurzgefressen und die Maus steht irgendwann in der Wiese und kann sich keinen Meter mehr bewegen.
Das geht nicht!!

Na klar gibt es eine genetische Prädisposition insbesondere für eine IR und das EMS, Robustrassen sowie Kargheit gewohnte Spaniern ist das quasi in die Wiege gelegt weil es in freier Wildbahn ihr Überleben sichert.
Eigentlich ist das also zunächst nichts krankhaftes sondern eine wohl überlegte Laune der Natur zur Arterhaltung.
Krankhaft wird es erst wenn das Pferd bei wenig moderater Arbeit aber gut gemeint gefülltem Trog einen Dauer-all-inclusive-Urlaub verbringt und vom Pool zum Buffet wandert und sich sonst ausschließlich den Bauch von der Sonne bescheinen lässt.
Warum deine Shettys also Müsli und Hafer bekommen ist mir nicht klar und gut finde ich es auch nicht.

Natürlich können wir gegen eine Veranlagung nicht gegen an stinken, müssen aber nach Kenntnis darum eben entsprechend agieren um die Situation zumindest zu verbessern.
Das ist leider nicht immer möglich, so einen Fall gab es hier im Forum früher auch einmal :cry:

Eine IR beim Pferd ist dem humanen Typ 2 Diabetes ähnlich und jeder von uns kennt mindestens einen schlanken Diabetiker.
Von daher ist man irrig wenn man meint nur adipöse Pferde hätten das obwohl man bei einem fetten Pferd eher damit rechnet, da gebe ich dir recht.

Sicher gibt es Pferde die das was deine Mäuse bei dir erlebt haben und wie sie gehalten werden Stoffwechseltechnisch wegstecken können und scheinbar dabei gesund sind.

Scheinbar deshalb weil wie von dir betont schleichende Hufreheschübe zunächst gar nicht als solche bemerkt wurden.
Hufrehe ist übrigens Hufrehe, eine Zitat: "leichte Rehe" gibt es genauso wenig wie ein wenig schwanger sein. Entscheidend ist immer was für Folgen die Hufrehe hinterlässt und die sind bei leichten Pferden bzw. Ponys oft weniger dramatisch als bei schweren Pferden.
Auch ist das Gesamtmanagement sowie die Hufzubereitung und Unterstützung des Hufes unter einer Hufrehe maßgeblich entscheidend wie groß das Ausmaß der Hufrehe ist.



Ein ECS ist auch genetisch bedingt, als Besitzer zweier Ponys die Halbgeschwister sind und beide dreijährig ECS positiv getestet wurden kann ich ein Lied davon singen.
Liegt dem Hypophysenadenom zu Grunde hat das mit "Pseudo Cushing" (das wurde mal so erfunden weil die Symptome vom EMS und ECS sich überlagern) gar nichts zu tun und bedarf einer medikamentösen Behandlung mit Pergolidmesilat.
Was anderes wirst du hier nicht erzählt bekommen, wie kommst du also darauf das sowas hier verbreitet wird?
Ein Hypophysenadenom= ECS ist keine Wohlstandserkrankung, das EMS oder die IR hingegen oftmals schon.

Durch Studie belegt ist außer Pergolidmesilat kein Futtermittel/Medikament beim Equiden befähigt ACTH zu senken, das obliegt eben tatsächlich ausschließlich Pergolid.
Wenn du da anderes weiß wäre ich für eine seriöse Quellenangabe und/oder Link zu einer Studie sehr dankbar.

Es gibt in der Tat einige wenige Pferde die es nicht vertragen egal wie gering die Dosis ist, das ist aber sehr selten.
Tatsache ist das die meisten Unverträglichkeiten kurzzeitig nach dem Antherapieren auftreten und sich relativieren wenn man auf die zuletzt vertragene Wirkstoffmenge zurück geht bzw. mit geringerer Dosis einschleicht.
Vermeintliche Unverträglichkeiten werden oft bei zu hoher Dosis die leider auch der Empfehlung im Beipackzettel begründet liegt beobachtet.

Deine Stute ist nun also trotz Kenntnis über ein ECS seid nunmehr 4 Jahren untherapiert weil sie Prascend scheinbar nicht vertragen hat?
Dann würde mich die Vermutung das die Stute "es nicht mehr lange macht" nicht wundern, das ECS hat nämlich viel mehr Auswirkungen auch auf die Lebensqualität als gemeinhin angenommen wird und zeigt sich nicht nur im Fell.

Als erstes wäre der damals ermittelte ACTH Wert interessant, ich finde es ehrlich gesagt auch sehr verwunderlich das du den nicht weißt.

_________________
LG Kathi
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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 19:05 
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Registriert: 20.09.2017, 14:54
Beiträge: 5
Hallo, danke,

also, ich fand, dass mein Bericht durchaus in die von mir gewählte Rubrik passte, denn im Falle des fitten Shettys konnte ich aufzeigen, dass nach überstandener schwerer Rehe eine völlig normale Belastung möglich ist - > Mutmachen.

Da meine Stute nicht mehr so gut drauf ist wie vor einigen Jahren, habe ich scheinbar NICHT die optimale Haltungsform für sie, wenngleich ich sie für recht gut halte. Ich hätte früher reagieren müssen! Das war mein zweites Anliegen --> MEINE verzweifelte Frage. Denn nach meinem Kenntnisstand bedingt die Fütterung/Haltung im starken Maß den Zustand meines ECS-Ponys, selbst, wenn dies genetisch bedingt ist. Zumindest hat bei ihr eine Fütterungsumstellung besser geholfen als Prascend. Übrigens bitte ich, meinen Beitrag sorgfältiger zu lesen. Ich schrieb, dass ich es auf niedrigster Dosis eingeschlichen habe - wie es im Forum empfohlen wurde, nicht mit 0,25 wie vom TA empfohlen! Ich habe hier durchaus die Nebenwirkungen von zu hohen Dosen verfolgt! Also habe ich die Tablette beinahe in Pulverform verfüttert, so wenig, wie es ging, weil mir natürlich das Wohl meiner Stute am Herzen liegt. Hier wird dann relativ lapidar geantwortet, es sei normal, dass Prascend so etwas hervorrufe und wenn man zur niedrigsten, verträglichen Dosis zurückkehre, verschwinde es wieder. Zu welcher Dosis hätte ich zurückkehren sollen? Zum Staubkorn? Die Stute magerte ab und taumelte, MIT Prascend befand sie sich in einem schlimmeren Zustand als jetzt. Ich halte meine Tiere seit 20 jahren in Eigenregie, da kriegt ein guter Pferdemensch ein 'Gefühl', wann etwas passt und wann nicht, denke ich! Deshalb strich ich das Getreide vor 4 Jahren ganz und es ging ihr schlagartig besser. Natürlich sollte ein ECS- oder Rehepferd nicht unbedacht in Gras und Müslinapf gelassen werden, aber ich würde trotzdem niemanden raten, es nicht wieder zu versuchen, denn Pferde sind immer noch Weidetiere, die das Grasen in langsam stetiger Bewegung brauchen, das kann kein Heunetz oder Futterautomat simulieren! Also, zum Wohlbefinden meiner Stute handle ich auch, was den Weidegang betrifft! Von daher sollte man in einem Forum jeglichen Rat IMMER vor dem Hintergrund der natürlichen Bedürfnisse des Pferdes geben. Und deshalb, weil unsere Ponys seit der Umstellung von der Auwiese deutlich mehr geritten werden (2-3 Stunden jeden Tag), dürfen sie natürlich auch ein wenig Müsli erhalten! Die zwei schippen bezogen sich auf das alte, fitte Shetty! Ich bin erstaunt, wie du einerseits schreiben kannst, 'Robustpferde' seien prädistiniert, andererseits ignorierst du, dass ich genau dies schrieb: mein Robustshetty hat es nicht, die modernere Variante schon!

Überdies hat sich bei meinen Tieren der auch so gepriesene Hafer am schlechtesten verdaulich gezeigt...

Und du willst nicht allen Ernstes mein uraltes Shetty ob meiner Fütterung bedauern oder? Weißt du, was mir hier auffällt? Den Leuten wird das Denken abgenommen! Beweise sind gut und schön, aber jedes Tier ist individuell und jeder Besitzer ist verpflichtet, sich intensiv mit seinem Tier und der Haltungsform auseinanderzusetzen, und das bedeutet vor allem eins: Unterschiedliche (!) Theorien studieren und das Tier beobachten! Meine Stute ist 22, ohne Prascend. Ich habe hier von Fällen gelesen, dass kleine Ponys, trotz Prascend, in etwa nur so alt wurden. Was willst du mir also vorwerfen? Meine anderen Ponys sehen so gut wie nie den TA, weil sie super gesund sind, der Schmied findet die Hufe top, wobei er weiß, dass ich die Hufe auch selbst bearbeite. Ich interessiere mich für meine Tiere und möchte mich in allen Belangen schulen. Das sollte man eventuell mal als Rat mitgeben und nicht gleich irgendwelche individuellen Beobachtungen kritisieren...

Anmerkung: Ich habe 6 Ponys, eine Stute davon ist 27, gesund, aber Kauflächen sind runter, TÄ meinte, nur noch Heucobs, die frisst sie aber nicht, wurde mager. Da wir unser eigenes Heu machen, wähle ich den Schnittzeitpunkt so, dass sie feinere Gräser zu fressen kriegt - der gefürchtete frühe, erste Schnitt von Kuhweiden! Sie hat wieder zugenommen und glänzt wieder... Im Forum hätte man mir was weiß ich geraten, die Stute mit getreidelosem Mash oder Cobs 'totzufüttern'. Manch' altes Pferd will eben noch richtig Pferd sein dürfen, dazu gehört ein wenig mahlen und weiden!

Sorry, aber es macht mich wütend, wenn Besitzer ihre Pferde in Watte packen, ihnen getreidelose 'Zaubertränke' brauen, anderen Usern ihre Rezepte aufdrücken und Prascend als Wundermittel sehen! Klar, es ist besch..., wenn man in der Haltungsform Fehler macht und damit eine etwaige Krankheit provoziert, aber man kann das mit gesundem Menschenverstand meist bis zu einem gewissen Grad korrigieren und den Organismus des Pferdes behutsam an einen fast-Normalzustand gewöhnen. Das, zumindest, wäre AUCH zum Wohl des Pferdes...

Gruß


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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 19:22 
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Überdies: ich habe mir gewünscht, dass Prascend anschlägt, obwohl ich die Optimierung der Haltungsform einem Medikament in gewissen Fällen vorziehen würde, vor allem bei einer dauerhaften Thearpie. Ich habe hier gelesen, wie alte, traurige Cushing-Ponys durch Prascend ihr Fell verloren und wie Jungspunde über die Weide tollten. Ich habe zuerst ungläubig auf meine dünne, wankende Stute gestarrt und gedacht, wie ich die Dosis noch hätte ändern können. Es stimmt mich zugleich froh und traurig, dass das Mittel nicht wirkt, denn das bedeutet, sie ist wohl ein etwas speziellerer Fall. Mit der Futterumstellung verlor sie übrigens auch wieder Fell bis vor einem halben Jahr und trabte über die Koppeln. Seitdem fällt sie mehr und mehr ein. Ich habe sogar überlegt, es nochmal mit Prascend zu versuchen, habe aber Sorge, dass ihr das dann vollends den Rest gibt, weil sie es ja bisher nicht vertrug. Also bleibt mir nur, die Haltung abermals zu hinterfragen.


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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 21:13 
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Ui ui, ich war vorher kurz am überlegen ob ich überhaupt etwas schreibe weil ich deinen Eingangspost schon in Teilen unterschwellig als etwas aggressiv empfand und nicht noch Öl ins Feuer geben wollte.
Und genau das scheint jetzt passiert zu sein.....

Rooky hat geschrieben:
Übrigens bitte ich, meinen Beitrag sorgfältiger zu lesen. Ich schrieb, dass ich es auf niedrigster Dosis eingeschlichen habe - wie es im Forum empfohlen wurde, nicht mit 0,25 wie vom TA empfohlen! Ich habe hier durchaus die Nebenwirkungen von zu hohen Dosen verfolgt! Also habe ich die Tablette beinahe in Pulverform verfüttert, so wenig, wie es ging, weil mir natürlich das Wohl meiner Stute am Herzen liegt. Hier wird dann relativ lapidar geantwortet, es sei normal, dass Prascend so etwas hervorrufe und wenn man zur niedrigsten, verträglichen Dosis zurückkehre, verschwinde es wieder. Zu welcher Dosis hätte ich zurückkehren sollen? Zum Staubkorn?

Ich habe deinen Beitrag sorgfältig gelesen, es besteht also kein Grund so unsachlich zu werden

eff-eins hat geschrieben:
Es gibt in der Tat einige wenige Pferde die es nicht vertragen egal wie gering die Dosis ist, das ist aber sehr selten.
Tatsache ist das die meisten Unverträglichkeiten kurzzeitig nach dem Antherapieren auftreten und sich relativieren wenn man auf die zuletzt vertragene Wirkstoffmenge zurück geht bzw. mit geringerer Dosis einschleicht.
Vermeintliche Unverträglichkeiten werden oft bei zu hoher Dosis die leider auch der Empfehlung im Beipackzettel begründet liegt beobachtet.



Die Stute magerte ab und taumelte, MIT Prascend befand sie sich in einem schlimmeren Zustand als jetzt. Ich halte meine Tiere seit 20 jahren in Eigenregie, da kriegt ein guter Pferdemensch ein 'Gefühl', wann etwas passt und wann nicht, denke ich! Deshalb strich ich das Getreide vor 4 Jahren ganz und es ging ihr schlagartig besser. Natürlich sollte ein ECS- oder Rehepferd nicht unbedacht in Gras und Müslinapf gelassen werden, aber ich würde trotzdem niemanden raten, es nicht wieder zu versuchen, denn Pferde sind immer noch Weidetiere,
die das Grasen in langsam stetiger Bewegung brauchen, das kann kein Heunetz oder Futterautomat simulieren!
Also, zum Wohlbefinden meiner Stute handle ich auch, was den Weidegang betrifft! Von daher sollte man in einem Forum jeglichen Rat IMMER vor dem Hintergrund der natürlichen Bedürfnisse des Pferdes geben. Und deshalb, weil unsere Ponys seit der Umstellung von der Auwiese deutlich mehr geritten werden (2-3 Stunden jeden Tag), dürfen sie natürlich auch ein wenig Müsli erhalten! Die zwei schippen bezogen sich auf das alte, fitte Shetty! Ich bin erstaunt, wie du einerseits schreiben kannst, 'Robustpferde' seien prädistiniert, andererseits ignorierst du, dass ich genau dies schrieb: mein Robustshetty hat es nicht, die modernere Variante schon!

Pferde sind meines Wissens eher Steppen und keine Weidetiere.
Allein der Umstand sie überhaupt in Gefangenschaft zu halten ist genaugenommen schon wenig artgerecht....
Die Anmerkung das Robustrassen IR/EMS prädisponiert sind war eine allgemeine Info auf deine Frage nach einer möglichen Veranlagung.
Nein, man kann in einem Hilfeforum wo es um kranke Tiere und dessen Wiedererlangen relativer Gesundheit geht leider nicht immer die natürlichen Bedürfnisse in dem Maße berücksichtigen wie man es sich wünschen würde. Manchmal muß man eben Kompromisse machen um das zu erreichen.
Oder wir sagen uns das das Tier wenigstens ein zwar kurzes aber dafür schönes Leben hatte wenn wir Diagnosen weitgehend unbeachtet lassen, das wollen wir ja aber alle G.s.D. auch nicht.

Auch hatte ich sehr wohl verstanden welches Pony die Probleme hat denn:


eff-eins hat geschrieben:
Eine IR beim Pferd ist dem humanen Typ 2 Diabetes ähnlich und jeder von uns kennt mindestens einen schlanken Diabetiker.
Von daher ist man irrig wenn man meint nur adipöse Pferde hätten das obwohl man bei einem fetten Pferd eher damit rechnet, da gebe ich dir recht.


Und du willst nicht allen Ernstes mein uraltes Shetty ob meiner Fütterung bedauern oder? Weißt du, was mir hier auffällt? Den Leuten wird das Denken abgenommen! Beweise sind gut und schön, aber jedes Tier ist individuell und jeder Besitzer ist verpflichtet, sich intensiv mit seinem Tier und der Haltungsform auseinanderzusetzen, und das bedeutet vor allem eins: Unterschiedliche (!) Theorien studieren und das Tier beobachten! Meine Stute ist 22, ohne Prascend

Ich habe hier von Fällen gelesen, dass kleine Ponys, trotz Prascend, in etwa nur so alt wurden. Was willst du mir also vorwerfen? Meine anderen Ponys sehen so gut wie nie den TA, weil sie super gesund sind, der Schmied findet die Hufe top, wobei er weiß, dass ich die Hufe auch selbst bearbeite. Ich interessiere mich für meine Tiere und möchte mich in allen Belangen schulen. Das sollte man eventuell mal als Rat mitgeben und nicht gleich irgendwelche individuellen Beobachtungen kritisieren...

Dann ist doch alles gut wenn sich die Situation bei euch so positiv darstellt und vorwerfen will ich dir gar nichts.
Hier wird immer wieder betont wie wichtig die klinische Beobachtung ist und das Pferde Individuen sind die als solche auch betrachtet und therapeutisch behandelt werden müssen weil nicht alles auf jedes x-beliebige Tier Anwendung findet.
Unterschiedliche Theorien wurden in der Vergangenheit sowohl diskutiert als auch ausprobiert, das was heute als Empfehlung durchs Forum herausgegeben wird ist das was sich bewährt hat und belegbar ist.
Schau insbesondere in Mädys aber auch Miros Tagebücher, da sind Versuche unternommen worden an der Prascenddosis zu schrauben oder wie bei Mädy die Diagnose ECS gleich mal in Frage zu stellen, Prascend auszuschleichen, Fütterung umgestellt und mit welchem Ergebnis?? :(

Anmerkung: Ich habe 6 Ponys, eine Stute davon ist 27, gesund, aber Kauflächen sind runter, TÄ meinte, nur noch Heucobs, die frisst sie aber nicht, wurde mager. Da wir unser eigenes Heu machen, wähle ich den Schnittzeitpunkt so, dass sie feinere Gräser zu fressen kriegt - der gefürchtete frühe, erste Schnitt von Kuhweiden! Sie hat wieder zugenommen und glänzt wieder... Im Forum hätte man mir was weiß ich geraten, die Stute mit getreidelosem Mash oder Cobs 'totzufüttern'. Manch' altes Pferd will eben noch richtig Pferd sein dürfen, dazu gehört ein wenig mahlen und weiden!

Schon wieder lese ich Vorbehalte und was ein Forum gesagt hätte, wenn und wäre....scheinbar bist du Foren gegenüber irgendwie nicht ganz Vorurteilsfrei eingestellt, kann das sein?

Sorry, aber es macht mich wütend, wenn Besitzer ihre Pferde in Watte packen, ihnen getreidelose 'Zaubertränke' brauen, anderen Usern ihre Rezepte aufdrücken und Prascend als Wundermittel sehen! Klar, es ist besch..., wenn man in der Haltungsform Fehler macht und damit eine etwaige Krankheit provoziert, aber man kann das mit gesundem Menschenverstand meist bis zu einem gewissen Grad korrigieren und den Organismus des Pferdes behutsam an einen fast-Normalzustand gewöhnen. Das, zumindest, wäre AUCH zum Wohl des Pferdes...

Ich glaube wir beide lassen es lieber uns darüber auseinander zu setzen.
Aus welchen Gründen auch immer du so negativ (nur mir gegenüber?) eingestellt bist, ICH kann nichts dafür und habe vorhin lediglich im kleinen Rahmen versucht Infos an dich zu geben und MEINE persönliche Meinung zu Teilen deines Berichtes geäußert.
Es besteht nicht das Ziel andere User zu missionieren zumal sich die Wissenschaft auch weiterentwickelt und es mitunter neue Erkenntnisse gibt sondern in erster Linie Aufklärung und Support zu leisten wo welcher benötigt wird.
Es wird sich sogar über Fachliches das dem Forum zugetragen wird gefreut, davon lebt ein Hilfeforum wie wir es sind.
Hilfeforum heißt aber auch das Gesagtes/ Fachliches seriös belegbar sein sollte, für bla bla und ich hab mal gehört gibt es andere Plattformen.

Vielleicht findet aber noch wer anderes außer mir ein paar Worte zu deinem Bericht. Fragen habe ich dir ja soweit es Fachliches betraf beantwortet.
Ich opfere meine Zeit nicht so gerne um dann im Endeffekt durchweg falsch verstanden und auch noch angemacht zu werden.
Etwas mehr Sachlichkeit kann ich schon erwarten denke ich und möchte vermeiden das möglicher Weise persönliche Befindlichkeiten ins Spiel kommen.
Die haben hier nichts zu suchen und sind unserem Ziel unsere Pferde gesund zu erhalten nicht dienlich.



Gruß[/quote]

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 07:20 
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Ich habe gestern schon kurz überlegt, ob ich etwas dazu schreibe, allerdings fehlen mir quasi die Worte :weißnich:

Ich finde, dein ganzer Beitrag bzw. ganzen Beiträge sind sehr provokativ - WENN du denn nun quasi alles schlecht findest, was hier oder sonst wo geschrieben wird, warum dann dein langer Text? Nur um einen Streit hervorzurufen?
Ich verstehe es echt nicht - ich sehe nämlich wirklich sonst keinerlei Sinn dahinter...

Was ich allerdings sagen möchte ist, dass man ECS und EMS nicht gleichsetzen kann, weder im Ursprung noch in der Behandlung. Kathi hat das ja schon ausführlich erläutert.

Ich finde es schade, dass du quasi in einem Nebensatz und völlig emotionslos sagst, deine Stute wird es nicht mehr lange machen...das ist eine Einstellung mit der ich persönlich auch wenig anfangen kann...

Allzu viel mehr habe ich auch nicht zu sagen, da - wie bereits erwähnt - kein anderer Sinn, als Stunk zu erzeugen, in deinem Beitrag zu erkennen ist.

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Lg Julia
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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 08:13 
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Ich schließe mich den Anderen an! Übrigens, hätte ich nicht die Infos und Hilfe von diesem Forum bekommen, weiß ich nicht ob es meinen Hafi noch leben würde.Ich würde ihn auch lieber zwischendurch auf der Weide sehen etc.aber ich weiß genau,das es einfach nicht funktioniert.
Alles fachlich Wichtige (um einem EMS/ECSTier wirklich zu helfen und gesund zu erhalten)wurde von Kathi ja bereits erwähnt.
Gruß

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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 08:44 
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Ich verstehe auch nicht was das soll.
Hier werden Ratschläge gegeben die ein bestmögliches Ergebnis in Aussicht stellen, niemand wird gezwungen die Tipps umzusetzen. Wem das zu "dogmatisch" ist der kann ja wieder gehen.
Fakt ist, das dank dieser Tipps viele Ponys und Pferde noch am leben sind die es sonst vielleicht nicht mehr wären, wenn sie auf TÄ, THP oder selbst ernannte Experten gehört hätten.
Wer Hilfe möchte bekommt sie, wer konstruktiven Austausch möchte ist hier auch herzlich Willkommen aber wer nur Stunk machen möchte, ist hier nicht erwünscht und ich glaube da spreche ich nicht nur für mich...

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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 08:59 
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Beiträge: 262
Auch ich habe gestern schon überlegt, wie man nun auf solch einen Beitrag reagieren kann/soll/darf... Mir ist dazu gestern erstmal ehrlich nichts eingefallen...
Auch mein Pferd wäre glaube ich nicht mehr am Leben, wenn ich nicht Hilfe und Unterstützung durch dieses Forum erhalten hätte. Wer dann was und wie umsetzen kann und will, ist ja auch jedem selbst überlassen. Hier werden Grundpfeiler der Behandlung von Rehe- und/ oder EMS und ECS- Patienten vertreten, die nunmal häufig das Gleiche beinhalten und für den Besitzer oftmals unbequem und ungewohnt sind.
Und Pferde sind, wie du schon schreibst, einfach individuell und der Eine verträgt etwas, was den anderen schon krank macht - ist bei Menschen ja nicht anders. Wieviele Ponys stehen ihr Leben lang 24/7 auf der Weide, werden nicht bewegt, bleiben aber gesund. Für diese Ponys freue ich mich riesig. Aber es gibt da eben auch andere...
Manche Dinge mögen hier einigen sehr kleinlich erscheinen, aber das hat sicher schon manchem Pferd das Leben gerettet oder zumindest Schmerzen erspart. Ich für mich persönlich habe einen eigenen Weg gefunden, zwischen Diät weil mein Pferd IR ist und zwischen "artgerechter" Haltung und Lebensqualität- bei uns funktioniert es zur Zeit, worüber ich sehr froh bin.
Ansonsten schließe ich mich den anderen an, wenn du fachliche Fragen hast oder einen Austausch wünscht, ist der hier sicherlich möglich. Wenn es aber um Provokationen oder pauschales Runtermachen geht, mag ich meine Freizeit nicht darauf verwenden, mich damit auseinanderzusetzen.

Gruß Duddel

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Beiträge: 7765
Ich habe gestern spät schon ein wenig schlechtes Gewissen bekommen und überlegt ob ich vielleicht zu angefasst war und der TE Unrecht mit meinen abschließenden Worten getan habe.
Solch Reaktion ist ja eigentlich o gar nicht meine Art :oops:

Es beruhigt mich zu sehen das scheinbar nicht nur ich den Beitrag zumindest in Teilen als provokativ empfunden habe.

Anderen Usern zu unterstellen das man ihnen das Denken abnimmt ist z.B. so eine sehr krasse Aussage die sich nun wirklich niemand hier gefallen lassen muß.

Natürlich gibt es hier Menschen unterschiedlicher Art, Beruf und Bildung, allen gemeinsam aber ist die Sorge um das kranke Tier und nur das steht hier im Vordergrund.

Gerade weil sie sich hier angemeldet haben und damit zeigen das sie vielleicht Wissenslücken haben was für einen medizinischen Berufsfremden überhaupt gar keine Schande ist, ihre Verantwortung und Fürsorgepflicht ernst nehmen, Infos zusammentragen und sich in den Themen weiterbilden die Schlussendlich ihrem Tier zu Gute kommen zeichnet sie aus und macht jeden einzelnen User so immens wertvoll!!!

Von daher verbitte ich mir dir unbekannten Menschen einen Pauschalstempel aufzudrücken!

Vielleicht aber ist das geschrieben Wort auch dem Gesagten gegenüber wieder schlecht weggekommen und einiges ist missverständlich oder unglücklich ausgedrückt worden :weißnich:

Wenn dem so ist tut mir das Leid und ich würde es begrüßen alles nochmal auf Anfang zu stellen.

Ist der Text hingegen mit Bedacht und genauso gemeint wie er geschrieben wurde macht es in der Tat wenig Sinn sich hier weiter auseinander zu setzen.

_________________
LG Kathi
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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 11:52 
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Beiträge: 5
@ Kathi und die anderen,


es ist mir bewusst, dass mein Beitrag recht provozierend wirkt - so war er auch in Teilen gedacht, denn ich habe hier auch mitverfolgt, wie neue User, die von 'Nicht-Prascend'-Therapieansätzen berichteten, mit einem scheinbar unterschwellig vorwurfsvollen Ton angegangen wurden, wie 'man denn könne'. Ich habe eingangs das Bemühen und das Kümmern der User hier um Krankheitsfälle gelobt und ebenso Kritik geäußert, dass hier AUCH (nicht immer, teilweise) zu dogmatisch beraten wird. Es ist richtig und gut, die Sache komplex zu sehen - eine Stoffwechselerkrankung tangiert, zumindest im Fall meiner Stute, anscheinend mehrere Bereiche und ist daher auch nur mit einer Lösung nicht zu behandeln. Ich habe einfach im Laufe der Jahre gelernt, dass die Haltung/das Wohlbefinden einen entscheidenden Einfluss auf Krankheitsverläufe, vielleicht sogar Ursachen haben, und AUF DAUER müsse ich daher eher an dieser Stellschraube drehen.
Ich weiß, dass das Pferd ein Wanderer ist, dessen Organismus auf zwei wichtige Grundeigenschaften ausgelegt ist:
Dauerhaftes Fressen und Wandern in Herdenstruktur! Da wir keine Steppe haben, halte ich karge Weiden für einen guten Ersatz bei gleichzeitiger, sportlicher Betätigung. Ich halte es auch für falsch, Pferde ihr Leben lang auf eine fette Wiese zu stellen, vor allem, wenn es sich nicht um heimische Rassen handelt! Dass mein Shetty so fit ist, gründet aber auch in dem Haltungswechsel: er scheint zwar robuster zu sein als die Stute, aber auch ihn kann ich nicht ungebremst fressen lassen! Daher kann ich zumindest für meine Herde darauf schließen, dass die Haltung einen entscheidenen Einfluss auf etwaige Krankheiten hat, womit ich die genetische Disposition keinesfalls negiere, sie aber zu regulieren versuche - ohne Medikamente!

Zum Vorwurf, ich wirke kalt gegenüber meiner Stute: Dass ich meine Kinderponys nicht, wie üblich, weiterverkauft habe, sondern behielt und damit in anderen Bereichen (gerne) Abstriche machen musste, dass meine Ponys so gesund sind und zwei ältere fit mit 27 und 40 Jahren, dass ich mir den Kopf zerbreche, was ich bei der einen Stute falsch gemacht habe (ich bekam sie, da war ich 13), sollte eigentlich zeigen, wie sehr mir ein Aufschub oder eine Verlangsamung der Krankheit wichtig wäre... Wenn ich nicht eine gewisse Distanz dazu einnehmen würde, nähmen meine eigenen Vorwürfe überhand, weil sich mein Gewissen meldet. Und nur aus dieser Haltung heraus, und nicht, und dafür entschuldige ich mich, anderen pauschal etwas zu unterstellen, kritisiere ich die teilweise dogmatische Haltung 'Neulingen' gegenüber. Am Ende des Tages muss jeder selbst mit dem, was er so tut, ins Reine kommen. Das bedeutet aber auch, selbstverantwortetes Denken und OFFENHEIT anderen Ansätzen gegenüber (siehe Individuen...).

Ich könnte zum Beispiel in den Raum werfen, dass nicht der kurzkettige, böse Zucker im gestressten Gras bei meinem Shetty Rehe auslöste, sondern die Menge, egal ob von übverweideten, überständigen oder gedüngten Flächen, Rehe bei ihm auslöste! Dies übertrug ich auf die Stute, was ein Fehler war. Sie kann Gras, außer als Heu, nicht mehr ab, frisst aber kein gewaschenes, also kriegt sie natürlich noch normales Heu. Und, bevor ich ihr ein leben zwischen Sandpaddock und Box 'aufzwinge', was es in Gefangenschaft in jedem Fall ist, bei ihr aber Stress verstärkt, weil sie ein absolutes Weidetier ist, versuche ich, ihren Organismus zumindest so zu stärken/abzuhärten, dass sie mal für eine Stunde grasen darf! So ähnlich bin ich ja auch bei dem alten Shetty vorgegangen, ich denke, ein Wanderer/Dauerfresser muss auch immer wieder dahin herangeführt werden. Es gibt Pferde, das weiß ich, die kommen mit einer Paddock-Box Haltung besser klar als andere, ingesamt denke ich aber, gerade auch im Hinblick auf Muskulatur, innerer Ruhe und Verdauung, eine Ausrichtung an die natürlichen Verhältnisse, auch nach schweren Krankheiten, ist immer das beste. Dass das für einzelne Fälle nicht gelten mag, das verstehe ich! Ich halte es wie mein TA: wenn das Pferd nicht mehr dauerhaft laufen und fressen kann, KÖNNTE das Dauerstress für das Fluchttier bedeuten, für den Darm ebenso...

Wenn ihr selbst reflektiert, was ihr anderen ratet, und dabei sachlich und offen bleibt, muss euch mein Beitrag nicht ärgern... Ich habe gelesen, wie sehr man sich hier bemüht, Lösungen zu finden, und das schätze ich sehr!

Gruß


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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 12:16 
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Registriert: 20.09.2010, 12:59
Beiträge: 30
Ich fand den Ursprungsbeitrag auch sehr passiv aggressiv und befremdlich, deswegen fiel mir dazu auch wenig ein.

Ich halte meine IR/ECS Stute im Übrigen auch nicht 100% forumskonform (sie darf z.B. auch ein kleines bisschen Weide und kriegt manchmal außer der Prascend-Möhrenstückchen, auch mal ein Belohnungsmöhrenstückchen), aber das liegt daran, dass ich sie nach ca. 8 Jahren Krankheit ganz gut einschätzen kann und man auch immer dazu lernt, was ein Pferd verträgt und was für die Psyche wichtig ist und was gar nicht geht.
Das sind aber Dinge, die man nur bei einem eigenen Pferd nach langer Zeit überhaupt erkennen kann und basierend auf solchen individuellen Einzelfällen kann und darf man anderen Leuten keine generellen Fütterungs- und Haltungsempfehlungen geben.

Ergo kann man in einem Forum wie diesem nur auf Tipps zurückgreifen, die möglichst dogmatisch und risikominimierend sind, alles andere wäre unverantwortlich.

Dass man dann im individuellen Fall als Besitzer noch selber denken muss und für das eigene Pferd selbst verantwortlich ist, versteht sich ja von alleine.

Bezüglich dem Satz:

Zitat:
um Vorwurf, ich wirke kalt gegenüber meiner Stute: Dass ich meine Kinderponys nicht, wie üblich, weiterverkauft habe, sondern behielt und damit in anderen Bereichen (gerne) Abstriche machen musste, dass meine Ponys so gesund sind und zwei ältere fit mit 27 und 40 Jahren, dass ich mir den Kopf zerbreche, was ich bei der einen Stute falsch gemacht habe (ich bekam sie, da war ich 13), sollte eigentlich zeigen, wie sehr mir ein Aufschub oder eine Verlangsamung der Krankheit wichtig wäre... Wenn ich nicht eine gewisse Distanz dazu einnehmen würde, nähmen meine eigenen Vorwürfe überhand, weil sich mein Gewissen meldet.


Also wenn Du das so siehst, dann zeigt das doch aber irgendwo, dass Du mit der Sache nicht wirklich im Reinen bist, oder?
Ich hab in den 8 Jahren mit meiner Stute sehr viele Fehler gemacht und wie alt sie mit der Krankheit noch wird, weiß ich eh nicht (sie ist 17), aber sich selber mit Vorwürfen zu zerfleischen bringt ja nichts. Und wenn man Distanz aufbauen muss um sich nicht mit Selbstvorwürfen zu überfluten, dann macht man sich diese Vorwürfe ja eben doch.


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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 19:52 
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Registriert: 20.09.2017, 14:54
Beiträge: 5
@Glettchen:

ich habe geschrieben, dass meine Haltungsform für diese Stute auf jeden Fal verbesserungswürdig ist und ich mache mir natürlich Vorwürfe, das schrieb ich ja! Daraus resultiert diese distanzierte Haltung, weil ich ein sehr gewissenhafter Mensch bin, in deren Obhut ein Tier so krank geworden ist! Was ich hier bemängele, ist, dass Pauschalaussagen (auch belegte) bei einer, aus meiner Erfahrung, so komplexen Erkrankung EBEN NICHT getätigt werden dürfen! Stell dir vor, ein ehemals an Rehe erkranktes Shettys dürfte laut solcher Aussagen am besten nie wieder 24/h in Weide ohne Fressbremse bzw. ihr natürlicher Sinn nach 'Dauerfressen' könnte mit Heunetzgaben/Automaten nicht so gestillt werden, wie es am besten wäre! Ich habe hier oft genug gelesen, dass etablierte User in FETTDRUCK hilfesuchende Besitzer 'angefaucht' haben, wie sie denn bitte 'so einen Müll' (zum Beispiel Müsli) ob der gesundheitlichen Verfassung geben können!
Ich habe den Eindruck, mein altes Shetty BRAUCHT Müsli/Äpfel/Gras für seinen Energiestoffwechsel! Das läuft einigen Pauschalaussagen absolut konträr! Vielleicht ist er nur so alt und fit, weil er so einen 'Müll' frisst, auf die Weide darf und geritten wird?? Und natürlich sollte man den gesunden Menschenverstand einschalten, wenn es um eine solche Sachlage geht. Dennoch sind gerade Neulinge verunsichert (Bsp: Mönchspfeffer ja oder nein?) und solange es keine wirklichen Langzeitstudien auch über die Nebenwikrungen von Prascend gibt oder darüber, dass derartig behandelte Tiere länger leben als anderweitig behandelte, werde ich weiterhin 'mein eigenes Süppchen kochen' und versuchen, am Großen und Ganzen zu schrauben.... Nochmal, das Mittel mag bei vielen Pferden helfen, aber ich sehe es aus eigener Erfahrung und in Ermangelung repräsentativer Studien NICHT als DAS Heilmittel in jedem Fall! Das meine ich vor allem mit 'dogmatisch' -.-

Sofern Tipps in einem solchen Forum im Sinne der Risikominimierung pauschal gegeben werden müssen, gebe ich jetzt einen eigenen Hinweis: Bei einem anscheinend komplexeren Verlauf von ECS/EMS seien umso mehr eine genau Beobachtung und im Zweifelsfall das Beschreiten auch unkonventioneller Wege gefordert, natürlich in Rücksprache mit dem TA und unter Rücksichtnahme der jeweils individuellen Voraussetzungen, um der Komplexität, aber vor allem dem Wohlbefinden des Pferdes Rechnung zu tragen.


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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 20:43 
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Registriert: 24.02.2012, 16:47
Beiträge: 7765
Rooky hat geschrieben:
@...... Und natürlich sollte man den gesunden Menschenverstand einschalten, wenn es um eine solche Sachlage geht. Dennoch sind gerade Neulinge verunsichert (Bsp: Mönchspfeffer ja oder nein?) und solange es keine wirklichen Langzeitstudien auch über die Nebenwikrungen von Prascend gibt oder darüber, dass derartig behandelte Tiere länger leben als anderweitig behandelte, werde ich weiterhin 'mein eigenes Süppchen kochen' und versuchen, am Großen und Ganzen zu schrauben.... .


Da du immer wieder den gesunden Menschenverstand ansprichst und den allem Anschein bei uns vermisst koche dein Süppchen weiter wie bisher.
Schraube du gerne am Großen Ganzen, aber bitte nicht mehr hier.

Mache deine eigenen Erfahrungen aber verunsichere keine Neulinge im Bereich Stoffwechselerkrankungen wenn du nichts Fachliches beizutragen hast.

PS:
Es ist jedem frei gestellt sich an Foumsempfehlungen zu halten oder sie zu unterlassen oder nur in Teilen umzusetzen ohne dafür angegriffen zu werden.
Auch wird hier akzeptiert wenn ein Pferdebesitzer Zugeständnisse bei seinen Tieren macht und sich des Risikos bewusst ist und das Handeln sowohl klinisch als auch auch Labortechnisch im Blick behält.
Es zu propagieren allerdings geht in einem Forum wo ausschließlich Besitzer kranker Tiere verkehren gar nicht.

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LG Kathi
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