Definition "Gutes Heu"

Fruktane - wasserl. Kohlenhdrate //
Berechnung Kohlenhydratanteil im Fertigfutter
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nicky
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Definition "Gutes Heu"

Beitrag von nicky »

Diese Aufstellung ist von Friesin/Anke:

1. Das Gras ist lang und gut bis grob strukturiert
2. Farbe grün bis gelb
3. Beim Drehen einer Handvoll Heu darf es nicht zu staub zerfallen, die Halme müssen aber brechen, sonst ist es zu feucht...
4. riecht aromatisch und keinesfalls muffig
5. es dürfen keine weißen oder schwarzen Stellen im Heu sein, die pilzig riechen und/oder nass sind.
6. es darf keine Erde, Staub oder andere Verschmutzungen beinhalten.
7. nach längerer Lagerung sollten auch keine Spinnweben drin und dran sein, da sie Durchfall verursachen können..
8. Es dürfen keine Giftpflanzen enthalten sein

so...das sind die Sachen, die ich bei meinem Heu beachte....

LG Anke



Finde ich ganz wichtig, gerade für Neulinge!

Gruß Nicky
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Beate
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Beitrag von Beate »

Hi,
was mir dazu noch einfällt:

- das Heu sollte "artenreich" sein
- es sollte locker gepresst sein

Gruss
Beate
Galvana74
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von Galvana74 »

gibt es eigentlich auch Heu, das zu reichhaltig ist? Meine Warmblutstute ist seit letztem Jahr Januar in einen neuen Stall gekommen und trotzdem das Kraftfutter zum voherigen Stall drastisch reduziert wurde (im alten Stall war sie "normal" gebaut) hat sie massiv zugenommen. In beiden Ställen bekommt sie Heu "satt". Die Weide im neuen Stall ist unterteilt und jede Parzelle wird nach "Gebrauch" gesäubert, abgemäht und gedüngt. Daß mein Pferdchen im Sommer natürlich dicker wird, ist mir klar, doch müßte es im Winter nicht wieder abnehmen? ich bin mittlerweile total verunsichert. Im Frühjahr nehme ich an einem Futterseminar teil, stelle fest, daß ich im Vergleich mit den anderen Reitern total geizig zu meinem Pferd bin und trotzdem hat mein Pferd Rehe bekommen, wo das Hufbein sogar rotiert ist.
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Eddi
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von Eddi »

Hi Galvana,
an dieser Stelle erst einmal ein _HERZLICHES WILLKOMMEN!

Zu Deiner Frage, ja es gibt gravierende Unterschiede im Heu.
Zunächst kommt es auf die Grasarten an, da gibt es von Natur aus fruktanreichere (im Grünland für Milchvieh bevorzugt) und halt artenreichere Wiesen mit weniger Fruktan.
Dann kommt es auf die Grasreife an, den tageszeitlichen Schnittpunkt, die Düngung und die allgemeine Wetterlage.
Bei Nachttemperaturen im 1-stelligen Bereich findet nur ein sehr geringe Photosynthese statt, d.h. das Gras wächst kaum.
Je nach wetterlage am Tag speichert Gras das Fruktan (= Zucker, reheauslöser) in größeren und kleineren Mengen kann es aber aufgrund zuniedriger Nachttemperaturen nicht zum wachsen verbrauchen.

Und genau solch ein Gras ist am energiereichsten, also für Pferde schlecht.
Aufgrund der allgemeinen Wetterlage 2009 kann man schon fast allgemein von einem sehr fruktanreichen - gehaltvollen Heu ausgehen.

LG Eddi
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Bitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann. Bild

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sabinek
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von sabinek »

Also ist Heunetz für diese Heusaison wohl nicht die schlechteste Idee - zum Thema Heu immer zur Verfügung?
Elke
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von Elke »

Am Thema Heunetz stört mich immer noch, dass die Pferde keine natürliche Fresshaltung einnehmen können...
Grad für Stauballergiker etc. kann das durchaus zum Problem werden.

Aber man muss natürlich wie immer Nutzen und Risiken abwägen.
Jinie
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von Jinie »

Also die engmaschigen Netze hängen wir schon bodennah auf, so dass die Pferde den Kopf runter nehmen... Bei Pferden mit Eisen muss man aufpassen. Die anderen können sich darin nicht verfangen.
Wir benutzen die Netze immer im Sommer, wenn die Pferde draußen ihr Futter bekommen. So bleibt der Paddock sauberer, man kann Heu super portionieren und transportieren. Und die Fresszeiten verlängern sich; die Pferde sind beschäftigt.

Im Winter gibts im Stall Heu vom Boden!
Ich bin nicht auf die Welt gekommen,
um so zu sein, wie andere mich gerne hätten!Ich bin wie ich bin und verbiege mich nicht nur um anderen zu gefallen.
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sabinek
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von sabinek »

Nicht wenn Du einen dickbäuchigen Heu-Staubsauger hast wie ich :shock:

Außerdem ist bei uns Matratzeneinstreu - und die Ecke, wo sie ihr das Heu hinschmeissen, ist nicht grade appetitlich...

Aber es stimmt, ich finde das auch nicht optimal, in welcher Körperhaltung Nudel am Heunetz rumrupft und reisst - nicht wirklich v/a!
Jinie
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Re: Definition "Gutes Heu"

Beitrag von Jinie »

Man muss halt die Vor- und Nachteile abwägen. Im Sommer sind Netze bei uns einfach besser (allein schon der Aspekt, eine Sandkolik zu vermeiden...)... :kinn:
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um so zu sein, wie andere mich gerne hätten!Ich bin wie ich bin und verbiege mich nicht nur um anderen zu gefallen.
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