nachdem ich nun die Xte Dissertation und mich durch X Foren durchgelesen hab und immer noch etwas ratlos bin dachte ich mir ich frage mal hier nach.
Mein 12 jähriger Warmblut Wallach hat im November eine Darmentzündung gehabt darauf hin einen Infekt und eine Kehlkopfentzündung (ist Kehlkopfpfeifer) und hat Langzeit Kortison bekommen. Während der Kortison Therapie hat ihn leider ein Paddock Kumpel in der Mangel gehabt und er ging lahm das war mitte Februar. Da er Deutliche Blutergüsse hatte haben ich ihn erstmal 2 Wochen Schritt geführt und sind dann Schritt geritten er lief auch schon wieder fast Takt rein. Dann wurde die Lahmheit wieder etwas stärker und wir hatten erneut den Tierarzt da. Haben Ihn geröntgt und vorne Rechts eine Huf Rehe mit leichter Rotation gefunden außerdem eine leichte Fissur und der Hufschmied hat ihn etwas krumm gestellt. das war am 07. März er bekam Entzündungshemmer/Schmerzmittel mit regelmäßigen Kontrollen beim Tierarzt und Boxenruhe (aufs Hufe abdrücken hat er von Anfang an nicht reagiert) am 25. März kam dann der Schmied und hat ihm mit meinem Tierarzt einen Spezialbeschlag gemacht. Seit 02. April führen wir nun wieder Schritt. Am Kontrolltermin am 02. April lief er im Schritt okay beim kurzen antraben aber deutlich lahm, Wendung auch deutlich lahm... heute 3 Wochen später, laufen wir bereits 30 - 45 min Schritt im Wald, er läuft deutlich besser! Habe ihn auch am Freitag bei unserer Physio vorgetrabt die meinte man sieht ganz leicht was aber er würde nicht schlecht laufen. In der Späteren Behandlung haben wir aber eine sehr feste Schulter gefunden die das "ganz leicht" verursacht haben könnte.
Er bekommt zum Fressen bedampftes Heu mit etwas Stroh - 24/7 frisst circa 10-12 kg am Tag was der Tierarzt als absolut in Ordnung sieht. (Pferd hat Normalgewicht)
Dann bekommt er täglich Brennnesseltee oder "Rehe-Akut-Tee" da mein Senior seine Heucobs bekommt und er mir sonst an die Decke geht.
und bekommt wenn die anderen Futter bekommen eine mini Hand Agrobs Alpengrün Müsli.
Er Bemert seit der Diagnose täglich. (Jemand Erfahrung bei Bemer mit Hufrehe? )
Jetzt meine Frage haltet ihr die Behandlung für in Ordnung? Oder kann man ihn noch mit etwas Unterstützen?
Wie sind denn die Prognosen das er wieder Sport laufen kann (Ging davor L Dressur und L Springen) ? Bzw. ab wann kann ich denn damit rechnen das ich ihn vill wieder etwas reiten oder Handarbeit oder ähnliches mit ihm machen kann?
Habe tatsächlich Angst ihn zu früh zu belasten allerdings benimmt er sich seit einigen tagen auch nicht mehr beim Spazieren gehen und macht doch öfters mal einen Satz.
Und haben wir denn Aussichten ihn dieses Jahr noch für zumindest kurze Zeit auf die Koppel zu stellen?
Leider hält sich mein Tierarzt mit Prognosen zurück was mich tatsächlich wahnsinnig macht
Vielen Dank schonmal

