Sehr schönes Thema...mein Thema....meine Philosophie....
Blutbild hin oder her..ob´s nun eine Momentaufnahme ist, oder nicht......einen Mangel können Pferde gewisse Zeit ausgleichen..und sind dann auch nicht wirklich im Blutbild erkennbar.
Aber........wenn man schon nen Mangel erkennt, gerade sowas wie Selen...ist es nicht ratsam, lt. meines TA, dieses durch natürliche Sachen zuzufüttern, weil man , gerade bei Hufrehepferden diese Nahrungsmittel, die viel Selen enthalten solch große Mengen zufüttern müsste, dass es schon wieder ungesund wäre....und davon ist Hafer eines der besten und eines, das am meisten Selen hat.
Als Bonny einen leichten Thyroxin- und Selenmangel hatte, hatte mir mein TA geraten, nicht das Thyroxin zu beachten, und mit Jod zu erhöhen, weil es ein sehr empfindlicher Wert sei, der leicht schwankt und sehr sehr leicht überdosiert würde...und die Schilddrüse dann eben zu viel arbeiten würde.
Ich sollte besser Selen + Vitamin E zufüttern, denn Vitamin E ist der Antreiber des Thyroxin...um Jod zu bilden.
Also gab ich dann für eine dreimonatige Kur ein hochdosiertes Mineralfutter...chemisch hergestellt...von St. Hippolyth.
Nachdem ich mich dann weiter damit beschäftigt hatte, kam ich dann auch zu der Einsicht, dass Selenmangel zwar in unseren Gebieten vorherrscht...aber bis dahin bei unseren Pferden keiner vorhanden war.....nun erklärte ich mir diesen Mangel, dass meine Hafi, bedingt durch die Hufrehe keinen Weidegang mehr hatte.........aber...auch durch die Erkrankung selber eine größere Menge an Selen verbraucht wurde..die Leber musste ja schließlich auch wieder regenerieren.


