Die Fotosynthese / Photosynthese

Fragen zur artgerechte Haltung mit Weidemanagement von Pferden und Ponys allgemein und im speziellen mit Hufrehe
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Eddi
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Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von Eddi »

Die Fotosynthese -- eine chemische Reaktion die
Mit Hilfe der Photosynthese bzw. Fotosynthese wandeln Pflanzen Kohlendioxyd in Sauerstoff um.
Das Wort „Photosynthese“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Licht“ (photos) und „Aufbau“ (synthesis). Zusammengesetzt könnte man also davon sprechen, dass die Photosynthese etwas unter dem Einfluss von Licht aufbaut. Dieses Licht bezieht die Pflanze aus der Sonnenenergie.
Und der Stoff, welcher aufgebaut wird, ist Sauerstoff.
Ein anderer Prozess, der zeitgleich mit der Abgabe von Sauerstoff passiert, ist die Aufnahme von Kohlendioxid. Aus diesem Kohlendioxid bildet die Pflanze nun, zusammen mit Wasser und Salzen, die Stoffe Traubenzucker, Stärke und Eiweiße.

Die Photosynthese findet in den Teilen einer Pflanze statt, die den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll enthalten.
Das Ganze dann in einem Satz:
Durch Einwirkung von Licht verbinden sich Kohlendioxid und Wasser zu Zucker. Und bei diesem Prozess wird Sauerstoff freigesetzt.
Die Formel dazu:
Wenn man sich klar macht, wofür die einzelnen Anteile der Gleichungen stehen, ist das Ganze eigentlich gar nicht so schwer:
6CO2 steht für Kohlendioxyd, 6H2O ist Wasser. Dadurch entsteht C6H12O6 (Zucker) und 6O2 (Sauerstoff).
Quelle: http://www.frustfrei-lernen.de/biologie ... anzen.html


Somit ist klar dass nach dem Abmähen in Abhängigkeit von Wasser und Licht weiterhin Fruktane gebildet werden.
Je heißer es ist desto kürzer ist der Vorgang.
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von nino1601 »

...die es aber nicht mehr durch wachsen aufbrauchen kann.
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von Doro »

.......die aber beim nachfolgenden Gärprozess von den Bakterien wieder verbraucht werden.
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von nino1601 »

Bei Silage ja - Heu hat keinen Gärprozess.
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von Doro »

natürlich gärt Heu !!! Deshalb darf man es ja auch erst nach 6 - 8 Wochen Lagerzeit frühestens füttern.


http://www.equinet.ch/de/lecture/d_arti ... &langue=de
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von nino1601 »

Ein Gährprozess ist nur unter Luftabschluss möglich. Daher wird Silage auch in Folie eingewickelt.

Beim Heu wenn die Restfeuchtigkeit zu hoch ist, kann das Heu im (Luftabschluss) Ballen gähren. Dann ist es aber zur Verfütterung nicht mehr geeignet.

Heu darf erst 6 Wochen nach der Ernte verfüttert werden, weil es nachtrocknet/nachschwitzt. Aber es darf dabei nicht gähren.
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von Doro »

Pflanzen besitzen auch Schließzellen, die bei Sonnenlicht geschlossen sind, um den osmotischen Druck innerhalb
der Pflanze aufrecht zu erhalten.
Wenn ich aber nun eine Pflanze abschneide, die eh schon nur einen Wassergehalt von ca. 15 % hat (Heugras), dann sind nicht nur diese Schließzellen geöffnet, sondern auch die Schnittzelle, so dass die Pflanze dann langsam austrocknet bei Lichteinwirkung....aber ohne ausreichend Wasser und dem gleichzeitig damit aufgenommenen Sauerstoff, kann auch mit Sonnenlicht das CO2 nicht umgewandelt werden in Zucker,
Zudem enthalten die Pflanzen zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr ausreichend Chloryphyll.
Chloroplasten können nur dann CO2 und H2O in Zucker umwandeln, wenn die Struktur der äußeren Chloroplastenmembran noch intakt ist. Diese Membran ist sehr empfindlich und läßt sich schon durch leichten osmotischen Schock aufbrechen, wobei ihre innere Struktur jedoch erhalten bleibt
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von nino1601 »

Gras dürfte aber zum Schnittzeitpunkt einen höheren Wassergehalt als nur 15 % haben. Schon allein durch die Schnitthöhe bedingt.
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Re: Die Fotosynthese / Photosynthese

Beitrag von nino1601 »

Fruktan im Heu

Generell muß man bei diesem Thema vor Panik und unnötiger Verunsicherung warnen. Fruktane sind zwar auch im Heu vorhanden, ob sie unter realen Bedingungen gesundheitsgefährdend sind, ist aber doch sehr fraglich.

Der Fruktangehalt von Heu, geschnitten auf der gleichen Wiese, kann unter Umständen abhängig von der Tageszeit, in der das Gras gemäht wurde, sehr stark schwanken. In der Regel wird an sonnigen Tagen bei warmer Witterung geschnitten, was bedeutet, dass eine eventuelle Fruktanansammlung in den Morgenstunden zum Nachmittag hin wieder abgebaut ist. Das bedeutet, dass Heu, welches in den Nachmittag- oder Abendstunden geschnitten wird, vermutlich weniger Fruktan enthält.

In den Blättern der Gräser läuft auch nach dem Schnitt während der Trocknungsphase noch für bis zu 50 Stunden die Photosynthese weiter, sofern sie noch nicht gepresst sind und damit keinem Sonnenlicht mehr ausgesetzt sind. Das geschnittene Gras liegt in der Sonne zum trocknen und weiß mit den Kohlehydraten nichts anzufangen, da es nun nicht mehr wachsen kann, weshalb vermutlich gerade in dieser Phase dann auch wieder Fruktane gebildet werden. Im Gegensatz zu Stärke sind Fruktane wasserlöslich, d. h. wenn es während der Trocknungsphase auf das Heu regnet, wird der Stärkegehalt im Heu nicht verändert, während Fruktan zu einem gewissen Prozentsatz ausgewaschen wird.

Die zum Zeitpunkt des Mähens bestehende Menge an Fruktanen im Gras erhält sich im Heu und in der Silage. Wer sich über den Fruktangehalt in seinem Raufutter nicht im Klaren ist, kann ihn seit kurzem bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen testen lassen. Durch die so genannte Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) kann mittels Infrarot-Bestrahlung der Fruktangehalt in Frischgras, Heu und Silage ermittelt werden.

Im Gegensatz zur lebenden Pflanze bzw. auch während des Trocknungsprozesses findet bei Heu und Silage keine Schwankungen des Fruktangehalts mehr statt, so dass hier die Ergebnisse sehr einfach in der Fütterung berücksichtigt werden können. Etwas komplizierter ist der Test bei Frischgras, da der im Moment der Probeentnahme gemessene Wert unter Umständen zwei Stunden später wesentlich höher oder niedriger liegt.

Der Test kostet pro eingeschickte Probe 35 Euro. Zusätzlich können auf Wunsch auch hygienische Beschaffenheit, Gärqualität, Nitrat-, und Mineralstoffgehalte untersucht werden. Die entsprechenden Formulare und weitere Infos gibt es im Internet auf den Seiten der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Um den Fruktangehalt im Heu zu reduzieren, kann man sich die Wasserlöslichkeit zu Nutze machen. Wird das Heu mindestens eine Stunde eingeweicht, lässt sich ein Großteil der Fruktane herauswaschen.

Quelle: http://equivetinfo.de/html/weide_fruktan.html
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