ich hatte den thread gestern schon in dem anderem Forum geschrieben, vielleicht habens ein paar auch schon gelesen, sorry das ichs hier nochmal poste, aber da das andere Forum dicht ist, wusste ich mir nicht zu helfen.
Also hier nochmal der Wortlaut von gestern
ich versuche mich ein wenig kurz zu fassen, aber aufgrund unserer Vorgeschichte fällt mir das sicherlich schwer.
Es geht um unser Pferd Scotty. Er wurde vor ca. 8 Wochen von einem anderem Pferd, welches sich beim Führen erschrak, am Sprunggelenkt verletzt. Die Verletzung wurde in der Klinik operiert. Der Schleimbeutel war gerissen und die oberflächliche Beugesehne etwas beschädigt. Er bekam eine Spüldrainage, mit dieser wurde die Wunde jeden Tag gesäubert ohne das man den Verband abnehmen musste. Die ersten zehn Tage sah alles super aus. Scotty belastete schön, erster Verbandswechsel war auch positiv, nach dem zweiten Verbandswechsel wurde dann die Drainage entfernt und die Schmerzmittel abgesetzt. Am nächsten Tag stand er dann plötzlich wieder auf drei Beinen in der Box und das operierte Bein war etwas angeschwollen. Wir schoben das auf das Absetzen der Schmerzeh. Und er schaffte auch diese OP. Er stand sogar von selber auf und belastete nach der OP alle VIER Beine. Laughing Zum Verständnis: Bei dieser Op wurde das entzündete Gewebe vom Knochen abgeschabt und die oberflächliche Beugesehne durchtrennt, um ihm den Druck aufs Gelenk zu nehmen. Während dieser OP bekam er auch auf die andere Seite einen Hufschuh. Was es damit auf sich hat, sollten wir jedoch erst eine Woche später erfahren. Als wir da in die Klinik kamen, kam die TÄ auf uns zu und meinte ob wir ihm das noch antun wollten, er leidet und nun da er nun auf dem anderen Bein auch noch eine Belastungsrehe Shocked mit Hufbeinabsenkung Shocked hat wäre das Ganze hoffnungslos. Ich fiel fast um. Das hatte man uns ganze zwei Wochen verschwiegen das wir da auch noch ein Problem haben. Nichts desto trotz hat er jeden Tag Exclamation zwei Exclamation Maß Müsli bekommen und mittags Heucobs aufgeweicht mit Mash und massig Brot und Äpfel. TROTZ dieser Hufrehe...
Da wir bemerkten das wir in der Klinik nicht weiterkommen, Scotty aber kämpft bis zum umfallen, voll da ist, Glanz in den Augen und im Fell hat, haben wir uns entschieden mit ihm weiterzukämpfen. Die Entzündung sei nun nicht mehr das größte Problem. So wie ich das verstanden habe, ist die in den Griff zu bekommen bzw. ist schon im Griff. (PS: Es handelt sich hier um eine Staphylococcus Aureus Infektion) Inzwischen habe ich mich auch über das andere forum für Hufrehe hier im Netz mal kundig gemacht. Scotty bekommt von uns nun täglich von "bestes futter" speedi Beets und Heu satt, ab morgen hoffentlich auch noch zusätzlich speedi Balancer. Seit gestern steht er nicht mehr in der Klinik, wir haben ihn da raus geholt ich denke die hätten ihn auch nur umgebracht. Er hat Unmengen an Phenylbutazon als Schmerzmittel bekommen, und dazu noch das das stärke- und melassehaltige Müsli das wir dort nicht weitergekommen wären. Inzwischen steht er in einem Rehastall auch unter Tärztlicher Aufsicht. Allerdings wollte sich die TÄ die den Stall leitet erst mal die Röntgenbilder anschauen von der Hufbeinabsenkung und von der Knochenentzündung. Wir warten noch auf ihr Urteil. Wie es ausfallen wird keine Ahnung ich hoffe nur das sie noch was retten kann. Letzte Nacht hat er sich das erste Mal seit langem wieder hingelegt und kommt nun doch endlich mal ein wenig zur Ruhe.
Meine Frage an euch. Was gebt ihr euren Pferden alternativ für Schmerzmittel? Ich hab mal gehört und hier auch gelesen Ingwer wäre nicht das schlechteste. Aber in welchen Dosen sollte man ihm das geben, ich meine Schmerzen hat er auf dem operierten Bein schon. Aber ich möcht ihm ungern chemische Schmerzmittel weitergeben. Er hat mE schon zulange zuviel Phenyl bekommen.
Desweitern müssen wir bei Scotty in erster Linie Muskelaufbau betreiben. und ihn vor allem wieder hochfüttern, denn in der Klinik hat er offensichtlich mehr Kraftfutter und Schmerzmittel bekommen als das man ihm Heu gab. Ich weiß nicht vielleicht habt ihr Tipps auch bezüglich der Rehe...
Ich würde mich echt freuen wenn ihr ein paar Ideen hättet wie man ihm helfen kann. Ich meine er kämpft wirklich sehr, ist voll da vom Kopf her und er will auch laufen. Fressen tut er wie ein "Scheunendrescher" Also Appetit hat er schon.
Ich denke viele werden sagen erlöst ihn, aber in seinen momentanen Zustand wollen wir das wirklich nicht, ich denke er hat diese letzte Chance mit der Reha wirklich verdient. Und wenn die TÄ dort nicht sagt es gibt keine Chance möchte wir auch nicht aufgeben.
Ich hoffe ich hab euch mit diesem langen Beitrag nicht überfordert und bin gespannt auf eure Aussagen.
Danke erst mal im Voraus, wir sind für jeden wertvollen Tipp dankbar.
LG
Morivia
PS: Entschuldigt evt. Rechtschreibfehler



