
P.olyna ist eine 12-jährige Rheinländer Stute und gehört mir nun seit gut 5 1/2 Jahren
In all den Jahren, war sie kein einziges Mal ernsthaft krank ... bis zum 23. Dezember 2008. Sie lief bereits ziemlich komisch, als ich sie zum Putzplatz führte und beim Vortraben bestätigte sich mein Verdacht dann auch: sie ging lahm. Pulsation war ebenfalls fühlbar, hätte ich damals nur schon gewusst, dass das alles Anzeichen für einen Reheschub sind ... denn unser Tierarzt ging von einem Hufgeschwür aus und dementsprechend wurde sie natürlich auch behandelt, der Hufschmied kam am nächsten Tag und versuchte das Geschwür zum Vorschein zu bringen, jedoch erfolglos, also bekam sie einen Rivanolverband, in der Hoffnung, dass das Geschwür so schnell reifen und 'herausbrechen' würde.
Mit dem Verband lief sie zunächst besser, aber als ich sie am 23. Dezember aus der Box holen wollte, humpelte sie auf 3 Beinen ... natürlich wurde sofort der Tierarzt verständigt, der dann 'endlich' die Rehe diagnostizierte ...
Naja, lange Rede, kurzer Sinn, heute geht es ihr wesentlich besser, sie hat deutlich an Gewicht verloren und wird seit einigen Monaten auch wieder geritten, leider baut sie nur sehr langsam Muskeln auf, weshalb sie zur Zeit noch etwas unförmig aussieht, besonders auffällig ist ihr Hals und der Heubauch.
Bis Mitte letzten Jahres trug sie einen orthopädischen Beschlag, dann wurde nochmal geröngt und seitdem ist sie wieder ganz normal beschlagen.
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Haltung: Pensionsstall mit täglichem Paddockgang.
Ursache der Rehe: Ich vermute EMS oder ECS.
Fütterung: 3x täglich 3-4 kg Heu.
Röntgenbilder: Sind vorhanden, allerdings nicht digital.
Bewegung: 4-5 x wöchentlich ca. 1 Stunde
Auffälligkeiten vor der Rehe: Speckpolster am Mähnenkamm, an Schulter und Kruppe
Bilder vom 26. April, 2010
Vorne links



Hinten links



Vorne rechts



Hinten rechts



Linke Halsseite

Rechts Halsseite

Profilbild












