Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 13:46 
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Hallo liebe Foris,

meine Querida bekommt nun seid 8 Jahren Prascend :( . Inzwischen sind wir bei 2,5mg tgl. Ist hier jemand schon höher in der Dosierung?
Seid ein paar Tagen geht es ihr schlechter. Werte stehen noch aus. Wenn ich jetzt nochmal erhöhen müßte, bin ich mir nicht sicher ob sie es verträgt.
Hat schon jemand Erfahrung mit höheren Dosen? :helpb:

Vg
Gabi

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 15:32 
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Da fällt mir sofort Serilein ein, da ist Dosis höher als bei euch.
28362214nx18618/datenblaetter-und-kurztagebuecher-f61/acth-verlauf-serilein-t7344.html#p140729

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Gordo

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 15:35 
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Warum befürchtest Du, dass sie eine höhere Dosis nicht verträgt? Gab es bei der aktuellen Dosierung bereits erkennbare Probleme oder schon früher bei Erhöhungen?
Was hat sie denn für Symptome?

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 16:57 
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Sie hat mitlerweile eine Herzklappenstenose.

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 19:10 
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Wie habt ihr das diagnostiziert? Ich habe eben mal ganz kurz (!) gegoogelt, bin auch kein TA und habe vom Herzen eh nicht so wahnsinnig viel Ahnung, aber in der einschlägigen Literatur steht, dass Herzklappenstenosen beim Pferd sehr, sehr selten sind. Daher meine interessiert (und kritisch) gemeinte Frage.

Habt ihr denn die Vermutung, dass es durch das Prascend entstanden ist? Welche Symptome zeigt sie und wie ist der ACTH-Wert? Sind andere Blutwerte auch gemacht worden? Haltung und Bewegung? Fütterung?

Ich kann mich dunkel erinnern, dass in den USA früher mal den Pferden mit Rehe immer Pergolid gegeben wurde. Auch, meine ich, in sehr viel höheren Dosen. Allerdings evtl. eben nicht so lange, sondern nur als "Erste Hilfe" in der Akutphase.

Als Ansprechpartner könntest Du vielleicht noch Dr. Gerhard Assmann anfragen: http://equestrian-center-opfenbach.de/K ... ntakt.html
Oder auch Deinen TA anfragen lassen.

Er hat schon sehr lange bzgl. ECS geforscht und tut es wohl immer noch.

Bzgl. Serilein: die würde ich mal per Mail anschreiben, falls nicht schon geschehen. Sie war im Oktober das letzte Mal online........

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LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 20:55 
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Sendill ist ein Cushi, der auch bei 2,5 mg Dosis liegt. Sonst weiß ich direkt niemanden mit hochdosiertem Cushi, aber vielleicht kann Kathi noch andere nennen.
28362214nx18618/diskussionen-zu-den-tagebuechern-f60/maunas--isi-sendill-diskussion-t8151.html#p154726

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Gordo

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 22:45 
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Serilein habe ich schon angeschrieben.

Die Herzklappenstenose ist wohl eine doch nicht ganz so seltene Begleiterscheinung wenn das Prascend gegeben wird. Wurde hier in der Klinik diagnostiziert. Man hat zwar mehr Erfahrug bei Menschen damit, aber der Klinikleiter hier ist auch nicht schlecht bei der Diagnostik.
Sie hatte früher keine Probleme, aber jetzt Geräusche (Rückfluß in die rechte Kammer?) Sie pumpt auch. Lahmt derzeit wieder undefinierbar. Bewegt sich nur noch im Schritt. Geritten wird sie schon seit drei Jahren nicht mehr. Ein bissl Longe und Langzügel, mehr geht nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 22:57 
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Querida hat geschrieben:
Die Herzklappenstenose ist wohl eine doch nicht ganz so seltene Begleiterscheinung wenn das Prascend gegeben wird. Wurde hier in der Klinik diagnostiziert. Man hat zwar mehr Erfahrug bei Menschen damit, aber der Klinikleiter hier ist auch nicht schlecht bei der Diagnostik.


Okay, dass es diese Problematik beim Menschen geben kann in Verbindung mit Pergolid, das wusste ich. Deswegen ist es, meine ich, ja auch in den USA vom Markt genommen worden.

Wie gesagt, es ist reines persönliches Interesse gewesen und ergoogeltes Halbwissen. Da hab ich nichts über Pferde im Zusammenhang mit Pergolid und Herzgeschichten gefunden.

Was rät Dir der Klinik-TA bzgl. der Prascend-Gabe? Bekommt sie irgendwas unterstützendes für das Herz?

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 23:25 
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Also man darf m.E. nicht vergessen das das Alter (sie müßte jetzt 21 sein?) auch seinen Tribut fordert und Stenosen können auch ohne Pergolidmesilat entstehen.
Meines Wissens ist diese Nebenwirkung ausschließlich in der Humanmedizin aufgetreten, bei Pferden ist mir dies auch aus dem amerikanischem Forum nicht bekannt.
Von daher kann ein Zusammenhang zum P. allenfalls diskutiert aber leider nicht bescheinigt werden.

Es ist wie bei jedem Medikament, man muß Nutzen/ Risiko gegeneinander abwägen.
Ein unzureichend therapierter Cushis mit ausserhalb der Referenz befindlichem ACTH kommt einem Nichtbehandeln gleich mit all seinen schweren Folgen und am Ende Siechtum bei null Lebensqualität und evtl. Hufrehen.

Lanokurant hatte damals 2 mg Pergolid bekommen.

In den Fällen wo selbst Hochdosis nicht mehr befähigt ist das ACTH zu senken (ist das bei euch denn der Fall, wie ist das ACTH aktuell?) setzt Dr. Kellon wohl das EquiLife-Vitex-4Equids ein was meiner Meinung nach aber nur dann angezeigt ist weil Mönchspfeffer bei Hirntumoren kontraindiziert ist und sehr stark in den Hormonhaushalt eingreift was evtl. andere ges. Probleme aufwirft....

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LG Kathi
Hier gehts zum EMS- ECS- Hufrehe ABCBitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 22.11.2019, 23:57 
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Das war es, was ich vorhin noch schreiben wollte: Mönchspfeffer in diesem Fall eventuell. Vielleicht auch zusätzlich???. Danke Kathi...

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schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 23.11.2019, 08:14 
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@schnulli
Die Klinik hat mit dieser hohen Dosierung und eben der schon sehr langen Gabe keinerlei Erfahrung. Unterm Strich wird mir wohl nichts anderesübrig bleiben, als nochmal zu erhöhen. Für das Herz bekommt sie von mir immer Kurweise Crataegus ad vet. Und in ein homöophatisches Mittel.

@ eff-eins

Natürlich weis ich nicht, ob sie jetzt mit 22 nicht auch unter normalen Umständen Herzprobleme hätte, aber die wahrscheinlichkeit das es durch das Pergolid kommt ist doch sehr hoch.
Das Equi Life Vitex schau ich mir mal an.

Müßte ihr jetzt eigentlich auch noch Schmerzmittel geben. Schaut mir so nach Knieband aus..Hatten das damals auch als das alles anfing, aber die Diagnose noch nicht stand.
Doof auch, das die Blutentnahme einen Tag bevor ich sah das sie hinten links schont, abgenommen wurde. Möglicherweise sind die Werte nun verfälscht.
Ich muß mit der TÄ telefonieren. Wir müßen das ganze wohl nochmal machen, dann aber unter Schmerzmittelgabe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 23.11.2019, 10:13 
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Das ist der Punkt, man weiß nicht ob die Herzsituation nicht trotzdem vorhanden wäre.

Man kann und darf die möglichen Nebenwirkungen aus dem Humanbereich nicht eins zu eins als Wahrscheinlich im Veterinärbereich voraussetzen. Je nach Tierart besteht ein ganz anderer Stoffwechsel.

Beispiel Aspirin, das hilft außer dem Menschen Hund und Pferd, eine Katze hingegen würde man damit in den Himmel schicken.

Wenn Schmerzmittel am besten kein Phenylbutazon wegen einer gewissen Rehegefahr.

Schmerzen beeinflussen zwar das ACTH aber nicht so gravierend das es einen pathologischen Wert bei einem ansonsten Nicht oder gut eingestellten Cushi zeigen würde.

Sehen und Bandprobleme sind übrigens immer wieder bei unzureichend oder nicht therapierten Cushis zu beobachten gewesen. Evtl. ist das genau der Hinweis darauf das die Dosis aktuell genau wie damals zu Beginn der Erkrankung unpassend ist.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 23.11.2019, 10:59 
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eff-eins hat geschrieben:
Das ist der Punkt, man weiß nicht ob die Herzsituation nicht trotzdem vorhanden wäre.

Man kann und darf die möglichen Nebenwirkungen aus dem Humanbereich nicht eins zu eins als Wahrscheinlich im Veterinärbereich voraussetzen. Je nach Tierart besteht ein ganz anderer Stoffwechsel.

Beispiel Aspirin, das hilft außer dem Menschen Hund und Pferd, eine Katze hingegen würde man damit in den Himmel schicken.

Wenn Schmerzmittel am besten kein Phenylbutazon wegen einer gewissen Rehegefahr.

Schmerzen beeinflussen zwar das ACTH aber nicht so gravierend das es einen pathologischen Wert bei einem ansonsten Nicht oder gut eingestellten Cushi zeigen würde.

Sehen und Bandprobleme sind übrigens immer wieder bei unzureichend oder nicht therapierten Cushis zu beobachten gewesen. Evtl. ist das genau der Hinweis darauf das die Dosis aktuell genau wie damals zu Beginn der Erkrankung unpassend ist.


Das befürchte ich eben auch, aber wie hoch kann ich gehen? Was ist noch so verträglich? Will ja nicht den Teufel mit dem Belzebub austreiben. Du verstehst was ich meine?

Angeblich gibt es inzwischen neue Erkenntnisse bzgl der zeitlichen Verabreichung. Es soll besser sein die Dosis auf zu teilen auf morgens und abends. Habt ihr davon schon was gehört?

Thema Mineralien. Gebt ihr euren Cushing spezielle Mineralfutter oder einfach ein gut ausgewogenes "normales" Mifu?

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 23.11.2019, 11:47 
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Querida hat geschrieben:
Angeblich gibt es inzwischen neue Erkenntnisse bzgl der zeitlichen Verabreichung. Es soll besser sein die Dosis auf zu teilen auf morgens und abends. Habt ihr davon schon was gehört?

Thema Mineralien. Gebt ihr euren Cushing spezielle Mineralfutter oder einfach ein gut ausgewogenes "normales" Mifu?


Wer hat dir das erzählt? :shock:

Früher, vor mehr als 10 Jahren als man begann das ECS mit Pergolid zu therapieren hat man eine geteilte Dosis wegen möglicher Nebenwirkungen häufig gemacht.
Das hat sich leider überhaupt nicht bewährt weil so der Cushi immer nur die Hälfte seiner eigentlich benötigten Dosis bekommt weil das P. die maximale Plasmakonzentration nach 1.25 ± 0.5 h (tmax) erreicht und bei den meisten Pferden die Plasmakonzentration nur bis 6 h nach Applikation bestimmbar war. Quelle: Clinipharm

Hormone unterliegen tages und jahreszeitlichen Schwankungen, so auch das ACTH.
Es ist morgens am höchsten um zum Abend hin abzufallen. Diese tageszeitliche Gefälle hat ein Cushi nicht mehr. Gibt man also das P. am Abend zwischen 18 und 20 Uhr senkt es das ACTH ab und es wird somit der Natur entsprochen.

PS:
Es gibt kein spezielles ECS Mineral.
Es sollte ausgewogen sein und im Calcium/Phosphor Verhältnis zur Grundfütterung (Heu und Wiese enges, Getreidelastig weites Verhältnis) passen und nicht zu große Mengen Eisen enthalten.
Bewährt, da auch EMS/IR konform hat sich z.B. das Allergo Vital

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 Betreff des Beitrags: Re: Höchstdosis?
BeitragVerfasst: 23.11.2019, 11:52 
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Eine sehr gute und bekannte Hufbearbeiterin. Fr. Astrid Arnold. Sie sagte mir, das sie dies auf einer Tagung in Leipzig von einem Dozenten gehört hat. Mehr kann ich dir dazu nicht sagen. Angeblich vertragen sie es dann besser.

Aber ich weis ja um den natürlichen Verlauf, und von daher habe ich daran nichts geändert. Sie bekommt es abends.

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