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BeitragVerfasst: 09.03.2018, 16:18 
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Registriert: 09.03.2018, 15:59
Beiträge: 2
Hallo liebe Foren Mitglieder,

wir haben einen 15-jährigen Haflinger Wallach der an ECS erkrankt ist und bereits Hufrehe hatte.
Er ist mit einer halben Tablette Prascend eingestellt und die ACTH Werte sind seit ca. 2 Jahren stabil und in Ordnung. Seitdem auch kein erneuter Schub mehr.
Er wird seit ca. einem halben Jahr wieder voll geritten (Dressur auf dem Platz und Ausritte), er ist fit und voll motiviert 

Seine Blutwerte sind soweit alle in Ordnung, er hat nur immer mal wieder grenzwertige Leberwerte.
Er hat immer mal wieder Probleme mit Kotwasser, wobei die Fütterung sich nicht ändert… Dafür haben wir jetzt mal eine umfangreiche Kotprobe eingeplant, evtl.
Hilft uns das in diesem Bezug weiter.
Zur Fütterung: Er bekommt Heu abgewogen in Netzen und etwas Stroh zum Knabbern. Koppel ist seit 3 Jahren tabu, er geht aufs Sandpaddock mit Heu.

Nun zu unserem Problem:

Wir sind nun denke ich mit allen käuflichen Mineralfuttern durch und unser Haflinger frisst einfach nichts bzw. nur über einen kurzen Zeitraum.
Auch versteckt in bspw. melassefreien Rübenschnitzeln schmeckt´s nicht, er lässt einfach alles stehen. Braucht er es evtl. einfach nicht? Ich mein, die Werte sind ja gut…

Ich habe Angst, dass er unterversorgt ist mit Mineralien und wir das evtl. erst zu spät merken.

Ich habe nun an Hafer gedacht zum Untermogeln oder an einen Mineralleckstein, so dass er selbst entscheiden kann, wann er dran geht (Ob er überhaupt dran geht?).

Was meint ihr – Untermogeln? Mineralleckstein? Wenn ja, gibt’s Empfehlungen dazu? Oder einfach sein lassen und regelmäßig über Blutbild die Werte kontrollieren? Wenn ja, wie engmaschig?

Habt ihr Erfahrungen? Ideen? Meinungen? Gibt´s den ultimativen Tipp?

Wir möchten gerne alles richtig machen und sind nun etwas ratlos.

Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: 09.03.2018, 19:08 
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Registriert: 24.02.2012, 16:47
Beiträge: 8274
Hallo und herzlich Willkommen im Forum :hallo:

Ich persönlich bin kein Freund von irgendwas unterjubeln und wenn dein Hafi kein Mineral essen mag ist das so.
Da ihr das Heu nicht einstündig gewaschen verfüttert wo natürlich auch Mineralverluste zu beklagen sind ist das auch nicht weiter tragisch.

Von Minerallecksteinen halte ich nicht viel weil man die Menge nicht dosieren kann und manch ein Pferdchen süchtig wird und permanent daran schleckt.
Einzig ein Himalayastein hat im Sommer seine Berechtigung weil Salze auch durchs schwitzen verloren gehen und so wieder aufgefüllt werden können. Aber auch da sollte man ein waches Auge drauf haben und ihn entfernen wenn das Schlecken zum Dauerszustand werden würde.

Mein Wallach hatte auch insbesondere im Herbst und Winter immer wieder Kotwasser. Nach einer fast halbjährigen Kur mit HEILMOOR ist sein Boppes nun erstmalig durchgängig trocken geblieben.

In der Zeit der Moortränkegabe verfüttere ich übrigens nur sehr eingeschränkt Mineral (meine Ponys bekommen gewaschenes Heu) weil diese ja schon eine Vielzahl an wertvollen Stoffen enthält: Eiweißverbindungen, Harze, Zellulose, Kieselsäure, Enzyme, Vitamine, Pektine, Flavonoide, Saponine und Gerbstoffe. Hinzu kommen viele Mineralien wie Magnesium, Calcium, Eisen, Kalium, Natrium, Zink, Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän, Selen, Bor, Germanium und weitere mehr.

Gefressen haben meine Ponys die Moortränke von Anfang an ohne Probleme, ich kippe sie einfach mit in den morgendlichen Futtertrog (abends bekommen sie Prascend, das sollte man nicht gleichzeitig mit Quellfuttermitteln oder Moor geben) .

_________________
LG Kathi
Hier gehts zum EMS- ECS- Hufrehe ABCBitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann. Bild

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BeitragVerfasst: 11.03.2018, 08:13 
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Globalmoderator
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Beiträge: 2337
Mein Großer hat auch nie Mineralfutter gefressen. Wieviele Eimer und Tüten ich geöffnet hab um sie dann irgendwann entweder zu entsorgen oder zu verschenken, kann ich nicht mehr zählen. Ich kann dabei nicht sagen, dass er irgendwie mangelernährt wirkte und seine Leistung hat er immer gebracht. Ich würde mir da nicht solche Gedanken drum machen.

Und was die Salzlecksteine angeht: ich habe hier ein Exemplar, der steht den ganzen Tag dran, wenn ich ihm einen geben würde. Solange, bis das Ding weg ist. Von daher gibt es bei mir keine Lecksteine mehr.

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LG

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BeitragVerfasst: 12.03.2018, 09:25 
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Registriert: 09.03.2018, 15:59
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Vielen lieben Dank für Eure Beiträge!
Das beruhigt mich :daumenhoch:

Himalaya Salzleckstein steht zur Verfügung und der wird auch im Normalmaß benutzt - da mache ich mir keine Sorgen!
Mangelernährt und entkräftet ist er nun auch wirklich nicht, er ist eigentlich immer richtig gut drauf (manchmal zu gut...) :roll: Ich denke, ich werde ihm regelmäßig etwas anbieten und entweder er isst es oder nicht. In der Hoffnung, dass er selbst weiß was er braucht.
Und auf der anderen Seite wird er ja auch engmaschig überwacht mit ACTH und Blutwerten.

Bezgl. Kotwasser haben wir bereits Torf versucht bzw. vom Tierarzt ich denke Huminsäure (aus Torf) als Pulver - es ging weder das eine noch das andere.
Ich denke, dies wird mit dem Heilmoor genau das selbe sein... :haukopf: Wobei es natürlich einen Versuch wert ist.

Ich möchte jetzt aber mal das Ergebnis der Kotprobe abwarten, ob da irgendwas im Argen ist... Hattest du vor der Gabe von Heilmoor auch eine Kotprobe gemacht?


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BeitragVerfasst: 12.03.2018, 11:08 
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Administrator
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Registriert: 24.02.2012, 16:47
Beiträge: 8274
Ja, ich habe sogar öfter, auch sehr umfangreiche Kotproben beauftragt die aber nie Pathologisches oder Wurmbefall anzeigten. Das Heilmoor hat in den ersten Tagen sogar eher zu Matschhaufen geführt als wenn der ganze Dreck erstmal heraus mußte bevor es nachhaltig Erfolg gezeigt hat.
Wie gesagt, meistens liegt eine Dysbiose vor und bis der Darm wieder saniert ist braucht man einen langen Atem.
Zur unterstützenden Darmsanierung hat sich übrigens Okoubaka sehr bewährt.....
Aber nun erstmal zu schauen was die Kotprobe ergibt macht schon Sinn und es gibt auch wirklich Pferde die immer wieder Kotwasser haben ohne das man eine Ursache für diese Symptomatik findet.

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LG Kathi
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