Wir haben keinen Borreliose Test machen lassen. Denn leider kann man bei vielen Pferden Borrelien finden ohne dass sie eine
Erkrankung aufweisen. Die Syptome sind sehr unspezifisch. Die Diagnose ist schwierig, da Antikörper auch lebenslang bestehen bleiben. Häufig wird die Borreliose für diverse Symptome verantwortlich gemacht, obwohl eine gesicherte Diagnose dieser Erkrankung nur schwer möglich ist.Während sowohl mit Borrelien infizierte Zecken als auch Antikörper gegen Borrelien bei Mensch und Tier häufig sind, ist eine Infektion mit Borrelien die zu Krankheitsanzeichen führt selten. Ein Nachweis der Borrelien z.B. mittels PCR ist meist schwierig aber evtl. aus Gelenksflüssigkeit bei Gelenkentzündungen oder Rückenmarksflüssigkeit bei Neuroborreliose (zentralnervöse Symptome) möglich. Ein Antikörpernachweis ist nur dann diagnostisch hilfreich wenn der verwendetet Test zwischen lebenslang bestehenden IgG Antikörpern und IgM Antikörpern, welche auf eine kürzlich stattgefunden Infektion hinweisen, unterscheiden kann. Es ist nicht sinnvoll Borreliose abzuklären wenn das Pferd vor kurzem einen Zeckenbiss hatte, aber keine Symptome zeigt.
Da eine gesicherte Diagnose sehr schwierig ist, kann man bei Verdacht ( diverse Symptome, inkl. intermittierenden Lahmheiten...) zwar vorsorglich 4 - 6 Wochen Antibiotika geben(jeden Tag), aber
bei "nur" Gewichtsabnahme die offensichtlich auf nicht gut eingestelltem PPID zurückzuführen ist und auf Appetitlosigkeit, würde ich nie einfach so solange Antibiotika geben.
Ich habe jetzt Futter gefunden, dass sie im Moment gerne frisst und tatsächlich sie hat jetzt auch tatsächlich etwas zugenommen. Es geht ihr prima und sie freut sich des Lebens.... Wir machen etwas Bodenarbeit und viiiiiiiiel "Kuschelarbeit".
Sie ist jetzt schon ein jahr älter als ich letzten Dezember erwartet hätte(vor einem Jahr war sie halb tot). Ich freue mich über jeden Tag in dem sie bei mir ist und ich mit ihr zusammen sein kann.

