nachdem es meinem Hafitier nun zwei Jahre nach der Rehe lange Zeit sehr gut ging, ist er zum Winter hin immer mehr abgemagert und schlapp geworden und hat stark an Muskeln abgebaut und hatte ständig Blockaden... Im Dezember haben wir ein großes Blutbild gemacht und Borreliose-Titer testen lassen...
Heraus kamen extrem hohe Gamma-GT Werte (500 bei Richtwert 30) und ein viel zu niedriger Selen-Wert..
Borreliose war im Grenz- aber laut meiner TA noch nicht im kritischen Bereich..
Daraufhin füttere ich bis heute noch Heparal zur Entgiftung der Leber, und ein Selen-Präparat. Lucky ist inzwischen deutlich wacher, hat wieder Spaß an der Arbeit und bockt auch mal über den Paddock, außerdem ist er wieder deutlich besser proportioniert..
Vor zwei Tagen war meine TA nochmal da um die Werte zu überprüfen.. Die Leberwerte sind schon weit gesunken aber immernoch nicht im Normalbereich (jetzt bei knapp über 100) Selen ist fast normal. Sie gab mir nochmal eine Dose Heparal und meinte danach sollten die Werte hoffentlich normal sein.
Nun hat sie aber auch von sich aus nochmal Borreliose-Titer bestimmt und siehe da diesmal ist er sogar etwas höher und im kritischen Bereich
Sie sagte, man könne anhand des Wertes nur sagen dass er schonmal Kontakt hatte aber nicht ob er akut Borreliose hat... Sie will ihm auch nicht unbedingt Antibiotika geben sondern lieber mit Borrelio Synode arbeiten, aus Angst eine erneute Rehe auszulösen und die Leber weiter zu belasten...
Nach allem was ich nun aber gelesen habe, sollte man Borreliose doch unbedingt mit Antibiotika behandeln und nur unterstützend mit Homöopathie?! Sollte ich also einen Westernblot machen lassen und ggf. doch Antibiotika geben oder ist das dann eventuell noch schlimmer? Er hatte ja nur ein einziges Mal vor zwei Jahren einen Reheschub und momentan geht es ihm recht gut... Bitte helft mir




