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 Betreff des Beitrags: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:12 
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28362214nx18618/diskussionen-zu-den-tagebuechern-f60/atfelhoe-felhoe-t1298-s30.html

Eddi hat geschrieben:
Ach menno, DAS ist ja mehr als ärgerlich!
Frag vorsichtshalber mal nach, WIE das im weiteren transportiert wird.
Einige Labore bieten einen Kurierdienst an.
Wenn die Probe angetaut ankommt, ist sie in jedem Fall wertlos, korrekt eingefroren sollte es wohl gehen.
Ich weiß ja nicht, wie bei Dir die vorgehensweise war.
Aber ACTH hat eine sehr geringe Halbwertzeit,d.h. es zerfällt innerhalb einiger weniger Minuten.
Somit muss die Probe sehr schnell durchgefroren sein.
Weil dies relativ kompliziert zu bewerkstelligen ist, ist man zu demStabilisator übergegangen.
Ich drücke euch die Daumen!
Eddi

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Verfasst: 28.07.2008, 08:12 


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:14 
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Sedna hat geschrieben:
ich würd auch sagen, wenn die Probe vorher richtig behandelt wurde, spielt es keine Rolle, wie lange sie eingefroren ist.
Das mit der kurzen Halbwertszeit von nur wenigen Minuten hab ich auch mal in einer Dissertation gelesen, da stand aber auch, dass sich das nicht ganz so extrem auswirkt, da die Abbauprodukte bei der Auswertung teilweise mit erfasst werden, so dass es in der Regel ausreicht, wenn die Probe innerhalb 15 min abzentrifugiert und dann eingefroren wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:14 
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Da würde mich die Quellenangabe mal interessieren.
Versuche mit den stabiliesierenden Zusätzen bzw. dem daraus entwickelten stabilisierten Teströhrchen sind gemacht worden gerade weil ACTH so extrem schnell zerfällt und der ACTH-Test aus diesem Grunde als sehr ungenau gilt.
LG Eddi

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:14 
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Sedna hat geschrieben:
wo ich das mit den Abbauprodukten gelesen hab weiß ich jetzt auch nicht mehr (da bei meiner Nicki auch mal der Cushing-Verdacht im Raum stand, hab ich alles gelesen, was ich zu dem Thema gefunden hab).
Aber hier sind Daten zum ACTH-Abbau:
http://elib.tiho-hannover.de/dissertati ... c_2001.pdf
Da sieht man auf jeden Fall, dass die Abbaugeschwindigkeit auch bei 20°C ohne Stabilisator viel langsamet ist, als bei der angegebenen Halbwertszeit von 4 - 8 min zu erwarten wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:15 
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Ja ich kenne diese Diss.
Lies zum Vergleich die Angaben bei K.Sommer in der Diss., die ist immerhin 2 Jahre jünger.
http://elib.tiho-hannover.de/dissertati ... k_2003.pdf
Und eben daraufhin wurden die stab.Röhrchen entwickelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:15 
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Sedna hat geschrieben:
die hab ich auch schon mal gelesen, da steht das übrigens mit den Zerfallsprodukte (Seite 28)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:16 
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Eddi hat geschrieben:
Zitat Katja Sommer:
Zitat:
2.2.4.1. Blutentnahmetechnik und Probeumgang

Hegstad et al. (1990) berichten jedoch von Unterschieden in der Behandlung der Blutproben,
die der ACTH-Quantifizierung vorausgehen und die Meßergebnisse beeinflussen können.

ACTH wird von Glasoberflächen absorbiert und durch proteolytische Enzyme im Vollblut
sowie Plasma abgebaut. Die Halbwertzeit von ACTH beträgt nur 4-8 Minuten (Froin et al.,
1998).

Beim Zerfall entstehen ACTH-ähnliche Fragmente, die bei der Analyse erfaßt werden können und solche, die nicht gemessen werden (Dopouy et al., 1985). Des weiteren ähnelt die
AS-Sequenz von α-MSH und CLIP der von ACTH, so dass auch diese Peptide zum Teil mitgemessen werden (Couëtil et al., 1996). Hieraus resultieren falsch hohe bzw. falsch
niedrige ACTH-Konzentrationen.

Die Temperatur beim Transport der Proben sowie die
anschließende Lagerungstemperatur sind bezüglich des enzymatischen Abbaus des ACTHs
ebenfalls von großer Bedeutung. Eine niedrige Temperatur (-22 °C) wirkt sich stabilisierend
auf das ACTH aus, die Abbaurate liegt hierbei unter 10% (Brüns, 2001).

Um den enzymatischen Abbau des ACTHs so gering wie möglich zu halten, empfiehlt Brüns
(2001) folgende Vorgehensweise beim Probeumgang und -transport unter Feldbedingungen:
Das Blut sollte in Polypropylen-Röhrchen, die mit 1,2-2,0 mg EDTA/ml Probevolumen
versetzt sind, aufgenommen werden. Unmittelbar nach der Blutabnahme sollte der Zusatz von
500 KIE Aprotinin/ml Blut (entsprechend 25 μl Aprotinin/0,5 ml Blut) erfolgen. Da Aprotinin
(Trasylol® 500.000 KIE, Bayer Vital GmbH, Leverkrusen) ein Proteasenhemmer ist, wird der
ACTH-Abbau verhindert.
Das Abzentrifugieren und Einfrieren des Plasmas sollte innerhalb
30-60 Minuten vollzogen sein. Wenn kein Aprotinin zur Verfügung steht, sollte entsprechend
mehr Wert auf die schnellstmögliche Zentrifugation und das Einfrieren des Plasma gelegt
werden.


Hallo Sedna, ich denke, dass Du da etwas falsch verstanden hast! Zum einen bei den ACTH-ähnlichen Fragmenten und zum anderen bei der Halbwertzeit.

Für Dich Bettina gilt:
Lass die Probe bitte wegschmeißen, da auch sofortiges tiefgefrieren den Abbau des ACTH nicht vollständig stoppt.
Wenn es sicherer sein soll, lass von Deinem Dok die stabilisierten Röhrchen in der TiHo Hannover anfordern und benutzen.
Nur so kannst Du relativ sicher sein ein korrektes Ergebnis zu bekommen!

LG Eddi

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:16 
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Sedna hat geschrieben:
naja, Halbwertszeit von 6 min heißt doch, dass nach 6 min nur noch 50% vom ürsprünglichen Wert vorhanden sind, nach 30 min wären's dann nur noch 3%, oder?
Nach 24 h dürfte bei den Proben ohne Stabilisator und ohne Kühlung eigentlich kein Wert mehr messbar sein, die bei diesen Bedingungen ermittelten Werte waren aber nur ca 20% niedriger als die bei -22°C mit Stabilisator. Das hab ich mir dann halt mit den miterfassten Zerfallsprodukten erklärt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 28.07.2008, 08:17 
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Eddi hat geschrieben:
Sedna hat geschrieben:
naja, Halbwertszeit von 6 min heißt doch,
4-6 Minuten
dass nach 6 min nur noch 50% vom ürsprünglichen Wert vorhanden sind, nach 30 min wären's dann nur noch 3%, oder?
Ist im Prinzip so eine Milchmädchenrechnung.
Gibt da ein tolles Rechenbesisipiel zu, bei dem der Schnelle Hase den langsamen Igel mit 10m Vorsprung nie einholen kann, rein rechnerisch.
Fakt ist, dass eine unstabilisierte Probe nach 4-6 Minuten unbrauchbar ist und das selbst bei emperaturen von 22Grad Minus die Werte verfälscht werden, wobei der Zeitraum bis diese Temperatur vernachlässigt wurde.

Nach 24 h dürfte bei den Proben ohne Stabilisator und ohne Kühlung eigentlich kein Wert mehr messbar sein, die bei diesen Bedingungen ermittelten Werte waren aber nur ca 20% niedriger als die bei -22°C mit Stabilisator. Das hab ich mir dann halt mit den miterfassten Zerfallsprodukten erklärt.
richtig, und auch diese sind komplett wertlos

Es muss einfach akzeptiert werden, dass dieses Testverfahren vor allem in unstabilisierten Röhrchen sehr viele Unsicheiten in jeder Richtung bietet,
Das ist einfach so!
Abgesehen davon ist der ACTH-Test kein Funktiostest wie der low-dex-Test, ist zur Therapiekontrolle vorgesehen und sollte wie alle Testverfahren immer im direkten Zusammenhang mit dem Patienten Pferd bewertet werden. (nennt man dann Diagnosehilfsmittel)

LG Eddi

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 16.12.2009, 21:36 
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Stimmt das, dass der Cushing-Test Rehe auslösen kann??? :shock:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 16.12.2009, 22:01 
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Hallo Sabine,

anscheinend kann das der Dexamethason-Suppressionstest... soweit ich von meiner TA informiert wurde, bei sowieso schon Rehe-gefährdeten Pferden - bei gesunden wohl eher nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 17.12.2009, 06:22 
Kann, aber das ist eine ziemlich theoretische Möglichkeit, es gibt wenig Berichte, wo es tatsächlich mal passiert ist. Es handelt sich ja auch um eine rel. geringe Dosis, die gespritzt wird. Nicht zu vergleichen mit dem, was bei einer Hustenbehandlung als Langzeitdepot verabreicht wird, wo dann tatsächlich Ringe im Huf von gesunden Pferden entstehen.

Ich habe meinen kurz nach einem Reheschub mit dem Dex-test testen lassen und es ist nichts passiert. Und ich wüsste auch aus den Reheforen bisher keinen Fall, wo es tatsächlich einen neuen Schub ausgelöst hat.

Natürlich, wenn eh nur ein Tropfen gerade fehlt, um das Fass zum Überlaufen zu bringen, dann vielleicht, aber in der Regel passiert eben nichts.

Aber hier gehts ja um ACTH, da wird ja eh nur Blut abgenommen und nichts gespritzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 17.12.2009, 08:54 
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Ok, danke!
Ich habe das im Horse-Gate-Forum gelesen, da gab es ein oder 2 Fälle - schrecklich, sowas.

Aber Du siehst, ich muss mich da noch ein wenig besser einlesen, ich dachte, der ACTH-Test ist der einzige... :kinn: :leuchte:

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 29.04.2010, 06:56 
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So, ich hab auch mal paar Fragen:

Ist nur der Test mit den stabilisierten Röhrchen wirklich aussagekräftig?
Wenn Blut abgenommen wird, direkt zentrifugiert wird, dann erst gekühlt und ca nach 5 - 10 Minuten gefroren wird, ist der Test dann noch brauchbar?

@ Eddi: der eine Link geht nicht :weißnich:

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Liebe Grüße Tina


*Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.*


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskussion zum ACTH-Test
BeitragVerfasst: 29.04.2010, 08:56 
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Wenn ich ja wüßte welcher?
Hier beide links:
28362214nx18618/ecs-fachartikel-wissenswertes-links-f3/cushing-die-rolle-des-endogenen-acth-c-bruens-t76.html
28362214nx18618/ecs-fachartikel-wissenswertes-links-f3/das-ecs-entwicklung-eines-acth-bioassays-t997.html

Ansonsten lies Dich einfach mal hier durch:
28362214nx18618/ecs-fachartikel-wissenswertes-links-f3/ :mrgreen:

Zu Deiner Frage:
Beide Testverfahren sind leider nur im positiven Ergebnis als sicher einzustufen.
Im negativen Ergebnis sollte man bei bleibendem Verdacht ev. den anderen Test veranlassen oder weitere Anhaltspunkte zu einer Diagnosefindung heranziehen.

LG Eddi

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