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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 17:09 
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Ich habe deinen Post mal hierher kopiert weil es um DEIN Pferd geht und im anderen Thema nicht so gut aufgehoben war!

Lenchen89 hat geschrieben:
Hallo ihr lieben,

Ich bin etwas verunsichert. Also kurze Beschreibung zu meinem Pferd. Dandy ist 17 jahre, Norweger. Hat letztes Jahr im November einen Reheschub gehabt. Leider durch eine Vergiftung. Leberwerte waren total im Keller.
Wir haben schnell reagiert und bis vor drei Monaten war auch alles gut. Dann kam der nächste Dämpfer. Hufbeinabsenkung durch falsche Hufbearbeitung.
Dandy bekommt insgesamt 5 bis 6 Kilo Heu hat ein Körpergewicht von 450 Kilo.
Nun meine Frage wie sieht es jetzt aus mit der Wiese? Gras ist noch super vorhanden wird aber langsam braun.
Er war auf der Wiese aber immer noch 30 min und nut mit fressbremse... Wie sieht es jetzt aus? Die nächsten Nächte gehen von 8 bis 10 grad und tagsüber Sonne? Wiese oder keine Wiese?

Liebe Grüße Lena :)

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LG Kathi

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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 17:33 
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Hallo Lena und herzlich Willkommen im Forum :hallo:

Deine Frage will ich vorab schon mal knapp beantworten und mein Rat lautet: Lass es!

Woher wisst ihr konkret das es sich um einen Hufreheschub durch Vergiftung gehandelt hat?

Stutzig macht mich nämlich das Alter deines Pferdes das zudem im November das noch unter dem jahreszeitlichen Hocheinfluß von ACTH steht eine Hufrehe erlitten hat mit schlechten Leberwerten.
Dies sind alles Angaben die auch zu einem Cushing passen würden, ist dies mal geprüft worden?

Abgesehen davon ist ein Norweger den Robustrassen zugehörig und leider Stoffwechselbedingt anfällig für Hufrehen da den Robusten wie auch Spaniern die von Natur aus auf Kargheit ausgelegt sind eine Insulinresistenz in die Wiege gelegt ist.
In freier Wildbahn sichert es ihnen dieses Phänomen das Überleben, am gut gedeckten Futtertisch aber kippt dies nicht selten ins krankhafte.

Natürlich muß dein Pferd nicht zwingend IR sein, im Rahmen einen umfänglichen Ursachenforschung warum es zu einer Hufrehe gekommen isst sollte dies ebenso wie ein ECS am besten mit einem ECS/EMS Gesamtprofil geprüft werden.
Viel Unpassendes wie auch Gifte kann der Organismus nämlich deutlich besser kompensieren wenn er ansonsten gesund ist, ist hingegen der Stoffwechsel vorgeschädigt oder über Gebühr anderweitig belastet stellt das Unpassende oft den Tropfen dar der das Fass zum überlaufen bringt.

Nun schreibst du das es später eine Hufbeinabsenkung gegeben hat und nicht unter dem akutem Rehegeschehen, welche Maßnahmen wurden denn unter der Hufrehe getroffen und wurden sowohl letztes Jahr als auch vor 3 Monaten Röntgenaufnahmen angefertigt?

Wie wurde dein Pferd nach der Hufrehe gehalten und bewegt ?
Nicht angepasste Bewegung z.B. führt auf Grund der Schädigung des Hufbeinträgers ohne passende Unterstützung oftmals zum nachsinken/rotieren.
Das ist auch nachvollziehbar wenn man bedenkt das der Hufbeinträger (Reisverschlußartige Verbindung die Hufbein und Hornkapsel elastisch verbindet, unten als weiße Linie zu sehen) ge oder zerstört ist und das Hufbein qui haltlos in der Hornkapsel liegt. Siehe dazu auch eine Animation im ABC meiner Signatur.

Warum genau möchtest du jetzt Weidegang ermöglichen der vorher richtiger Weise stark zeitlich begrenzt und mit Fressbremse stattfand, weil noch soviel Gras da ist?
Ein Rehehuf braucht bei optimalem Gesamtmanagement in Haltung, Fütterung, Unterstützung und Hufzubereitung bis zu einem Jahr um einmal gesund in Anbindung herunter wachsen zu können.
Wird nur ein Punkt nicht oder unzureichend berücksichtigt, das ist bei euch zumindest mit durch falsche Hufzubereitung schon geschehen, kann alles bisher Erreichte wieder zu Nichte gemacht werden.

Vielleicht magst du mal Antworten auf meine Fragen, Blutwerte, Röntgenbilder falls vorhanden und vor allem aktuelle Huf und Körperbilder (gemäß der Anleitung im ABC meiner Signatur) hier einstellen dait wir uns ein umfassendes Bild der Gesamtumstände machen können um dich fachlich adäquat beraten zu können?!

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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 18:18 
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Also meiner war bis zu dem damaligen Stall Wechsel nie krank.. dann war er zwei Jahre in dem Stall und bekam wirklich alles. Später kam raus das im Heu alles voller Herbstzeitlose war und meiner die mit gefressen hat.. und das über 2 Jahre..die Stall Besitzer wussten anscheinend nichts davon..

Cushing, Ems wurde alles überprüft er ist sonst Kern gesund... Hab sogar Borreliose testen lassen..
Ta meinte damals das es durch die massiven schlechten Leberwerte dazu kam.. er sah grauenhaft aus.. abgemagert bis auf die Knochen.. also nicht fett oder sonst irgendetwas..

Ja geröntgt wurde beim akuten Schub und dann danach.. da war nichts.. und dann lief ee jetzt vor drei Monaten aber im Trab an und an lahm oder tikte. Darauf ihn habe ich ihn erneut röntgen lassen. Auf dem Bild hat man sogar einen Hohlraum gesehen.. was der Ta meinte auf eine schlechte Hufbearbeitung schließen lasst.. die Zehe war leider viel zu lang..und leider habe ich dem Hufpfleger. Vertraut.. da er selbst auch Rehepferde hat...

Gehalten nach der Absenkung.. im großen Paddock mit Sand und einem Sandauslauf das jeden tag.. bewegt wurde er erst nach 12 Wochen 5 Minuten Schritt gerade aus und dann jede Woche etwas gesteigert so wie es ihm gut ging.. aber nur weicher Boden ...

Ohje falsch beschrieben...er soll weiterhin stark begrenzt und nur mit fressbremse auf die weide..nur bin ich verunsichert wegen den Tageszeiten und dem kalten und dann warmen Wetter.. da man ja verschiedene Meinungen hört wegen Frost und Sonne und sowas...also er darf auf keinen Fall länger auf die weide oder ohne Fressbremse... Ich möchte nur wissen ob er bei dem jetzigen wetter drauf darf oder nicht??

Huf und körperbild kann ich morgen machen.. :)


Zuletzt geändert von Lenchen89 am 27.09.2016, 18:38, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 18:34 
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Ich muss noch dazu sagen, er kam nach seinem aktuellen Schub nicht auf die Weide. Sein erster Weidegang war um Juni dieses Jahres und das nur 10 Min mit Fressbremse und das fast 3 Wochen lang und danach wurde es langsam gesteigert..


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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 18:39 
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so aktuelle Bilder habe ich mal hinzu gefügt.. das untere das dunkle ist von vorgestern das andere von letzter Woche


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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 19:50 
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Süßer Fratz!! :2daumenhoch:

Machst du aber bitte mal Körperbilder mit Pferdenase am Boden?

Hatte er denn einen Rehebeschlag bekommen gehabt oder wie seid ihr vorgegangen, jetzt trägt er ja scheinbar Hufschuhe?
Hast du die Blutwerte aber sicherheitshalber bitte trotzdem einmal für uns? Leider wird gerade die IR oftmals nicht erkannt weil der Insulin und Glukosewert zwar hoch aber innerhalb der Laborreferenz ist was nicht automatisch auch wirklich "Gesund" heißt.

Ein Organismus kann ja immer Läuse UND Flöhe gleichzeitig haben und ohne die Werte aus dem Kohlenhydratstoffwechsel zu kennen kann ich persönlich mich nicht für Weidegang aussprechen, das wäre eine dann eine Kristallkugel-Empfehlung aber fachlich nicht korrekt.

Welche Zeiten als Weidegang bei welchem Wetter grundsätzlich ge .-bzw. ungeeignet sind zeigt dieser FRUKTANKALENDER
Auch wenn die Ursache mit Herbstzeitlose offensichtlich scheint sind die Werte schon von Wichtigkeit.

Hat er denn Magen und Darmprobleme zurückbehalten oder hat sich alles wieder beruhigt?
Meine Ponys haben mal Farn mit dem Heu aufgenommen, seitdem sind sie echt etwas vermehrt mit Kolik bzw. nur etwas Bauchgrummeln und Durchfall bzw. auch mal Kotwasser geplagt.

Den Hohlraum den man auf dem Röntgenbild sieht ist wahrscheinlich am Hufrücken zu sehen? Das ist für eine Hufrehe gerade dorsal wenn die Zehe zu lang ist nicht ungewöhnlich und zeigt eben das die Verbindung durch den Hufbeinträger zerstört ist, quasi eine hohle Wand zu Grunde liegt.
Dann muß ganz besonders Augenmerk auf eine adäquate Hufzubereitung gelegt werden um das Bestreben des Hufes in Anbindung herunterwachsen zu wollen zu unterstützen und keine erneuten, auch schmerzhafte Zerreissungen zu riskieren.

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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 20:00 
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Ja mache ich, aber ich kann dir gleich sagen er hat einen Fettkamm. Er kam damals mit 10 Jahren zu mir und kannte nur 24 Stunden Weide und kaum Bewegung. Er hat bei mir 200 Kilo abgenommen.

Ja zu Anfang hatte er einen Rehebeschlag, bis dann die Hufbeinabsenkung kam. Dann habe ich den Hufpfleger gebeten zu gehen und bin nun bei einer Huforthopädin, die spezialisiert auf Rehepferde ist. Ihre sozusagen Chefin hat bei uns in der Nähe eine eigene Rehestation und nimmt dort nur die schwersten Fälle auf.
Die Hufe sahen nach der ersten Behandlung schon ganz anders aus.

Werde morgen Bilder machen, aber nicht erschrecken, im Moment bricht uns alles weg :(

Kann ich anfordern, werde morgen mal mit meinem Ta sprechen, ob sie mir das alles zukommen lassen kann, dann stell ich einfach ein Foto rein :) Falls der Ta das jetzt nicht gesehen haben sollte (was ja vorkommen kann/nicht sollte) was macht man bei EMS? Wir haben eine Stute im Stall die hat das, aber die geht ganz normal ihre 30 Min auf die Weide und bekommt ungefähr 5 Kilo Heu über den Tag verteilt.. Hatte aber auch schon mehrere Reheschübe, aber im Moment geht es ihr sehr sehr gut, dank der tollen Hufbearbeitung.

Magen-Darmprobleme hat er schon immer. Ist Stresskoliker und hatte am Anfang ziemlich viel Probleme damit.. Aber seit gut 4 Jahren nichts mehr. Unser einziges Problem ist immer wieder mal Kotwasser, aber da werde ich noch nicht schlau. Kann ein paar Wochen gut sein und dann hat er es wieder ein paar Tage und dann ist es wieder Weg.

Während der Rehe letztes Jahr November hatte er eine Kolik und eine Magenschleimhautentzündung. Aber seit diesem Jahr nichts mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass er in meinem neuen Stall, regelmäßig Futter bekommt und nicht länger wie maximal 3 Stunden ohne da steht.


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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 09:16 
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Ich ahnte es wohl das er einen Fettkamm hat der nicht nur nicht schön aussieht sondern das Depotfett leider Hormonaktiv ist.

Aber abgesehen davon können auch Rappelmagere Pferde ohne erkennbares Depotfett durchaus eine IR inne haben die dem humanen Typ 2 Diabetes gleichkommt.

Ein EMS und/oder IR ist nicht im herkömmlichem Sinne behandelbar sondern nur durch ein passendes Gesamtmanagement positiv zu beeinflussen.
Das muß dann allerdings bei Verbesserung der Werte zwingend beibehalten werden da das Pferd ja nicht gesundet ist sondern nur passend gehalten, gefüttert und bewegt wird.

Das dein Pferd unter einem Rehebeschlag eine maßgebliche Hufbeinabsenkung erlitten hat lässt auf einen unzureichend angepassten Beschlag schliessen.
Den Quersteg so zu setzen das das Hufbein Unterstüzung erfährt, nicht hinüberrutschen kann aber auch kein Druck auf die Hufbeinspitze erfolgt erfordert das Arbeiten nach Röntgenbildern die zwingend mit Markierungen versehen sein sollten. Das erleichtert das Gesehene fachlich korrekt am Beschlag und Huf umzusetzen.

Sicher macht eine gute Hufbearbeitung ganz, ganz viel aus ist aber leider um Hufrehen zu verhindern so für sich alleine keine Prävention, das sieht man ja an dem Stütchen bei euch am Stall die irrsinniger Weise trotz wiederholten Rehen Weidegang hat.

Bei einem EMS/IR-ler muß man wirklich auch im Kleinen denken und ALLES auf Unpassendes kontrollieren.
Das fängt beim Mineralfutter an (enthält oft Apfeltrester, Luzerne, getr. Möhren uvm.) geht über Futtermischungen (auch hier trotz cleverer Bewerbung das EMS/ECS und IR tauglich und ein unbedingtes, suggeriertes "must have" völlig unpassende Inhaltstoffe) bis hin zu Medikamenten die oft Glukose als Basis oder Süßholz enthalten und Heu aus Hochleistungsgräsern das einen GESAMTzuckergehalt von vetretbaren 10 % (dies ist aber durch konsequentes einstündiges waschen das bis zu 30% der unstr. Kohkenhydrate löst und ausspült mitunter durchaus erreichbar) bei weitem überschreitet usw.

Nun sagt man sich: Ach diese eine Möhre wird schon nicht schaden, und 30 Minuten Weidegang schon gar nicht...

Doch, weil man die IR am Laufen hält durch ein ständiges klein wenig Unpassendes! Von daher sollte bei der Rehestute ganz sicher mal ein EMS/ECS Gesamtprofil veranlasst werden um bei einem positiven Ergebnis zu einer optimalen Hufzubereitung noch alle anderen wichtigen Säulen der Hufreheprävention zu bedienen.

Bei Magenproblemen hat sich Aloe Vera Trinkgel als längere Kur sehr bewährt.
Auch treberfreie Bierhefe mit ihrem gesunden Aminosäurenmuster hilft dem Darm neben Zimt (es muß aber der Ceylon Zimt sein, hat übrigens den Glukose Toleranz Faktor und Zufütterung kann auch positiv bei EMS sein) auf die Sprünge und langfristig zu einer verbesserten Darmflora.
Kleine aber häufige Mahlzeiten Raufutter sind natürlich super :2daumenhoch:

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BeitragVerfasst: 03.10.2016, 07:11 
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Wohnort: Bünde
Generell sollte die Weidezeit beendet sein.
Die Weide braucht die Zeit im winter um sich zu erholen, das zählt heute scheinbar nicht mehr.

Viel wichtiger ist dass die Nachttemperaturen im einstelligen Bereich sind, d.h. für Rehleins generell: KEINE Weide
Warum das so ist erklärt die Fotosynthese.
Nicht umsonst ist im September/Oktober die 2. große Hufrehewelle im Jahr (je nach aktueller Witterung mit den Nachttemperaturen)

Dein hübsches Pferdchen erscheint auf dem aktuellen Bild "schwammig" und wenig strukturiert.
Die Rippen scheinen bereits durchzuschimmern und trotzdem erscheint er eben so.
Einen guten Hinweis bietet auch die Struktur des Kammes.
Ist der schön weich ist alles soweit i.O., wird er aber fest ist Alarmstufe dunkelrot.

LG Eddi

PS ich persönlich sehen keinen sinn darin ein Rehlein, welches weideabstinent war im Oktober erneut anzuweiden. Der winter steht halt vor der Tür.

_________________
sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
----->zum Hufrehe-ECS-EMS ABC
Bitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann. Bild

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