ich hab mal eine Frage und zwar geht es darum, dass meine Stute vor gut einem Jahr einen Hufreheschub hatte.
Sie war zu der Zeit 11 bis dato noch nie ernsthaft krank und wurde auf L/M Niveau gesprungen.
Im Winter hatte sie Trainingspause, leider haben wir das Futter nicht reduziert, sodass sich Fettpolster an Hals, Schulter und Kruppe bildeten
Nachdem wir die Diagnose hatten (Hufbeinabsenkung, jedoch keine Rotation), wurden natürlich erstmal alle erdenklichen Maßnahmen getroffen, u.a nur noch Heu usw.
Lange Rede, kurzer Sinn, von dem Schub hat sie sich unglaublich gut erholt, unser Ta war sehr überrascht, als er im Herbst letzten Jahres die Röntgenbilder sah, bis auf 2 mm (?) befand sich das Hufbein fast wieder in seiner Ursprungslage.
Eigentlich hatte ich mich schon von dem Gedanken verabschiedet sie jemals wieder auf dem Niveau springen zu können, auf dem wir uns vor dem Schub befanden. Unser Ta meinte allerdings, dass sie sich so gut erholt hätte und man auf neueren Röntgenbildern sicher keinen Befund mehr sehen würde, so dass ich sie wieder springen könnte.
Mir ist klar, dass wir auf jeden Fall nochmal aktuelle Röntgenbilder machen müssen, aber von den letzten ausgehend, auf dem das Hufbein nur noch 2 mm von seiner ursprünglichen Lage abwich, sollte nun wohl kein Befund mehr zu sehen sein, was in anderen Worten heißt, dass ich wieder springen könnte/dürfte.
Eigentlich vertraue ich unserem Ta, aber die Belastung beim Springen ist doch, gerade für die Vorderbeine, enorm und ich hab einfach Angst, dass da nachher irgendwas passiert
Als der Schub noch akut war, meinte er (also der Ta) bereits, dass ich spätestens Ende Mai/Anfang Juli wieder springen könnte, das wären dann gerade mal 5 bzw. 6 Monate gewesen. Die Aussage hat ihn in meinen Augen irgendwie ein bisschen disqualifiziert ....
Naja, ein weiteres Problem ist mein Vater, der will nämlich unbedingt, dass die Stute wieder gesprungen und auf Turnier geritten wird (L/M) , laut Ta ist das ja angeblich kein Problem und mein Vater glaubt eher ihm als mir, was wohl auch daran liegt, dass er nur das glaubt, was er glauben will .... ich stecke also zur Zeit in der Zwickmühle.
Es ist ja auch nicht so, dass die Stute nur 1 oder 2x im Monat gesprungen werden soll, sondern sie soll dann jede Woche einmal im Training gesprungen werden und zusätzlich am Wochenende noch auf's Turnier und da natürlich auch wieder springen.
Also, Ausgangsfrage: Unter welchen Voraussetzungen ist es zu verantworten ein Pferd, das eine Hufbeinabsenkung hatte, wieder im (Spring)Sport einzusetzen?
Angenommen die Röntgenbilder wären nun ohne jeglichen Befund, alles läge wieder an Ort und Stelle, gäbe es dann immer noch Einwände oder wäre so ein "Befund" quasi das Ja zum Springen?
Hoffe, ihr könnt mir da irgendwie helfen.
Lieben Gruß,
Sprudel.

