Vorhin wurde er wach, hat was gefressen und war nicht gut zu Fuß wollte aber unbedingt raus und konnte um seinem Wunsch danach Nachdruck zu verleihen sogar noch das Türgummi ribbeln und den Teppich kratzen.
Mit Bauchschmerzen haben wir ihm die Tür aufgemacht und seinen Gang und Weg den er genommen hat verfolgt. Weit ist er nicht gekommen, hat sich auf das Gras an der Beetumrandung angelehnt hingelegt.
Auf rufen und locken konnte er zumindest bis zum Terrassenbeet zurück geholt werden um sich wiederum da ins Beet zu legen.
Die letzten Meter bis zur Terrassentür waren mühselig denn ich mußte ihm sehr gut zureden das er mir Meter für Meter folgte was ihm ganz offensichtlich viel Mühe bereitet hat.
Der Punkt auf dem i war aber das er den Absatz vom Terrassenboden ins Wohnzimmer (ca. 25 cm Höhenunterschied) kaum mehr schaffte und sich da angekommen gleich drinnen auf die Fußmatte legte.
Man kann ihn leider nicht wie mit unseren früheren Katzen machbar unter den Arm klemmen und reintragen. Abgesehen davon mag man ihn gar nicht anfassen weil man ihm keine Schmerzen bereiten will.
Wie das so ist hat die TÄ von heute Mittag heute Nachmittag keine Assistenz in der Praxis die zudem gut besucht war. Nun ist der Süße mit Männe und unserer Tochter die er sehr mag auf dem Weg in die Klinik.
Das Verbringen in die Box war Überfallmäßig und ruck zuck gemacht. Die neue große Box geöffnet vor den schlafenden Miez gehalten und mit einem kleinen beherzten aber vorsichtigem Schubs durch unsere Tochter war er schneller drin als er wach werden konnte.
Ich hab einfach zu große Angst das er draußen unter die Räder kommen könnte weil er nicht oder nicht schnell genug auf Autos oder die Nachbarhunde reagieren kann und konnte auch seinem Leidensdruck einfach nicht mehr zusehen als das ich bis morgen hätte warten mögen.

