Danke!eff-eins hat geschrieben:Die Hypophyse (Gehirnanhangsdrüse) bildet das Hormon ACTH, welches die Freisetzung von Kortisol aus der Nebennierenrinde reguliert.
Kortisol reguliert zahlreiche Funktionen im Körper, seine Konzentration im Blutplasma
schwankt im Tagesverlauf mit einem Tiefpunkt am frühen Morgen und einem Maximum am frühen Abend. Beim ECS liegt in dem Teil der Hypophyse, der das ACTH produziert, ein gutartiger Tumor vor, der bildet sich in aller Regel (jede Regel hat auch Ausnahmen) nur bei alten Pferden (> 18 Jahre). Der ACTH Spiegel im Blut übersteigt dann zeitweise den Normalwert um ein Vielfaches
Ein dadurch erwarteter erheblicher Anstieg des Kortisolspiegels im Blut bleibt in der Regel aus, allerdings liegt die Kortisolkonzentration im Blut beim ECS immer im Bereich des oberen Grenzwertes oder etwas darüber. Immer geht dabei die Tagesrythmik mit dem Minimum am Morgen verloren,über den gesamten Tagesverlauf gesehen, liegt dann ein „Zuviel“ an Kortisol vor. Dieses „Zuviel“ an Kortisol wirkt sich auf den Glukosestoffwechsel aus. Außerdem kann der Hypophysentumor durch weiteres Wachstum auf den Sehnerv und auf den Hypothalamus (Teil des Zwischenhirnes) drücken,der Hypothalamus steuert den Fettstoffwechsel, die Körpertemperatur und den Appetit.
Quelle:
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Und was hat EMS mit der Sache zu tun? Das ist doch eine andere Krankheit, aber ist Verknüpft mit ECS.
Also hat wirklich jedes Cushingpferd einen gutatigen Microtumor im Kopf? Wie groß sind diese Tumore?


