Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich grade mit dem Glucose-Insulin-Quotienten.
Ich weiss das die Yahoo-Group um Dr. Kellon den Quotienten als Wert zur Bestimmung der Insulinresistenz/kompensierten Insulinresistenz heranzieht und das auch in diesem Forum viel Wert darauf gelegt wird.
Und um es vorweg zu nehmen: ich möchte den Sinn dieser Maßnahme überhaupt nicht in Frage stellen denn eine alltagstaugliche Alternative um den Glucosestoffwechsel einzuschätzen scheint ja nicht vorzuliegen
Trotzdem überlege ich warum sich die Methode hierzulande nicht schneller/stärker durchsetzt. Sicher, nicht jeder Tierarzt ist auf dem aktuellsten Wissensstand, aber zumindest die Labore die die sogenannten "EMS-Profile" anbieten, entwickeln....sollten doch eigentlich mit dem Quotienten arbeiten bzw. die TA's auf die Möglichkeit hinweisen, wenn - ja wenn - er denn zuverlässige Aussagen über die Stoffwechsellage zuließe?
Wir wissen das eine einzelne Insulin-, bzw. Blutglucosebestimmung kaum eine Aussagekraft hat weil viele Faktoren - nicht nur Fütterungsbedingte sondern auch Stress, Infektionen ect. - Auswirkungen auf die Stoffwechsellage haben. Inwieweit können dann Einzelwerte mehr Aussagekraft bekommen wenn man sie in eine mathematische Beziehung zueinander setzt?
Mich würde jetzt interessieren wer regelmässig oder zumindest schon häufiger bei seinem Pferd Blutglucose und Insulin hat bestimmen lassen, inwieweit sich der Quotient verändert hat und ob sich die Veränderungen bzw. Nichtveränderungen mit geänderter Fütterung, Bewegung, Gewichtsabnahme in Zusammenhang bringen lässt oder nicht.
Ausserdem wüsste ich gerne wer von seinem TA auf den G/L-Quotienten hingewiesen wurde bzw. wie der behandelnde TA zur Aussagekraft des Quotienten steht wenn der Patientenbesitzer das Thema von sich aus anspricht.
Wäre schön wenn sich viele User "trauen"


