Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 11.04.2012, 22:15 
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Hallo,

mein 17-jähriges Schimmelpony hat auch Cushing. Sie ist ca. 1,35m groß und ich weiß ihr genaues Gewicht leider nicht. Wir haben sie nicht auf Cushing testen lassen, da die Merkmale eindeutig waren/sind.
Ich habe 4 Tage lang 0,25mg Prascend gefüttert und am 5.Tag mit 0,5mg angefangen. Ich füttere es jetzt fast 1 Woche. Ich weiß, warscheinlich zu kurz um eine Besserung zu sehen, aber ich bin so ungeduldig und hoffe so, das es wirkt.
Sie hat Lebensfreude aber nie verloren.

Meine Frage ist, wann man ca. eine Besserung erkennen kann.

Ich habe hier auch schon gelesen das man eigentlich ab den 2. Tag immer um 0,05mg erhöhen sollte. Wie macht ihr das so genau? Habt ihr da ne Waage? Auch das brechen der Prascendtabletten ist doch meist nicht 100% genau geteilt.

Außerdem habe ich jeden Tag Angst, sie hat die Tablette nicht geschluckt. Wie füttert ihr sie?
In nem Apfel ging es schon recht gut, aber in einer Karotte schmeißt meine Maus sie auf den Boden, wenn sie nicht richtig drinsteckt. Oder löst ihr sie in Wasser auf?

Liebe Grüße
eine besorgte Pferdeverrückte


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 07:15 
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Beiträge: 5610
Hast du einen Tablettenteiler oder wie teilst du es?

Früher bekamen die Pferde Pergolid, das gab es in kleineren Dosierungen, also z.B. auch 0,5 mg Tabletten, da war das mit dem Teilen dann einfacher.

Am besten eignen sich Möhren um das P. zu füttern, da es manchmal in Obst nach einer Zeit zu Fressverweigerung (evtl. durch die Fruchtsäure) kommt. Manche lösen es auch auf.

_________________
Liebe Grüße Tina


*Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 08:01 
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Du kannst sie auflösen und mittels Maulspritze direkt eingeben.
Und bitte, wenn kein absoluter Notfall vorliegt, schleiche langsam ein!
Du musst nicht binnen 3 Wochen auf einer eventuellen enddosis sein. Die individuelle Dosis ist nicht bei allen Pferden gleich und sollte überprüft werden.
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
was möchtest du denn an Veränderungen sehen?

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sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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 Betreff des Beitrags: Re: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 08:48 
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Registriert: 03.11.2008, 21:49
Beiträge: 314
Hallo,

mein ebenfalls 17-jähriger Cushi bekommt seine 0,75 Pergolid-Tablette folgendermaßen:

2 ungefähr 4 cm-dicke Möhrenstücke schneiden, in jedes Stück einen Trichter mit einem spitzen Messer bohren und dann in 1 Stück die 1/2 und in das nä. Stück die 1/4 Tablette reinstecken und mit dem Messerende tief reindrücken.
Noch ist bei dieser Methode die Tablette wieder rausgefallen und noch nie hat er das verweigert, sondern freut sich auf seine abendlichen Möhrenhappen .

am Anfang versteckte ich die Tablettenbrocken in trockenem Brötchen. Aber nach kurzer Zeit fraß er die dann nicht mehr.
Möhre ist seitdem ein todsicheres Versteck.

wann man die positive Wirkung des Medikamentes bemerkt?
das war je nach Symphtom sehr unterschiedlich. Er war vorher rappeldürr und hat recht schnell zugenommen.
Das Lockenfell ist bis heute nciht restlos verschwunden , aber weniger geworden.
Vorher sah er bei Nässe (Regen oder Schweiß) aus wie Omas Persianermantel, nun ist nur noch die Sattellage dauergelockt und bei Regen etwas leichte Wellen über den oberen Hals, Rücken + Kruppe.
das Dauertränen der Augen hat noch mind. 1/2 Jahr angedauert.
Der Fellwechsel ist bis heute ein Problem, d.h. er haart auch jetzt Mitte April noch nicht wirklich.

Was sehr schnell besser wurde, war sein Temperament + Lauffreude. Der Junge wurde dermaßen flott, daß ich ihm drohte, die Medis wieder abzusetzen :twisted: .

Mußt einfach Geduld haben und täglich sein Pillchen geben.
Mein Wallach wird ungefähr die Kampfklasse Deines Ponys haben, denn er ist nur 1 cm größer. Ich hab weit über 1/2 Jahr nur eine halbe Tablette (0,5 mg) gefüttert, also eigentlcih unterdosiert.
Das hatte wirklcih so lange völlig ausgereicht , nur dann schien der Körper sich daran gewöhnt zu haben und voriges Frühjahr nahm er wieder ab, wurde schlapper und ich mußte auf die übliche Enddosis erhöhen von 1,0mg für 500 KG, was bei seinen geschätzten 350 KG halt 3/4 Tablette bedeutet.

LG
Sabine


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 13:58 
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Registriert: 28.03.2012, 18:42
Beiträge: 5
Danke für eure vielen Antworten. Das mit den Karotten werde ich gleich ausprobieren.

Mit Veränderungen meinte ich eben Besserungen, wie das die Augen nicht mehr Tränen oder das Fell weniger wird.

Schlapp war meine Stutpony nie. Ich reite sie zwar nicht mehr, aber beim Führen würde sie mir am liebsten davonrennen und wiehrt fröhlich wenn andere Pferde an der Koppel vorbeireiten oder ich mit Leckerlis bei ihr erscheine :)

Meine Tabletten teile ich mit den Händen auf 0,5 (wegen der Kerbe) und auf 0,25 habe ich sie mit einen Messer geschnitten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 17:30 
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Registriert: 17.05.2006, 00:00
Beiträge: 25617
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Die tränenden Augenverbessern sich wohl auch innerhalb weniger Tage.
allerdings tränen sie sowohl unterdosiert als auch überdosiert!

LG Eddi

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 Betreff des Beitrags: Re: Wann Veränderungen?
BeitragVerfasst: 12.04.2012, 19:50 
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Registriert: 03.11.2008, 21:49
Beiträge: 314
Hi!

Genauso teile ich auch :mrgreen:

Berichte aber später mal, wann sich welche Besserung eingestellt hat.

LG
Sabine


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