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 Betreff des Beitrags: Cushing-Hilfe für Isi 8901
BeitragVerfasst: 16.04.2013, 16:36 
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Hallo,

bei unserer schon etwas älteren (23) Stute ist nun leider das Cushing-Syndrom diagnostiziert worden.
Kann mir jemand helfen, da ich hierbei noch total im dunkeln stehe und mich nicht auskenne.
Der Tierarzt hat ihr nun Prascend (schweine teuer) und Heucops verordnet (zum "mästen", da sehr abgemagert, obwohl schon doppelte Portionen als die anderen).

Schon mal im voraus vielen Dank.

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing-Hilfe
BeitragVerfasst: 16.04.2013, 17:15 
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Beiträge: 10831
Hallo und herzlich Willkommen im Forum :hallo:

Vielleicht magst du mal ein Datenblatt vom Pferdchen einstellen damit wir etwas mehr über die Haltung, Fütterung und Bewegung usw. erfahren. Auch Bilder sind an dieser Stelle immer gerne gesehen :mrgreen:
Zum schmökern und informieren findest du ganz viel Wissenswertes in dem ABC das in meiner Signatur zu sehen ist. Wenn du ganz spezielle Fragen hast dann immer her damit, wir helfen dir geren etwas mehr Licht in das dunkle Cushing zu bekommen.
Interessant wäre auch der Wert, die Art der Wertermittlung und ob und mit wieviel Wirkstoff du schon anbehandelt hast.
:haukopf: Ach ja, Heucobs sind nicht unbedingt die beste Wahl ein Pferd gesund aufzufüttern, da bieten sich unmellassierte Rübenschnitzel, stabilisierte Reisklei, geschrotete Leinsamen usw. eher an

_________________
LG Kathi


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing-Hilfe
BeitragVerfasst: 16.04.2013, 20:12 
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Registriert: 16.04.2013, 16:19
Beiträge: 0
Hallo,

also Haltung ist nur Offenstallhaltung, über Winter halt nur ne kleinere "Matschkoppel" und im Sommer
rund um die Uhr auf der Weide.
Fütterung gibts eigentlich nur Heu (eingeweicht, da Heustauballergikerin) und selten mal noch ne bissle
Mash als "Leckerbissen" , und halt die kleinen Dinge nebenbei wie ab und an ne Karotte, Apfel, Banane oder Leckerli
als Belohnung für gutes Benehmen und so.
Bewegung hat sie eigentlich den ganzen Tag.Ist halt immer draußen und wird ein,zweimal die Woche geritten.

Wir sollen mit 1mg pro Tag anfangen, da momentan Fellwechsel ist und sie ihr Fell garnicht verliert.
Später könnten wir dann runterdosieren.

Mit Rübenschnitzel hat sie auch gesagt, und dazu noch bisslen Sonnenblumen oder Leinsamenöl.

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing-Hilfe
BeitragVerfasst: 17.04.2013, 06:46 
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Beiträge: 25748
Wohnort: Bünde
Zitat:
Wir sollen mit 1mg pro Tag anfangen, da momentan Fellwechsel ist und sie ihr Fell garnicht verliert.
Später könnten wir dann runterdosieren.
:shock:
Und genau dies ist vollkommen falsch und entspricht in keiner Weise dem aktuellen Wissensstandard!

1. Außer in akuten Notfällen MUSS Pergolid eingeschlichen werden um Nebenwirkungen zu vermeiden!!!!
2. Die passende Dosishöhe ist diejenige welche den ACTH-Wert in den Normbereich bringt.
Dies kann man nicht per Kristallkugel festlegen sondern man macht das über den Bluttest. Leider lassen sich Überdosierungen NICHT austesten.
3. Die durchschnittliche Anfangsdosishöhe schwankt zwischen 0,8mg und 1,4mg pro 500kg Pferd
4. die individuelle Dosishölhe steigt aufgrund der Gewöhnung im Laufe der Zeit; das wird mittels Therapiekontrolle überwacht

Du siehst, Dein TA mag zwar kompetent sein, leider nicht in Sachen des ECS.
Auch das Thema Fütterung ist leicht absurd
Sofern Dein Isi alle Zähne hat macht Häcksel-Rasenmnäherheu wenig Sinn außer für den Hersteller. Abgesehen sind diese je nach Sorte gefährliche Zuckerlieferanten.
Da gibt es bessere und effektivere Futtermittel. Abgesehen davon wird sich das auch im Laufe der Behandlung ändern.

Bitte überdenke die angeführten Dinge und hinterfrage sie für Dein Pferdchen.
So ist der angestrebte Weg leider nicht nur nicht optimal sondern u.U. sogar für Dein Pferd schädlich.

LG Eddi

PS Kannst Dir ja mal meine Cushi Püppe anschauen.

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sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Bitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann. Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing-Hilfe
BeitragVerfasst: 17.04.2013, 07:42 
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Registriert: 24.02.2012, 15:47
Beiträge: 10831
Isi 8901 hat geschrieben:
Hallo,

also Haltung ist nur Offenstallhaltung, über Winter halt nur ne kleinere "Matschkoppel" und im Sommer
rund um die Uhr auf der Weide.
Das betrachte ich zunächst als sehr gewagt, denn häufig hat das ECS auch eine Insulinresistenz im Gepäck, oder sie besteht als eigenständige Erkrankung und ist für so manchen schlimmen Reheschub verantwortlich. Solange es keine Blutwerte gibt die dieses ausschliessen kann ich persönlich dir nur empfehlen dich in der Fütterung ausschliesslich auf ein qualitativ gutes Raufutter das abgewogen werden sollte und die von hier empfohlenen unbedenklichen Futtermittel zu beschränken.
Oftmals ist es das Fatale das ein Cushi abnimmt und er deshalb mit allen erdenklichen Futterkomponenten versucht wird aufzufüttern, man damit aber die IR oder ein EMS nährt und die gesamte Stoffwechsel eskaliert. Das gilt auch für alle weiteren Leckereien und Weide, leider.

Fütterung gibts eigentlich nur Heu (eingeweicht, da Heustauballergikerin) und selten mal noch ne bissle
Mash als "Leckerbissen" , und halt die kleinen Dinge nebenbei wie ab und an ne Karotte, Apfel, Banane oder Leckerli
als Belohnung für gutes Benehmen und so.
Bewegung hat sie eigentlich den ganzen Tag.Ist halt immer draußen und wird ein,zweimal die Woche geritten.
Das ist in der Regel keine ausreichende Bewegung für ein Pferd

Wir sollen mit 1mg pro Tag anfangen, da momentan Fellwechsel ist und sie ihr Fell garnicht verliert.
Später könnten wir dann runterdosieren.
Wenn nur der Fellwechsel das Problem darstellt hilft auch eine Schur und berechtigt nicht dem Pferd zu Beginn eine so hohe Dosis geben zu wollen. Das sollte, wie von Eddi bereits erwähnt, nur im Notfall so drastisch ohne Einschleichen erfolgen. Diesen Notfall stellt ein gestörter oder verspäteter Fellwechsel aber nicht dar, auch unsere Ponys tragen noch mit Anmut ihren Winterplüsch .


Lg

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LG Kathi


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 Betreff des Beitrags: Re: Cushing-Hilfe
BeitragVerfasst: 20.04.2013, 10:43 
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Registriert: 19.04.2013, 19:34
Beiträge: 6
Hallo Isi 8901,

mein TA hat mir damals auch nichts über das Einschleichen des Medikamentes gesagt und ich gab Mona auch direkt 1 Tablette. Ich werde das dieses Mal auf jeden Fall anders machen. Sie bekommt erstmal nur mind. 8 Tage ein/achtel, dann frühestens 1/4 für 8 Tage, spätestens wenn ich auf einer halben Tablette bin werde ich die Werte untersuchen lassen.

Ich hab aus der letzten Blinddiagnostik gelernt und tu das Mona nicht nochmal an. Bin jetzt auch hier umd mehr zu erfahren als mir der Arzt sagt.

Meine Stute kann ich momentan leider nicht reiten, weil ich auf Grund der Hautkrankheit keinen Sattel auf den Rücken legen kann. Ist noch wund und juckt ihr. Aber sie hat die letzten Monate wahnsinnig viel gelernt im Punkto Bodenarbeit, Gehorsamstraining und hat da echt Spaß dran.

Ich hab Mona auch geschoren und das hat ihr gut getan, man kann das lange dicke Fell ja gar nicht mehr sauber halten wenn es verklebt.

also Haltung ist nur Offenstallhaltung, über Winter halt nur ne kleinere "Matschkoppel" und im Sommer
rund um die Uhr auf der Weide.


Bitte sei bei Weide künftig vorsichtiger, wegen der Rehegefahr. Mona wird langsam angeweidet, momentan täglich 30 Minuten und wird auch später nicht 24 Stunden auf der Weide sein. Maximal 8 Stunden, dann wieder Heu im Offenstall.
Damit hat sie bisher keine Hufprobleme gehabt. Kommt natürlich darauf an wie voll eure Wiesen sind. Generell machen wir gute Erfahrungen auch immer Heu anzubieten.

Ich habe zusätzlich ein großes Blutbild machen lassen um zu wissen ob Mona sonst noch Mangel hat. Vielleicht wäre das noch interessant für dich, gerade wenn ein Pferd mit Cushing noch Mangel hat (Mona: Zink und Selen) sollte man schnell tätig werden. Vielleicht auch ein Grund für niedriges Gewicht. Ist viellieicht auch besser als nur Rübenschnitzel, die ja auch nicht jeden Mangel ausgleichen können.

LG


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