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BeitragVerfasst: 24.04.2019, 10:10 
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Und ich hab das Gegenbeispiel: mein Tobi hatte einen hohen ACTH und die Stoffwechsel-werte waren anfangs auch super schlecht. Dann bekam er Prascend über einige Jahre. Bei der ersten Kontrolle nach Gabe einer 1/4 Tablette war er in allen Werten in der Norm und blieb das auch. Er war auch immer auf "Diät", weil er auch kugelrund war, als ich ihn übernahm, allerdings ist er kein Bewegungs-Ass (das liegt natürlich an mir). Dann habe ich den Versuch gewagt, das P abzusetzen, weil ich das Gefühl nicht los wurde, dass er kein wirkliches Cushing hat. Und bisher sind alle Werte, auch die Stoffwechsel-Werte, in der Norm geblieben. Bei ihm kam diese Entgleisung, meiner Auffassung nach, durch die langanhaltende Fettfütterung mit Weide und allem (er lief früher eben mit den Großen mit, konnte aber die Fütterung nicht vertragen).

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LG

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BeitragVerfasst: 24.04.2019, 16:58 
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Vielleicht versuchst zur Unterstützung des KH Stoffwechsel und der Hufe mal Jiaogulan (wodurch die Zirkulation zu den Hufen unterstützt wird weil es die Herstellung des Vasodilatators Stickstoffoxid fördert) das sich dort angewendet lt. einer Feldstudie die in u.a. Quellennachweis angesprochen wird sehr positiv zeigen soll.
QUELLE

Ein Seniorpferd mit Hufrehe und eskaliertem KH Stoffwechsel ist ja geradezu prädestiniert dazu.

Jiaogulan ist ein Adaptogen, das frei von den harten Herzstimulationseffekten von Ginsengs ist. Es unterstützt die körperliche Leistungsfähigkeit, indem es die Durchblutung der Muskeln verbessert und das Wachstum neuer Gefäße durch Stickstoffoxidproduktion fördert, was auch der Gesundheit von Sehnen und Bändern zugute kommt.
QUELLE

Für alle Querleser sei aber erwähnt das parallel zum Jiaogulan z.B. keine Schmerzmittel, Ginsengpräparate, Teufelskralle, Ingwer uvm. gegeben werden sollten...…!!!!

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 24.04.2019, 20:38 
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Sie bekommt nach wie vor Metacam. Das wäre dann kontraindiziert? Ich bin zwar dabei, das Metacam runterzufahren, aber weglassen kann ich es glaube ich noch nicht. Bin noch bei heute das erste mal für 200kg, davor für 250kg.

Aber werde es im Hinterkopf behalten für später.

Ich finde in den Quellen spontan nichts über die Dosierung. Das kann man ja offenbar als Zimmerpflanze haben. Da wäre dann interessant ob die genug produzieren kann auf Dauer.


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BeitragVerfasst: 25.04.2019, 15:59 
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In der Feldstudie wurde festgestellt das:

Es wurden nur Pferde genommen bei denen die übrigen Haltungskriterien rehegemäß waren.

118 Pferde bekamen Jiaogulan.
Bei 15 Pferden half es nicht.
57 Pferde waren innerhalb von 2 Tagen bis 2 Wochen lahmfrei.
Einige von ihnen hatten erst Abszesse, bevor sie lahmfrei waren.
Die verbleibenden 46 Pferde zeigten eine Verbesserung der Lahmheit um ein bis zwei Lahmheitsgrade und blieben stabil oder verbesserten sich weiter. Dies waren Pferde, die schon recht zerstörte Hufstrukturen hatten und bei denen es viele Monate bis 1 Jahr dauert bevor der Hufbeinträger wieder ganz intakt ist.

Quellenachweis in meinem vorherigen Beitrag!
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Solange du Schmerzmittel gibst, egal welches, kein Jiaogulan bitte.

Dr. Kellon propagiert dort folgende Dosierung:

Startdosis: Alte Pferde ½ Teelöffel 2 x tgl. (Jiaogulan-Pulver)
Junge Pferde und Ponies ¾ Teelöffel 2 x tgl.


Als Zeichen einer effektiven Dosis wird beschrieben:

Rosigere Maulschleimhäute und Zunge
Fröhlichere Stimmung
Mehr Energie und spontane Bewegung
Verbesserter Huf-Komfort, geringere Pulsation

Wenn sich diese Beobachtungen nicht innerhalb von 3 Tagen zeigen kann die Dosis in ¼ Teelöffel-Schritten erhöht werden.


Sicherlich kann man auch das frische Kraut geben denn die Pflanzen sind wohl sehr wuchernd bei passendem Standort.
An die passende Dosis muß man sich sowieso und dann insbesondr herantasten weil wegen des Wassergehaltes vermutlich größere Mengen erforderlich sind um die gleiche "Wirkstoffmenge" zu erhalten.

Ich habe z.B. für mich HIER die getrockneten Blätter gekauft mit denen ich Tee aufbrühe.

Nicht wundern aber generell heißt es :Nach der Novel-Food-Verordnung der EU darf Jiaogulan in Deutschland nicht als Tee oder Lebensmittel verkauft werden.
Deshalb wird der Verwendungszweck häufig mit Potpourri, zu Dekorationszwecken oder zur Raumluftverbesserung angegeben.

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BeitragVerfasst: 05.05.2019, 21:22 
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Mittlerweile konnte ich das Metacam schrittweise absetzen und sie läuft geradeaus im Schritt nach wie vor so gut wie lahmfrei. Da sie mittlerweile auch sehr ungehalten wird in ihrem kleinen Bereich habe ich angefangen, sie mit den anderen Pferden auf den Matschauslauf zu lassen, was auch gut klappt, selbst meine andere Stute, die immer arschig zu ihr war, nimmt auf sie Rücksicht und passt richtiggehend auf sie auf. Außerdem haben wir angefangen kleine Spaziergänge zu machen. So kann sie ihre Energie beim geradeausgehen loswerden und braucht nicht ständig drehen, wenn sie den Zaun hoch und runter patrouilliert.

Meinen Spezialeigenbau hat sie nun seit zwei Wochen drauf. Ich werde den nächstes Wochenende mal abnehmen, die Hufe bearbeiten und hoffe, dass man dann vielleicht sieht, dass es von oben steiler nachwächst. Bei den Hinterhufen sieht man nämlich dass die Wand ab der Rille, die durch die Rehe kam, schon mehr als 2cm steiler herunterkommt. Es wäre ja schön, wenn sich der Verlauf auch mal an den Vorderhufen einstellen würde.

Pergolid-Dosis ist mittlerweile auf 3/4 Tablette gesteigert.

Mit Jiaogulan werde ich mich dann in den nächsten Tagen mal auseinandersetzen. Vorausgesetzt, es geht jetzt so positiv weiter und ich muss kein Metacam mehr geben.

Ein bisschen Sorgen macht mir ja, dass sie nun schon so ewig lange auf Stöckelschuhen herumläuft, aber das scheint so richtig zu sein für sie. Ich fürchte, dass ich auch nächstes Wochenende wieder den Effekt haben werde, dass sie ohne Keile nicht mehr laufen kann. Aber gut, dann müssen es eben Keile sein. Ich werde einfach bei jeder Bearbeitung nun prüfen, ob ich die Keile reduzieren kann und wenn nicht, dann halt nicht. Sie stöckelt ja so ganz fröhlich in der Gegend herum.


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BeitragVerfasst: 05.05.2019, 22:45 
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Bei ihrem Alter wäre es ja auch nicht so schlimm wenn die die Erhöhung braucht, so lange sie noch lebt. Alte Menschen brauchen ja auch meist ne "Gehhilfe". Da wäre ich ganz pragmatisch.
Ich denke irgendwann ist die Regenerationsfähigkeit des Körpers halt auch erschöpft bzw. wird immer schlechter und dann muss man halt das Beste aus dem Status Quo machen.

Schön, dass es ihr besser geht und Du das Metacam langsam ausschleichen kannst.

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BeitragVerfasst: 06.05.2019, 08:13 
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Ja, ich hoffe halt nur, dass sie dadurch dann nicht auf Dauer größere andere Probleme bekommt, aber gut, da kann man nur abwarten und gucken, was passiert.

Was mir auch noch aufgefallen ist, ist, dass ihr Fellwechsel dieses Jahr wieder schön gleichmäßig ist. Sie hatte schon immer enorm viel Winterfell (jeder Eisbär wäre neidisch), auch schon bevor sie Cushing hatte. Und sie hat es immer langsam aber gleichmäßig verloren. Bis auf letztes Jahr, da hat sie es so fleckig verloren, und an einigen Stellen gar nicht, dass ich sie irgendwann habe scheren lassen müssen. Das war dann vermutlich da schon ein Zeichen, dass die Pergolid-Dosis nicht mehr gestimmt hat. Im Nachhinein komme ich mir echt ein bisschen dusselig vor, dass ich diese Anzeichen nicht richtig gedeutet habe, denn aufgefallen ist es mir ja schon. Ich hätte da ja wenigstens mal einen neuen Bluittest machen lassen können.


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BeitragVerfasst: 06.05.2019, 17:45 
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emeles hat geschrieben:
Im Nachhinein komme ich mir echt ein bisschen dusselig vor, dass ich diese Anzeichen nicht richtig gedeutet habe, denn aufgefallen ist es mir ja schon. Ich hätte da ja wenigstens mal einen neuen Bluittest machen lassen können.


Nutze deine nun leidvolle Erfahrung mit dem bisher unpassendem ECS Management und kläre auf wie wichtig einschleichendes Antherapieren und 2x jährliche Therapieüberprüfungen mittels EMS/ECS Profil sind um rechtzeitig über eine nicht mehr passende Dosis oder Stoffwechselschräglagen (EMS, ECS, IR) informiert zu sein.

Es gibt diesbezüglich leider noch sehr viele Räubergeschichten, Falschaussagen sowie Unwissenheit und/oder schlechte bis wenig oder sogar keine adäquate Beratung durch die TÄ.

Und bitte auch künftig die Besitzer von Reheleins immer ermutigen auch unter dem Rehegeschehen das ACTH (bei Erstdiagnose und Ursachenforschung das Gesamtprofil) zu überprüfen und nicht auf Schmerzfreiheit warten zu wollen die sich ohne antherapieren und/oder passende Prascend Dosis und Gesamtmanagement meistens nicht einstellen wird.

Schön das deine Omi nun nicht zuletzt Dank deines unermüdlichen "dranbleibens" wieder relativ gut zu Wege ist. Ich drück die Daumen das es sich noch weiter verbessert und ihr noch eine gute Zeit miteinander haben werdet.

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BeitragVerfasst: 13.05.2019, 08:09 
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Am Wochenende habe ich nun mal die Casts abgemacht und bearbeitet. Am linken Huf sieht man nun schon etwa 5mm wo es deutlich steiler runterkommt. Allerdings konnte sie ohne die Keile überhaupt nicht stehen, darum habe ich die nach der Bearbeitung genauso wieder drauf gemacht, wie sie vorher waren. Vom Laufen her gibt es keine Veränderung. Ich hatte gehofft, dass man sieht, dass sie vielleicht etwas besser läuft nach der Bearbeitung, aber sie läuft im Prinzip genauso wie vorher. Geradeaus ok, um die Kurve furchtbar. Naja, es sind ja auch erst 3 Wochen vergangen seit sie meinen Beschlag drauf hat und es sind erst 5mm besser runtergewachsen. Vermutlich muss ich da geduldiger sein, was das besser laufen angeht.

Was das missionieren angeht, versuche ich immer meine Erfahrungen einzubringen, wenn es passt. Allerdings ist das ja schwierig. Aktuell habe ich im näheren Umfeld ein Pferd mit Cushing und dort vermeidet die Besitzerin glaube ich jeden neuen ACTH-Test, damit sie die Tablettendosis nicht erhöhen muss, weil sie es einfach nicht bezahlen kann. Das Pferd ist soweit nicht komplett miserabel, aber es baut seit Monaten merklich ab und die Hufe sehen auch schon entsprechend aus. Sie fragt mich auch ab und zu was zu dem Thema und ich erzähl ihr dann auch, dass ich auch lange gedacht habe, wird schon gut gehen und mich (zwar nicht aus Geldgründen, aber auch nicht besser, aus Bequemlichkeitsgründen... es ist ja unangenehm anzuerkennen, dass man ein rehegefährdetes Pony hat...) geweigert habe, zu glauben, dass das Cushing eine ernsthafte Sache ist, die ganz schnell umschlagen kann. Aber am Ende habe ich selber ja auch nicht auf die ganzen Warnzeichen gehört, bis es zu spät war, obwohl es mir eigentlich bekannt war.


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BeitragVerfasst: 13.05.2019, 08:47 
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Hallo, es hat mich gefreut zu lesen, dass Du am nachwachsenden Huf eine Verbesserung sehen kannst!

Das mit dem Informieren kann ich gut nachvollziehen. Wenn mich jemand direkt anspricht oder sich ein Gespräch in Richtung ECS entwickelt, kann ich gut ansetzen. Öfter geht es mir aber genau anders: Ich komme mit Leuten ins Gespräch, die meinen gut Bescheid zu wissen und mir ihr Wissen mitteilen wollen. Das dann in einer sehr überzeugten Art, so dass ich keinen Ansatzpunkt bzw. offenes Ohr finde.

Aktuell treibt mich ein Pferd in meinem Wohnort um. Die Besitzerin kenne ich nicht und das, was ich von ihr flüchtig mitbekomme, lässt nicht auf ein offenes Ohr hoffen. Aber der Isi hat offensichtlich ECS. Kann alles im Rahmen sein und er wird therapiert, kann aber auch anders sein. Ich bin unsicher und werde versuchen, dort öfter vorbei zu gehen, um durch Beobachtung die Situation besser einschätzen zu können.

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LG Gordo

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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 16:54 
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Blöde Frage... Seit ein paar Tagen läuft sie wieder schlechter, heute ganz schlimm, wie ganz zu Anfang, kann kaum stehen, egal was ich unter die Füße mache. Seit ein paar Tagen ist außerdem der Zimt leer. Kann das zusammen hängen oder ist das Zufall? Sonst wurde nichts geändert.

Sie hat auch wieder starke Pulsation.


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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 17:53 
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Bei Zimt mußt du etwas aufpassen da dieser nicht nur das Insulin sondern auch die Blutglukose senkt und die war in der letzten Testung ganz okay.
Ich persönlich glaube nicht das das Weglassen des Zimtes vor ein paar Tagen an der aktuellen miserablen Hufsituation schuld ist.

Der KH Stoffwechsel deiner Stute ist schwer angeschlagen und lt. letzter Testung noch immer weit entfernt von akzeptabel was die Hufe nicht zur Ruhe kommen lässt egal was du daran bastelst.

Du schreibst es verändert sich nichts egal was du drunter bastelst, vielleicht hast du auch zuviel gemacht was der Rehehuf der ja noch nicht in der Gesundung war evtl. sehr übel nimmt?! :weißnich:

Hattest du bis das sie sich wieder deutlich lahm zeigte deine Eigenkonstruktion so belassen oder was daran verändert?
Deckt sich der Zeitpunkt der erneuten Lahmheit in etwa mit dem Tag wo du alles abgenommen und eine Hufzubereitung vorgenommen hast (11/12 Mai) ?
Eventuell ist die Hufzubereitung nicht so ausgefallen wie ihre Hufe es gerne gehabt/erfordert hätten, dann wäre nämlich egal wenn du deine selbst entworfene Hufunterstützung wieder genauso wie vorher drunter gemacht hast.

Auch hast du geschrieben das ihr mit kleinen Spaziergängen angefangen habt, auch die sind- so wichtig Bewegung bei metabolischen Rehen auch ist- beim Rehehuf immer ein Wagnis.
Was einem selbst als wenig Belastung erscheint ist dem Rehehuf oft nicht zuträglich.

Das ist aber alles Spekulation und leider kann ich kein Patentrezept aus dem Hut zaubern so gerne ich das auch täte.

Als wichtig erachte ich jetzt das sie die Hufe still hält, das du Dauerkühlst mittels Eisbeuteln, das du das Futter versuchst weiter im Zucker abzuspecken indem du z.B die Heucobs mit zu viel Wasser ansetzt und die Cobs regelrecht darin wäscht und das überschüssige Wasser später weggießt.
Das ist sicher nicht so wahnsinnig viel was du dadurch einsparst aber jedes Gramm weniger Zucker zählt.

Ehrlicher Weise muß man auch sagen das insbesondere viele Senioren die ein eskaliertes Cushing und daraus resultierte Hufrehen erlitten aus dem Teufelskreis nicht mehr herauskommen weil sie all das kaum mehr kompensieren können und auch oft, wie bei euch, die Fütterung nicht oder wenig EMS/IR konform ausfallen kann.
Cushingrehen sind leider bekannt dafür schwer therapierbar zu sein :(

Wie zeigt sie sich denn mental nach der nun schon sehr lange anhaltenden Situation?

Duddel85 hatte sich damals bei ihrer schon älteren Cushing/EMS/IR Stute für mehr lebenswerte Tage ihres Herzenpferdes entschieden und Zugeständnisse gemacht.
Das Wissen darum das es vermutlich irgendwann wieder in einer Hufrehe endet in Kauf nehmend....ein Leben im goldenen Käfig unter Auferbietung aller Möglichkeiten, so empfand sie, ist nicht immer im Sinne des Pferdes.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 18:17 
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Hufbearbeitung wurde nicht verändert. Auch das Metacam war schon seit 20 Tagen abgesetzt und sie lief gut. Heute habe ich den Cast nochmal neu gemacht, in der Hoffnung, dass es dann besser wird, wird es aber nicht. Kühlen tu ich schon, scheint sie auch zu mögen. Ich gebe auch wieder Metacam.

Ich kann mir auch nicht richtig vorstellen, dass es am Zimt liegt. Aber ich habe mal neuen bestellt.

So an sich ist sie nicht schlecht drauf. Brummelt herum, aber sieht schon etwas mitgenommen aus, wenn gerade nichts ihre Aufmerksamkeit erregt.


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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 18:28 
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Wen wunderts das sie mitgenommen ausschaut, du vermutlich nicht minder :tröst:
Bleibt nun nur hoffen und beten das sich wieder alles zum Besseren wendet und ansonsten sehr genau beobachten wenn sich abzeichnen sollte das man einen Kampf offensichtlich verloren hat.
So schwer das auch ist, aber man sollte sich zumindest mit dem Gedanken ein Stück weit vertraut machen das Leben endlich ist....

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BeitragVerfasst: 25.05.2019, 18:52 
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Wenn sie jetzt nur noch vom einen Schub in den nächsten steuert, dann werde ich mir das natürlich nicht ewig ansehen. Aktuell habe ich noch eine Hoffnung. Ich habe eine Wiese in Aussicht, wo ich auch einen Sand-Paddock anlegen kann und wo auch drei andere Pferde aus der Herde mitkämen. Da könnte sie dann endlich weich stehen und ich könnte alles für sie so einrichten, wie sie es braucht. Bringt nichts, wenn es wirklich nur am Stoffwechsel liegt, aber ist einen Versuch wert.


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