Hufrehe ECS EMS Borreliose

Unabhängiges Hufrehe Forum um die Pferdekrankheiten Hufrehe, Metabolisches Syndrom, Cushing Syndrom, Borreliose und weiteren Erkrankungen vom Pferd, Pony, Esel und Muli
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 Betreff des Beitrags: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 09:50 
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Hallo und herzlich willkommen auch von mir :hallo: .

Uff, das sieht aber wirklich nicht gut aus :( . Gibt es noch mehr Blutwerte? Mir fehlt der dringend benötigte Insulin-Wert. Auch ACTH wäre meiner Meinung nach erforderlich. Die wirkliche Ursache der ewigen Reheschübe muss erkannt werden! Es muss immer kontrolliert werden, wie die IR sich unter der jeweiligen Fütterung verhält.

Ausserdem fehlen mir Bilder zum Pferd. Wie ist der Futterzustand?

Ich glaube, dass bei Euch die wirkliche Ursache noch nicht erkannt ist, und das Gesamtmanagement nicht stimmt. Das muss aber zwingend jetzt auf die Beine gestellt werden. Was genau bekommt sie insgesamt zu fressen? Bitte alle Dinge aufführen und auch mit abgewogener Gesamtmenge. Für mich gilt hier als aller erstes: Heu abgewogen und 1 Stündig gewaschen, sonst erstmal nichts. Pony nicht bewegen. Sofortige, angepasste Hufbearbeitung. Mit so einer Zehe kann man nicht laufen. Die Rehe unterhält sich mechanisch dadurch unter anderem weiter. Ich kann Dir leider keinen Hufbearbeiter in Deiner Nähe empfehlen, komme aus einer ganz anderen Ecke. Ich erkundige mich aber mal.

Ich bin grad auf dem Sprung, später mehr. Kathi wird Dir sicherlich aber bestimmt zwischenzeitlich auch noch Informationen geben.

Auch, wenn mein Post sehr negativ klingt: Kopf hoch, mit richtigem Management ist das Kind hier noch aus dem Brunnen zu holen. Solange das Pönnchen mitmachen mag und sich nicht aufgibt. Den Anschein macht Dein Eintrag aber nicht.

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LG

schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 10:33 
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Ja, ich bin genauso überrascht wie schnulli über derartige Hufe die so leider nicht gesunden können.

Da muß ganz dringend eine adäquate Hufzubereitung/behandlung erfolgen um dem Huf die Chance zu geben gesund in Anbindung herunterwachsen zu können.
Auf Grund des nicht einmal annähernd parallel liegenden Hufbeines zur Hornkapsel zerreißt der Hufbeinträger immer wieder neu das nicht nur die Heilung behindert sondern auch sehr schmerzhaft ist.
Da helfen auch Polster und halbmondförmige Aussparungen in der Einlage nichts um dies zu verhindern weil deine Pia bei jedem Schritt quasi über Schwimmflossen abfussen muß.

An den Hutkrempen die sich an den Hufbeinspitzen gebildet haben kann man sehr deutlich sehen das schon lange zu viel Druck auf der Zehe lastet was nicht zuletzt einer unpassenden Hufbearbeitung geschuldet ist.
Da hat schnulli Recht, die Rehe wird dadurch maßgeblich mechanisch am laufen gehalten.

Das Labor lässt ein wenig den Verdacht aufkommen das die Probe evtl. hämolytisch war was dann u.a. Einfluss auf z.B. CK, Glukose, LDH usw. hat.

Allerdings ist auch der Leber und Triglyceridwert erhöht was häufig bei einem ECS (Cushing) beobachtet wird. Auf Grund des Alters deines Pferdes und wiederholter Hufrehe bei schlechtem Kohlenhydratstoffwechsel sollte unbedingt daran denken lassen und ein Test ist gerade jetzt zur Zeit des jahreszeitlichen Hochs von ACTH in jedem Fall angeraten.

Besser ist du würdest das kombinierte EMS/ECS Gesamtprofil veranlassen damit man die Erkrankungen EMS, ECS und die IR (Insulinresistenz) gegeneinander abgrenzen kann weil sie sich überlagernde Symptome haben.
Dies ist zur Ursachenforschung WARUM deine Pia immer wieder Hufrehen hat unerlässlich und sollte zeitnah in Angriff genommen werden.

Es wurde in der Vergangenheit immer von einem EMS ausgegangen was mich dann überlegen lässt warum ein EMS-ler Landmühle Wiesen Genuß light zu fressen bekommt?
Inhaltsstoffe / techn. Angaben*
37, 0 % Gerste (getoastet, gewalzt), 34, 0 % Haferschälkleiepellets, 6, 0 % Mais (gepoppt, gewalzt), 5, 0 % Trockengrünfutter, 4, 0 % Zuckerrübenmelasse,
Selbst geringste Mengen nähren eine IR und das EMS weil der Insulinspiegel dadurch permanent hoch gehalten wird.

Hufe rehegerecht nach den aktuellen Röntgenbildern durch einen Rehefachmann bearbeiten und unterstützen lassen sowie zeitnah das EMS/ECS Profil ist das was du jetzt unbedingt tun solltest, achja...und Huf sowie Körperbilder gemäß der Anleitung dazu im ABC meiner Signatur machen und ebenfalls hier einstellen.

Zur Hufschmiedsuche:

Hufschmied Wolfgang Busch, der Mitentwickler des Duplos Rehebeschlag und Rehefachmann schlechthin hat seinen Sitz mit Flachslanden gar nicht mal soooo weit weg von dir.
Vielleicht wendest du dich mal Hilfesuchend per Mail an ihn und schickst sowohl die aktuellen Röntgenbilder als auch am besten Hufbilder gefertigt nach der Anleitung im ABC meiner Signatur bitte gleich mit.
Wenn nicht er selbst wegen der 200 Kilometer Entfernung helfen kann so wird er sicherlich mit einer HS Empfehlung der besonders Reheerfahren ist und in deiner Nähe ist oder einer Empfehlung zur weiteren sinnvollen Vorgehensweise (wenn du ihn da um ein Statement bittest macht er das i.d.R. auch) zumindest beratend helfen können.

Eigentlich meldet er sich sehr zeitnah auf Anschreiben und Hilferufe und hat uns auch hier im Forum ( hier als agrajag unterwegs ) immer fachlich adäquat, beratend und freundlich weitergeholfen.

Wolfgang Busch
Ruppersdorf 1b
91604 Flachslanden
Kontakt:
Telefon: 09828 911 9684
Telefax: 09828 911 9685
E-Mail: info@der-huf-shop.de

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 12:10 
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Registriert: 22.08.2017, 17:12
Beiträge: 59
Vielen Dank schonmal für eure Ratschläge. Unser Problem ist schlicht und einfach dass uns jeder im Stich lässt und uns keiner helfen mag und das deprimiert einen einfach. Wir wissen nicht mehr weiter. Dass die zehe viel zu lang ist sehr ich auch, aber was tun wenn es niemanden interessiert?

Können die leberwerte hier auch zu hoch sein aufgrund von der langen medikamentengabe?

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 12:25 
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Registriert: 22.08.2017, 17:12
Beiträge: 59
Im April 16 hatten wir noch eine haaranalyse machen lassen, hier wurde kein ems festgestellt?!

Informatorische Biofeld Analyse für Tiere/Bioresonanz-Haaranalyse

Messung für: Deutsche Reitponystute „Pia“, 18 Jahre
Messung am: 07.04.2016
Biofeld 1-20

Grundstatus:

Immunsystem 9
Intestinaltrakt 7
Digestionstrakt
Magen
Leber
Nieren
Pankreas 7
8
12
9
7
Darm 9
Mikroorganismen/
Bakterien 9
Symbiose 9
Säure-Basen-Gleichgewicht 10
Lymphsystem 7
Obere Lymphe 7
Untere Lymphe 7
Mittlere Lymphe 7
Hormonsystem
Imbalancen 12
12
Stoffwechsel
Hyper-
Hypo- 13

Zentrales Nervensystem 4
Nährstoffhaushalt 10
Nahrungsmittel-
unverträglichkeiten

3
Vitamine
Mangel
Überschuss
Imbalancen s. u.
Mineralien
Mangel
Überschuss
Imbalancen s. u.
Spurenelemente
Mangel
Überschuss
Imbalancen s. u.
Elektrolyte
Mangel
Überschuss
Imbalancen 5







Bewegungsapparat
Muskeln
Knochen
Gelenke
Synovia
Sehnen
13
14
11
11
9
9

Hufrehe
15

Entzündungen 13
Herz/Kreislauf
9

Calcium: Mangel, Phosphor: Überschuss, Magnesium: Mangel, Natrium: normal, Kalium: normal; Vitamin A, D3: Überschuss, E, B1, B2, B6, B12: sämtlichst Mangel, Biotin: normal; Eisen: normal, Zink: leichter Mangel, Mangan: normal, Kupfer: normal, Jod: normal, Kobalt: normal, Selen: normal.


Auswertung und Therapievorschlag


Biofeldanalyse ergab:

Störungen des Biofeldes bestehen im Bereich Stoffwechsel/Bewegungsapparat. Ursächlich für die Hufrehe waren Störungen im Stoffwechsel, Entzündungsvorgänge im Huf selbst und Imbalancen im Hormonhaushalt. EMS war nicht feststellbar.

Da auch die lokale Situation großen Einfluss bei der Entstehung eines akuten Hufreheschubes hat und die Hufsituation selbst verantwortlich für Entzündungsvorgänge im Huf ist, empfehle ich Ihnen auch die lokale Hufsituation zu überprüfen. Bei Interesse führe ich auch gerne eine Hufanalyse durch. Infos zur lokalen Seite einer Hufrehe sowie zur Durchführung einer Hufanalyse finden Sie hier: http://www.hufrehebehandlung.eu


Therapievorschlag:

Futtermittelempfehlung:

Heu, Nehls Pferdefutter Rehe.

Ergänzungsfuttermittel:

Nehls Rehe-Ex flüssig, tgl. 30 ml bzw. getrocknet tgl. 100 g
Nehls Lauf-Fit flüssig, tgl. 30 ml
Hufelexier 2 x tgl. 10,6 ml
Nach 2 Wochen kann auf die Hälfte der täglichen Fütterungsmenge aller o. g. Ergänzungsfuttermittel reduziert werden.

Zusätzlich über 10 Tage (= 1 x 100 ml):
Nehls easy Hormo Vet, tgl. 10 ml
Nehls easy Meta, tgl. 10 ml

Bitte beachten Sie, dass Sie die o. g. Ergänzungsfuttermittel ausschließlich im neuen Shop unter: http://www.tierheilkundezentrum.info, telefonisch, per Mail oder mit dem anhängenden Bestellschein bestellen können.

Homöopathie:

Nehls Vet-Komplex Nr. 2, 4, 5 und Nr. 7, jeweils täglich 2 x 20 Globuli über 3 Monate.

Zusätzlich:
2 x 3 ml Traumeel Tropfen täglich oral bis zum beschwerdefreien Gehen, danach absetzen!

Bitte führen Sie die Therapie (mit Ausnahme von Traumeel) und Fütterung über 3 Monate durch und senden kurz vor Ablauf der Therapie Haare zur Kontrolle ein (kostenpflichtig) und Ausarbeitung eines Folgetherapievorschlages oder melden Sie sich alternativ telefonisch oder per Mail mit einem aktuellen Bericht, damit wir die weitere Fütterung und Therapie besprechen können (kostenlos).


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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 12:43 
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Beiträge: 8443
Ja sicher nutzen sondern schaden Medikamente auch, ohne Frage ist das so das das auch auf die Leber schlagen kann.
Nichts desto trotz sollte auch an ein mögliches ECS gedacht werden, auf Grund des Alters gehört einmal jährlich ACTH im September zu testen eigentlich mit oder Hufrehe zum Vorsorgeprogramm.
Cushing hat oft als erste Symptome wiederholte und oft schwere Hufrehen, Hirsutismus und sich überlagernder Fellwechsel folgt dem oft erst später.

Das ist schade das sich scheinbar kein zuverlässiger und vor allem wirklich Reheerfahrener Fachmann finden lässt, denn nur mit deren Unterstützung plus passendem Haltungs und Fütterungsmanagement läßt sich jetzt noch ein Wandel zum positiveren erreichen.
Das die Hufe so vorgeschädigt wie sie sind niemals wieder ganz gesund werden ist jedem und vermutlich auch dir klar, aber wenn es keine Ambitionen mehr zur reiterlichen oder sonstigen Nutzung gibt und man deine Pia wieder schmerzfrei und sich freudig beweglich (dies vermutlich nur mit passender Hufunterstützung) bekommt ist doch Vieles erreicht.

Leider ist die Hufsituation wirklich sehr ernst sodass wir hier mit nur schriftlichem Input für dich wenig bis gar nichts mehr ausrichten können, hier geht es nicht mehr um Optimierungen die man gegebenenfalls nach Anleitung selbst ausführen könnte.

Aufgeben kann man aber nur einmal und deshalb wende dich bitte an Wolfgang Busch/ agrajag, er kann dir ganz sicher sagen wie der Weg weiter gehen kann.

Nichts desto trotz sind und bleiben wir gerne Ansprechpartner für dich und versuchen zu helfen wo Hilfe möglich ist. Halte uns bitte auf dem Laufenden ja?

PS:
Bitte bitte bitte lass alle Futtermittel ausser dem Raufutter konsequent weg weil der Stoffwechsel eines Reheleins unbedingt Entlastung braucht.
Kein Futter oder Kraut dieser Welt ist befähigt EMS oder eine IR oder gar Cushing weg zu füttern, egal was die Bewerbung auch sagt.
Unterstützung erfährt der angeschlagene Stoffwechsel nicht durch weitere Zusätze die er wiederum verstoffwechseln muss, die beste Unterstützung ist und bleibt Unterlassung und die ist zudem sehr kostengünstig :mrgreen:

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 13:33 
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Registriert: 17.06.2014, 13:24
Beiträge: 2417
Solche Analysen sind leider in dem Zustand, in dem Ihr Euch befindet, wenig förderlich. Hier gilt ganz besonders unser Leitspruch: weniger ist mehr!

Absoluten Vorrang hat zur Zeit, wie Kathi schrieb, die diätetische Fütterung und eben die adäquate Hufbearbeitung! Die ist ein absolutes Muss, um Deinem Pferd sofortige Erleichterung zu bringen. Ich habe mir erlaubt im Keinhorn-Forum eine Anfrage zu starten, ob dort jemand jemanden für Dich kennt. Dort tummeln sich viele gute Bearbeiter und auch Laienraspler. Vielleicht bekomme ich dort noch eine Antwort. Natürlich habe ich keine Daten weitergegeben. Sollten dort Nachfragen kommen, würde ich Dich dorthin übermitteln. Ich hoffe, das ist Dir Recht.

Wichtig ist, dass Du den Mut nicht verlierst. Mein Rat an Dich für ein weiteres Vorgehen: Futter bis auf Heu (gewaschen!) streichen. Blutbilder in Auftrag geben (ECS-EMS-Gesamtprofil, wichtig hierbei: richtige Bearbeitung der Blutproben!), Bearbeiter für die Hufe suchen. Bilder vom Pferd einstellen, bitte.

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LG

schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 13:49 
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Beiträge: 59
Bilder mach ich sofort wenn ich später im Stall bin. Gewaschenes Heu frisst sie mir leider nicht.
Kann ich ihr für Ihre hufe weiterhin nuteilabs Biotin geben oder sollte ich dies auch wieder weglassen?


Auch überlege ich gerade ob es ihr Erleichterung bringen würde wenn ich an ihren Schuhen die zehe wegsäge sodass sie besser abrollen kann?


Vielen vielen dank für eure Unterstützung.

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 13:56 
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Beiträge: 2417
Solange die Zehe am Huf nicht verändert wird, kannst du auch an den Schuhen wegsägen was Du willst. Da hilft eigentlich nur ein adäquater Beschlag und ein starkes Beraspeln der Zehe ansich, damit alles, was zuviel ist, wegkommt. Das würde ich mir aber auch nicht selber zutrauen und ich habe früher die Hufe meines Pferdes selbst bearbeitet (mit Unterstützung und Kontrolle durch den Hufbearbeiter).

Ich würde ihr zur Zeit nichts weiter geben. Heu, und mehr nicht.

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schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 14:02 
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Lasse bitte alles weg und wenn sie gewaschenes Heu partout nicht frisst so wiege es wenigstens Bedarfsgerecht (unter Diät 1,5% des Zielkörpergewichtes, in der Erhaltung bis zu 2% des Istgewichtes) ab.

Wichtig ist eigentlich jegliche Last von den Tragrändern und der Hufbeinspitze zu nehmen, das heißt den hinteren Hufbereich wie Strahl und Sohle zum Tragen mit heranzuziehen.
Allerdings steht das Hufbein bei deinem Pferd schon so steil und verändert in der Hornkapsel das man wegen fehlender Markierungen der Strahlspitze beim röntgen kaum mehr sagen kann ab welchem Bereich die Last genommen werden muss um diese Kriterien zu erfüllen.

Ich bin hier eher geneigt die wirklichen Hufbearbeiter deren Handwerk das ist gedanklich agieren zu lassen damit man im Versuch etwas zu verbessern nicht wohlmöglich alles schlimmer macht als es sowieso schon ist.

Im Keinhorn Forum nach Fachleuten in deinem Einzugsbereich anzufragen ist eine gute Idee von schnulli, meine Hufbearbeiterin ist neben vielen anderen Huffachleuten auch dort unterwegs und wirklich sehr fähig.

Mach alle gleichzeitig verrückt um keine Zeit zu verlieren, lieber am Ende zwei Leute am Start haben als Ohne da zu stehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 17:33 
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Uns ist momentan nur noch zum heulen zumute. Auch unser jetztiger hufbearbeiter hat uns jetzt im Stich gelassen. Er übernehme keine Verantwortung. Tierarzt sagt es muss jetzt unbedingt ein Beschlag drauf und wenn geklebt wird. Die sohle muss endlich entlastet werden. Die zehe habe ich jetzt eigenverantwortlich etwas gekürzt. Sohle hat noch etwa 2mm.....

Jetzt rufen wir noch beim Tierarzt an für ein neues blutbild.

Anbei sind die Bilder. Ich hoffe sie sind Ok, konnte sie heute leider auf keinen festeren Untergrund stellen.

Und ja ich weiß dass die hufe katastrophal aussehen...


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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 17:37 
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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 18:07 
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Ach was für ein süßes Muckelchen, guckt so neugierig in die Welt :lol:

Tja, das Hufe gruselig sind war schon an den Röntgenbildern erkennbar, das schockt jetzt nicht mehr als vorher.

Das sich dein Hufbearbeiter aktuell von dir getrennt hat mag momentan gerade ein wirklich doofes Gefühl sein aber das es mit ihm/ihr nichts geworden wäre die Hufe zu sanieren sieht man ja deutlich am Istzustand.
Überhaupt lassen sie eine lange Zeit inadäquater Hufbearbeitung vermuten, da ist meines Erachtens viel versemmelt worden.

Ich persönlich kann die Meinung des TA jetzt, egal wie, einen Beschlag darunter zu basteln nicht teilen. Ein Rehehuf in der akuten Phase verträgt weder das Aufnageln noch die immense Hitzeentwicklung beim Bekleb wenn der Kleber abbindet.

Zu aller erst müssen die Hufe rehegerecht so gut das gerade möglich ist zubereitet werden und dann sehe ich eher Polster als geeignet an, rumlaufen sollte dein Pferdchen jetzt eher gar nicht.

Das dir zum heulen zumute ist kann ich durchaus nachvollziehen, aber es hilft nun alles nichts und es muß mit klarem Kopf ein Plan geschmiedet werden wie du nun am besten agieren solltest.

Hast du schon Kontakt den empfohlenen aufgenommen?

HIER findest du alles zum Thema Hufrehe und was wann erforderlich und wie umzusetzen ist.
Insbesondere der Hufreheverband wie er dort sehr schön bebildert ist ist für dich interessant um den Druck der Hufbeinspitze von der Sohle zu nehmen und jetzt einem Durchbruch zu begegnen.

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 18:17 
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Ja ich habe auch schon eine Mail an ihn geschickt mit allen Bildern. Ich hoffe er meldet sich bald..

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 18:42 
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Beiträge: 2417
Mein Pittelchen lässt grüßen :( . Ihre Hufe sahen genauso aus und (Kathi kanns bestätigen) sie hat genauso lustig in die Welt geschaut. Und noch etwas: sie ist mit guter Hufbearbeitung noch lange Jahre bei mir gewesen, allerdings war sie ein Shetty. Also, Kopf hoch.

Ich allerdings teile den Rat des TAes bzgl. Beschlag doch. Hier wird nichts anderes übrig bleiben, weil man keinen Tragrand hat und keinen basteln kann. Sprich, der Druck auf die Sohle ist zu groß und damit ist die Gefahr des Durchbruchs leider sehr real. Tut mir leid. Aber ich bin dahingehend kein Profi, nur autodidaktischer Laie. Agrajag wird sich sicher melden. Fest steht nur, dass ganz schnell eine adäquate Hufbearbeitung stattfinden muss.

Ich sehe bei ihr auch noch Fettpolster, wenngleich ich sie nicht dick (fett) finde. Ihre IR wird sicher ausgeprägt sein. Sie erinnert mich ein wenig an Gordon. Kannst ja mal stöbern. Das Tagebuch müsste eigentlich noch hier sein.

Im Keinhorn-Forum gab es leider noch keine Rückmeldung. Morgen werde ich da ein wenig drängeln. Aber die Leute dort arbeiten auch und vielleicht kommt heute abend noch was.

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 Betreff des Beitrags: Re: @ Ichmiqo zu Pia
BeitragVerfasst: 23.08.2017, 19:01 
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Ich fürchte aber, Uli, das abgesehen von meiner Überzeugung das ein Polster erstmal besser wäre Eisen auch gar nicht halten würden denn der Hufbeinträger ist ja völlig zerstört.

Wichtig ist mir insbesondere gewesen zu erwähnen das ohne vorherige Hufzubereitung gar kein Beschlag/ Bekleb drauf sollte weil das nur ein puscheln an den akuten Symptomen aber keine Beseitigung der Ursache (Hufrehe, Druck der Hufbeinspitze auf die Sohle usw.) und kein gute- Basis- schaffen damit der Huf irgendwann wieder Anbindung finden könnte wäre.

Warten wir mal ab was sich weiter ergibt und was die wirklichen Fachleute dazu sagen und raten.
Wir sind keine Fachleute und können natürlich nur unseren Eindruck zu der Situation äussern und Tipps geben wie und wo man hoffentlich zeitnah Hilfe bekommen kann.

Ja, Pittel hatte auch solche Hufe aber war bei dir ja optimal durch Kenntnisse und fachgerechter Unterstützung durch dich an den Hufen sehr gut versorgt.
Für nicht Hufreheerfahrene ist dies hier aber eine echte Herausforderung, das sieht man daran das der HS der lt. Tagebuch hier seid März am Werk ist sowenig Verbesserung erreicht hat.

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