Fast vergessen: der Bericht vom Reitkurs. Er hat damit geendet, dass Charlie nun mit (Leder)Gebiss geritten wird. Er ließ sich von seinem Reitkind nicht lenken, tat mehr oder weniger was er wollte, ließ sich nicht bremsen. Das war am ersten Tag.
Am zweiten Tag mit Ledergebiss war er nicht wieder zu erkennen. Es war wirklich eine Freude, den beiden zuzuschauen. Das Reitmädchen hat am Ende der Stunde übers ganz Gesicht gestrahlt. Charlie reagierte extrem fein, stand auf ein leichtes Annehmen der Zügel wie angewurzelt, ließ sich fein lenken und biegen, machte brav Schenkelweichen, ließ sich rückwärts richten ...
Charlie kennt das Reiten mit Gebiss von früher, wurde von seinen Reitmächchen aber mit Geitner Kappzaum geritten. In den letzten Wochen entwickelte sich das aber mehr oder weniger zu einer Rumzerrerei, auf die er gar nicht, bzw bockig reagierte.
Ein "kleines" Problem haben wir aber: das Ledergebiss ist nach vier maligem Gebrauch fast durchgenagt. Ein, zweimal wird es noch gehen, dann ist es hinüber
