@ Eddi: OK, einigen wir uns darauf, dass du diese Aussage einfach so getroffen hast, ohne das diese irgendeinen Zusammenhang mit dem Text von Frau Dr. Weyrauch hat.
Zumindest kann ich diesen nicht finden. Es wird dort in keinem Wort dazu geraten sein Pferd mit irgendetwas überzuversorgen, sondern lediglich auf die Wichtigkeit einer bedarfsgerechten Fütterung hingewiesen, da es bei länger anhaltender Mangelernährung zu Schäden kommen kann. Kurzfristige Mangelernährung wird in der Regel nicht gleich irgendwelche negativen Folgen haben, langfristige aber schon und davon ist in dem Artikel die Rede.
Zur Ergänzung und für alle schnell mal zum nachlesen, habe ich dann auch mal eben meine Hausaufgaben gemacht

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Zum Thema
Hypervitaminosen: „Überdosierungserscheinungen treten wesentlich eher bei den fettlöslichen Vitaminen (insbesondere bei den Vitaminen A und D) auf, da diese nicht wie die wasserlöslichen Vitamine über die Niere ausgeschieden werden können. Eine Überdosierung kann daher akut durch eine 50–100 fache Tagesdosis erfolgen, oder chronisch durch langfristige Einnahme nur geringfügig überhöhter Dosen (Vitamin A ab etwa 5-facher Tagesdosis). Eine ernährungsbedingte Hypervitaminose kann praktisch nur durch Vitamin A aus Leber oder Lebertran auftreten.“
Wenn jemand seinem Pferd also Leber oder Lebertran füttert, ist derjenige selbst schuld. Mineralfutter ist in der Regel so vitaminisiert, dass eine Überversorgung bei den fettlöslichen Vitaminen nicht vorkommen sollte. Spezielle Präparate, die höher dosiert sind, sollten eh nur nach Absprache mit dem TA gegeben werden und dies natürlich auch nur bei nachgewiesenem Mangel.
Eine Überversorgung an wasserlöslichen Vitaminen kann nicht passieren.
Im Gegensatz dazu: „
Hypovitaminosen (Vitaminmangel) sind Krankheiten und Beschwerden, die durch einen Mangel an Vitaminen entstehen. Aufgrund einer mangelnden Zufuhr von Vitaminen entstehen Stoffwechselstörungen mit typischen Krankheitserscheinungen. Beschwerden, die infolge von Hypovitaminosen auftreten, bilden sich in der Regel vollständig zurück.“ ← wenn man denn dagegen etwas unternimmt.
Aber weiter im Text: Ich habe nicht von „Bedarfszahlen“ gesprochen, Frau Dr. Weyrauch auch nicht. Lediglich von einer bedarfsgerechten Fütterung, diese kann von Fall zu Fall unterschiedlich aussehen, nicht alle Pferde haben die gleichen Bedürfnisse. So haben Sportpferde andere Bedürfnisse als Zuchtpferde, Freizeitpferde, Jungpferde oder Senioren. Aber der Markt gibt ja genug her, um das jeweils richtige Futter zu kennen. Sicherlich gibt es in der Werbung auch viel Verunsicherung, aber dafür muss sich der Pferdebesitzer, vor allem wenn er denn ein krankes Pferd hat, eben ein wenig in das Thema einarbeiten.
Am Schluss noch mal die Bitte an dich anhand des Artikels zu zeigen, wo genau der Artikel falsche Aussagen trifft und wie es deiner Meinung nach richtig wäre. Wir wollen doch alle was lernen und du hast dich wohl von uns allen mit dem Thema ECS am meisten beschäftigt.