Für Interessierte hier mal ein Update bezüglich der Fressfeinde von JKK. Es werden bereits seit Längerem keine Raupen mehr einfach so abgegeben, sondern es muss erst vor Ort zusammen mit anderen Betroffenen ein Konzept erarbeitet werden. Ist ja auch sinnvoll und hat bei uns in einer benachbarten Gemeinde funktioniert. Dort ist jetzt die "Blutbärenraupe“ angesiedelt. Weil diese kleinen Kriecher gesellige Wesen sind findet man sie häufig in großen Gruppen auf einer Pflanze. Nach dem Verpuppen schlüpfen dann von Mai bis Juni Falter (Jakobskrautbär - Tyria jacobaeae) mit einer Flügelspannweite von 32 bis 45 Millimetern und sie sehen ebenfalls sehr auffällig aus.
Passend dazu auch eine weitere Beobachtung von mir: Auf einem meiner täglichen Stallrunden kann ich ganz wunderbar eine nachgewachsene JKK-Blattrosette beobachten, wie sie allen Wetterlagen trotz und beständig grün und lebendig aussieht.
Fressfeinde Jakobskreuzkraut
Re: Fressfeinde Jakobskreuzkraut
Viele Grüße
Gordo
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Re: Fressfeinde Jakobskreuzkraut
Und genau das ist das Problem warum die Dinger leider immer wieder gefressen werden.Gordo hat geschrieben: Passend dazu auch eine weitere Beobachtung von mir: Auf einem meiner täglichen Stallrunden kann ich ganz wunderbar eine nachgewachsene JKK-Blattrosette beobachten, wie sie allen Wetterlagen trotz und beständig grün und lebendig aussieht.
Erstens schmecken sich nicht wie alte Pflanzen sodass sie abschreckend wären und zweitens haben Pferde über oder nach dem Winter richtig Japs auf was Frisches und inhalieren leider viel schneller alles was grün ist.
Das mit den Raupen und dem sinnvollen, verantwortungsvollem Umgang finde ich gut und richtig
Wir wissen ja alle was passiert wenn der Mensch in die Natur eingreift, vieles verschlimmbessert und andere Großbaustellen damit schafft.
Gut gemeint ist leider nicht immer auch gut gemacht
LG Kathi
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