Zwei weitere Tiere, 1 Grün und jetzt sogar 1 Buchfink zeigen sich aktuell schon wenig agil, atmen schwerer, sind aufgeplustert und offensichtlich krank.
Der Fluchtinstinkt ist schon merklich reduziert und wenn sie flüchten dann meist nur wenige Meter um dort erneut zu pausieren.
Auch das typische würgen und Futter aufnehmen wollen es aber nicht abschlucken können ist überdeutlich und wirklich ALLE vom Nabu beschriebenen Symptome sind zutreffend.
Von daher ist meine Diagnose Trichomonas gallinae wohl als gesichert anzusehen, leider.
Alle Tränken die sie bisher zur Verfügung hatten haben wir schon entfernt, es wird nichts gefüttert ausser das was sie selbst z.B. auf den Paddockplatten von den Ponys übersehenes (SB Kerne) finden.
Aber auch die werden aktuell nicht mehr als Beschäftigung gestreut sondern direkt vor die Ponynase gegeben.
Ein Problem ist das sie versuchten aus der Pferdetränke zu trinken und so das Wasser kontaminieren. Aus dem Grund ist sie nur noch zu 2/3 gefüllt damit die Pieper auch dort nicht ans Wasser kommen.
Das Heuwaschwasser wird in kleinen Mengen überall und nirgends verteilt um keine Pfützen, die ihrerseits Brutstätte für den Erreger sein können, entstehen.
Ach Mensch
Wir brauchen jetzt ganz viele Daumen das durch die Sofortmaßnahmen bei uns die Ansteckungswege soweit minimiert sind das zumindest keine weiteren Tiere erkranken.
Was die Nachbarschaft macht und ob ihnen überhaupt schon was aufgefallen ist weiß ich nicht und da ist das Problem.
Die Vögel halten sich ja nicht nur bei uns auf.....
Die Chancen sehe ich aber als begrenzt an, nicht zuletzt weil viele Elterntiere gerade ihre Küken aufziehen und sie durchs füttern infizieren können, oder beim gegenseitig füttern in der Balz.

