leider melde ich mich auch mal wieder mit nicht so schönen Nachrichten.
Mein Pony hatte leider vor kurzem nach einem leichten Infekt (Husten) plötzlich Vergiftungserscheinungen, hohes Fieber und sehr starke Gelenkschmerzen. Es ging soweit, dass der TA auf Intoxikationsrehe tippte (Konnte sich nicht mehr bewegen, Pulsation, Trachtenfußung etc.). Mittlerweile haben wir festgestellt, dass sein Stoffwechsel quasi zum Erliegen kommt, die THP sagt, dass der Leberstoffwechsel stark gestört ist. Somit war unsere einzige Erklärung, dass er sich innerlich vergiftet hat.
Auf dem früheren Hof hat er sicherlich etwas JKK gefressen, was auch nicht zuträglich war.
Die Röntgenbilder sind gut, keine Rehe, allerdings läuft er nach wie vor nicht gut auf hartem Boden. Blutbild hat ein paar Veränderungen, jedoch keine sehr großen glaube ich (kann ich gern auch mal einstellen).
Meine Huforthopädin hat ihn sich heute nochmal angeschaut und auch abgedrückt. Die Hufe sind super, nicht empfindlich usw.. Scheinbar hat er Gelenkschmerzen, ihm tut "alles weh". Es wirkt als wenn es beim harten Boden aus den Karpalgelenken käme. Aufweichem Bodenläuft er dagegen recht gut. Diese Schmerzen variieren auch jeden Tag und manchmal läuft er links, den anderen Tag rechts nicht ganz klar, dann wieder tagelang normal etc..
Er ist ansonsten meist matt und zur Zeit häufig teilnahmslos
Häufig geht seine Temperatur hoch, Stoffwechsel ist schlecht, er wirkt dann auch aufgeschwemmt.
Meine HO meinte vorhin aufgrund dieser Symptome, die nun auch schon um die 3-4 Wochen so bestehen, ob ich nicht doch nochmal Richtung Borreliose nachhaken möchte.
Einiges passt ja dazu, oder?
Beim Durchstöbern des Netzes findet man ja nun seehr viele verschiedene Tests und die Infos, dass sie nicht 100% aussagekräftig sind. Habe jetzt auch schon hier im Forum etwas gelesen, aber ich gebe es zu: mir raucht der Kopf! Ich weiß nicht mit welcher Bitte um welchen Test ich jetzt am Besten an meinen TA herantreten soll
Möchte natürlich gleich den "sinnvollsten" Test machen lassen.
Soweit ich es verstanden habe, kommt es bei den Tests auch darauf an, wie lange der Zeckenbiss her ist? Macht es Sinn gleich mehrere Tests machen zu lassen? Und hat man dann vielleicht doch eine ziemlich gute Genauigkeit?
So, dann lese ich noch ein bisschen weiter und versuche es zu verstehen...
LG Tine
