Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 12.12.2018, 13:45 
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Am Montag war der TA nochmal zur Nachkontrolle hier und fand einen Barhuf stapfenden Anton vor der keine Lahmheit mehr zeigte.
Akribisches Suchen seinerseits nach einer möglichen Ursache brachte genau wie meine Inspektion nichts zu Tage das die schlimme Lahmheit vom Samstag erklären könnte.
Der Knilch ist also erstmal wieder gesund geschrieben.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 14.01.2019, 22:40 
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Um 16:30 Uhr hat Anton noch wie ein Bekloppter gespielt und ist mit Hermine buckelnd, galoppierend über die Weiden gedüst und hat im Anschluß seine kleine Zwischenmahlzeit genossen.

Anders um 18:45 Uhr.
Das Heu war bäh, in den Stall wollte er zuerst auch nicht und so langsam kam die Idee das er Bauchweh haben könnte.
Das bestätigte sich als er sich wiederholt vor den Stall gelegt hat und immer wenn man den Bauch anfasste mit den Vorderhufen gescharrt hat.
Später im Stall trippelte er unruhig, legte sich hin um sich dann wenig später platt auf die Seite plumpsen zu lassen.

Der TA hat später zum Glück in allen Darmabschnitten Geräusche hören können und z.T. gluckerte es ordentlich.
Nach dem Spritzen wurde er nun eben etwas angefüttert worüber er sich auch gefreut und es gefressen hat.

Um Mitternacht soll er die halbe Nachtmahlzeit bekommen wenn er dann noch immer gut drauf ist, ansonsten möchte der TA erneut informiert werden.
Er wird aber morgen Vormittag nochmal nach ihm schauen.

Ich hoffe das der Spuk nun vorbei ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 15:04 
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Da Anton am Folge und übernächsten Tag Nachmittags auch wieder kolikte und am dritten Tag zudem einen sehr schlechten Allgemeinzustand zeigte, die Darmgeräusche kaum mehr wahrnehmbar waren hat unser TA nichts mehr unternommen und den kleinen Muck in die Klinik eingewiesen.
Hermine ist als Begleitpferd dabei.
Dort wurde das volle Diagnostikprogramm gefahren. Ultraschall vom Abdomen, Herz, Nieren, Leber, Laboruntersuchung, Bauchpunktion, Zugang und Verweilkatheder gelegt über den er weil er dehydriert war Infusionen bekommen hat.

Heute Nacht bekam er höhere Temperatur von über 39 bekommen und pumpte Lufttechnisch ziemlich heftig heute Früh weshalb die ganze Untersuchungsspirale nochmal neu angeleiert wurde.
Bauchpunktat konnte heute welches entnommen werden das auch Eiweißhaltig war und auf eine Darmentzündung schließen lassen könnte. Im Röntgenbild des Bauchraumes konnte wohl auch Sand im Darm
gesehen werden dem jetzt mit Flohsamen begegnet werden soll.
Das Paraffin das er zu Hause bekommen hatte ist nun komplett durch, der Darm ist also zum Glück durchgängig aber er schietert Matsch.
Er bekommt jetzt aus dem Humanbereich ein Mittel das die Schleimhäute mit einer Schutzschicht auskleidet. Sucralfat
Es waren außerdem verschärfte Lungengeräusche zu hören weshalb auch die Lunge geröngt wurde, sie zeigte sich wohl auch verändert, aber wie verändert….?

Nach Würmern wurde geschaut, negativ. Eine große Kotprobe und diverse Blutparameter sind an ein Fremdlabor in Auftrag gegeben worden. Der Hämatokrit ist auf 37 gesunken, der leicht erhöhte Triglyceridwert wurde noch nicht erneut kontrolliert.
Es könnte wohl auch eine Virusinfektion für das alles verantwortlich sein aber wissen tut man es nicht und erhofft sich durch die Blutwerte und Krankheitsverlauf doch noch zu einer Diagnose zu gelangen.
Heute Mittag wurde Anton dann mit etwas Heucob wieder angefüttert, ach was hat er sein Mäulchen in der Pampe versenkt und genossen.

Mittlerweile hat er auch Späneeinstreu in der Box in der er permanent aufgeregt im Kreis läuft und völlig unentspannt ist. Er ist noch immer von Hermine getrennt (aber in der gegenüberliegenden Box mit Sichtkontakt) die ihrerseits sehr unruhig ist. Dadurch das er noch nicht fressen durfte und man den Kotabsatz beobachten möchte was bei zwei „Scheisserleins“ schwierig ist müssen sie noch getrennt stehen.

Als wir kamen und Richtung Boxengasse gingen hörte ich ein Pferd laut wiehern und dachte das war Hermine. In der gestrigen Box war gähnende Leere und es wieherte und wieherte und wir sind den Rufen unserer Blonden gefolgt und fanden sie einen Gang weiter.
Anton war zu der Zeit noch in der Untersuchung. Der ist vor Aufregung fast durchs Boxenfenster gehüpft als ich später mit der TÄ zu ihm ging und ihn von weitem gerufen hab obwohl Männe schon bei ihm war.

Nun hoffen wir das bald Licht ins Dunkel kommt und sich der kleine Muckel schnell verbessert und er bei relativer Gesundheit nach Hause entlassen werden kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 17.01.2019, 18:24 
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Bevor ich es vergesse, laut Pferdewaage in der Klinik wiegt Anton 162 Kilo.

Alle Werte normalisieren sich allmählich was ja schon wirklich erfreulich ist. Trotzdem ist das kleine Schwarze schlapp und will auf den Arm.
Er konnte aber ganz schnell flüchten als das Personal mit dem Halfter kam, er wußte ganz genau das das wieder Löcher in der Pelle bedeutet und so war es auch.

Die Lunge ist im RöBi gut "gezeichnet" das heißt sie hebt sich und das umliegende Gewebe deutlich ab wie es bei z.B. Bronchitis oder auch Pneumonie zu sehen ist.
Jetzt heißt es abwarten was die beauftragten Blutparameter ergeben, sie sollen nochmal die Organe abklären weil die Frage nach den Eiweißverlusten noch immer ungeklärt ist.

Nach einer gründlichen Fellpflege fand er Massage und etwas energetisches Putzen nach Penzel mega toll und schlummerte ein.
Seine Heucobs sind aber nicht so der Hit, er nascht immer mal ein paar Happen aber Appetit und Lecker sieht anders aus.

Anders als heute Mittag waren beide Ponys, noch immer getrennt voneinander, sehr ruhig und gechillt als wir kamen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 18.01.2019, 12:42 
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Heute Vormittag machte Anton ein etwas aufgeschlosseneren Eindruck als die vergangen Tage und sah auch nicht mehr nach Fieber aus.
Eilig haben wir es nicht, wichtig ist das herausgefunden wird was Anton fehlt und er wieder fit wird. Und wenn das es dauert ist das so, Punkt!

Wir haben keinen TA angetroffen den wir nach den neuesten Erkenntnissen hätten fragen können, naja vielleicht beim Nachmittagsbesuch.
Die haben da ja noch mehr zu tun als die Besitzer von Anton und Hermine zu "pampern".
In diesem Zusammenhang muß ich mal lobend erwähnen das das gesamte Personal in Sottrum ausgesprochen lieb, geduldig und sehr freundlich im Umgang mit den Pferden und auch deren Besitzern ist.

Von daher ist es eigentlich etwas gemein das Hermine das mit ihrer Art von "Standing Ovation" honorierte als man ihr einfach an den Hals fasste und die Vene stauen wollte.

Mal ein aktuelles Bild von dem kleinen Schnöffelpöttje der auf der anderen Körperseite und unterm Bauch auch noch großflächige geschorene Stellen hat.
Aber wie man sieht kann das einen ansonsten hübschen kleinen Knilch nicht entstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 18.01.2019, 14:39 
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Wahnsinn, da sieht man wie lang und dicht der Pelz doch ist. Er ist also doch nicht zu dick sondern wirklich plüschig worüber man auch in der Klinik beim scheren staunte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 19.01.2019, 19:37 
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Antons Blut und Blutgaswerte bei Aufnahme in die Klinik waren lt. Klinikchef gruselig und man ist nun etwas unbefriedigt weil man auch mit gemeinsamen Brainstorming die Ursache einfach nicht ausmachen kann/konnte.

Im Raum steht nun eine toxische Geschichte durch z.B. Endophytenbelastetes Deutsche Weidelgras was unserer Heulieferant ja definitiv zur Nachsaat benutzt hat und auch den um mehr als das Doppelte an Gesamtzucker im Heu erklärt hat.


Wir werden jetzt eine Heuanalyse bzgl. Toxinen/Pilzen beauftragen weil natürlich die Angst besteht das der Spuk evtl. schnell wieder von vorne losgehen könnte.

Die Klinik hat wirklich alles was an diagnostischen Möglichkeiten denkbar war ausgeschöpft und rätselt nach wie vor, ist an dem Ergebnis der Heuanalyse interessiert und wird uns erstmal einen Heuballen mitgeben damit wir das Verfüttern unseres Heus etwas hinauszögern können.


Heute durften die Kökelnasen mal ihre Box verlassen (bisher sollte darauf wegen noch nicht abschließender Diagnostik und möglicher Weise verschleppen von Viren verzichtet werden) und man hat uns u.a. das überdachte Roundpen angeboten.

Das war natürlich spannend für Familie Shetland und ich konnte die Zirkuslektion "leg dich mal hin" weiter hervorragend üben weil alles toll roch und man seinen Mief in die Eintreu einarbeiten wollte.

So kullerten die Ponys wie die Weltmeister die vielen Quadratmeter ab und hatten einen Heidenspaß.

Morgen Vormittag dürfen "die gesprächigen Ponys" (Aussage des Chefs) abgeholt werden.

Es ist aber auch ein Gebrummel und Gewieher wenn sie unser Auto und dann unsere Stimmen hören aber auch wenn wir weggehen und sie annehmen vergessen worden zu sein.

Ich freue mich echt das es dem Lütten wieder so prima geht aber hab natürlich auch Angst das sich das wiederholen könnte weil man die Ursache nun trotz Detektivischer Arbeit partout nicht finden konnte.
Aber ich freue mich nun einfach und denke positiv, bleibt mir ja nichts anderes übrig. Leben passiert und ist nicht immer planbar.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 20.01.2019, 15:14 
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Die kleine schwarze Knutschkugel ist wieder Zuhause :grin:
Anbei ein paar der wichtigsten Werte oder Infos.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 30.01.2019, 13:59 
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Es dauert wegen der Bebrütung der Probe immer mindestens 10 Tage und die Ergebnisse sind gestern Abend eingetrudelt und erwartungsgemäß gruselig ausgefallen obwohl man das dem Heu nicht ansieht.
Es wirkte zwar Minderwertig in Struktur, staubte extrem und enthielt viel Blätter und Wurzelballen aber roch wie Heu riechen sollte.

In Auftrag gegeben wurden Mykotoxine, Trockensubstanz, Zearalenon, Deoxynivalenol, Pilzkeimzahl/Hefen (Grundfutter)
und Bakterienkeimzahl (Grundfutter)

Das untersuchende Labor sieht schon einen Zusammenhang von der Verfütterung des Heus zu Antons plötzlichem Erkranken und rät dringend von der Verfütterung ab.

Das Ergebnis habe ich Wunschgemäß der Pferdeklinik mitgeteilt und erhoffe da noch ein Feedback.

Die Ponys bekommen momentan ausschließlich das Naturschutzheu und das scheint ihnen gut zu bekommen.

Deoxynivalenol (DON) 0,2 mg/kg (Methode: r-biopharm RIDASCREEN FAST Don 00-05-30)
Zearalenon 49 μg/kg (eigene Anmerkung: ist eigentlich eher Getreidetypisch und sollte nicht vorhanden sein)

Gesamtkeimzahl aerober mesophiler Bakterien 55000000 KbE/g
Anzahl produkttypischer Bakterien 8,4 LOG KbE/g Keimzahl deutlich erhöht
Gelbkeime nachgewiesen
Streptokokken/Laktobazillen nachgewiesen
Pseudomonas spp. nachgewiesen
KES-Gruppe (Klebsiella, Enterobacter, nachgewiesen 14000000 KbE/g
Anzahl verderbnisanzeigender Bakterien 7,1 LOG KbE/g Keimzahl deutlich erhöht
Staphylococcus spp. nachgewiesen
Bacillus spp. nachgewiesen
450000 KbE/g
Anzahl an Streptomyceten (Verderbanzeiger) 5,7 LOG KbE/g Keimzahl leicht erhöht
Gesamtkeimzahl an Hefen, Schimmel- und Schwärzepilzen 1300000 KbE/g
Anzahl produkttypischer Pilze 6,1 LOG KbE/g Keimzahl deutlich erhöht
Cladosporium spp. nachgewiesen
Schimmelpilze nicht differenzierbar nachgewiesen
35000 KbE/g
Anzahl verderbnisanzeigender Pilze 4,5 LOG KbE/g Keimzahl normal
Penicillium spp. nachgewiesen
Wallemia spp. nachgewiesen
3500 KbE/g
Anzahl an Mucoraceen (Verderbanzeiger) 3,5 LOG KbE/g Keimzahl normal
12000000 KbE/g
Anzahl an Hefen (Verderbanzeiger bzw. produkttypisch) 7,1 LOG KbE/g Keimzahl stark überhöht

Beim untersuchten Probenmaterial ist ein fortgeschrittener Verderbnisprozess erkennbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 02.02.2019, 20:07 
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Wir konnten ins Naturschutz- Heuprojekt einsteigen und können nun unser Heu darüber beziehen. Heute haben wir den Schuppen vom "verkeimten" Heu befreit und es dem Lieferanten zurück gebracht der uns den Kaufpreis selbstverständlich ersetzt hat.

Zu Tage kam beim Ausräumen eine kleine Feldmaus die es sich im Heu bequem gemacht hatte. Leider war sie schneller als wir und wohnt nun noch immer im Schuppen. Eine Lebendfalle ist bestellt denn ihr nach dem Leben zu trachten empfänden wir als fies...

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 Betreff des Beitrags: Re: Antons Tagebuch
BeitragVerfasst: 19.02.2019, 17:51 
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Anton hat ein Spritzen Trauma durch die viele Piekserei während seines Klinikaufenthaltes und wollte die Flucht ergreifen als der TA heute mit Spritze in der Hand zu ihm kam um die von der Klinik empfohlenen Werte nochmal zu kontrollieren.

Er ist mächtig gehüpft und hat sich angestellt wie sonst das Minchen aber als dann endlich beim dritten Versuch die Kanüle den Weg in die Vene fand stand er tapfer da wie eh und je.
Hinterher gab es natürlich einen Orden für Mut und Tapferkeit vom TA der ihn dann noch chiropraktisch untersucht und behandelt hat. Antons Hinterbein schien mir sehr steif und er trat auch kürzer damit was seit seiner Lahmheit HL im Dezember auffällig wurde.

Nun wackelt er wieder schön mit den Bobacken im Wechsel und nicht steif aus dem ISG heraus und hat eben mit Hermine aus lauter Übermut Runde um Runde die Weiden auf Links gezogen und sich so richtig ausgepowert.

Oberhalb des linken Schulterblattes ist eine Stelle an der er Haare verliert und man welche als kleine Büschel herauszupfen und damit den Bereich vergrößern kann :shock: Pilz?
Sooo abwegig wäre das ja wegen seiner Erkrankung die das Immunsystem natürlich geschwächt hat nicht.
Es scheint aber schon länger im Plüsch verborgen gewesen zu sein denn es wachsen partiell schon wieder neue Haare darunter.

Er hat sonst ein Stück höher direkt am Widerrist jedes Jahr um diese Zeit eine kleine Stelle die sich ähnlich zeigt aber kleiner ist und bleibt.
Zur Sicherheit wird er jetzt mit einer Fungizid Salbe behandelt und man darf gespannt sein wie sich das entwickelt.

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BeitragVerfasst: 22.02.2019, 13:53 
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Ich hab nochmal einen Versuch gestartet die Ponys zu beschäftigen und etwas entschleunigt fressen zu lassen was beim ersten üben schon erstaunlich gut klappt.

Da es aber ein 3cm Netz ist und der Heukorb wirklich ständig in Bewegung ist erfordert es das Familie Schnöffelpöttje sich Gedanken um die anzuwendende Technik machen muß und es braucht Ausdauer, viiiiel Ausdauer!
Die hat ein hungriges Shetty nicht unbedingt und deshalb wird der Korb momentan zusätzlich und noch nicht anstatt Heunetz eingesetzt.

Ein Problem ist das Hermine das gerne exklusiv für sich hätte und Anton öfter wegschickt, sie hat also definitiv viel Bewegung beim fressen.

Anton hat in der Zeit leider Diät aber Bewegung wenn er sich dann ranpirscht aber gleich wieder die Flucht ergreifen muß wenn das Fräulein meint das Hunger sie böse macht :roll:
Wirklich Stress hat er aber damit nicht weil er ja wie immer gefüttert wird und nicht fürchten muß vom Fleisch zu fallen!

Interessaant ist wie unterschiedlich die Ponys ans Werk gehen.

Hermine dreht das Teil wie ein Karusell in affenartiger Geschwindigkeit und auch wenn es sich zurückdreht fliegt das Heu der Fliehkraft folgend nach außen wo sie dann einzelne Halme zupft.

Anton ist da mehr Kerl und schnickt das nicht gerade leichte Konstrukt (sogar leer recht schwer :shock: ) mit der Nase in die Luft sodass es wild hin und her pendelt und auch das Heu nach außen transportiert oder unten Brösel raus fallen wo es dann Halmweise von ihm "geerntet" wird.

Jetzt vergnügt er sich schon seit einer halben Stunde endlich mal alleine damit (vorher durfte er wegen Hermine nicht) derweil das Püppilante gerade mal anderes zu tun hat und kann weiter an seiner Technik feilen.

Ah, nun sind sie wieder zu Zweit! Vielleicht versuchen sie nun doch mal ob die Futterjagd evtl. in Teamarbeit besser klappt.

Bis jetzt (ist erst das zweite Mal im Einsatz) finde ich das zur Beschäftigung sehr gut denn die 900 Gramm von heute Mittag sind noch lange nicht alle was sicher auch darin begründet liegt das die Ponys zwischendurch möglicher Weise auch frustriert weggehen um zu grübeln wie sie das Teil überlisten können.


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Ich habe jetzt bei Anton überlegt warum er nun plötzlich wieder z.T. Matschhaufen schietert und Kotwasser hat.
Zum Glück war sein Kotabsatz recht hell was mich an Strohfütterung und Lignin erinnerte und meine Ursachenforschung etwas erleichtert und in eine bestimmte Richtung gelenkt hat.

Ja klar :leuchte: das Naturschutzheu ist spät geschnitten und dementsprechend sehr grob in der Struktur und hat so natürlich wesentlich mehr verholzte Anteile als früher geschnittenes Heu oder ein zweiter Schnitt. Einzelne Ballen werden nur zur Hälfte gefressen weil der Rest richtig feste Stängel sind was auch hinweisgebend für mich war.
Folglich fehlt seinem eh empfindlichem Darm bzw. seiner Darmflora als "Futter" vermutlich die Cellulose weil dieser mit dem Überangebot unverdaulichen Lignins schlichtweg überfordert ist.

Bekommen Pferde ein weniger Ligninhaltiges, also Blattreicheres Heu und Knabberstroh nebenbei ist das Lignin/Zellulose Verhältnis ausgeglichen weswegen man zuerst gar nicht an ein mögliches Zuviel an Lignin denkt wenn plötzlich nach z.B. einem Heuwechsel Kotwasser und Durchfälle auftreten oder andere Pferdebesitzer berichten das ihre Pferde mit Knabberstroh keine Probleme haben.

Es gibt auch Pferde die bei Strohfütterung Durchfall zeigen (nicht alle Pferde verstopft es wobei die Menge sicherlich nicht unerheblich ist).
Vermutlich sind das die die auch ein sehr grobes Heu und sowieso schon viel unverdauliches Lignin in der Ration gefüttert bekommen UND zudem Darmschwach/anfällig sind.
Antons Kotwasser oder auch Durchfall in der Vergangenheit konnte durch Stroh nie positiv beeinflusst werden, ich hatte immer eher den Eindruck das es davon mehr wurde.

Bei den meisten bleibt das Kotwasser unter Gras aus weil mehr Faser (Zellulose) aufgenommen wird, so war es bei Anton bisher auch immer.
Soweit meine Gedanken zu Anton und seinem nassen Hintern und dessen möglichen Ursachen....

Als Sofortmaßnahme und um meine These zu untermauern bzw. auszuschließen habe ich versuchsweise zusätzlich Heucobs gefüttert um mehr Zellulose ins Pönnchen zu bekommen und siehe da, der Hintern ist trocken geblieben und Kotwasser ist auch keines mehr zu beklagen.
Ich hab welche die ich trocken füttern kann und einen sehr geringen Gesamtzuckergehalt haben, von denen gibt es jetzt vorläufig immer mal eine kleine Handvoll was ich selbstverständlich von der Gesamtration Raufutter abziehe.
Mal sehen ob der Kot nun stabil bleibt und was passiert wenn ich irgendwann die Cobs wieder weglasse.
Eigentlich bin ich bei (Zahn)-gesunden Pferden kein Freund von Heucobfütterung aber momentan gibt es keine andere Option zumindest dann nicht wenn sie das Heu-Zellulose-Defizit das ich vermute tatsächlich ausgleichen können.

_________________
LG Kathi
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