Bierhefe

Rund um den Pferdebedarf an Mengen- und Spurenelementen, Vitaminen, Aminosäuren und deren Bedeutung im Futter
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Gordo
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Re: Bierhefe

Beitrag von Gordo »

Ich habe gerade mal auf deren Homepage nachgelesen, und dort schreiben sie, dass sie durch den Zusatz von Öl, Kieselgur und Leinsamen es schaffen, Pellets zu pressen. Klingt tatsächlich nach einer reinen Bierhefe in Pelletform und passt auch zur Deklaration:
50 % reine Bierhefe ohne Biertreber, 15 % Leinsamenmix ( frisch geschrotet aus dem ganzen Samen aus 2/3 Gelbem und 1/3 braunem Leinsamen), 30% Kieselgur, sowie 5 % Distelöl
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Gordo

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Alpenquarter
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Re: Bierhefe

Beitrag von Alpenquarter »

Na sag ich doch :gig:
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eff-eins
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Re: Bierhefe

Beitrag von eff-eins »

Gordo hat geschrieben:Aber durch die Zugabe der verfestigenden Stoffe, ist es streng genommen keine pure Bierhefe.
Genau das ist der Punkt, REINE BIERHEFE ohne Treber und wo keine weiteren Zutaten beigefügt sind gibt es nicht in Pelletform weil man den Staub nicht binden kann.

Auch wenn Leinsamen ja grundsätzlich eine wertvolle Futterergänzung darstellen muß man bei allen Futtermitteln wo es enthalten ist vorsichtig in Verbindung mit Medikamentengabe sein.
Diese sollte, wie bei allen Schleimstoffen, zeitlich um möglichst 2 Stunden versetzt zur Futtergabe erfolgen um keinen Wirkstoffverlust zu riskieren was zum Beispiel bei Pergolidgabe sehr heikel werden kann.
Und gerade Medikamente werden ja gerne im Kraftfutter versteckt damit man sie ins Pferd bekommt.

Auch wenn ich ein Moppelchen habe das restriktiv gefüttert werden muß, evtl. gerade Hufrehe oder einen angeschlagenen Kohlenhydratstoffwechsel hat, will ich ja nicht mit hochkalorischen Bestandteilen die einer Bierhefe beigemischt sind die Diät torpedieren.
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Re: Bierhefe

Beitrag von Alpenquarter »

okay, jetzt verstehe ich was du meinst.
Da ich Bierhefe als Pulver leider gar nicht in sie rein bekomme, füttere ich die Pellets. Das scheint gut zu funktionieren. Sie bekommt 2 x 20 g am Tag und auch keine Medikamente. Ich denke da muss man dann abwägen . Ich füttere es eh nur als Kur.
Meint ihr das Öl ist so schlimm mit 5 %? Meine muss natürlich auch noch abnehmen, also mehr abnehmen.
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eff-eins
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Re: Bierhefe

Beitrag von eff-eins »

Du darfst ja nicht nur die 5% Distelöl sehen sondern auch die 15% Leinsaat zum Fettanteil hinzurechnen. Immerhin sind von 100gr. Leinsamen 30,9 gr. Fett.
Auch wenn sich das um ein "gesundes" Fett handelt steht es dem Abspeckgedanken im Wege weil Leinsaat auch als Hochkalorisches Futtermittel einzustufen ist.

Wenn man Diät macht würde sich bei reiner Zuckerreduktion schon einiges am Gewicht tun, würdest man dann konsequent auf fettarme Ernährung achten purzeln nochmals ordentlich Kilos...

Wir reden ja hier in dem Fall der Bierhefe nicht von Massen was grundsätzlich eher zu vernachlässigen wäre.
Liegt aber Übergewicht und Stoffwechselentgleisung vor sollte man tatsächlich alles irgendwie Kontraproduktives weglassen und statt dessen lieber die Grundfutterration auf ein bedarfsgerechtes Maß erhöhen ( die Unterschreitung von 10% Gesamtzucker natürlich vorausgesetzt).
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Re: Bierhefe

Beitrag von Alpenquarter »

okay, dann lass ich die Pellets wohl doch weg und verzichte auf Bierhefe ganz
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Gordo
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Re: Bierhefe

Beitrag von Gordo »

Ich habe einen Artikel von 2018 gefunden, in dem ich die unterschiedlichen Hefen ganz gut erklärt finde. Besonders interessant fand ich den Hinweis, auf Vor- und Nachteile der Fütterung von Bierhefe.
https://www.natural-horse-care.com/pfer ... pferd.html
Viele Grüße
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