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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 12.10.2019, 10:29 
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eff-eins hat geschrieben:
…...
Dabei handelt es sich in den meisten Fällen um Mönchspfefferhaltige Präparate die im Preis vergoldet und durch Studie nachweislich nicht befähigt sind das ACTH zu senken, das obliegt derzeit ausschließlich Pergolidmesilat.
Abgesehen davon ist Mönchspfeffer bei Hirntumoren (ECS= Hypophysenadenom) sogar kontraindiziert und wenn gemerkt wird das das nicht den gewünschten Erfolg bringt greift unter Umständen das lebensrettende Prascend nicht mehr oder es dauert zumindest deutlich länger!
Kurz und knapp:

Jeder im Forum der sorgsam und einschleichend antherapiert hat wird dir bestätigen können das die Pferde sich sehr zeitnah verjüngt zeigten, Probleme rückläufig waren und keine Nebenwirkungen auftraten.



Hab gerade nochmal Glettchens sehr wertvollen Beitrag zum Mönchspfeffer vs Prascend herausgesucht:

Glettchen hat geschrieben:
Ich habe mit Corticosal eher schlechte Erfahrungen gemacht. Vor ca 9-10 Jahren als meine Stute erste Cushing-Symptome zeigte war ihr ACTH Wert komplett in der Norm. Aber die Symptome wie aus dem Lehrbuch eigentlich. Da bekam sie einen Winter Corticosal, weil die Blutwerte ja irgendwas das Cushing nicht bestätigten. Das Corticosal war damals noch so eine Kräutermischung mit ganzen Mönchspfeffer Samen war...ich bekam es schlecht in sie rein und sie rosste den ganzen Winter so extrem rum (eigentlich soll Mönchspfeffer ja regulierend wirken), außerdem schwitzte sie gräßlich, hatte deswegen überall verklebte Haare an Brust und Bauch, die man gar nicht unter Kontrolle bekam und stank deswegen auch ganz furchtbar :shock: Das war eins ihrer stärksten ECS Symptome, das dadurch zumindest definitiv nicht besser wurde.
Im Endeffekt hat uns der Versuch vermutlich ein 3/4 Jahr Behandlung gekostet.
Unter Prascend merkte man schon nach wenigen Tagen (!) erste Verbesserungen, sie wurde plötzlich statt apathisch und schlapp ganz aufgeweckt.
Bis alle starken ECS Symptome und die starke Reheanfälligkeit verschwunden waren, dauerte es aber Jahre, aber sie bekommt jetzt seit 8 Jahren glaube ich Prascend und sie wird immer noch zunehmend fitter. Von dem her glaube ich schon dass eine frühe Behandlung wichtig ist um auch langfristige Verbesserungen zu erreichen.

vor 2 Jahren hatte sie nochmal einen schlechten Winter und ihr Fell in dem Jahr war auch furcthbar. Da dachten Tierarzt und ich dass das Corticosal zusätzlich zum Prascend eventuell noch eine Besserung der klinischen Symptome vor allem beim Fell bewirken könnte, nachträglich gesehen ging es ihr aber in dem Jahr sogar im Sommer nicht sooo gut wie sonst immer und nachdem der folgende Winter dann wieder schwierig war, hab ich das Corticosal gestrichen und die Fütterung nochmal etwas umgestellt. Jetzt fahren wir diesen Winter mal echt super :grin: Ich denke nach den Erfahrungen der letzten paar Jahre, dass ihre Winterprobleme gar nichts mit dem (gut eingestellten) ECS zu tun haben, sondenr mit ihrer Insulinresistenz, die wie jemand oben schon anmerkte unabhängig vom ECS Probleme machen kann. Seitdem lasse ich lieber das Heu etwas öfter auf den Zuckergehalt untersuchen um rechtzeitig gegensteuern zu können, wenn das Futter nicht IR-konform ist. Bei den Fellproblemen hab ich den eindruck es lag an dem (teils extremen) Spurenelementmangel in unsrem Heu.
Ich hab wegen dem etwas schlechteren Sommer als sonst sogar etwas Zweifel ob das Corticosal nciht sogar etwas geschadet hat, aber kann natürlich auch sein, dass es schlicht nichts bewirkt hat...so oder so werde ich meine Finger von Mönchspfeffer Präparaten lassen, schon allein wegen den komischen Auswirkungen auf ihre Rosse.

Ansonsten muss man bei Tierärzten und Tierkliniken auch sagen, dass die Frage welche Zusatzfuttermittel die empfehlen schon oft davon abhängt mit welchen Herstellern sie vertraglich verbunden sind. Meist hat jeder Tierarzt so ein bis 2 Hausmarken. Meine frühere Tierärztin hat sogar einen Online-Shop für Navalis Produkte.
Meine jetzige Tierklinik hat keine Verbindung zu Navalis und empfiehlt entsprechend kein Corticosal oder sonstige Navalis Produkte.
Aber dafür halt Sachen von Nutrilabs :wink:

Generell finde ich an dieser Art Produkte erschreckend, dass sie preislich oft problemlos mit dem Preis von Prascend mithalten können (grad die Navalis Produkte sind finde ich abartig teuer), obwohl es sich nur eine Nahrungsergänzung handelt.

Ich finde relativ gesehen die kritik am Preis vom Prascend die oft geäußert wird deswegen auch nicht ganz nachvollziehbar, denn im Vergleich dazu was Hersteller von Zusatzfuttern oder Mineralfuttern so preislich veranstalten ist es sogar noch eher moderat.

Ich würde um eine Gefahr von Nebenwirkungen zu vermeiden halt ganz vorsichtig einschleichen, am Besten mit 1/8 Tablette statt 1/4. Wir hatten nie ein Problem mit Nebenwirkungen.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 12.10.2019, 19:32 
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Okay, also theoretisch wäre es dann kein Problem einem Cushing-Pferd ab und an was zu geben. Keine Sorge, habe ich derzeit gar nicht vor, aber es nimmt ein klein bisschen was vom Druck, dass er niemals nie wieder was leckeres kriegen darf.

Bierhefe und MiFu haben wir heute das erste Mal zusammen mit einem Teil seiner Heucobs gegeben. Anstandslos weggefuttert. Hoffentlich bleibt das so. Shasi ist manchmal wie ne Katze. Was heute gut ist, ist es Morgen noch lange nicht.

Werde die Tage mal auf die Suche nach RüSchnis machen. Auch wenn er damals bei einem Versuch das nicht mochte, heißt ja nicht, dass man nicht doch noch mal einen Versuch wagen könnte. Versuch macht bekanntlich kluch - oder so :-)

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Viele Grüße

Birgit
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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 13.10.2019, 07:45 
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Das finde ich sinnvoll, dass ihr noch einmal die RüSchni austesten wollt. Pur fand meiner die auch nur am Anfang lecker, aber zusammen mit anderen für ihn guten Zusätzen wie Bierhefe etc. mag er seinen Brei (meistens jedenfalls :wink: ).

Ich kann gut verstehen, wenn Du das Bedürfnis hast, Deinem Pferd ab und an eine Leckerei zu geben. Aus verschiedenen Gründen mache ich so etwas nicht bzw. nur ganz selten, aber es gibt auch für einen Cushi oder EMS-/IRler hierfür Möglichkeiten, wie Kathi weiter vorne geschrieben hatte. Ich finde Du z.B. Leinpellets dafür gut, wenn er die mag. Ab und an nehme ich auch Stückchen von trocken verfütterbaren Heucobs.

Hatte der TA denn am Telefon bereits etwas zu den Zuckerwerten von Shasar gesagt?

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LG Gordo

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 13.10.2019, 11:35 
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Nein, die TÄ ist leider nur auf den ACTH-Wert eingegangen. Da ich im Auto unterwegs war, war das Gespräch auch weniger intensiv, als wenn ich zuhause gesessen hätte.

Die Besi holt Morgen die Tabletten ab und wird dann auch die Blutwerte ausdrucken lassen. Fanden wir dann irgendwie sinnvoller, als wenn wir dann doch noch tausend Fragen zu einzelnen Werten im Nachgang haben.

Wie gesagt, sobald ich die habe, werde ich die hier auch einstellen, dann können wir da gemeinsam drauf schauen.

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Birgit
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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 19.10.2019, 09:04 
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Wie läuft denn bisher das Antherapieren nach inzwischen etwa 6 Tagen? Gibt es schon erkennbare Veränderungen bei Shasar?

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 22.10.2019, 06:38 
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Ich bin schwer gefrustet, weil die Besi das Medikament bisher nicht mal abgeholt hat :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 22.10.2019, 12:30 
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Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. Sie hat das Prascend heute abgeholt und somit muss es jetzt noch zu mir gelangen. Ich denke ab spätestens Morgen können wir also starten mit der Antherapierung.

Was anderes positives: Ich hatte ja nochmal Rübenschnitzel angetestet und bisher frisst er seinen RüSchni-Heucob-Mineralien-Bierhefe-Mix bis zum letzten Krümel auf. Drückt die Daumen, dass das so bleibt!

Gordo hat geschrieben:
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Das ist mein Andalusier Maluso.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 22.10.2019, 16:23 
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Hier auch noch Blutwerte, die ich bekommen habe


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 22.10.2019, 19:23 
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Zum Glück sind alle anderen Werte und nur das ACTH erhöht wo ja nun das Prascend zum Einsatz kommen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 22.10.2019, 20:00 
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Aber das ACTH ist schon ganz schön hoch, oder täuscht es das Laienauge?

Wenn ich ab Morgen Anfänge nach eurem Plan zu therapieren - wann sollte die erste Kontrolle erfolgen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 22.10.2019, 22:04 
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Och Du, der ACTH ist zwar erhöht, aber es geht weitaus höher. Mein Tobi hatte damals, als ich hab testen lassen über 700. Und Kathis Hermine lag auch weit darüber, die war im vierstelligen Bereich.

Erste Kontrolltestung nach ca. 6-8 Wochen gleicher Wirkstoffhöhe

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 23.10.2019, 05:19 
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Wow! 4stellig :shock: :shock: :shock:


Zitat:
Erste Kontrolltestung nach ca. 6-8 Wochen gleicher Wirkstoffhöhe


Nur nochmal für ganz Blöde (die früh am Morgen nicht denkfähig sind): Das heißt, dass ich so langsam wie ihr es oben beschrieben habt antherapiere. Und wenn ich dann 6 Wochen lang 1 Tablette gegeben habe, dann muss getestet werden. Das wäre dann in etwa in 10-12 Wochen.

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Birgit
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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 23.10.2019, 06:43 
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Das langsame Antherapieren hat sich bewährt, wird aber in der Packungsbeilage und z.T. auch von Tierärzten so nicht genannt. Das Medikament greift stark in den Hormonhaushalt ein und kann Nebenwirkungen im Gepäck haben. Die Wartezeit bis zum Nachtesten wird euch aber hoffentlich nicht so lange vorkommen, wenn Shasar auf das Medikament anspricht und sich langsam Besserungen einstellen.

Am Anfang reichen oft auch geringe Mengen für einen Normwert. Ihr müsst eure individuelle Dosierung finden, die Empfehlungen anhand Gewicht oder aufgrund der Erfahrungen mit anderen Cushis sind nur Richtwerte. Wenn ihr die Dosierung gefunden habt, kommt die wichtige Aufgabe der regelmäßigen Beobachtung und Kontrolle, ob die Dosierung auch weiterhin passt. Hilfreich kann es sein, wenn Du Dir die Datenblätter anderer Foris durchliest. Da bekommst Du einen guten und komprimierten Eindruck, wie antherapiert wurde und ob das gut war, welche Dosierung gepasst hat und wie sich die Kontrollen gestalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 23.10.2019, 06:44 
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Nein, das heißt, dass man sich in langsamen schritten an die richtige Dosierung herantastet. Es kann sein, dass ihr gar nicht eine ganze Tablette geben müsst, weil vielleicht sogar schon eine Viertel Tablette ausreicht, um den ACTH in die Norm zu bekommen. Denn genau das ist das Ziel: der ACTH muss in die Norm mit so wenig Wirkstoff wie nötig. Mein Vorgehen wäre daher:

Mit 1/8 Tablette anfangen, schauen, wie Shasar das verträgt. Dann nach einiger Zeit auf 1/4 Tablette steigern und diese Dosierung erst einmal beibehalten und darunter dann nachtesten. Manchmal reichen auch 4 Wochen. Dann sieht man, ob er noch mehr braucht oder aber ob evtl. schon diese kleine Menge ausreicht.

Vorsichtig mit zuviel Wirkstoff. Der ACTH-Wert geht nicht in den negativen Bereich. Du kannst also anhand des Wertes nicht feststellen, ob die Dosis passt. Das kann man anhand des Pferdes sehen. Wie ist er drauf, hat er Lebensfreude, ist er munter usw. Lies mal ein paar Tagebücher, dann wirst Du sehen, dass es manchmal nur anhand der Beobachtungen des Besitzers/Pflegers erkannt wurde, dass die Dosis nicht mehr passt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Shasar hat Rehe
BeitragVerfasst: 23.10.2019, 08:31 
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Fazit: Ich brauch dringend einen anderen Tierarzt, der Ahnung hat von dem was er tut :fahne:

Die haben ja tatsächlich nur gesagt, dass wir sofort 1 Tablette geben sollen und dann in 6 Wochen nachtesten.

Gut, also ich bin dann erstmal weg --> Tagebücher lesen. Noch weiß ich nämlich nicht, was sich außer dem dringend aufbauendem Gewicht noch so verändern sollte, so dass ich merke, dass wir richtig liegen.

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