Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 22.02.2019, 11:50 
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Magst Du die Werte einmal einstellen? Viele Tierärzte sehen nur die Werte ansich. Man muss sie aber ins Verhältnis setzen. Nicht, dass jetzt etwas übersehen wird.....

Schön, dass es ihr besser geht. Weiter so!

_________________
LG

schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 22.02.2019, 12:15 
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Habe die Werte noch nicht gesehen. Unser TA hat mich nur kurz angerufen. Er ist seit Jahrzehnten Fachtierarzt für Pferde und ich denke, er kann die Werte richtig einschätzen. :wink:

Wir bekommen die Ausdrucke sicher in den nächsten Tagen, spätestens beim nächsten Besuch (Röntgen). Momentan spricht ja auch nichts dafür, dass er sich geirrt hat, sonst würde es Tiff nicht schon wieder soviel besser gehen. :wink:

Gruß, Anne von FYLGJA


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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 22.02.2019, 16:57 
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FYLGJA hat geschrieben:
…. allerdings weniger mit Hufrehe, EMS und ECS. Durch sehr späten Weidebeginn (nach Ausblühen der Gräser, dann nur stundenweise, gaaanz langsames Anweiden) und artgerechte Fütterung (für alle ganzjährig rohfaserhaltiges Rauhfutter, dreimal füttern tgl. bis in manchen Herden (Alte + Junge) Rauhfutter ad libitum und dazu gutes Mineralfutter, Krafu bei Bedarf und dann nur Hafer und Heucobs-> kein Müsli-Melasse-Schnickschnack :roll: ) und jährliche Blutwertekontrollen hatten wir das Thema aber ganz gut im Griff.


Welche Blut Parameter wurden denn getestet, auch jedes Mal Fruktosamine, Insulin und Glukose?

Ich hab jetzt auch Heu aus Naturschutzwiesen die spät gemäht werden und trotzdem ergab die Analyse einen Zuckerwert von 10,3% plus Stärke von 1% und ist somit über den von EMS/IR-lern tolerierbaren 10% Gesamtzucker weshalb ich das Heu einstündig wasche um nichts zu riskieren.

Heu ad lib kann einen angeschlagenen Kohlenhydratstoffwechsel schnell eskalieren lassen und sogar penibel abgewogenes und/oder einstündig gewaschenes Heu kann Zuckerwerte von bis haben.
Ich selbst habe mal eine Probe abgegeben die mit 24% getestet wurde :drunter:

Heucobs sind nicht per se besser oder unbedenklicher als andere Futtermittel. Es gibt wirklich nur wenige die die Kriterien für die Eignung eines ENS/IR-lers erfüllen.
Hafer ist zwar DAS Pferdefutter/Kraftfutter schlechthin aber bei prädisponierten Rassen wie Shettys und Isis wegen des Glykämischen Index von 40 und der Glykämischen Last von 22,3 nicht unbedenklich.
Das sollte bei der Zuckerfrage generell berücksichtigt werden das Zucker nicht gleich Zucker und gleich "gefährlich" ist.

Meine Freundin hat selbst seit Jahrzehnten mehrere Isländer und glaubte sich auch immer sicher im Gesamtmanagement bei vorrangig Paddockhaltung und limitierten Weidegang. Trotzdem hat es die eine Isistute letztes Jahr mit Hufrehe erwischt.
Der bis dato nicht kontrollierte aber offensichtlich in Schräglage geratene KH Stoffwechsel konnte vermutlich eine Trainingspause auf Grund einer Lahmheit nicht verkraften/nicht mehr kompensieren was den berühmten Tropfen darstellte der das Fass zum überlaufen brachte.

Ergebnis: Die Isi Dame war hochradig IR mit einem Quotienten aus Glukose und Insulin von ich glaube nur 1,5.
Gesundwerte siedeln sich ü 20 an.
Sie hat einen wirklich guten TA der aber nie die entsprechenden Parameter präventiv gecheckt hat was bei den Robusten m.E. aber genauso wichtig wie jährliche Heuanalysen sind.

Von daher sehe ich es wie schnulli und bin auf die tatsächlichen Werte eures EMS/ECS Profils gespannt.

Verstehe dies bitte als allgemeine Info in Bezug auf das von euch gewählte, hier beschriebene Futtermanagement das evtl. auf Grund von gleichzeitig regelmäßiger moderater Bewegung klappt aber natürlich keine Allgemeingültigkeit hat.
Im Umkehrschluß heißt das natürlich auch das unsere Empfehlungen keine Allgemeingültig haben sondern lediglich Orientierungshilfe sein können.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 12.03.2019, 11:34 
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Hallo Anne!
Was gibt es Neues bei Tiff, wie geht's ihr und was machen die Hufe und sind zwischenzeitlich schon Röntgenbilder angefertigt worden?

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 15.03.2019, 14:03 
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Moin zusammen,

sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe. Bin derzeit im Urlaub, mein Mann ist am Hof. Tiff bekommt wieder Schmerzmittel, sie lahmte nach Rausschleichen des Schmerzmittels wieder auf einem Vorderhuf. Hat jetzt weiterhin Unterstützung unterm Huf (Zehenfreiheit) und läuft damit im Paddock jetzt wieder fast normal - allerdings unter Schmerzmittelgabe.

Ich habe jetzt auch die Blutwerte von LABOKLIN / Equines Cushing-Profil
:
Morbus Cushing Profil
Insulin-Bestimmung - CLA
Insulin 11,1 µU/ml -> -23,4 X
Referenzbereich Insulin nach Ahlers/Schusser, 2010, Leipziger TÄ-Tag
ACTH-Bestimmung - CLA
ACTH 7,73 pg/ml -> -
Interpretation:
Aufgrund saisonaler Unterschiede müssen die Grenzwerte
wie folgt interpretiert werden:
November - Juli: bis 29 pg/ml
August - Oktober: bis 47 pg/ml
(Referenz nach Liphook Equine Hospital)
Die Werte sind als Anhalt zu sehen; individuelle Schwankungen
können Abweichungen bedingen. Wichtig für korrekte
Analysenergebnisse ist die Einhaltung der präanalytischen
Eckdaten: zeitnahes Abzentrifugieren und Abpipettieren des
EDTA-Plasmas!
Glucose 5,2 mmol/l -> 3,05 -4,99 mmol/l -> dahinter rotes Kreuz, also auffällig!?
Fructosamine 238,4 µmol/l -> -360
Triglyceride 0,98 mmol/l -> -0,97 -> dahinter rotes Kreuz, also auffällig!?
g-GT 21,6 U/l -> -25
Insulin/Glucose-Verhältnis
Insulin/Glucose 2,1 . -> -6,0
Reciprocal Inverse Square of Insulin (RISQI) - "Insulinsensitivität"
RISQI 0,30 . -> 0,32-
Modified Insulin to Glucose Ratio (MIRG)-"ß-Zellfunktion (Pankreas)"
MIRG 5,4 . -> -5,6

Mir sagt das nicht viel als Laie, unser TA meinte nur direkt nach Bekanntwerden der Werte, sie sei unauffällig und kein Cushing/EMS! Ich habe noch nicht wieder mit ihm gesprochen. Geröntgt haben wir die Hufe noch nicht, warten das vollständige Abklingen der Rehe ab.

Drückt uns mal weiter die Daumen!!!

Herzlichen Gruß, Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 15.03.2019, 22:34 
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Tiff ist mit einem Quotienten aus Insulin und Glukose von 8,51 kompensiert Insulinresistent. Das nur eben auf die Schnelle....morgen mehr :hallo:

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 16.03.2019, 11:16 
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Ein ECS kann ich deinem Mäuselein zumindest den Blutwerten nach auch nicht andichten weil sowohl ACTH als auch GGT völlig unauffällig sind.

Der Kohlenhydratstoffwechsel hingegen ist nicht okay und zeigt durch hoch angesiedeltes Insulin und überhalb der Referenz befindliche Blutglukose das er in Schräglage geraten ist.
Von daher passt die erneute/noch Schmerzhaftigkeit der Hufe beim ausschleichen des Schmerzmittels auch zu den Blutwerten.

Genau deshalb arbeiten wir gerne mit konkreten Werten weil man Insulin und Glukose zueinander interpretieren muß, da kann ( wie bei euch jetzt auch) trotz innerhalb der Referenz befindlicher Einzelwerte sehr wohl eine IR vorliegen und wir arbeiten darum hier mit dem aus USA bewährtem IR-Calculator (ABC in meiner Signatur, Werte bitte mit Punkt statt Komma eingeben).
Wäre die Glukose im physiologischen Bereich angesiedelt würde der Quotient sogar noch unter 8,5 ausfallen, sie schönt also durch die Erhöhung den Quotienten etwas.

Wie wurde denn Blut genommen, unter absoluter Nahrungskarenz, Heunüchtern, wann zuletzt gefüttert...usw?

Letztlich ist das aber auch zu vernachlässigen weil bei einem gesunden Organismus das Insulin zur Blutglukose in einem ausgewogenen Verhältnis stehen egal wann zuletzt was gefressen wurde.
Gesundwerte siedeln sich mit einem Quotienten von ü20 an.

Ist Tiff aktuell wieder auf Diät gesetzt bzw. das Raufutter weiter reduziert worden? Das könnte den etwas höher angesiedelten Triglyceridwert erklären der aber zum Glück noch nicht pathologisch erhöht ist.

Die Fruktosamine als Langzeitzuckerwert der ca. letzten 3 Wochen sind super und zeigen das es durch einzelne Rationen nicht zu Insulin/Glukosepeaks gekommen ist die man ja vermeiden möchte oder die Fütterung per se unpassend ist.

Kann Tiff erst wieder moderat bewegt werden und wird weiterhin EMS/IR-ler Bedarfsgerecht gefüttert sollte ihr auch einen Quotienten von ü20 erreichen können.
Wir haben es damals von einem Quotienten von nur 0,57 auch in den Gesundbereich geschafft.
Ihr schafft das auch !! :daum:

Jetzt gilt es unter Umständen das Heu einstündig zu waschen um den Gesamtzucker in der Ration zu minimieren und so die erhöhte Werte wieder in physiologische Bereiche zurück zu führen.
Das ist leider aus dem Umstand einer metabolischen Rehe heraus wo die Hufe ein moderates Training noch nicht zulassen vorerst der einzige Hebel den ihr ansetzen könnt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 16.03.2019, 16:45 
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Hallo Kathi,

danke für die tolle Interpretation der Werte und Deine Meinung dazu! Das beruhigt mich doch noch ein wenig mehr jetzt.

Ja, die Werte wurden heunüchtern genommen und ja, sie wurde noch stärker auf Diät gesetzt - allerdings ca. 1,5 Wo vor der Blutentnahme.

Und ja, natürlich füttern wir genau so weiter, auch wenn sie wieder beschwerdefrei ist.

Ich habe heute morgen von meinem Mann am Telefon erfahren, dass er schon seit sechs Tagen wieder Metacam reduziert. Gestern lief sie beim Hufverbandswechsel zur Abwechslung mal wieder auf dem anderen Huf klamm - das scheint immer mal zu wechseln. Allerdings meinte er, es ist nur sehr wenig noch. Aber sie wird es nicht richtig los...

Vielleicht ist noch länger Wässern wirklich das Beste jetzt. Werde es nochmal mit meinem Mann besprechen. Danke jedenfalls für Deine Unterstützung!!! :wink:

Ein schönes WE wünscht Anne von FYLGJA


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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 16.03.2019, 18:38 
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…..immer gerne und auch dir ein schönes Wochenende und dem kleinen Patienten weiterhin gute Besserung :daum:

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 07.05.2019, 13:34 
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Hallo Ihr Lieben,

Ihr habt lange nichts mehr von uns gehört, weil es immer noch auf und ab mit Tiff geht. Sie ist nun wieder mit Hufschuhen aber ohne Medis, war zwischendrin ohne + ohne Medis (haben uns gaaanz langsam rausgeschlichen, als es ihr mit top ging). Leider geht sie wieder vermehrt klammer und deshalb werden wir jetzt mit Blutegeln einen Versuch starten. Sie sind bereits bestellt bei unserem TA und jetzt auch dort angekommen. Wir müssen sie nun dort abholen und dann ansetzen. Vorher den Kronrand rasieren ist klar. Wieviele Egel pro Huf würdet Ihr ansetzen bei einem Shetty?

Und noch entscheidender WO genau werden sie am Kronrand angesetzt? Ist das egal oder gibt es eine bestimmte Stelle, wo sie unbedingt sitzen sollten? Habe irgendwo etwas von einem 'Tingpunkt' oder so ähnlich gelesen???

Danke im Voraus für Eure Unterstützung!

Gruß, Anne + Tiff


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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 07.05.2019, 14:03 
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Ich kann gerne meinen TA dazu mal befragen der TCM bewandert ist und auch mit Egeln arbeitet.

Habt ihr den KH Stoffwechsel nochmals testen lassen? Wenn der Insulin und Glukosewert nicht bedeutend gesunken sind würde das auch die anhaltenden Beschwerden erklären wo selbst Egel Machtlos wären.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 07.05.2019, 15:07 
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Auch wenn ich der Meinung bin das derlei Behandlungen durch ausgebildete TCM-ler/ Therapeuten erfolgen sollte habe ich meinen TA bezgl. der Anzahl und Procedere befragt, also:

Am besten 2-4 Egel pro Huf auf die Tingpunkte Kronsaum. Sehr gut und OHNE Seife rasieren. Die Egel hassen Stoppeln und lieben glatt rasierte, feucht-warme Haut.

Die Tingpunkte findest du wenn du sie googlest z.B. HIER bebildert zur Akupunkturanwendung.

Macht euer TA denn keine Egelbehandlung wenn er die kleinen Beisserchen schon bestellt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 07.05.2019, 15:21 
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Hallo Kathi,

da mein Mann die Egel gerade vom TA abholt, nützt uns das nur etwas, wenn Du sofort fragen könntest. Ansonsten werden wir jetzt nach unserem recherchiertem Wissen einen auf jeden Fall am Tingpunkt des 3-fach Erwärmers ansetzen, den anderen wohl aussen oder innen am Kronrand... :kinn:

- Danke für die Info! Hat sich überschnitten.

Macht er auch, hat aber Urlaub derzeit. Ist aber so abgesprochen, dass wir es selbst machen. :wink:

Blutbild nochmal machen lassen haben wir noch nicht wieder, aber ist eine Überlegung wert. Tiff bekommt seit drei Tagen auch doch schon wieder ganz niedrig dosiert Metacam. Wusste ich nur nicht. Damit geht es ihr sofort wieder spürbar besser, sagt mein Mann, der sie kontinuierlich betreut. Da eine sehr gute Freundin von uns und absolute Pferdefachfrau uns so sehr zu den Blutegeln geraten hat, dachten wir, einen Versuch ist es wenigstens wert.

Ich werde berichten.

Gruß, Anne von FYLGJA


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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 07.05.2019, 15:32 
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Ich hatte ihn ja gefragt, siehe meinen letzten Post wo seine Antwort blau geschrieben ist.

Ich selbst bin Fan von Blutegeln und finde deren Einsatz auch sinnvoll, aber wie gesagt als Ergänzung zum passenden Gesamtmanagement und optimaler Hufzubereitung/Unterstützung.
Eines allein bringt keinen nachhaltigen Erfolg, das geht nur im Gesamtpaket.

Da es nun immer wieder zu Beschwerden kommt liegt einfach nahe das eine Baustelle nicht oder unzureichend bedient ist, von daher macht die Blutkontrolle und vielleicht mal ein Blick eines anderen, Reheerfahrenen Hufbearbeiters Sinn.
Ich möchte keine Kompetenzen absprechen, verstehe das bitte nicht falsch!!
Manchmal ist aber der Austausch mit anderen Kollegen und gemeinsames Brainstorming sinnvoll weil man andere Behandlungsansätze und Erfahrungen kommunizieren kann die vielleicht bei eurer Lütten dann angewendet werden könnten.

Jeder kennt das, man hat sein Schema F und wird auch schnell Betriebsblind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe bei Shetty
BeitragVerfasst: 07.05.2019, 15:48 
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Hallo Kathi,

unsere Posts hatten sich überschnitten.

Wir haben vollstes Vertrauen zu unserem TA. Er ist seit 30 Jahren bei unseren Pferden. Durch die große Praxis und viele junge KollegInnen und jede Menge Fortbildungen ist er auch nicht betriebsblind, denke ich zumindest.

GUTE Hufbearbeiter sind hier seeehr rar gesät, deshalb machen wir es ja in enger Absprache mit unserem TA selbst. Wenn Du einen wirklich guten kennst im nordöstlichen Bremer Umland, gerne mal Adresse. :wink:

Danke für Deine Infos!

Gruß, Anne von FYLGJA


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