Hufrehe ECS EMS Borreliose

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BeitragVerfasst: 03.04.2019, 10:21 
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emeles hat geschrieben:
Bzgl. einer neuen Blutuntersuchung muss ich mal mit meinem TA sprechen. Er hatte anfangs gesagt, müssen wir machen, wenn sie schmerzfrei ist. Das ist sie ja nicht. Aber eventuell sollte man es trotzdem mal machen. Ich werde ihn mal darauf ansprechen. Aktuell haben wir beschlossen das Metacam langsam zu reduzieren, weil keine Pulsation mehr fühlbar ist.


Die Blutuntersuchung sollte aber zwingend und ungeachtet der Schmerzen erfolgen weil die Schmerzen keinen pathologischen ACTH Wert verursachen würden, so stark steigt der bei Stress nicht an.

Problem ist nämlich das wenn die Dosis noch nicht stimmt oder/und das Insulin noch immer zu hoch ist die Hufrehe unterhalten wird der Zustand einer Besserung oder sogar Schmerzfreiheit gar nicht erreicht werden kann.
Der Schmerz und das Lahme sind ja nur die Symptome, die Ursache muß angegangen und perfektioniert werden und das ist nur an Hand von Werten realisierbar.

Schön das das Futterproblem nun wenigstens erledigt ist und es ihr soweit ganz gut.

Bei den RöBis beschleicht mich das Gefühl das der Keil die Aufrichtung des Hufbeines etwas behindert weil trotz Cast, der sicherlich aufträgt, die dorsale Hufwand m.E. nach oben zur Anbindung und Hufbeinparallel ohne diese besser angepasst werden könnten.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 03.04.2019, 12:41 
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Die Keile sind aus Holz. Im hinteren Hufbereich ist ein Knetpolster, das aber nicht unter der Hufbeinspitze sitzt. Vor der Strahlspitze ist zwischen Sohle und Keil einfach nur Luft. Die Keil-Variante hat sich übrigens nicht die HP aufgedacht, sondern der TA. Es ist die Variante, mit der sie am besten steht, was wir durch ausprobieren herausgefunden haben, nachdem sie ja ohne die Keile egal mit welcher Polsterung nur noch in Sägebockstellung stand. Eventuell sind die Keile nicht das non plus ulta, aber die beste Variante, die wir bislang haben.

eff-eins hat geschrieben:
Bei den RöBis beschleicht mich das Gefühl das der Keil die Aufrichtung des Hufbeines etwas behindert weil trotz Cast, der sicherlich aufträgt, die dorsale Hufwand m.E. nach oben zur Anbindung und Hufbeinparallel ohne diese besser angepasst werden könnten.

Das verstehe ich gerade inhaltlich nicht. Die dorsale Hufwand wurde doch so beraspelt, dass die Wand vorne keinen Bodenkontakt hat. Den Keil habe ich etwas weiter nach hinten gelegt, als auf den Bildern zu sehen ist, sodass er vorne keinen Überstand mehr hat und hinten dafür die Trachten komplett drauf stehen. Ohne Keil kann sie nicht stehen geschweige denn gehen.

Am Freitag habe ich ja erstmal den Termin mit der Iris Werner. Wenn der durch ist, werde ich den TA mal ansprechen wegen einer neuen Blutuntersuchung.


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BeitragVerfasst: 03.04.2019, 12:56 
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Sicher ist die Zehe durch Freilassung nicht mehr druckbeaufschlagt und aus der Last genommen, trotzdem scheint mir die dorsale Hufwand nicht parallel zur Hufbeinlage.
Das wird ja aber angestrebt (lässt sich je nach Ausmaß der Schäden und Verformung am Rehehuf nicht immer ganz realisieren) um dem Huf das gesunde Herunterwachsen in Anbindung zu ermöglichen.

Die Anbindung ist oben schon unterhalb des Kronsaumes zu sehen und der Winkel dort ist ein anderer als der der weiter unten geraspelt ist.
Das relativiert sich insofern weil eine ausgeprägte Zehenrichtung angebracht wurde und der Abrollpunkt in etwa da ist wo er bei physiologischer Hornkapsel und Hufbeinlage auch wäre.

Dadurch das jetzt die Keile weiter nach hinten gesetzt sind verstärkt sich das "Problem" der schiefen Knochensäule und das unten kippen der Hufbeinspitze ja noch weiter weil der Huf dadurch hinten noch etwas höher und vorne runter kommt.

Sicher ist das mein persönliches Empfinden und ich bin kein Huffachmann aber für mich sieht das, wenn man nur das Bildmaterial beurteilt, noch nicht ganz passend aus.

Allerdings will man keinem Bild zum Laufen verhelfen sondern einem Lebewesen dem die Hufe gehören und wenn es so gut laufen kann und anders nicht ist das so und muß selbstverständlich berücksichtigt werden.

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BeitragVerfasst: 03.04.2019, 13:46 
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Ok, also verstehe ich das richtig, dass du meinst, man hätte die Wand mehr von außen bearbeiten sollen?

Dass die Keile das Hufbein noch mehr auf die Spitze stellen, ist mir klar. Nur ohne Keile kann sie halt gar nicht stehen. Ich habe unzählige Polstervarianten getestet, nichts hat eine Besserung gebracht.


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BeitragVerfasst: 03.04.2019, 20:44 
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eff-eins hat geschrieben:
Dadurch das jetzt die Keile weiter nach hinten gesetzt sind verstärkt sich das "Problem" der schiefen Knochensäule und das unten kippen der Hufbeinspitze ja noch weiter weil der Huf dadurch hinten noch etwas höher und vorne runter kommt.


Ich hab mir sagen lassen das das nach hinten schieben der Keile die Erhöhung der Trachten eher reduziert (je weiter man den Keil "unter" den Huf schiebt, also nach vorne, desto stärker erhöhend wirkt er) und muß nach einer internen Bastelstunde meinerseits feststellen das das stimmt.
Sorry also für meine Falscheinschätzung diesbezüglich. :oops:

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BeitragVerfasst: 03.04.2019, 23:09 
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Hallo zusammen :hallo:
Die Bearbeitung gefällt mir recht gut. Scheint dem Zustand angepasst zu sein. Jetzt kommt es auf die technische Versorgung an. da muß man leider manchmal etwas herum probieren.

Habt ihr schon mal eine Art Bananashoe versucht?

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BeitragVerfasst: 04.04.2019, 08:05 
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Pat hat geschrieben:
Habt ihr schon mal eine Art Bananashoe versucht?

Hi Pat, ich hatte ein kugeliges Polster versucht (mit dem Gedanken, dass sie sich dann flexibel so stellen kann, wie es gerade angenehm ist). Damit konnte sie leider nicht gut stehen. Sie versucht dann mit Kraft ihre Zehen nach unten zu drücken und dieser Muskel hinter dem Ellenbogen fängt an zu schwitzen.


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BeitragVerfasst: 04.04.2019, 11:38 
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Ach, ich glaube, da ist noch Luft nach oben :)
Aber warte mal ab, was iris erzählt.

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BeitragVerfasst: 05.04.2019, 20:21 
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So... am Mittwoch kommen Iris und Lena nochmal gemeinsam um was anderes unter die Füße zu bauen. Iris möchte, dass verschiedene Polster nochmal ausprobiert werden und sie möchte sowas in der Art, was du auch vorgeschlagen hast, Pat. Also einen Beschlag, der rundherum stark abgerundet ist, damit sie sich besser stellen kann, wie sie in dem Moment möchte und auch besser um die Kurve kommt. Der Gedanke dahinter ist, dass eventuell aktuell die Rehe nur noch mechanisch aufrechterhalten wird und man so die Hebelwirkungen auf die Wände ausschalten kann.

Wir haben hier leider einen sehr komplizierten Bauern, sonst hätte ich einfach schon einen LKW Sand bestellt und damit den Paddock aufgefüllt... Aber Iris meinte, wenn sowas nicht geht, dann gibt es die Möglichkeit mit einem Beschlag, der eben rundherum abgerundet ist, zu arbeiten.

Außerdem soll ich Vitamin E, Elektrolyte und N-Sulin zufüttern. Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zusammenhänge bzgl. der Fütterung so komplett verstanden und behalten habe, daher kann ich leider nicht wirklich genau erklären, warum.

Außerdem soll ich eine Haarmineralanalyse machen lassen, um zu prüfen, wie der Mineralhaushalt ist und ob man da was tun muss. ACTH-Wert bestimmen, sagt sie, ergebe erst Sinn, wenn sie schmerzfrei ist.


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BeitragVerfasst: 06.04.2019, 10:13 
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emeles hat geschrieben:
…. ACTH-Wert bestimmen, sagt sie, ergebe erst Sinn, wenn sie schmerzfrei ist.


:( ……... ich verstehe einfach nicht warum das so gerne in den Hintergrund gedrängt wird und ein Nichttesten mit Schmerzgeschehen und dadurch evtl. etwas beeinflusstem ACTH begründet wird. (Auch wenn es gemein klingt und bestimmt auch nicht immer richtig ist und ich niemandem zu nahe treten möchte, aber manchmal denke ich weil alle ans Pferd gerufene dann mehr verdienen wenn man nicht den einfachsten und effektivsten Weg nimmt sondern viel Geld in Leistung und Futter steckt. Anders kann ich mir das kaum mehr erklären)
Ich hab solch Denken schon zig mal mit meinem TA kommuniziert und der ist da ganz bei mir weil man so das Pferd von hinten aufzäumt.
Ähnlich verhält es sich wenn Besitzer von Neucushis sagen: Die Leberwerte sind so schlecht, deshalb möchte ich jetzt nicht mit Prascend beginnen um die Leber nicht noch mehr zu belasten. Die Leberwerte sind WEGEN des ECS schlecht und profitieren vom antherapieren.

Nochmal:
Ist das ACTH und Insulin weiterhin zu hoch kann sie nicht schmerzfrei werden.
Da kann sich ein Hufbearbeiter auf den Kopf stellen und wird niemals zum Ziel kommen und belastbare, schmerzfreie Hufe zaubern können.
Vergiss nicht das deine Stute überhaupt nur wegen des eskalierten ECS und dem damit ebenso eskaliertem Kohlenhydratstoffwechsel eine Hufrehe als Symptom entwickelt hat.
Mit Zusatzfuttermitteln wie N-Sulin das zudem Mönchspfeffer und je nach Mischung andere ungeeignete Bestandteile bei metabolischen Rehen enthält nun das Stoffwechselgeschehen angehen zu wollen empfinde ich persönlich in Teilen paradox.

Was ich durch unpassende Fütterung/unzureichende Therapie angefüttert/verursacht hab (Insulin, Glukose und ACTH waren ja astronomisch hoch) kann ich nicht mit anderen unpassenden Futtermitteln wegfüttern oder therapieren wollen.
Mönchspfeffer ist außerdem durch Studie belegt nicht befähigt ACTH zu senken, das obliegt nur dem Goldstandard Prascend.

Wir hatten hier mal einen Fall wo alles hier empfohlene in Frage gestellt wurde, das ECS als solches, die Therapie, eben das Gesamtmanagement und und und....man ist dann andere, z.T. alternative Wege gegangen und letztendlich hat das Pony nach anfänglicher Verbesserung wieder Hufrehe bekommen. Also außer der Erkenntnis das man das Rad nicht neu erfinden konnte war nix gewonnen, man hat nur dem Pony die nächste schmerzhafte Rehe beschert.

Warum beschränkt man sich also dem Pferd zuliebe nicht auf den Goldstandard Prascend in erforderlicher Dosis (nur durch Testung ermittelbar) sondern gibt Geld für Dinge aus die nicht nachhaltig Zielführend für das Gesunden sind?
Dazu ein im Gesamtzucker geringes Grundfutter und ein ausgewogenes Mineral ist alles was ein EMS/IR-ler unter durch die Rehe ja Null Bewegung braucht um seine Laborwerte wieder in physiologische Bahnen zu lenken und überhaupt eine Chance zu bekommen wieder schmerfreie Hufe zu bekommen.
Sich jetzt nur auf die Hufe zu konzentrieren ist einseitig und quasi ein Puscheln an den Symptomen aber keine Beseitigung der Ursache!

Ist also im ECS/EMS Gesamtprofil (und das sollte gemacht werden um alle Reheunterhaltenden Parameter zu erfassen) das ACTH noch deutlich zu hoch weiß man das das nicht dem Stress sondern einem unzureichend therapiertem ECS geschuldet ist und würde die Dosis anpassen.
Fällt das ACTH der jahreszeitlichen Referenz entsprechend grenzwertig aus könnte man es zunächst bei der aktuellen Dosis belassen und annehmen das das dem Schmerzgeschehen geschuldet sein kann. Ist das Insulin und die Glukose weiterhin zu hoch muß im Futter weiter optimiert werden, ist es passend weißt du das du auf dem richtigen Weg bist.

Du weißt doch gar nichts jetzt und all das Angedachte ist ein Schuss ins Blaue, nur das das Pony nicht schmerzfrei ist/wird und seit einer gefühlten Ewigkeit Schmerzmittel bekommt.
Du mußt die Gesamtheit im Blick haben und alle Säulen einer adäquaten Hufrehe/Cushingtherapie bedienen, sonst wird das nichts.

Versehe mich falsch, ich will dich nicht missionieren sondern nur mit Nachdruck darauf hinweisen wie wichtig JETZT Werte sind um daran ergebnisorientiert das Gesamtmanagement auslegen zu können.
Ich möchte nicht das du denkst ich will dir meine Meinung aufzwingen, ich möchte das du das als Wiedergabe vielfach gemachter Erfahrung und Hilfe für dich und deine Omi verstehst.
Ich will wirklich nur helfen das du dich nicht im Wirrwarr verlierst.

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BeitragVerfasst: 06.04.2019, 13:52 
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Tja, auf irgendjemanden muss man sich ja letztendlich verlassen.

Soweit ich das verstehe, kann der ACTH-Wert durch Schmerzen und dadurch, dass sie sich zum Schlafen nicht mehr hinlegt, deutlich erhöht sein. Bei meinem TA, den ich seit 12 Jahren habe, bin ich mir sicher, dass er sowas nicht erzählt, um mehr an meinem Pony zu verdienen.

Ich werde, nachdem der neue Beschlag drauf ist, einen Test machen lassen. Im besten Fall läuft sie mit dem Beschlag schon besser und der Test ist somit weniger verfälscht.


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BeitragVerfasst: 12.04.2019, 08:20 
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So, vorgestern haben wir einen Versuch gestartet die Keile jetzt komplett runterzunehmen. Auf dem rechten Huf ging das gut, auf dem linken haben wir dann gestern wieder einen kleinen Keil drauf gemacht, weil sie dort gar nicht gut ohne lief. Die Hufe an sich scheinen zur Ruhe gekommen zu sein, sie war überhaupt nicht mehr klopfempfindlich und ließ sich ohne Probleme nageln.

Allerdings scheint sie mit ihrem linken Fuß noch ein anderes Problem neben der Rehe zu haben. Wenn man den Fuß aufnimmt und das Fesselgelenk beugt, hat sie starke Schmerzen. Wenn man den Huf aufnimmt und es streckt, zeigt sie keine Reaktion. Aber wenn sie ohne kleinen Keil stehen soll, das geht gar nicht (wobei das ja eher einem Strecken des Fesselgelenks entspricht). Die Hufbearbeiterin sagt auch, am linken Fuß muss noch was andere sein. Der TA hatte es ja auch schon ganz am Anfang bei der Behandlung mal vermutet, nur hatten wir das erstmal nicht weiter verfolgt, weil es irgendwie abwegig klang, dass sie zusätzlich zur Rehe noch ein anderes Problem hat (was sie ja vor der Rehe nicht hatte).

Wie auch immer. Ich werde jetzt mit dem TA nochmal versuchen, herauszufinden, was ihr Problem am linken Fuß ist und dabei auch nochmal ein EMS/ECS-Profil machen lassen.


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BeitragVerfasst: 13.04.2019, 10:10 
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Möglich ist natürlich das sie Läuse und Flöhe an den Hufen/ Gliedmaßen hat und sich die zweite Baustelle durch die Hufrehe und die dadurch entstehende Fehlbelastung auf die Hufe, Gelenke und Bandstrukturen nun deutlich herauskristallisiert weil verschlechtert hat.

Ein s.g. Strecktest zeigt einem auch in Verbindung mit der Sohlenansicht wo man inwieweit welche Korrekturen am Huf vornehmen kann.
Wer z.B. bei agrajag oder Jan Ch. gelernt oder sich fortgebildet hat (bei den beiden weiß ich es das sie ihn anwenden) kennt den sicherlich und weiß wie der anzuwenden und zur Hufkorrektur auszuwerten ist.
Das Video wo das erklärt wird ist leider bei YouTube nicht mehr verfügbar. :(
Mal hilfesuchend zu Pat schaue und nachfrage ob sie als Fachfrau dazu etwas sagen/ erklären kann...:helpa:

Ich fürchte aber fast das sie dauerhaft eine Erhöhung im Trachtenbereich brauchen könnte weil dies zu Beginn nach massivem Trachtenkürzen zunächst versäumt und dann zu lange angewendet wurde.

Man muß abwarten was die Untersuchung ergibt aber wundern würde es mich nicht wenn es einen Zweitbefund gäbe.

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BeitragVerfasst: 13.04.2019, 12:17 
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Hört sich nach einer arthrotischen Veränderung an. Ich hab einige Oldies mit Arthrose in der Kundschaft und je nachdem wie die Arthrose ausgebildet ist, kann das Pferd entweder nicht strecken oder nicht beugen.
Ich würde hier nicht mit einem Strecktest testen sondern mit einem Brettchen-Toleranztest. also ein Brett unter den Huf legen und solange herumprobieren, bis sie Wohlbefinden anzeigt. Dann den Keil erstmal antapen und schauen wie es ihr bekommt. Dann entsprechend beschlagen.

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BeitragVerfasst: 13.04.2019, 13:09 
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Der Test mit einem Brettchen wurde gemacht. Da war das Fazit, sie will den Keil gerade unter dem Huf haben. Der Strecktest wurde auch gemacht und wenn ich mich richtig erinnere, hätte sie da eher ein bisschen schräg hinten außen hochgestellt werden müssen, aber das fand sie beim Test mit dem Brettchen ganz schlimm.

Da sie bis kurz vor der Rehe eigentlich immer eine recht normale Stellung hatte, wüsste ich jetzt auch keine richtig plausible Erklärung, warum sie dann auf einmal so dringend eine Erhöhung brauchte. Ich denke, wir werden nochmal ein Röntgenbild von vorne machen und eine Oxspringaufnahme. Und dann bei jedem Beschlagswechsel gucken, wie hoch der Keil noch sein muss. Dann bin ich ganz zuversichtlich, dass wir langfristig eine gute Lösung für sie finden werden.


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