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BeitragVerfasst: 13.08.2017, 14:18 
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Wie sieht denn die jetzige Hufbearbeitung und Beschlag aus?
Ist hier noch deutlicher Optimierungsbedarf wäre natürlich zeitnahes röntgen und danach sofortige Hufbearbeitung sinnvoll um keine Zeit zur Hufgesundheit zu verschenken, ansonsten würde das sicherlich im September reichen.

Manchmal macht es Sinn TA und HS zur selben Zeit zu bestellen, die Hufe zu röntgen und gemeinsam zu schauen wo was optimiert werden muß, der HS macht dies und falls die Erfordernisse umfangreich waren kontrolliert der TA es gleich nochmal nach mittels 2 Röntgenaufnahme.
Meist liegt der Preis bei 25 Euro pro Bild, meines Erachtens eine gute Investition in die Hufgesundheit und der eigenen Beruhigung das wirklich alles chic ist.
Sind die Hufe durch abschließendes Röntgenbild optimal bearbeitet und der Hufpfleger und du bleibt mit relativ kurzen Intervallen oder gelegentlichen 2-3 Raspelstrichen durch dich am Ball diesen guten Istzustand zu erhalten gibt es keinen Grund später nochmals zu röntgen.

Bei Lahmheiten oder Verdacht auf erneuten Schub natürlich immer.

Ratsam sind aber immer vorher/nachher Fotos der Hufe für dich persönlich. So kannst du in Ruhe am Foto beurteilen ob sich Veränderungen im Laufe der Zeit ergeben die sowohl positiv als auch negativ sein können.
Das ist i.d.R. bei einmaligem Bearbeiten an regelmässigen Hufen nicht immer sofort erkennbar, insbesondere wenn man einen HS Wechsel hatte denn jeder hat seine eigene Arbeitsweise und "Handschrift"
Hat man allerdings ein Rehelein mit schlimmen Schnabelhufen kann die Erstbearbeitung natürlich schon so gravierend ausfallen das man sogar als Laie sofort die Verbesserung sieht.

Auf ECS sollte bei zunehmenden Alter und/oder ECS Verdacht 2x jährlich untersucht werden, einmal im Frühjahr und einmal Anfang bis spätestens Mitte September.
Wird ein ECS diagnostiziert sieht das natürlich anders aus weil einschleichend antherapiert würde und dann zwischendurch immer mal wieder Therapiekontrollen stattfinden müßten um zu schauen ob die Dosis schon passend ist oder weiter erhöht werden müßte um ACTH in die Referenz zurück zu führen.

Die Werte aus dem KH Stoffwechsel sind jetzt als Anfangswert der Protokollierung und Gesamtoptimierung interessant weil man Ergebnisorientiert das Gesamtmanagement danach ausrichtet um möglichst wieder Gesundwerte zu erreichen (IR-Calculator zeigt den Quotienten aus Glukose und Insulin und sollte ü20 angesiedelt/ angestrebt sein)
Hat man den Kohlenhydratstoffwechsel wieder in gesunde Bahnen gelenkt reicht eine einmal jährliche Kontrolle meistens aus, es sei denn es ergeben sich andere Haltungs, Bewegungs und Fütterungsumstände die den therapierten aber ja nicht gesundeten KH Stoffwechsel gefährlich werden könnten, dann natürlich zeitnah zur Veränderung.
Schnell kippt alles wieder zum Negativen wenn Besitzer im Urlaub sind und das Pferd bei gleicher Rationsgestaltung weniger bewegt wird, es selbst gesundheitlich eingeschränkt ist und Stehzeiten hat, ein Stallwechsel mit jetzt Weidegang selbst wenn der mit Fressbremse stattfindet, von rationierter Heufütterung auf ad lib. usw.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 13.08.2017, 19:54 
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Die Hufe sehen seit längerer Zeit wieder top aus. Äußerlich ist rein gar nicht mehr zu erkennen, dass er schon Reheschübe gehabt hat. Der HS macht die Zehen allgemein sehr kurz. Aber wie gesagt er hat ganz normale Eisen drauf. Aber das ja jetzt auch schon wieder soo lange, das ich da denke dass die wenigen Wochen jetzt hoffentlich nichts mehr ausmachen.
Wenn Probleme kommen wohl er dass er ab und an mal schafft auszubüchsen :-(

Ich muss mal schauen ob ich dass hinkriege dass TA und HS zur selben Zeit kommen. Wird nicht ganz einfach, da meist beide nicht die vereinbarte Uhrzeit einhalten und man ja auch von keinem erwarten kann ewig auf den anderen zu warten. Aber wie gesagt ich probier mal mein Glück. Sonst würde das Röntgen ohne Beschlag ja auch gar nicht funktionieren :kinn:

Das mit den Fotos ist wirklich eine gute Idee. Früher hab ich viel öfter Fotos gemacht. Wie zum Glück ja auch vom Spezialbeschlag. Aber die letzte Zeit irgendwie keine mehr. Das muss ich wieder ändern.

Ich bin schon sehr gespannt was die Blutwerte sagen. Ich hoffe mal dass sie deutlich besser sind als beim letzten mal und ich vielleicht sogar die Fütterung so lassen kann. Mit Ausnahme vom Wechsel des Mineralfutters und vielleicht noch weniger (oder wirklich gar keine) Karotten/Äpfel etc. (wobei er da ja wirklich sogut wie nichts mehr bekommt und wenn dann nur ein Ministück wenn er gut was geleistet hat auf dem Reitplatz).

Das mit dem nassen Heu haben wir schon probiert, aber da er so mäkelig beim Fressen ist konnte man da richtig zusehen wie er abgenommen hat. Und zu dem Zeitpunkt war er eigentlich schon dünn genug.
Ich denke ich werde bis zum Blutabnehmen erstmal so weiter machen und dann mal sehen.

Ich werde die Blutwerte und die Röntgenbilder auf alle Fälle wieder hier reinstellen. Kann es jetzt selbst kaum abwarten ;-)

Bis dahin nochmal vielen Dank auch im Namen von Janosch und bis bald :hallo:

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LG Linda

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BeitragVerfasst: 22.08.2017, 13:47 
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Hi :hallo:

Aktuelles Blutbild hab ich im Tagebuch hoch geladen. Bin jetzt nur etwas verunsichert.
Nach der Rehe wurde der ACTH-Wert getestet, da war ja alles i.O., was für mich bedeutet das Cushing nicht der Auslößer der Rehe war.
Jetzt ist der ACTH-Wert zu hoch. Ansonsten hat mein Pony aber keinerlei Anzeichen und die meisten Pferde mit Cuhing haben ja auch einen megahohen Wert beim ACTH... Möhte unter diesen Bedingungen eigentlich nicht mit Pergolid anfangen :-(

Und was das Thema röntgen angeht, werde ich vermutlich keinen Termin finden, an welchem TA und HS gleichzeitig anwesend sein können :weißnich:
Wie wichtig wäre es die Hufe ohne Eisen zu röntgen? Sonst würde ich den TA einen Tag vorm HS kommen lassen um die Bilder zu machen...

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Egon von Neindorff
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BeitragVerfasst: 22.08.2017, 15:16 
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Oh oh, evtl. anzutherapieren solltest du aber bei dem auch im Grauwertbereich grenzwertigen ACTH plus den miserablen Werten aus dem Kohlenhydratstoffwechsel nicht zu weit von dir weisen.
Liegt ein ECS vor hat dies oft als Symptom eine Insulinresistenz im Gepäck die sich unter Therapie mit Glück und passendem Management auch wieder relativieren ließe, kann....muß aber nicht was abzuwarten wäre.

Was den Kohlenhydratstoffwechsel und künftige Hufgesundheit angeht ist es bei Janosch 5 vor 12!!!
Es errechnet sich leider als Quotient aus Glukose und Insulin nur ein Wert von 2,24 was eine KOMPLETTE Insulinresistenz bedeutet.
Gesundwerte siedeln sich Ü20 an.
Auch der Langzeitfettstoffwert ist deutlich zu hoch und wenn Fruktosamine getestet worden wären würden auch die im + Bereich liegen, da bin ich sicher. :(

Das erklärt warum er dauerhaft Hufprobleme mit Fühligkeit hat und wenn sich da im Gesamtmanagement nichts gravierend verändert und das sofort wird die nächste Hufrehe nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Entschuldige bitte das ich das jetzt so unverblümt äussere aber es besteht absoluter, sofortiger Handlungsbedarf!

Was genau bekommt er in welchen Mengen derzeit an Futtermitteln, hat er noch Weidegang? Wenn ja bitte sofort runter vom Gras und das Heu nur noch abgewogen und möglichst einstündig gewaschen in vielen kleinen Rationen im Netz anbieten.

Es muß nicht zwingend ohne Eisen geröntgt werden, es wäre nur insofern besser weil dann alles besser zu erkennen ist.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 22.08.2017, 15:22 
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Schlimmer als der ACTH ist der Quotient aus Glukose und Insulin. Dieser beträgt momentan 2,24. Gesundwerte liegen bei über 20, diese sind auch mit dem richtigen Futtermanagement wieder zu erreichen! Hier sollte also unbedingt die Fütterung überdacht werden, sonst könnte das ganze wieder eskalieren und die nächste Rehe steht vor der Tür. Ich hab es jetzt nicht mehr im Kopf: was bekommt Dein Pferd zu fressen, in welchen Mengen? Die Triglyceride sprechen auch ihre Sprache: sie sind zu hoch. Du solltest Dein Pferd langsam (!) abnehmen lassen.

Zur Zeit befinden wir uns im jahreszeitlichen Hoch. Da haben auch gesunde Pferde einen erhöhten ACTH und alles bis 100 ist im Graubereich anzusiedeln. Bei unauffälligen Pferden kann man in ca. 3 Monaten erneut testen, um zu sehen, wohin die Reise geht.

Allerdings könnten die Kohlenhydratwerte auch in Verbindung mit dem ACTH stehen. Es kann also sein, dass Dein Pferdchen ein ECS ausbrütet und dieses die Werte Hochtreibt (Cushinginduzierte IR). Mein Tobi hat das: ACTH lag bei über 700. Und mit Antherapieren von Prascend waren die Kohlenhydratwerte auch wieder in Ordnung. Allerdings auch zusätzlich mit Diät.

Röntgen mit Eisen geht auch. Zur Not. Ohne wäre besser.

Mit anderen Worten stimme ich Kathi, die schneller als ich war, ohne Wenn und Aber zu. Bei Euch ist dringender Handlungsbedarf!

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LG

schnulli

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BeitragVerfasst: 22.08.2017, 15:33 
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schnulli hat geschrieben:
. Du solltest Dein Pferd langsam (!) abnehmen lassen.

Wir haben ja nun leider kein aktuelles Bild deines Pferdes von Mähnenabgewandter Seite und Nase am Boden, im März 2015 war er offensichtlich nicht zu dick.....wie sieht es jetzt aus?

Unter Umständen muß er nicht abnehmen sondern IR= Diabetes Typ2 gerecht gefüttert werden, das heißt Stärke und Zuckerarm und das bei am besten täglicher moderater Arbeit.

Wenn er jetzt eine Hufrehe erleiden würde was die Arbeit dann ausschließt wird es schwer ihn in Gesundbereiche zu bekommen weil sich Erfolge nur in Kombination aus beidem , also Bewegung/ Fütterung einstellen.

Wenn er aber nun doch mittlerweile Speck hat beherzige bitte schnullis Hinweis das er langsam aber eben mit GESUNDEM Futter abnehmen sollte!
Nur weniger "Pferde-Schokolade" hilft da nämlich nicht.

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BeitragVerfasst: 22.08.2017, 16:11 
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eff-eins hat geschrieben:
schnulli hat geschrieben:
. Du solltest Dein Pferd langsam (!) abnehmen lassen.

Wir haben ja nun leider kein aktuelles Bild deines Pferdes von Mähnenabgewandter Seite und Nase am Boden, im März 2015 war er offensichtlich nicht zu dick.....wie sieht es jetzt aus?

Unter Umständen muß er nicht abnehmen sondern IR= Diabetes Typ2 gerecht gefüttert werden, das heißt Stärke und Zuckerarm und das bei am besten täglicher moderater Arbeit.

Wenn er jetzt eine Hufrehe erleiden würde was die Arbeit dann ausschließt wird es schwer ihn in Gesundbereiche zu bekommen weil sich Erfolge nur in Kombination aus beidem , also Bewegung/ Fütterung einstellen.

Wenn er aber nun doch mittlerweile Speck hat beherzige bitte schnullis Hinweis das er langsam aber eben mit GESUNDEM Futter abnehmen sollte!
Nur weniger "Pferde-Schokolade" hilft da nämlich nicht.


Ich hatte ihn im Kopf mit einem anderen verwechselt. Sorry. Das Bild, was wir haben zeigt tatsächlich kein dickes Pferd.

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schnulli

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BeitragVerfasst: 24.08.2017, 10:30 
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Vielen Dank für eure schnellen Antworten (im Gegensatz zu mir).

Die Fütterung der letzen Monate war:
- Stroh als Einstreu (so gut wie gar nicht aufgenommen)
- Heu zur freien Verfügung
- etwas gemähtes Gras von Kräuterwiese im Paddock zum Fressen
- ganz ganz selten und wenn dann nur ein abgebrochenes kleines Stück Karotte, Apfel oder Banane
- Mineralfutter mit Heucobs

Nach dem Blutwerten habe ich absolut kein Problem damit auf das wenige Gras zu verzichten und auch die Leckerlis (Obst) komplett wegzulassen. Die Heucobs in welchem das MiFu gefüttert wurde, habe ich wieder durch melassefreie Zuckerrübenschnitzel gewechselt. Ab Samstag werde ich auch das Mineralfutter ändern und das von Kathi empfohlene AllergoVital statt des Magnostable füttern.

Mein Hauptproblem ist vermutlich das Heu. Damals bei der Rehe haben wir einige Tage lang versucht ihm eingeweichtes Heu zu geben. Nur da er ein sehr wählerischer Fresser ist, hat er so gut wie gar nichts gefressen. Ich habe das Heu dann bei der nächsten Fütterung einem zu dickem Hafi gegeben (der das zu gerne gefressen hat) und Janosch wieder neues angeboten. Aber er hat so schnell so extrem abgenommen, dass ich echt Angst hatte....

Jetzt bekommt er über den Tag verteilt immer etwas hochwertiges Heu (das sicherlich viel zu viel Kohlenhydrate enthält) und ansonsten nicht so hochwertiges Heu, welches er aber selbst ungewaschen nicht wirklich frisst und deshalb dieses Heu den ganzen Tag zur Verfügung hätte. Ich vermische diese beiden Sorten sogar bevor ich es ins Netz tu, aber er schafft das irgendwie trotzdem das zu sortieren.
Ich weiß nicht wirklich was ich machen soll, dass er einerseits nicht zu viel Kohlenhydrate bekommt, abdererseit aber genug zu Fressen hat, dass die Fresspausen nicht zu lange sind und er genug "Material" hat um nicht zu dünn zu werden.

Das er ein ECS bekommt ist natürlich nicht auszuschließen, aber da er ja 2014 schon besch... Insulinwerte hatte ohne ECS, glaube ich nicht dass sich das Insulinproblem jetzt mit der Tablette eindämmen lässt. 2014 lag der Quotient aus Glukose und Insulin ja sogar nur bei 1,7 :-(

Was die Fühligkeit angeht, dies hatte er schon seit er 3 ist und die ganzen Jahre war das Blutbild aber immer in Ordnung, außer mal ein Mangel an einem Spurenelement / Mineral.

Und wie schon geschrieben durch die Bewegung (Kutschefahren, lange Geländeritte) hatten wir eher das Problem dass er zu dünn ist anstatt zu dick. Außer wenn er verletzungsbedingt stehen musste (war zum Glück nur 2 mal der Fall) ist er etwas dicker geworden (für seine Verhältnisse).

Vielleicht habt ihr noch eine Idee außer Heu einweichen???

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BeitragVerfasst: 24.08.2017, 10:59 
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Durch Prascend würde sich eine IR auch nur dann zusätzlich zum gleichzeitig angepasstem Management eindämmen wenn diese ECS induziert wäre.

Das beste Mittel einer IR und dem EMS die Stirn zu bieten ist moderate am besten tägliche Arbeit bei Stäke und Zuckerarmer Fütterung.
Das erfordert zwingend belastbare und gesunde Hufe weshalb hier ein besonderes Augenmerk drauf gelegt sein muß das da alles optimal versorgt ist.

Die Frage ist ja warum dein Janosch das eine Heu nicht fressen mag, ist es nur im Gesamtzucker durch Pferdeernährung passende Gräser reduziert oder hat es Qualitätsmängel, DIE sollte man immer sehr ernst nehmen und auf sein Pferd hören.

Es gibt Pferde die partout kein gewaschenes Heu fressen wollen, aber das sind die Wenigsten.
Ein sehr großes Problem ist das auch ein Pferd ein Leckermäulchen ist und natürlich Süßgräser/Süßkram lieber frisst als Gesundes. Das ist in etwas so als wenn wir vom MC Donald bei Pommes und Cola in den Bioladen zu Körneressen und Kefir wechseln sollten :unibrow:

Gut ist immer wenn man sein Heu mal analysieren lässt damit man überhaupt eine Vorstellung davon hat wieviel Gesamtzucker eigentlich enthalten ist.
Bei Großballen kann man von jedem etwas zupfen und eine Durchschnittsprobe einschicken.

Zeigt das Ergebnis das scheinbar Gräserwahl, Schnittzeitpunkt usw. insofern unpassend war weil der Gehalt weit jenseits der tolerierten 10% liegt muß man sich auf die Suche nach anderen Anbietern machen, das kann echt Nerven kosten ist aber nicht undenkbar.

Wie hast du denn das Heu eingeweicht, in ausreichend und jedes Mal neuem Wasser, das Netz nach herausheben nochmal abgebraust?
Ich weiche ja eine um die andere Mahlzeit ein sodass das Netz immer mindestens 3 Stunden im Wind hängt und das Heu ausreichend Zeit hat abzutropfen und bei warmen Wetter auch anzutrocknen.
Da könnte man es sogar zum nachheuen aus den Netz heraus auf dem Boden ausbreiten.

Fakt ist das jede gewaschene Ration ein Schritt zu einem besserem Quotienten und Gesundheit ist.

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BeitragVerfasst: 28.09.2017, 21:25 
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Hallo ihr lieben,

lange nicht mehr geschrieben.
Am Samstag ist ja unser Schmiedtermin. Und da ich es nicht anders hinbekommen habe, kommt der TA morgen zum Röntgen. Bitte alle Daumen drücken, dass das Röntgenbild nicht auch so schlecht ausfällt wie das Blutbild :helpb:

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BeitragVerfasst: 29.09.2017, 09:29 
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Na klar bekommst du meine Daumen :daum: :daum:

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BeitragVerfasst: 29.09.2017, 21:11 
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Also TA war da und Hufe wurden geröntgt. Werde die Bilder dann im Tagebuch hochladen. Ich habe allerdings noch keine Auswertung / Einschätzung vom TA bekommen. Es hieß, sie müssen die Bilder in der Praxis anschauen, dort können sie diese dann auch ausmessen. Auf die Antwort warte ich allerdings noch....

Und da mir mein kleiner (jetzt schon 6 Monate) mal wieder einen Strich durch die rechnung gemacht hat und weder schlafen noch im Kinderwagen liegen wollte, konnte ich die Hufe nicht "präperieren". Ich wusste dass eine Helferin / Praktikantin mitkommt und hoffte darauf, dass diese das vielleicht übernehmen würde. Die Aussage war aber, dass das Gerät so gut ist, dass dies nicht nötig sei.
Das heißt die Bilder sind nun doch ohne Markierungen. Und ich hatte ja extra das Lötzinn gekauft :(

Ich habe nicht wirklich viel Ahnung. Aber ich finde die Bilder deutlich besser als die letzten (die auch im Tagebuchzu finden sind). Allerdings ist perfekt denke ich doch etwas anderes...
Aber wie gesagt auf eine Aussage vom TA warte ich ja noch :kinn:

Bin aber auf eure Einschätzungen gespannt.

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BeitragVerfasst: 29.09.2017, 23:16 
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Achso und weil ich so auf die Hufe / Rehe bedacht war habe ich am Anfang beim Erstellen des Tagebuchs vergessen bei Vorerkrankungen EOTRH mit hin zu schreiben. Wie gesagt, hat jetzt ja nichts mit unserem Problem zu tun, aber kann das einer von euch dort noch mit einfügen??
Vielen Dank :-)

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BeitragVerfasst: 30.09.2017, 07:28 
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Zitat:
Wie gesagt, hat jetzt ja nichts mit unserem Problem zu tun, aber kann das einer von euch dort noch mit einfügen??


Erledigt.
Allerdings steht EORTH in Verdacht mit Cushing gemeinsam aufzutreten. Von daher wäre ich mit dieser Aussage vorsichtig.

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BeitragVerfasst: 30.09.2017, 12:05 
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Sicher kann man die Hornkapsel bei heutiger Qualität von Röntgenbildern an sich recht gut erkennen.
Um aber konkrete Ausagen über ein möglicher Weise abgesunkenes Hufbein treffen zu können ist eine Markierung unerlässlich und ich verstehe nicht warum TÄ da nicht von selbst drauf kommen :(
Leider kenne ich zu allem Überfluß auch Aussagen von TÄ das Rotation und Senkung ein und dasselbe ist :haukopf:

Insgesamt sind die Hufbilder, insbesondere weil jetzt der Termin zur Hufbearbeitung ansteht, ganz erfreulich.
Das sich nach Wochen der Nichtbearbeitung (Intervall) Erfordernisse zur Hufzubereitung ergeben ist ja normal.
Am rechten Huf sollte für mein Empfinden die dorsale Hufwand nach oben zur Anbindung etwas angeglichen werden sodass das Hufbein in allen Wandanteilen parallel zur Hornkapsel steht.

Ich persönlich würde mein Augenmerk jetzt auf eine ausreichende Mustangroll und ein zurückgelegtes Eisen legen damit ein leichtes Abfussen ohne zu starke Belastung auf den Hufbeinträger zu bringen was zu Zerreissungen führt gewährleistet ist.

Ob eine Absenkung stattgefunden hat vermag ich an Hand der RöBis nicht zu beurteilen.

schnullis Aussage das die Zähne eines Cushis besondere Aufmerksamkeit verdienen teile ich denn es wird in der Tat ein Zusammenhang vom ECS und EOTRH in Fachkreisen diskutiert und die Zahl der Fälle wo sich das bestätigt steigt tatsächlich.

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