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BeitragVerfasst: 21.06.2020, 09:13 
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Neues Update:
Ich habe von meinem Schmied zu einem Hufpfleger gewechselt. Dieser hat Lisbet nun am Freitag erneut ausgeschnitten. Die Zehe war zwar nach der letzten Bearbeitung meines Schmiedes kurz genug, der Hufpfleger hat nun auch noch die Trachten runtergenommen und die Zehe quasi "ins Schweben" gebracht. Nun bekommt sie noch Hufschuhe, wir leihen uns bei einer anderen Hufpflegerin (die hatte leider keine Kapazitäten mehr für meine Rehe-Lisbet, arbeitet aber quasi mit "dem Neuen" zusammen) zunächst einmal die Equine Fusion Jogging Shoes und sehen dann, wie wir (und vor allem Lisbet) damit klar kommen.
Aber sonst ist weiterhin alles gut bei uns!


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BeitragVerfasst: 21.06.2020, 12:48 
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Raddy hat geschrieben:
Neues Update:
Ich habe von meinem Schmied zu einem Hufpfleger gewechselt. Dieser hat Lisbet nun am Freitag erneut ausgeschnitten. Die Zehe war zwar nach der letzten Bearbeitung meines Schmiedes kurz genug, der Hufpfleger hat nun auch noch die Trachten runtergenommen und die Zehe quasi "ins Schweben" gebracht. Nun bekommt sie noch Hufschuhe, wir leihen uns bei einer anderen Hufpflegerin (die hatte leider keine Kapazitäten mehr für meine Rehe-Lisbet, arbeitet aber quasi mit "dem Neuen" zusammen) zunächst einmal die Equine Fusion Jogging Shoes und sehen dann......


Das hört sich jetzt für mich etwas abenteuerlich an weil wenn die Trachten soweit gekürzt wurden das dadurch die Zehe schwebt wäre da was schief gelaufen. Ich vermute aber eher das dies nur etwas Laienhaft ausgedrückt war?!

Die Zehe bekommt man nur durch Unterpolsterung des Hufes und Auslassung im Polster schwebend, bei allen anderen Maßnahmen wird die Zehe mal mehr mal weniger trotzdem druckbeaufschlagt.
Denn auch wenn die Zehe kurz ist und deshalb komfortabel abgerollt werden kann erfährt sie Druck.
Darauf sollte auch bei den Hufschuhen geachtet werden das diese eine Einlage mit halbmondförmig ausgesparter Zehe beinhalten, ansonsten steht das Pferd lediglich weicher und es hat nichts mit Rehegerecht zu tun.
Und selbst dann kann ein Hufschuh nicht dasselbe leisten wie ein Rehebeschlag/Bekleb oder wie in der Hochakutphase ein Polster.

Das die Trachten gekürzt wurden ist je nach RöBi- Befund auch eine sinnvolle Maßnahme (bei euch definitiv der Fall) , nämlich dann wenn dadurch die physiologische Hufform durch Bearbeiten der Hufzehe nach oben zur Anbindung wieder hergestellt werden kann, das Hufbein wieder parallel zur Hornkapsel steht und somit dem Huf die Chance auf ein Herunterwachsen in Anbindung gegeben wird.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 09.07.2020, 20:42 
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Heute war eine befreundete Tierphysiotherapeutin, die ganzheitlich auch mit Egeln, Akupunktur usw behandelt, bei Lisbet.
Sie stellt ihr nun eine Mischung zur Entgiftung zusammen und sucht ein Konstitutionsmittel zur Unterstützung sowie ein Notfallmittel, für den Fall eines erneuten Schubes, heraus. Darüber hinaus hat sie ihr ein paar kleinere Blockaden gelöst, auch das Zwerchfell war durch die frühere Schmerzatmung verklemmt und wurde wieder gelöst.
Ansonsten läuft sie munter und fröhlich, seit zwei Wochen haben wir nun Hufschuhe und sie geht mit meinem Haflinger als Handpferd mit ausreiten, mal mit, mal ohne Reiter (meine Tochter, 6 Jahre).
Wir sind soweit mehr als zufrieden mit der Entwicklung und hoffen, dass es so bleibt!
Nächste Woche kommt auch der Hufpfleger wieder.


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BeitragVerfasst: 10.07.2020, 08:11 
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Es freut mich, dass ihr guter Dinge seid und bei Lisbet noch ein paar andere Unpässlichkeiten finden und beheben konntet.

Ich stolper etwas über die Bewegung, erinner aber auch eure Details gerade nicht mehr genau (und schafge es jwtzt auch nicht, nachzulesen). Wie lange ist der Reheschub her und seit wann wird sie wieder bewegt bzw in welchem Umfang? Ich frage nur, weil ein durch Reheschub destabilisierter Huf erst wieder mit ausreichend Verbindung der inneren Stabilisierungsstrukturen nachwachsen muss, um wieder richtig belastbar zu sein.

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Viele Grüße
Gordo

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BeitragVerfasst: 10.07.2020, 09:23 
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Beiträge: 9872
Auch ich sehe einem Ausritt mit gemischten Gefühlen entgegen denn ein so massiv geschädigter Huf der gerade saniert wird ist alles andere als belastbar.
Bewährt hat sich da wirklich Schritt Spaziergänge am besten in Geradeausrichtung, vermeiden von Scher und Fliehkräften (longieren oder schräges aufsetzen der Hufe durch unebene Untergründe) sowie Sprüngen und schnelleren Gangarten bis der Huf mindestens 2/3 gesund in Anbindung herunter gewachsen ist.
So zumindest die Vorgehensweise bei einer Hufrehediagnose.

Da man nicht weiß wann der Reheschub war bevor sie zu dir kam sollte man Lisbet zur Sicherheit als Rehelein betrachten und ihr wegen der Hufe ein wenig Zeit geben.

Ich hab mir nochmal die RöBis angeschaut und wenn da tatsächlich mittlerweile die Hornkapsel entsprechend passend zubereitet wurde und die Hufbeinspitze nicht mehr über Gebühr belastet wird weil sie wieder physiologisch zur Hornkapsel/Sohle steht UND ihr wirklich auf Hufschuhe achtet steht einer angepassten Bewegung aber nichts entgegen.
Engmaschiges Hufpflegeintervall und Zucker/Stärkerarmes Futter bei angepasster Bewegung ist selbstredend um das Lisbet wieder ganz auf die Hufe zu bekommen.

Toll das sie sich schon so gut entwickelt hat und ihr sie behalten und eine Chance gegeben habt. :2daumenhoch:

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BeitragVerfasst: 12.07.2020, 08:59 
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Registriert: 05.05.2020, 19:57
Beiträge: 8
... die "Ausritte" sind natürlich keine stundenlangen Gewaltritte in allen Gangarten, sondern kleine Runden von ca 45 Minuten Dauer, der größte Teil im Schritt, auf weichen Wegen ein bisschen Trab. Und meine Tochter ist klein und zierlich, 17 kg, daher auch keine riesen Mehrbelastung, und es ist mit Hufpfleger und Physio abgesprochen.


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