Vorstellung, Hilfe wer hat Ideen :-)
Verfasst: 18.05.2019, 15:03
Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich bin gespannt auf eure Einschätzung/Hilfe/Tipps und Ideen bzw einfach nur Meinungen.
Eine kurze Vorstellung zu uns,
Ich bin Lola und habe meinen Wallach Karat seit 2014, er ist 2011 geboren und ein mittelschweres Kaltblut (ca 750kg auf 1,65m Stkm).
Seine Haltung sieht so aus:
24h Offenstall in kleiner 3er Gruppe (im gleichen Alter, Wallach und Stute). Die Pferde haben einen großzügigen Sandauslauf mit Baumbestand, Unterstand mit Gummimatten. Heu gibt es 24h über eine Heuraufe mit engmaschigem Netz.
Weide gibt es nur zum grasen lassen für maximal 1h am Tag.
Kraftfutter an sich bekommt er keines, er bekommt getreidefreies mineralfutter von agrobs mit einer hand voll getreidefreiem alpengrün Müsli von agrobs 2x am Tag, dazu ca 3-4 Möhren am Tag, selten mal 1 Apfel oder eine halbe Banane.
Die Bewegung sah bis vor 2 Monaten so aus, dass er 3-4x pro Woche geritten wurde (ca 1h mäßige Arbeit auf dem Platz, oder 1-2h im Gelände) an den anderen Tagen wurde er mit laufen lassen, freispringen, Longe oder auch nur spazieren gehen beschäftigt.
Da ich in 2 Wochen mein Kind erwarte (komme seit 2 Monaten nicht mehr aufs pferd) wird er seitdem nur 1-2x pro Woche geritten (durch seine Reitbeteiligung) und an den anderen Tagen vom Boden gearbeitet, wobei die Intensität natürlich auch hier abgenommen hat.
Er läuft barhuf und wird alle 6 Wochen von einem NHC barhufspezialisten bearbeitet.
Am Mittwoch sagte mir meine Reitbeteiligung Bescheid, dass er sehr faul lief und kaum vorwärts zu bekommen war (was nicht seine Art ist), Donnerstagabend lief er schon recht klamm, da dachte ich mir noch nicht viel bei, kann ja mal vorkommen.
Freitag in der früh ab zum Stall und er war im Trab deutlich lahm, zeigte Wendeschmerz im Schritt.
Mein Tierarzt war natürlich ausgerechnet jetzt nicht zu erreichen, also Vertretung angerufen, Sie kam eine Stunde später auch schon.
Sah ihn von weitem und meinte "Bei dem Pferd sicher Rehe" Öhm okay...
Zangenprobe reagierte er rechts leicht, links deutlich.
Hufe waren minimal warm (eher sohle) und links auch leichte pulsation.
Behandlung läuft jetzt wie folgt:
- seine Stunde Weidegang natürlich gestrichen
- erstmal kein mineralfutter
- Phenylbutazon 1x tgl 20ml
- ein pflanzliches Mittel mit Ginko 1x tgl 10ml
- 2x tgl 20 min Kühlen (Eiswasser)
- Pause natürlich
- Pferd im Offenstall belassen, da er in der Box randaliert
- matschloch im Offenstall angelegt zum Hufe selbst kühlen (sonst alles tiefer sandauslauf)
Ich habe meinen "Haustierarzt" mittlerweile erreicht, er kommt Dienstag zum Röntgen, war sehr verwundert wo mein Großer bei seiner eigentlich guten Fütterung Rehe herhaben solle.
Hufpfleger wurde informiert, da die Hufpflege eigentlich überfällig ist (aktuell Tragrand recht hoch, Stellung wird langsam korrigiert), er ebenso erstaunt... kommt am Dienstag direkt dazu weil er die RöBilder sehen will.
Mein Pferd hampelt leider ziemlich rum momentan (langweile?) weshalb ich das Phenylbutazon um die Hälfte reduziert habe, wirkt ansonsten fit und ging (klar durch das Schmerzmittel) heute normal zum anbindeplatz (zum Hufe kühlen).
Habt ihr Ideen/Tipps/Meinungen zur bisherigen Behandlung?
Er war noch nie krank und ich bin natürlich entsprechend besorgt, aber auch verwirrt...
Vielen Dank schonmal
Lola
Nachtrag: was meiner Reitbeteiligung noch eingefallen ist, sie hat ihm letzte Woche Sonntag eine Zecke am linken Vorderbein entfernt, falls das irgendwie wichtig sein könnte...
ich bin gespannt auf eure Einschätzung/Hilfe/Tipps und Ideen bzw einfach nur Meinungen.
Eine kurze Vorstellung zu uns,
Ich bin Lola und habe meinen Wallach Karat seit 2014, er ist 2011 geboren und ein mittelschweres Kaltblut (ca 750kg auf 1,65m Stkm).
Seine Haltung sieht so aus:
24h Offenstall in kleiner 3er Gruppe (im gleichen Alter, Wallach und Stute). Die Pferde haben einen großzügigen Sandauslauf mit Baumbestand, Unterstand mit Gummimatten. Heu gibt es 24h über eine Heuraufe mit engmaschigem Netz.
Weide gibt es nur zum grasen lassen für maximal 1h am Tag.
Kraftfutter an sich bekommt er keines, er bekommt getreidefreies mineralfutter von agrobs mit einer hand voll getreidefreiem alpengrün Müsli von agrobs 2x am Tag, dazu ca 3-4 Möhren am Tag, selten mal 1 Apfel oder eine halbe Banane.
Die Bewegung sah bis vor 2 Monaten so aus, dass er 3-4x pro Woche geritten wurde (ca 1h mäßige Arbeit auf dem Platz, oder 1-2h im Gelände) an den anderen Tagen wurde er mit laufen lassen, freispringen, Longe oder auch nur spazieren gehen beschäftigt.
Da ich in 2 Wochen mein Kind erwarte (komme seit 2 Monaten nicht mehr aufs pferd) wird er seitdem nur 1-2x pro Woche geritten (durch seine Reitbeteiligung) und an den anderen Tagen vom Boden gearbeitet, wobei die Intensität natürlich auch hier abgenommen hat.
Er läuft barhuf und wird alle 6 Wochen von einem NHC barhufspezialisten bearbeitet.
Am Mittwoch sagte mir meine Reitbeteiligung Bescheid, dass er sehr faul lief und kaum vorwärts zu bekommen war (was nicht seine Art ist), Donnerstagabend lief er schon recht klamm, da dachte ich mir noch nicht viel bei, kann ja mal vorkommen.
Freitag in der früh ab zum Stall und er war im Trab deutlich lahm, zeigte Wendeschmerz im Schritt.
Mein Tierarzt war natürlich ausgerechnet jetzt nicht zu erreichen, also Vertretung angerufen, Sie kam eine Stunde später auch schon.
Sah ihn von weitem und meinte "Bei dem Pferd sicher Rehe" Öhm okay...
Zangenprobe reagierte er rechts leicht, links deutlich.
Hufe waren minimal warm (eher sohle) und links auch leichte pulsation.
Behandlung läuft jetzt wie folgt:
- seine Stunde Weidegang natürlich gestrichen
- erstmal kein mineralfutter
- Phenylbutazon 1x tgl 20ml
- ein pflanzliches Mittel mit Ginko 1x tgl 10ml
- 2x tgl 20 min Kühlen (Eiswasser)
- Pause natürlich
- Pferd im Offenstall belassen, da er in der Box randaliert
- matschloch im Offenstall angelegt zum Hufe selbst kühlen (sonst alles tiefer sandauslauf)
Ich habe meinen "Haustierarzt" mittlerweile erreicht, er kommt Dienstag zum Röntgen, war sehr verwundert wo mein Großer bei seiner eigentlich guten Fütterung Rehe herhaben solle.
Hufpfleger wurde informiert, da die Hufpflege eigentlich überfällig ist (aktuell Tragrand recht hoch, Stellung wird langsam korrigiert), er ebenso erstaunt... kommt am Dienstag direkt dazu weil er die RöBilder sehen will.
Mein Pferd hampelt leider ziemlich rum momentan (langweile?) weshalb ich das Phenylbutazon um die Hälfte reduziert habe, wirkt ansonsten fit und ging (klar durch das Schmerzmittel) heute normal zum anbindeplatz (zum Hufe kühlen).
Habt ihr Ideen/Tipps/Meinungen zur bisherigen Behandlung?
Er war noch nie krank und ich bin natürlich entsprechend besorgt, aber auch verwirrt...
Vielen Dank schonmal
Lola
Nachtrag: was meiner Reitbeteiligung noch eingefallen ist, sie hat ihm letzte Woche Sonntag eine Zecke am linken Vorderbein entfernt, falls das irgendwie wichtig sein könnte...
