Brauche Rat bei Bluttestergebnis auf metabol. Syndrom
Verfasst: 27.06.2012, 20:27
Vorstellen werde ich Aaron und mich demnächst mal. Bitte das zu entschuldigen. Habe hier ein Bluttestergebnis und weiß nicht wie das zu interpretieren ist.
Laut Tierarzt besteht kein Anzeichen auf metabolisches Syndrom. Meine Stallkollegin gab zu Bedenken, dass der ACTH-Wert zu niedrig sein könnte und evtl. ein anderes Stoffwechselproblem besteht. Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Für Tipps und Erfahrungen bin ich dankbar.
Cortisol (ECLIA) 5.3 (Referenz laut Labor: 2.9 - 9.1)
Glucose 75 (Referenz laut Labor: 50-94)
Insulin (RIA) 8.2 (Referenz laut Labor: 4.2 - 26)
ACTH (CLIA) 17.9 (Referenz laut Labor Nov - Jul <=29 ist negativ)
Die Vorgeschichte / der Krankheitsverlauf von meinem Pferd (Hafi-Kaltblut-Mix, 20 Jahre) :
September 2011:
Strahlfäule auf allen 4 Hufen als 2 weitere Pferde auf sein Paddock und Unterstand kamen. Ich dachte, es liegt wohl am nassen Herbst, denn 2010 hatte ich das gleiche Problem. Auch war die Einstreu evtl zu wenig für 3 Pferde. Sie war immer nass. Behandlung mit H2O2 und Novaderma.
November 2011: Keine Besserung. Umzug in eine Strohbox. Mehr Ruhe und trockener. Weiterhin Behandlung mit H2O2 und Novaderma. Verkrusteter Kronrand. Bröselig trocken oder matschig je nach Wetter. Auf mein Bitten die Trachten stärker auszuschneiden, erklärte mein Hufschmied, dass er dann zu nahe an Blut käme, aber die Hufe "sähen schon besser aus" (Notiz: Ab da hätte ich Idiot zum Tierarzt gehen sollen statt es weiter zu versuchen).
Dez 11 / Jan 12: Keine Besserung bei Strahl und Kronrand. Jeden 2. Tag Hufe reinigen. Behandlung mit H2O2 und Novaderma.
Feb 2012: Keine Besserung. Strahl ist oberflächlich hart und matschig in der Tiefe. Pferd extrem empfindlich in der Strahltiefe. Hufschmied meinte: Sähe schon besser aus. Ende Februar starke, schwulstige Wucherung am Ballen.
März 2012 war ich 3 Wochen im Ausland. In der Zeit sah der Kronrand so schlecht aus, dass meine Stallkollegin zum Glück den Tierarzt rief. Diagnose: Strahlkrebs. Stoffwechselproblem vermutet.
13. April 2012: OP. Starkes Ausschneiden aller 4 Hufe unter Lokalanästhesie. Druckverband. Großes Blutbild zeigt nur erhöhte Leberwerte. Gabe von Liver active.
April bis Juni 2012: Jeden 2. Tag Hufverbände wechseln und Reinigen des Strahls. Verbände werden je nach Bedarf nur mit alkohl. Jodlösung gemacht, nur mit Novaderma zum Schälen oder Nova in die Trachten und Jodlappen über den Strahl.
Bisheriger Erfolg: Strahlpolster wieder definiert. Strahl in der Tiefe nicht mehr matschig.
ABER
der Strahl verhornt einfach nicht trotz Disziplin und intensiver Pflege. Und von den Trachten her wird es immer wieder matschig und "krebselig" (weißer, weicher Strahl) und muss mit Hufmesser oder Novaderma abgeschält werden. Und durch den Verband ist der Kronrand sehr gereizt.
Gestern erstmals einen Hufpfleger dagehabt. Hufränder begradigt und Stellung korrigiert. Empfehlung: Verbände weglassen, sonst heilt das nie. Was jetzt weiter passiert, muss man sehen.
Laut Tierarzt besteht kein Anzeichen auf metabolisches Syndrom. Meine Stallkollegin gab zu Bedenken, dass der ACTH-Wert zu niedrig sein könnte und evtl. ein anderes Stoffwechselproblem besteht. Hat jemand von Euch damit Erfahrung? Für Tipps und Erfahrungen bin ich dankbar.
Cortisol (ECLIA) 5.3 (Referenz laut Labor: 2.9 - 9.1)
Glucose 75 (Referenz laut Labor: 50-94)
Insulin (RIA) 8.2 (Referenz laut Labor: 4.2 - 26)
ACTH (CLIA) 17.9 (Referenz laut Labor Nov - Jul <=29 ist negativ)
Die Vorgeschichte / der Krankheitsverlauf von meinem Pferd (Hafi-Kaltblut-Mix, 20 Jahre) :
September 2011:
Strahlfäule auf allen 4 Hufen als 2 weitere Pferde auf sein Paddock und Unterstand kamen. Ich dachte, es liegt wohl am nassen Herbst, denn 2010 hatte ich das gleiche Problem. Auch war die Einstreu evtl zu wenig für 3 Pferde. Sie war immer nass. Behandlung mit H2O2 und Novaderma.
November 2011: Keine Besserung. Umzug in eine Strohbox. Mehr Ruhe und trockener. Weiterhin Behandlung mit H2O2 und Novaderma. Verkrusteter Kronrand. Bröselig trocken oder matschig je nach Wetter. Auf mein Bitten die Trachten stärker auszuschneiden, erklärte mein Hufschmied, dass er dann zu nahe an Blut käme, aber die Hufe "sähen schon besser aus" (Notiz: Ab da hätte ich Idiot zum Tierarzt gehen sollen statt es weiter zu versuchen).
Dez 11 / Jan 12: Keine Besserung bei Strahl und Kronrand. Jeden 2. Tag Hufe reinigen. Behandlung mit H2O2 und Novaderma.
Feb 2012: Keine Besserung. Strahl ist oberflächlich hart und matschig in der Tiefe. Pferd extrem empfindlich in der Strahltiefe. Hufschmied meinte: Sähe schon besser aus. Ende Februar starke, schwulstige Wucherung am Ballen.
März 2012 war ich 3 Wochen im Ausland. In der Zeit sah der Kronrand so schlecht aus, dass meine Stallkollegin zum Glück den Tierarzt rief. Diagnose: Strahlkrebs. Stoffwechselproblem vermutet.
13. April 2012: OP. Starkes Ausschneiden aller 4 Hufe unter Lokalanästhesie. Druckverband. Großes Blutbild zeigt nur erhöhte Leberwerte. Gabe von Liver active.
April bis Juni 2012: Jeden 2. Tag Hufverbände wechseln und Reinigen des Strahls. Verbände werden je nach Bedarf nur mit alkohl. Jodlösung gemacht, nur mit Novaderma zum Schälen oder Nova in die Trachten und Jodlappen über den Strahl.
Bisheriger Erfolg: Strahlpolster wieder definiert. Strahl in der Tiefe nicht mehr matschig.
ABER
der Strahl verhornt einfach nicht trotz Disziplin und intensiver Pflege. Und von den Trachten her wird es immer wieder matschig und "krebselig" (weißer, weicher Strahl) und muss mit Hufmesser oder Novaderma abgeschält werden. Und durch den Verband ist der Kronrand sehr gereizt.
Gestern erstmals einen Hufpfleger dagehabt. Hufränder begradigt und Stellung korrigiert. Empfehlung: Verbände weglassen, sonst heilt das nie. Was jetzt weiter passiert, muss man sehen.