bei meinem Reitponywallach Nico ist am 21.2.2010 Hufrehe festgestellt worden (typische Schonhaltung, starke Pulsation).
Leider ist Nico einer von der Sorte Pferd bei der man erst irgendetwas mitkriegt, wenn die Kacke schon am dampfen ist - sozusagen von jetzt auf nachher. Vorher war alles in Ordnung. Keine Lahmheiten oder Schmerzen gezeigt.
Der TA hat ihm dann Gipsverbände zum Höherstellen angelegt und unter Schmerzmittel gesetzt. Strikte Boxenruhe! Er lag viel.
Am 5.03.2010 ist er geröngt wurden. = Hufbeinrotation links 4° und rechts 2° , und am 10.03.2010 hat er einen Beschlag bekommen (TA und HS waren anwesend), normaler Beschlag mit Steg hinter der Hufbeinspitze, Polsterung mit Platte und schwebender Zehe. Mit diesem Beschlag sollten wir ihn dann anfangen zu führen, was auch sehr gut ging, bis auf dass er dann mehr wollte und sich nicht mehr händeln lies. Mittlerweile lassen wir ihn in die Halle und er bewegt sich wie er möchte, ein Unterschied zu früher ist nicht zu erkennen.
Da mein Vertrauen in die Klinik nicht mehr das Beste ist (sind jetzt schon öfter bei anderen Pferden im Stall gewesen und höre eigentlich fast nur negatives, ...Geldabzockerei, Herumdoktern....) erhoffe ich mir hier Ratschläge, Erfahrung und soweit möglich die Beurteilung der RB und des Beschlages.
Ist es sinnvoll nach einer Beschlagsperiode erneut zu röntgen? Inwieweit lassen sich schon Veränderungen erkennen, in welche Richtung auch immer? Der TA meinte, dass er vor dem Beschlagwechsel röntgen möchte, um zu sehen wie er in den Eisen steht.
Ist der Beschlag gut? Habe irgendwo gelesen, dass bei geschlossener Platte zu viel Druck auf die Hufbeinspitze ausgeübt wird und diese sich resorbieren kann. Wie lange sollte eine Beschlagsperiode bei Hufrehe dauern, abgesehen vom Hufwachstum?
Liebe Grüsse
Cathrin
Warum kann ich keine Bilder anhänegen?

