Hufrehe ECS EMS Borreliose

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BeitragVerfasst: 15.06.2010, 23:52 
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Beiträge: 12
bitte helft mir!

bei meinem pferd wurde vor wochen hufrehe festgestellt.

nach anfänglicher besserung wurde es kurzzeitig wieder schlimmer, besserte sich aber wieder.

nun hat der tierarzt gesagt, mein vater solle die hufe ausschneiden um zu sehen wie es darin aussieht (er kennt sich aus mit hufbeschlag usw)

Das hat er vorgestern auch getan

dadurch ist zum vorschein gekommen, wie stark die hufrehe schon fortgeschritten ist.


das hufbein bricht schon durch

habe gerade erfahren, dass er nun eingeschläfert werden soll

bitte.....es muss doch noch eine andere möglichkeit geben
.....er ist doch erst 6 jahre alt!!

könnte ein beschlag noch helfen?

kann mir bitte jemand einen Rat geben?

......bitte


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 00:57 
Herzlich Willkommen - auch wenn es kein sehr schöner Anlaß ist...

Ich würde auf jeden Fall noch eine 2te Tierarztmeinung einholen, bevor ich
das entscheide.

Ich habe schon von Rehepferden mit Hufbeindurchbruch gehört, die
trotzdem wieder geworden sind. Ggf. laßt Ihr auch nochmal röntgen. Meine
Tierärztin hat mir vor einiger Zeit auch von so einem Fall erzählt.

Siehe hierzu Kira, die auch einen Hufbeindurchbruch hatte:

28362214nx18618/roentgenbilder-und-therapie-des-rehehufes-f7/kira-hufbeindurchbruch-an-beiden-vorderhufen-t1340.html

Vielleicht meldet sie sich ja noch dazu u. kann Dir mehr erzählen...


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 01:02 
Oder Ihr fahrt in die Klinik...

Hier Kira's Tagebuch:

28362214nx18618/roentgenbilder-und-therapie-des-rehehufes-f7/dokumentation-reheverlauf-hufbeindurchbruch-t237.html


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 01:46 
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Beiträge: 866
Wohnort: Stuttgart
Hi Sylvester!

Lass dne Kopf nicht hängen, mir wurde auch gesagt, dass das Hufbein bald durch sei - und mittlerweile geht es Junita wieder super!

Frag vllt auch mal bei den DifHo Leuten nach - die sind da auch sehr kompetent!

http://www.difho.de/window_frame.htm

Viel Glück, ich drück euch die Daumen!

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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 04:12 
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Beiträge: 1506
Hm....also Sylvester, ist Dein Vater Schmied? Oder sonstiger Hufbearbeiter? Weil wenn ja müsste er eigentlich selber wissen was zu tun ist und auch "vor Wochen", ( wie lange genau besteht der Reheschub schon?), mit der Hufbearbeitung angefangen haben. Kennt er sich dagegen nur mit normaler Hufbearbeitung ein bisschen aus und schneidet auf gut Glück mal an der Sohle herum um ins innere, (???), des Hufes und nach dem Hufbein zu sehen ist er mit dem Fall mit Sicherheit überfordert.
Man kann und sollte in der Regel bei Positionsverlagerungen des Hufbeines mit Polstern arbeiten und Beschläge mit Steg und Polster können evtl. auch drohende Hufbeindurchbrüche aufhalten, dazu braucht es aber kompetente Hufbearbeiter und Röntgenbilder die zeigen welcher Beschlag/Steg/Polster wo angebracht werden soll.
Und es muss schnell gehandelt werden.
Aus welcher Gegend kommst Du denn? Vielleicht ist hier ein erfahrenes Forenmitglied aus Deiner Nähe und kann Dir bei der Suche nach einem geeigneten Hufbearbeiter, ( und gegebenenfalls TA ), helfen.

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3 Jahre nach der Hufrehe
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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 10:48 
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Und das 2. ganz,ganz wichtige bei einer Hufrehe ist dass die Ursache der Hufreheschübe erkannt und abgestellt wird.
Kannst Du uns bitte genaue und möglichst viele Angaben wie im Datenblatt machen denn auch bei der Fütterung und dem gesamten Management wird leider sehr viel falsch empfohlen und dann halt gemacht.

LG Eddi

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sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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Bitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann. Bild

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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 10:50 
Herzlich Willkommen Sylvester!
Bitte schreib doch was bisher bei Deinem Pferd unternomen wurde! Gibt es schon Röntgenbilder? Welche Medikamente bekommt das Pferd? Was hat der Tierarzt gemacht? Die Idee noch eine 2. Meinung zu haloen, oder das Pferd, wenn noch möglich in eine Klinik zu bringen finde ich auch gut.


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 11:15 
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hallo

also die fütterung vor der hufrehe hat so ausgesehn:

wir haben eigentlich nur gras gefüttert.......haben aber darauf geachtet dass der übergang von heu auf gras nicht zu schnell war.
er hat schon wochenlang gras gefressen, bevor er die hufrehe bekam

kraftfutter haben wir ihm keines gefüttert.

Krankheitsverlauf:

Die symptome haben am 10 Mai angefangen....
wir haben sofort einen tierarzt geholt....der war sich nicht sicher (schwankte zwischen hufrehe und wundstarrkrampf)
er hat ihm sicherheitshalber eine tetanus impfung gegeben und ein mittel gegen hufrehe

wir sind dann auch noch zu einem anderen TA......da haben wir erfahren dass es sich bei dem mittel nur um Schmerzmittel handelte (das war glaub ich am mittwoch, wenn ich mich nicht irre)

Der TA hat ihm darauf Antibiotika verschrieben, welche wir ihm natürlich regelmäßig gegeben haben.

Zusätzlich haben wir ihn noch mit verschiedenen Globuli behandelt (die namen weiß ich nicht mehr, muss ich nachschaun)

es hat sich darauf hin verbessert.....wurde dann aber wieder schlechter......da hat ihm der TA 2 (oder 3?) spritzen gegeben....

wurde dann wieder besser.....

ja und jetzt hat der TA gesagt, mein papa solle die hufe ausschneiden um zu sehn, wie es ausschaut.

das hat mein papa am sonntag gemacht.......daraufhin ging es ihm am mo wieder schlechter
und gestern ist es am schlimmsten geworden

sein hals is geschwollen und hat abrücke, weil er sich damit gegen die boxentür lehnt....
er sieht so schlimm aus.......ist ganz dünn.....

gibt es noch einen anderen weg als einschläfern?


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 11:22 
Das ist aus der Ferne schwierig zu beurteilen... Die bisherige Diagnostik und Therapie hört sich, vorsichtig gesagt, nicht optimal an. Gibt es eine Tierklinik in der Nähe? Hast Du die Möglichkeit das Pferd zu transportieren? Offensichtlich kann er ja noch stehen?
Schreib doch mal wo das Pferd steht, vielleicht kennt jemand hier gute Fachleute in deiner Nähe.


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 11:40 
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Beiträge: 12
Stehen kann er noch.....er muss sich aber immer wieder an der boxentür anlehnen......dadurch eben die riesigen Abdrücke (ich weiß kein besseres Wort dafür.....es schaut jedenfalls grauenvoll aus)

Ich komme aus Österreich
genauer gesagt aus Deutschlandsberg in der Steiermark

lg


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 11:51 
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Oh je, ich glaub da bist Du recht einsam.

Also, Hufreheattacken sehen sehr,sehr schlimm aus und viele Pferde liegen auch und stöhnen.
Aber mit der geeigneten Rundumtherapie ist sehr viel möglich.
In dieser Hinsicht ist wirklich nach Deinen Aussagen noch Nichts gemacht worden.

Als allererstes sollten Röntgenbilder gemacht werden um entsprechend die Hufe bearbeiten zu können.
Je nach Veränderung im Huf muss Dein Pferd beschlagen werden und zwar richtig! für seine Krankheit.
D.H. meistens hat sich ein verkehrtherum genageltes Eisen bewährt, wo zwin gend ein passender Steg eingeschweißt ist mit Polstermasse im Strahlbereich.

Bis dahin solltest Du im Baumarkt Styrodur kaufen und Deinem Pferd passende Polster/Stütze unter die Hufe machen, schau dazu bitte in den Bereich ganz oben mit den Basisinfos.
Der Strahl muss tragen und die Hufbeinspitze muss frei sein.

Dann sollte ein vernünftiger TA her.
Bei der Schmerztherapie auf den Inhaltsstoff Phenylbutazon unbedingt verzichten da dieser u.U. reheauslösend ist/war.(kann durchaus zu den weiteren Schüben geführt haben)
Desweiteren stehen dem TA z.B. Heparin und Beruhigungsmittel zur Verfügung, dies weitet die Adern.

Dein Pferd sollte z.Zt sehr weich stehen z.B. auf Torf oder Späne, zu fressen sollte er vorsichtshalber nur gewaschenes Heu bekommen (1 Stunde eingeweicht,Waschwasser weggeschüttet) und wenn das nicht reicht unmelassierte Rübenschnitzel.

Zur Schmerzlinderung kannst Du Dir im Supermarkt Eiswürfelbeutel kaufen (bei den Gefriertüten) und Deinem Pferd Eiswürfel im Beutel um die Hufe binden.
Das tut echt gut.

LG Eddi

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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 11:53 
Vielleicht weiß ja lives Adressen bzgl. Tierärzten, Tierkliniken und Hufschmieden/-pflegern. Sie kommt zwar aus Kärnten, aber soweit ist das glaube ich auch nicht auseinander.

Ganz ehrlich - pack Dein Pferd ein u. fahr in eine gute Tierklinik. Oftmals haben die da auch gute Hufschmiede an der Hand.

Habt Ihr schon mal geröntgt? Was habt Ihr bislang alles gemacht?


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 12:11 
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@Eddi ich werde gleich eiswürfel kaufen gehn....

@nino
nein, geröngt wurde noch nicht.....
.....ich werde einen anderen TA kommen lassen

kärnten ist zwar neben der steiermark, aber es ist trotzdem ein schönes stück bis dahin.....ich werd sie aber trotzdem mal fragen!


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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 12:19 
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Lass das Eis mind eine halbe Stunde um.
Und ruhig 3-4 mal täglich wenn es geht.

LG eddi

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BeitragVerfasst: 16.06.2010, 12:29 
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werd ich machen!!!

danke...


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