Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 22.05.2009, 22:12 
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Hallo,

habe ein Rehepony z.Z wieder voll im Training & seit ueber einem Jahr keinen reheschub mehr, hatte auch nur einen durch eine Vergiftung bek. :| nun suche ich ein Mineralfutter fuer das Ponychn' habe gehoert das, dass St. Hippolyt Micro Vital gut sein soll, oder koenntet ihr mir etwas anderes emfehlen? Oder etwas, wie ruebenschnitzel, was ich ihr Abends als belohnung geben kann, durch das taegliche Training ist sie der Lurig geworden, sie bekommt HEU & paar Pellets, sie ist nicht Dick.


Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 23.05.2009, 07:10 
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Also,
aufgrund dieser Zusammensetzung:
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Zusammensetzung:
Karotten, Bierhefe, Maiskeime, Leinsamen fein gemahlen, Erbsenprotein, Seealgenmehl, Lein- Sonnenblumenöl kaltgepresst, Apfelsirup, Seesalz, Magnesiumfumarat, Knoblauch, Kräuter
(Anis, Fenchel), Traubenkernextrakt

empfehlen wir es hier nicht für Rehepferde.

Füre Rehepferde geeignete Ergänzungen sind:
Atcom Allergovital
Masterhorse Basis light oder senior light
formular4feet

Einige nehmen auch die Masterhorse Isi-Bigs, die allerdings nicht ganz bedenkenlos empfohlen werden können.

Als weitere Ergänzung sollte unbedingt Bierhefe auf dem Futterplan stehen.
Desweiteren sind die unmelassierten Rübenschnitzel ein nahezu optimales Zufutter.
Bei regeneriertem Darm und eben regelmäßiger "Arbeit" und keine IR oder EMS ist und bleibt Hafer, vorzugsweise Schwarzhafer ein gutes Futter, da Hafer die optimal Verdaulichkeit bezogen auf Kraftfutter besitzt.

LG Eddi

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sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 23.05.2009, 11:17 
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Mineralfutter für Pferde in Ruhe bzw. leichter Arbeit.

Jeden Tag wird sie geritten, leichte Arbeit? & was ist denn besser Bierhefe oder die unmelassierten Schnitzel? Wo sie auch nicht zunimmt, da sie ja auch 1/2 Kelle Pellelts & Heu & angeweidet wird.

Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 23.05.2009, 12:01 
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Wozu bekommt sie Pellets? Was sind das für Pellets und wie viel genau ist eine 1/2 Kelle?

Bierhefe (ohne Treber) kannst du recht bedenkenlos geben. Die unmelassierten Rübenschnitzel sind eigentlich für nix weiter gut, außer den Magen zu füllen bzw. es als Untermogel-Futter für Medis oder auch Bierhefe zu benutzen, da diese häufig nicht ohne einen Träger aufgenommen werden. In Bierhefe sind schon viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine, vor allem B-Vitamine, welche für die Verdauung wichtig sind.

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lg, snow

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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 23.05.2009, 13:56 
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Na ganz so ist das nicht.
Die unmelassierten Rüschnis haben in der Trockensubstanz einen ähnlichen Energiegehalt wie Hafer und andere "Kraftfuttermittel". Der große Vorteil liegt im langsam ansteigenden Blutzucker/Insulinspiegel, was gleichzeitig für eine anhaltendere Sättigung sorgt.

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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 23.05.2009, 20:20 
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NA so eine normale Futterkelle von Deuka & davon eben eine halbe, wozu sie die bek. fahren damit seit einem Jahr eigentlich gut, damit Sie wenigstens etwas bek. & Heu ebend ausreichend, doch habe weiter geforscht & gelesen das eben Mineralien gut seien, werde mir die von Masterhorse Basis light im Netz mal bestellen & Bierhefe, damit sie Abends auch eine kleinigkeit bek. gibt es den verschiedene Bierhefen, hab gesehen mit i.welchen zusaetzen oder ist nur die reine Bierhefe oder unmelasierte Schnitzel sinnig?

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 24.05.2009, 07:13 
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Also, ich pers. finde die Standart-Pellets gar nicht sooo schlecht, weil deren Basis Grünmehle sind und der getreideanteil doch geringer ausfällt als wie z.B. bei Müslis.
Kommt halt immer besonders auf die einzelnen Begebenheiten und Umstände an und gilt nicht als allgemeine Futterempfehlung.
Bei der Bierhefe solltest unbedingt die ohne Biertreber nehmen, also einfach die ganz normale ohne irgendwelche Zusätze.
Gerade bei Pferden die krankheitsbedingt recht einseitig ernährt werden sollte man m.M. nach MiFu zumindest phasenweise ergänzen.


Wenn Du mit der aktuellen Futterkomponente gut zurechtkommst besteht doch eigentlich kein Grund daran etwas zu ändern. Sollte die aktuelle verträgliche Futtermenge nicht mehr reichen würde ich über eine zusätzliche Komponente nachdenken.
Die entscheidet sich dann aber auch nach dem Zweck von dem was Du damit erreichen möchtest.

LG Eddi

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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 24.05.2009, 09:03 
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Ok, dann werde ich das Mineralfutter & die Bierhefe bestellen, Sie ist seit dem staendigen Training etwas traege geworden, deswegen dacht ich mir, vllt. fehlen ihr wichtige naehrstoffe.

Lieben Gruß & mal wieder danke fuer die toller Beratung :)


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 25.05.2009, 19:03 
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Hallo,

ich misch mich auch mal wieder ein, mM geht hier einiges durcheinander.

@BuenteeichenFuzzy
Das Microvital ist gar kein Mineralfutter im eigentlichen Sinne.
Zur "Arbeit": eine Stunde "normales" reiten/longieren am Tag IST leichte Arbeit. Mittlere geht erst so ab L/M los sagt man, und ab da darf man es dann auch langsam mal Training nennen.
Könntest du mal auf den Sackanhänger von den Pellets gucken und evtl. die Deklaration abschreiben? Ca:P Verhältnis? 1/2 Kelle dürfte 1/2 Liter sein, also bei Pellets mind. 300g. Bekommt sie das 1 oder 2x am Tag? Auch Pellets sind mineralisiert, das musst du also für die Dosierung des Mineralfutters mit einberechnen.
Wie lange geht sie schon auf die Weide, also wieviele Min./Std.?

@Eddi
Die in Reitställen typischerweise verwendeten Pellets sind meines Wissens nach vor allem sogenannte Kombi-Pellets (zu Getreide), die enthalten zwar Grünmehl, die Basis bildet aber Kleie und sie sind nicht unwesentlich melassiert.
Das ist wie gesagt was ich so auf Sack-/Bigpackanhängern gesehen habe und was es bei uns an der Mühle auch als Siloware gibt.

LG Tina

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Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen was sie nicht hören wollen.
George Orwell


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 26.05.2009, 10:15 
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Wohnort: Dortmund
Keine Ahnung, der Bauer sagt, in den Pellets ist garnichts drin. Er bek. das immer ins Silogekippt. Ja sie bekommt es 2x am Tag ca. 200g sind das, also 400g taeglich.
Wir sind langsam am angrasen sind jetzt ersteinmal bei 20 Minuten + Maulkorb.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 26.05.2009, 12:17 
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Dann frag doch einfach mal beim Zulieferer an, welches sie da im Programm haben.
War dass bei Dir nicht von Deuka?Soweit ich das in Erinnerung habe ist das auf der Basis von Grünmehlen.
An Mineralstoffen ist da nix weiter drin, nur leider Vit.A,D und E.

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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 26.05.2009, 12:37 
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nein die Futterkelle von Deuka.


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 Betreff des Beitrags: Re: mineralfutter, aber welches?
BeitragVerfasst: 27.05.2009, 09:14 
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Aktuelles, da heut der TA kommen musste, da es mir die Nacht nach den ganzen Horrorbilder aus dem Internet "Mauke" keine Ruhe gelassen hat, Ponylein's Mauke evtl. auch anderes anschauen, weil wir daran schon 3 Wochen rum Doktorn, Zink, Honig etc. hilft nichts & bevor das noch schlimmer wird & ich noch ne Nacht den Kopf zerbrechen, hab ich ihn heut mal kommen lassen & auch gleich wegen einem Mineralfutter angefragt, kommt am FR wieder zum Antibiotika nachspritzen & bringt was mit mal schauen ;) - aber trotzdem danke fuer eure Hilfe.


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