Hufrehe ECS EMS Borreliose

Unabhängiges Hufrehe Forum um die Pferdekrankheiten Hufrehe, Metabolisches Syndrom, Cushing Syndrom, Borreliose und weiteren Erkrankungen vom Pferd, Pony, Esel und Muli
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BeitragVerfasst: 06.01.2011, 21:44 
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Ach ja, und was ich noch sagen wollte. Ich habe noch nie in einem Forum etwas hineingeschreiben und wollte nur einen sachlichen Beitrag abgeben. Das mit dem Vorstellen und so wusste ich nicht. Bitte entschuldigt also meine etwas unbeholfene Art. :haukopf:


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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 06:10 
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renault19 hat geschrieben:
Das mit dem Vorstellen und so wusste ich nicht. Bitte entschuldigt also meine etwas unbeholfene Art. :haukopf:


Ist doch kein Problem :wink: Das hast Du ja jetzt nachgeholt.

Bitte versteh, dass wir hier sehr vorsichtig sind mit Futterempfehlungen, Futterseminaren, Futterneuheiten etc. Sehr oft geht es dabei nicht um das Wohlergehen des Pferdes sondern in erster Linie um das Füllen des Geldsackes der Hersteller. Wir setzen uns intensiv mit den Inhaltstoffen auseinander und haben bereits viele Dinge "entlarvt", die nicht in ein Pferd gehören, auch nicht in ein gesundes Pferd.

Schau mal hier ist ein Beispiel.

In diesem Forum geht es ja hauptsächlich um Pferde, die ein krankheitliches Problem haben und die "stecken" viele Dinge nicht so einfach weg.

Liebe Grüße
Gaby


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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 11:23 
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Zwei Punkte springen mir bei dir direkt ins Auge.
Für die Verbesserungen sind m.Erfahrung nach weniger das Zufüttern der Luzerne verantwortlich sondern eher das Weglassen der anderer Komponenten!
Zitat:
wenn es möglich ist möglichst eiweißarme
Luzerne.

Klasse spruch :drunter: , ist der vom Hersteller? Erinnert mich doch sehr an den Pferdedinkel mit wenig Kleber.
Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Beim Dinkel als Weizenart gibt es natürlich keine spezielle Züchtung für Pferde wie uns der Hersteller erzählen wollte und Luzerne ist eine Leguminose, eine Eiweißpflanze!

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sorry, ich kann durchaus die Großschreibung; aber mein rechter Arm schmerzt nach wie vor und die rechte Hand ist im Zusammenspiel einfach langsamer als die linke Hand....
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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 12:09 
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Und dies vielleicht zum Nachdenken:

Medicago sativa
CliniTox
Giftpflanzen

Deutsch Luzerne; Alfalfa
Toxitizitätsgrad
Giftig + (in Ausnahmefällen)

Hauptwirkstoffe
Phytoöstrogene (Cumestrol, Coumestan, Genistein, Formonetin u.a.), Saponine, blähende Proteine, fotosensibilisierender Faktor.

Wirkungsmechanismen
Schaumige Gärung im Pansen wahrscheinlich durch lösliche, cytoplasmatische Proteine.
Phytoöstrogene können zu Fruchtbarkeitsstörungen führen.

Quelle:http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?giftdb/pflanzen/0088_vet.htm?inhalt_c.htm


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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 13:02 
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Meine Freundin, die in Spanien lebt, genauer Andalusien, in den Bergen, füttert schon immer Alfalfa-Heu, da Grasheu dort nicht zu bekommen ist.
Die Pferde bekommen Alfalfa und dazu Stroh.
Alfalfa wird in den USA auch verfüttert.
Und warum sollte der Eiweißgehalt der Pflanze nicht abhängig vom Schnittzeitpunkt sein, ist er beim Heu doch auch? Ich denke, wenn der Hersteller eine Prozentanalyse auf seiner HP veröffentlicht, wird das wohl stimmen.
Und Eiweiß löst doch keine Rehe aus? Zumindest kann man das hier im Forum lesen.

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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 13:10 
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Ich glaub es geht ja auch nicht darum, dass Eiweiß Hufrehe auslösen kann, sondern, dass dadurch andere "Krankheiten" ausgelöst werden können.

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Liebe Grüße Tina


*Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.*


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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 13:19 
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Und wenn ich die Wahl hätte, würde ich immer Heu den Vorzug geben. Aber ich lebe ja auch nicht in Spanien.


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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 19:52 
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Ich überlege schon eine Weile, meinen Alten (hab ja mehrere Ponies von 30 aufwärts) Luzerne zuzufüttern. Die Hartog Luzerne gabs mal, aber wegen der Zähne bin ich wieder abgekommen davon. Da wären Pellets, die man einweichen kann, sicher nicht schlecht.
Mit dem Beispiel meiner Freundin in Spanien wollte ich nur aufzeigen, dass Luzerne/Alfalfa wohl nicht so giftig sein kann, die Pferde dort werden recht alt.
Übrigens hat Hafer auch einen Proteingehalt von über 15%. Warum also nicht in dem Fall Luzerne, die keine Stärke enthält zufüttern?

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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 20:06 
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Hilde, das ist ein Irrtum.
Gras hat als Speicherkohlenhydrat Fruktan, und das Speicherkohlenhydrat von Luzerne ist Stärke!
Das ist wohl auch der Grund warum Luzerne für EMS-Pferde ungeeignet ist im Gegensatz zu den anderen Rehepferden.

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BeitragVerfasst: 07.01.2011, 20:12 
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Danke für die Info.
Ich würde wenn eh nur meine Opis damit zufüttern, die haben mit Rehe kein Problem.

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BeitragVerfasst: 08.01.2011, 10:53 
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Also das mit dem Weglassen der anderen Komponenten stimmt so nicht. Wir haben erst die Luzerne zugefüttert und jetzt erst vor einigen Monaten, also 2,5 Jahre später, den Hafer weggelassen und trotzdem hat sich der Zustand aller unserer Pferde während den letzten Jahren verbessert. Mit EMS, Rehe usw. haben wir jedoch keine Probleme.

Das mit der eiweißarmen Luzerne konnte ich erst auch nicht so richtig glauben. Bin ja auch nicht so bescheuert :unibrow: , habe dann aber bei einem Lieferanten (dessen Namen ich hier nicht nennen werde) nachgefragt und mir wurde die Auskunft gegeben, dass durch eine Neuansaat ein niedrigerer Eiweißgehalt zustande kommt, da die Pflanze im ersten Jahr noch nicht tief wurzeln kann. Ich finde das schon glaubwürdig. Ist doch bei Gräsern auch so, oder irre ich mich?

Und was mir auch aufgefallen ist, ist das bei biologischen Produkten die Gehalte auch nicht so hoch sind wie bei "normalen" Produkten, die also gedüngt werden. Da gibt es mit Sicherheit auch einen Zusammenhang. :kinn:

(ich liebe irgendwie diese Buttons (Smilies)) :hallo:


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BeitragVerfasst: 08.01.2011, 11:15 
renault19 hat geschrieben:
Und was mir auch aufgefallen ist, ist das bei biologischen Produkten die Gehalte auch nicht so hoch sind wie bei "normalen" Produkten, die also gedüngt werden. Da gibt es mit Sicherheit auch einen Zusammenhang. :kinn:


Das würde ich mal für ein Gerücht halten, denn es werden auch biologisch angebaute Pflanzen gedüngt, ohne Dünger wachsen die nämlich auch nicht. Es werden aber keine synthtisch erzeugten Düngemittel benutzt, sonder es wird mit organischen Stoffen gedüngt. Gängig sind hier z.B. Mist, Hornspäne, Blut-, Knochen- Haarmehle.
Leguminosen z.B. Klee, oder eben auch Luzerne haben die fantastische Eigenschaft das sie mittels kleiner Knöllchenbakterien (an den Wurzeln) mit denen sie in Symbiose leben, in Lage sind aus der im Boden vorhandenen Luft Stickstoff zu gewinnen. Deswegen benötigen Leguminsoen keinen zusätzlichen Stickstoffdünger- alle anderen Pflanzen schon!! Wegen dieser Eigenschaft werden Leguminosen im biologischem Anbau gern auch als Stickdtofflieferanten fur andere Kulturpflanzen benutzt, sei es als Vorfrucht oder sei es das kleingehäckseltes Pfalnzenmaterial als Dünger ausgebracht wird.


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BeitragVerfasst: 08.01.2011, 12:58 
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Beiträge: 25617
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Ganz so einfach ist das wirklich nicht mit dem "Gehalt"
Zum Beispiel kann man durch Düngung viel Masse produzieren allerdings dann ohne besonderen Futterwert.
Dünger heißt also nicht automatisch besseres oder gehaltvolleres Futter, ganz im Gegenteil.
Und es ist unbestreitbar dass die Luzerne wirklich gute und essentielle Eiweißverbindungen liefert, man darf es eben nur nicht pauschalisieren.

Und wenn Du Dich einmal genauer mit Zusammensetzungen und den dazugehörigen Bewerbungen auseinandersetzt werden Dir auch die Haare hochgehen. :mrgreen:

LG Eddi

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BeitragVerfasst: 10.01.2011, 21:41 
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Registriert: 01.01.2011, 14:10
Beiträge: 46
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Hallo,
wir verfüttern Luzerne hauptsächlich an den Zuchtstuten . Da hat sie sich als unschlagbare Futterkomponente bewiesen. Die Stuten geben mehr Milch und lassen selbst nicht so viel Gewicht: Die Fohlen machen sich in der Tat besser. An allen anderen Pferden würde ich sie nicht so einfach füttern. An einen Magengeschwür kranken Pferd haben wir durch die Luzerne wieder schnell gewicht dran bekommen. Ich denke daher das Luzerne schnell dick macht.
LG Susanne


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BeitragVerfasst: 17.01.2011, 11:08 
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Registriert: 01.09.2009, 18:17
Beiträge: 179
Huhu,

wie einige ja wissen, hat mein Pinguin auch immer Probleme mit zu wenig Gewicht.

Seit einiger Zeit füttere ich jetzt auch Luzerne dazu und er sieht diesen Winter viel besser aus. Ob es jetzt an der Luzerne liegt...? Oder an den unmel. Rüschnis und der Reiskleie?

Mich würde mal interessieren, wieviel Eure Pferde davon bekommen? Pinguin bekommt täglich ca. 500gr.

LG


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