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BeitragVerfasst: 25.10.2009, 00:01 
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So ihr Lieben....ich hab mir heut mal Zeit gemacht und mich grad hier durchgelesen...

Sehr schönes Thema...mein Thema....meine Philosophie.... :lol:

Blutbild hin oder her..ob´s nun eine Momentaufnahme ist, oder nicht......einen Mangel können Pferde gewisse Zeit ausgleichen..und sind dann auch nicht wirklich im Blutbild erkennbar.
Aber........wenn man schon nen Mangel erkennt, gerade sowas wie Selen...ist es nicht ratsam, lt. meines TA, dieses durch natürliche Sachen zuzufüttern, weil man , gerade bei Hufrehepferden diese Nahrungsmittel, die viel Selen enthalten solch große Mengen zufüttern müsste, dass es schon wieder ungesund wäre....und davon ist Hafer eines der besten und eines, das am meisten Selen hat.
Als Bonny einen leichten Thyroxin- und Selenmangel hatte, hatte mir mein TA geraten, nicht das Thyroxin zu beachten, und mit Jod zu erhöhen, weil es ein sehr empfindlicher Wert sei, der leicht schwankt und sehr sehr leicht überdosiert würde...und die Schilddrüse dann eben zu viel arbeiten würde.
Ich sollte besser Selen + Vitamin E zufüttern, denn Vitamin E ist der Antreiber des Thyroxin...um Jod zu bilden.
Also gab ich dann für eine dreimonatige Kur ein hochdosiertes Mineralfutter...chemisch hergestellt...von St. Hippolyth.

Nachdem ich mich dann weiter damit beschäftigt hatte, kam ich dann auch zu der Einsicht, dass Selenmangel zwar in unseren Gebieten vorherrscht...aber bis dahin bei unseren Pferden keiner vorhanden war.....nun erklärte ich mir diesen Mangel, dass meine Hafi, bedingt durch die Hufrehe keinen Weidegang mehr hatte.........aber...auch durch die Erkrankung selber eine größere Menge an Selen verbraucht wurde..die Leber musste ja schließlich auch wieder regenerieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 25.10.2009, 00:18 
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Nun aber zurück zu den Mineralstoffen insgesamt und wie ich diese versuche, auf natürliche Weise in einem möglichst optimalen Zustand zu halten...

Bonny hatte, wie ihr ja wisst , im Jahre 2006 drei Mal hintereinander leichte Reheschübe.....die Behandlung(ich rede jetzt nicht von Fütterung und was zu beachten ist...das wissen wir ja eh) erfolgte wie bekannt....erst Medikamente, dann homöopatische Sachen, dann Aspirin für ca. 2 Wochen, das ich dann für weitere 2 wochen durch Weidenrinde ersetzte, mit dem gleichen Wirkstoff.
Ich konnte ja auch im Frühjahr beobachten, dass die Pferde jedesmal die Weidenkätzchen fraßen und ganz wild drauf waren......naja...Weidenrinde hat eben blutvedünnende Wirkung, ist aber weitaus weniger schädlich, für Magen und Darm, weil es seine Wirkung erst nach dem Magen entfaltet, und diesen somit nicht belastet.

Als Bonny dann im Juni den 3. leichten Schub für dieses jahr hatte, hatte ich mittlerweile schon alles, was es an Informationen und Wissenswertes über Natur, Hufrehe, Diabetes, Stoffwechsel und die ganzen Zusammenhänge wie alles abläuft, welches Organ und welche zelle was benötigt um zu funktionieren...auch die ganzen Zusammenspiele gegenseitig...ganz schön kompliziert. Refarate hätte ich halten können. :lol: Ich kam hin bis zu Ionenwirkung und elektrischen Zusammenhängen in den winzigsten Bausteinen der Zelle.
Die Körper der Menschen und Pferd sind kleine Chemielaboratiorien

Dann kam mein TA, und wollte eigentlich meine Hafi versuchen in die Chromstudie der Uni Leipzig zu bekommen. Dazu hätte sie aber in die Klinik zu Voruntersuchungen gemusst, die ich selber hätte bezahlen müssen. Und da riet er mir von dem Kosten-Nutzenfaktor dann doch wieder ab...wollte sich aber weiter erkundigen, wie ich an die Chromhefe kommen könnte...naja...da fing dann meine Suche nach der natürlichen Methode an.

In der Natur suchen sich die Pferde immer die Kräuter und Pflanzen mit Inhaltsstoffen, die sie gerade brauchen ..und auch die Natur lässt immer zu den Zeiten, in denen die Tiere bestimmte Dinge benötigen , einfach rechtzeitig zum Fressen wachsen... Im Frühjahr, wie schon erwähnt...die Weidenrinde, um das Blut zu verdünnen...warum? Das Gras hat gerade wieder angefangen zu wachsen, und wie wir wissen, viel zu viel Fructane für Pferde..und sicher auch für andere Tierarten...naja...also fressen die pferde instinktiv Weidenkätzchen, Rinde, oder Blätter dieser Bäume..sofern sie auch da wachsen, wo sie leben. Genau so denke ich verhält es sich mit Löwenzahn und Brennesseln, die entwässern....okay...Brennesseln fressen sie nun nicht freiwillig, die muss man erst pflücken...aber im späten Sommer gehen sie auch selber an die Pflanzen ...
Auch Hagebutten wachsen rechtzeitig zum Herbst/Winter...die enthalten sehr viel Vitamin C...und Pferde lieben diese Dinger.

Das waren dann meine ersten Überlegungen...und ich fing an zu recherchieren, was Pferde für einen Mineralstoff- und Spurenelementbedarf haben...

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 25.10.2009, 00:35 
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Gut...ich fand auch was...hatte endlos viele Zettelchen rumliegen, mit allen möglichen Werten ...suchte mir dann Kräuter...suchte nach den Mengenangaben.von Mineralstoffen..die meist ja gemittelt sind.

Ziel war eigentlich, dass ich was finde, das einen hohen Chromgehalt hatte, und ich dies statt durch Chromhefe, eben auf ganz natürliche Weise zufüttern kann. Ich kam einfach nicht an diese verflixte Chromhefe..und traute auch nicht , mir welche aus Amerika zu bestellen, weil ich nicht recht wusste, ob und was da untergemischt sein könnte.
Ich fand dann auch welche mit einem hohen Chromgehalt...musste dann den Wert haben, den Pferde überhaupt benötigen..und ungefährlicher war es auf diese Weise sowieso, weil Kräuter eben bei einer zu hohen Menge keinen Schaden anrichten würden, bei einer zu niedrigen Menge keine Wirkung zeigten.
Ich fand dann welche und entschied mich für : Artischockenblätter, Heidelbeerblätter, Bockshornkleesamen.
Die Artischocken waren schon recht teuer und ersetzte ich später durch Hirtentäschelkraut.

Dann kam mir die Idee, dass diese ja auch weitere Heilwirkungen hatten, und nicht nur Chrom III enthielten...sondern auch noch andere Mineralstoffe und Spurenelmente. Ich rechnete wie blöde, nächte- und tagelang...weil Kräuter ihre Wirkstoffmengenangaben meist in mikrogramm haben...ich aber Angaben über Gramm brauchte um abwiegen zu können....So befragte ich meinen Sohn (Physiklaborant) und seine damalige Freundin (Biologielaborant), wie ich das nun am besten mache..mit den Kräutern.
Sie empfahlen mir, mehrere Sorten zu wählen, wenn ich Chrom III in etwa gleicher Menge haben will...da ja die Werte in getrockneten Kräutern auch schwankte, und nicht jedes Stückelchen gleich viel Mengen enthalten würde...und mit einer mischung dann die Gewährleistung der gewünschten Mikromenge Chrom III eher da wäre.

Okay....also suchte ich , weiter, damit ich auch die restlichen Mineralien hatte, die überhaupt einen Bedarf darfstellen...also alles......ich zähl sie jetzt nicht alle auf...Eisen, Calcium, Zink, Kupfer, Vitamin B ...usw.....
Nachdem langsam ein Chaos herrschte mit Zettelchen und Rechnereien....fand ich dann nach Wochen endlich alles zusammen, was ich suchte...
Ein natürliches Mineralfutter, mit allen wichtigen Bestandteilen, die ein Pferd täglich benötigt, in einer Menge, die gerade so am Mindesbedarf lag, nicht zu wenig, nicht zu viel....in Heu ist ja ebenfalls davon enthalten...auch das musste ich mit einkalkulieren.

So hatte ich dann mein MiFu..........Ein Gemisch aus 65 g Kräutern (Hirtentäschelkraut, Bockshornkleesamen, Heidelbeerblätter).........wovon ich jeweils 500 g hatte, und pro Tag 65 g nahm.

dazu kam dann noch 40 g Bierhefe..sowie eine handvoll Fermentgetreide.

Dies fütterte ich dann meiner Hafi über einen Zeitraum von drei Monaten..nach dem letzten Hufreheschub.
Mein TA fand die Idee sehr gut...und wir vereinbarten, danach dann ein Blutbild zu machen. Dass die Werte allesamt nach der Hufrehe im Keller waren, muss ich ja nicht erklären...

Also ließ ich ihn drei Monate später Blut abzapfen....und bewusst erst abends, nachdem ich meine Hafi mit Greenguard von morgens bis abends auf der Weide hatte..........und erhielt dann ein paar Tage später das Ergebnis.
Mein TA hat sich tierisch mit mir mitgefreut..........alle Werte lagen in der Norm...bis auf Thyroxin und Selen...was ich oben schon erwähnt habe.
Er meinte, ich wär auf dem richtigen Weg und solle so weiter machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 25.10.2009, 00:52 
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Danach hab ich nichts mehr weiter dazu gefüttert....ich denke mir, die notwendigen Stoffe waren nun alle vorhanden..und der Körper konnte sich so regeneriert erst mal selber im Gleichgewicht halten....

Dieses Jahr aber....als wir dann im Mai in den Offenstall zogen......war mir schon arg mulmig..bei dem Gedanken, 24 h Weide für mein Pferd zu haben...auch wenn ich ihr den Greenguard anziehen konnte.

So hab ich dann wieder im Mai diesen Jahres meine Kräuter-Mifu-Mischung von Mai bis Juli gefüttert, damit sie unterstützend für die starke Umstellung etwas Hilfe bei der Verwertung des Fructans hatte, mittels dem enthaltenen Chrom III der Kräuter.

Für den Herbst hab ich dann wieder eine Mischung gefüttert, diesmal aber auf den Fellwechsel etwas mehr abgestimmt, mit Seealgenmehl(was ich aber wegen dem hohen Jodgehalt im Seealgenmehl beim nächsten mal durch Spirulina platensis Pulver erstetzen werde) , Bockshornkleesamen, Heidelbeerblätter sowie Scharfgarbenkraut und Bierhefe.

Und ach ja....immer hab ich meinen Kräutermischungen auch einen TL gemahlene Mariendistelsamen zugefügt, für die Leber.

Im Frühjahr hab ich Löwenzahn und Brennesseln gepflückt, im Herbst mir die Hände zerstochen, beim Hagebutten Pflücken...Kiloweise hab ich die heimgeschleppt, und immer ne handvoll den Pferdchen verfüttert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 25.10.2009, 00:58 
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Ich werde auch nicht nach einem festgelegten Zeitschema füttern, sondern diesmal war es hauptsächlich wegen der Umstellung.

Ansonsten denke ich, ist es nicht notwendig, ganzjährig irgendein Mineralfutter zu füttern....schon gar kein fertig industriell hergestelltes, weil diese viel zu hoch dosiert sind...und noch etliche Streckstoffe enthalten...und man die wirklich nur nach einem echten Mangel geben sollte, wenn das Blutbild dies auch anzeigt.

Kräuter könnte man zwar theoretisch ganzjährig füttern, weil die Menge , die ich nun gegeben habe, gerade nur der Minimalbedarf ist.....aber meist wird der eh schon durch Heu und Gras abgedeckt....bloß wenn man zusätzliche Sachen füttert, wie Getreide, Müslis...bringt das wieder den normalen Haushalt ins Ungleichgewicht und muss dann mit was anderem ausgeglichen werden.

Aber wenn man nun ganzjährig Kräuter füttern will...sollte man sie auch jahreszeitlich anpassen.

Im übrigen würde die Spirulina Alge zusammen mit Bierhefe ebenso ein optimal ausgewogenes natürliches Mineralfutter ergeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 25.10.2009, 09:26 
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Danke Doro für Deine tolle Ausführung!

Insgesamt möchte ich einmal betonen, dass es sich hier um eine Diskussion handelt.
Manchmal ist man unwissend und gibt deshalb etwas nicht besonders kluges von sich, manchmal tritt man einem versehentlich auf den Schlips, wir sind halt alles nur Menschen.
Das schöne hier ist, dass da eigentlich nie etwas tiefer gegangen ist, warum auch?
Fettnäpfchen sind halt dazu da um hineinzutreten!

Sinn dieser Unterhaltung ist nicht jemanden zu bekehren oder verurteilen weil wer Industriefutter füttert, Kräuter füttert oder halt gar nix füttert.

Sinn dieses Threads und dieses ganzen Forums ist es zu helfen, auch wenn es manchmal nur Beleuchtungen aus verschiedenen Ecken sind.
Und jeder der schreibt hilft mit.

LG Eddi

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 25.10.2009, 11:33 
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Zitat:
Zusammensetzung:

Ergänzungsfuttermittel aus getrockneter Kräutermischung in Deutscher Arzneibuch Qualität:

Löwenzahn, Artischocke , Birkenblätter, Anis, Heidelbeeren, Eucalyptusblätter, Weidenrinde, Pfefferminze, Kamille, Melisse.

Inhaltsstoffe:Rohasche 8,74 %
Rohprotein 12,6 %
Rohfett 4,8 %
Rohfaser 12,1 %

Natürlich enthalten:Calcium 1,40 %
Phosphor 0,27 %
Natrium 0,23 %
Kalium 1,77 %
Magnesium 0,28 %
Selen 0,039 mg/kg
Vitamin A 4384 i. E./kg
Vitamin E (alpha-Tocopherol) 98 mg/kg
Vitamin E (berechnet als alpha-Tocopherolacetat) 108 mg/kg
Biotin ug/kg 278
Zink 37,2 mg/Kg
Vitamin B1 2,73 mg/kg
Vitamin B2 8,57 mg/Kg
Vitamin B6 25,30 mg/kg
Vitamin B 12 7,50 mg/kg
Fütterungsempfehlung:

6 Wochen täglich 50 g, danach täglich 30 – 40 g

Quelle: http://www.tierheilkundezentrum.de/shop ... -1836.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 26.10.2009, 11:01 
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@Doro
Puh, da muß ich mich erstmal durcharbeiten, finds aber mächtig interessant und "lernenswert".... :daumenhoch:

@all
Ich gehör mittlerweile beim Bub eigentlich ehrlich gesagt auch eher zu denen, die "fertig" zufüttern. Also im Frühjahr + Herbst bekommt er sein Kräutermüsli, wo angeblich das MiFu bereits abgedeckt ist. Im Winter bekommt er Winter Bigs, Hafer und Rüschnis, im Sommer hatte er dieses Jahr das Hoeveler Summer.

Er macht eigentlich einen sehr fitten Eindruck, Haare und Horn wachsen gut, er ist wach und munter. Ok, er hustet. Aber er wird wohl nie vollständig aufhören zu husten, egal, was ich mach. Jetzt im Herbst pflück ich ihm Hagebutten, er bekommt hin und wieder ne Ladung Brennesseln, im Sommer hab ich ihm Wegerich gekocht......aber sonst mach ich nix.....

Außer vermutlich bald einfach mal ein Blutbild........(wink zu Lasse :wink: )




schnulli hat geschrieben:
Vielen Dank für die ganzen Beiträge, aber ich werde mich nun endgültig hier verabschieden.

Ab jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich nicht mehr aktiv beteiligen werden!


Sorry fürs OT und ich wollts ja eigentlich gar nicht schreiben, aber........, Uli, nich schon wieder :weißnich:



Also ich find gut, daß kontrovers diskutiert wird und ich find auch gut, daß endlich wieder manierlich, normal, vernünftig und über der Gürtellinie der Mund aufgemacht wird, wenn man was klarstellen will....... und zwar direkt und offen.

Danke snow.

@Eddi
Da hast Du vollkommen recht - der Thread dient doch zur Diskussion und irgendwas kann man für sich immer rausziehen - ich les das mit großem Interesse und auch wenn ich jetzt nicht direkt mein Fertig MiFu wegschmeisse und Kräuter rupfen geh, so werde ich doch sicher das ganze nochmal lesen, und das eine oder andere für uns rausziehen und versuchen, ob es zu uns paßt.

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seit dem 4.9.2006 im Forum-Boot dabei!

Eine Katze ist nur technisch ein Tier, ansonsten ist sie göttlich.
(Robert Lynd)


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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 26.10.2009, 15:01 
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Beiträge: 8486
Wohnort: nördlichst
Danke Doro, für die Ausführungen, sehr interessant...besonders zum Thema Chrom III!!!

Das steht ja nun in meinem persönlichem Interesse!

Themenwechsel:
Ich persönlich bin immer noch der Meinung "Weniger ist mehr". unsere Pferde bekommen ja "nur" Heu (und außer Ronja + Vanessa die anderen auch Gras und Stroh).
Kurweise geben wir noch Mifu. Ganz ohne haben wir jahrelang gefüttert...jetzt versuche ich einfach übern Fellwechsel in kleiner Dosierung Mifu mitzugeben. Was nun "richtiger" ist. -keine Ahnung. Ich bin auch kein Rechengenie und hab da auch keine große Lust zu (*schäm*). Wenn ich dem Pferd was gebe, muss ich es vorher mitm TA absprechen.

Vit. E habe ich eine Packung der Kapseln kurweise jetzt Samu gegeben...er hat die Dinger aus der Hand gefressen und "geknackt"... Jetzt lasse ich es aber wieder weg.

Bin auch momentan am Überlegen, ob man noch zwischendurch Baumstämme anbieten sollte (für die gesunden Pferdchen...), zumal das ja auch wichtig für die Zähne sein soll. Aber da bin ich noch nicht so weit mit...

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen,
um so zu sein, wie andere mich gerne hätten!Ich bin wie ich bin und verbiege mich nicht nur um anderen zu gefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 26.10.2009, 19:04 
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Wohnort: hh
Doro hat geschrieben:
...

So hatte ich dann mein MiFu..........Ein Gemisch aus 65 g Kräutern (Hirtentäschelkraut, Bockshornkleesamen, Heidelbeerblätter).........wovon ich jeweils 500 g hatte, und pro Tag 65 g nahm.
....


Leider hab ich grad nicht viel Zeit, bin aber darüber gestolpert. Ich habe mir ja damals auch überlegt eher Kräuter zu füttern als Chromhefe zu geben. Allerdings kam bei meinem Vergleich dabei raus, dass ich um die gewünschte Menge Chrom zu füttern, täglich ein knappes kg Heidelbeerblätter hätte geben müssen.

Ich hab das mehrfach selber durch gerechnet und auch von anderen rechnen lassen, weil ich dachte, ich würde ein Rechenfehler machen, aber es kam immer wieder das gleiche raus und so kam für mich die Kräuterfütterung zur Abdeckung des Chrombedarfs bei meinem stoffwechselgestörten Pony nicht in Frage.

Habe ich jetzt damals doch einen Rechenfehler gemacht? Oder gehst du jetzt einfach von einem ganz anderen Bedarf aus? Vergleiche ich Äpfel mit Birnen? Vielleicht magst du ja noch mal was dazu schreiben. Der akute Bedarf von Chrom liegt ja bei EMS Pferden mit Insulinresistenz bei 2000 µg pro 100 kg Gewicht.

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lg, snow

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 01:04 
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Bei deiner Bedarfsrechnung wären das ja 10.000 mikrogramm.

Heidelbeerblätter enthalten pro kg 9,0 Milligramm
Hirtentäschelkraut 8,8 mg
Artischocken 7,2 mg
Bockshornkleesamen 6, 4 mg

Zusammen gemischt ergibt Heidelbeerblätter, Hirtentäschelkraut und Artischockenblätter 125 mg...das wären dann 125.000 Mikrogramm Chrom III, in einem Kilo Kräutergemisch.
Heu enthält durchschnittlich 2 Milligramm pro kg.......also bei 7,5 kg nochmal 1.500 Mikrogramm (die das Pferd sowieso täglich zu sich nahm)

Ich musste also noch 8.500 mikrogramm an Chromgehalt durch Kräuter ersetzen um den Mindestbedarf zu haben.
1 g Kräutergemisch enthält 125 Mikrogramm , 65 g enthalten 8125 Mikrogramm ....so hatte ich dann in etwa 9.625 mikrogramm Chrom III ...Bierhefe und Fermentgetreide haben auch noch einen kleinen Anteil an Chrom...aber diese Werte find ich nicht mehr....und je nach Menge des Heu schwanken die Werte ja auch noch.





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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 08:30 
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Beiträge: 254
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Hallo Doro,

wie kommst Du bei Deiner Berechnung auf 125mg Chrom III/kg?

Heidelbeerblätter enthalten pro kg 9,0 Milligramm
+ Hirtentäschelkraut 8,8 mg
+ Artischocken 7,2 mg
---------------------------------------------

= 25mg =>25.000 Mikrogramm

(+ Bockshornkleesamen 6, 4 mg =31,4mg =>31.400 Mikrogramm)

Und bei 2mg/kg Heu = 2X 7,5 =15mg =15.000Mikrogramm, oder liege ich falsch?

Irgendwie komme ich nicht mit... :?:

(ich gebe aber zu, dass ich die Umrechnung mg/Mikrogramm nicht beherrsche :oops: , trotzdem liegt irgendwo ein Fehler)


:helpa:

LG
Katja

PS: Eine Null entfernt, trotzdem... :?:

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Zuletzt geändert von fanni am 27.10.2009, 08:57, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 08:47 
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So langsam find ich das echt interessant!

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 08:54 
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1 mg = 1000 mikrogramm

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 Betreff des Beitrags: Re: Natürliche Vitaminquellen
BeitragVerfasst: 27.10.2009, 08:55 
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Viell. sollte man hier der Vollständigkeit halber noch Bezugsquellen dazu schreiben?

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