Hallo mit Hafi
Verfasst: 01.06.2022, 11:13
Hallo,
nach 20 Jahren mit meinem Hafi, den ich seit seinen Babytagen kenne, bin ich (Nici) hier gelandet.
Die große Preisfrage ist: hatte er letztens eine (leichtere? ) Rehe oder „nur“ Schmerzen in der Sohle nach dem letzten Hufschmiedtermin.
Mir ist klar, dass mir hier aus der Entfernung niemand eine sichere Antwort auf diese Frage geben kann, aber hier gibt es ja viele Erfahrungen mit diesem Thema.
Ich hole ein bisschen aus: Pferd hustete seit diesem Winter immer mal wieder ( nicht arg, aber doch deutlich in Bewegung zunächst) . Kehlkopfreizung hieß es zuerst. Sputolysin und Hustensaft. Gleichzeitig bzw. kurz zuvor schwitzte das Pferd bei kalter Temperatur im Dezember. Was war nun Ursache von was? Das Schwitzen hat zum Husten geführt oder das Husten zum Schwitzen? Kurz vor demSchwitzen und Husten wurde am Stall erstmals eine neue Fütterungsform ausprobiert. Nicht mehr aufgeschütteltes Heu in den Raufen in 2 Portionen am Morgen und Mittag auf der Koppel und abends Heu in der Box, sondern Rundballen im Netz in den Raufen. Herr Pony fraß natürlich durchgehend…..
Husten wurde besser, aufgrund des Schwitzens Blutbild, ACTH war im Januar bei 19,60 pg/ml- TÄrztin schloss cushing als Ursache aus. Ich solle ihm ne Decke anziehen, damit er nicht geschwitzt im Wind steht.
Er hat echt kurzes, aber dichtes plüschiges Fell.
Das Schwitzen wurde besser, der Husten ging weg, kam wieder, ging , kam - bis er im Frühjahr gelb schnodderte und obstruktiven Husten hatte, keuchend. Wieder Hustenlöser plus equipulmin. Besserung - einige Tage später, leider war ich da im Urlaub, ging es ihm wieder schlecht und er hsitete keuchend. Der TA spritze ihm Cortison und er sollte noch als Pulver ins Futter bekommen. Es war nach ca. 10 Tagen ausgeschlichen und der Husten war noch ok, fing aber danach direkt wieder an, nachdem auch das equipulmin reduziert war.
Dann kam der Hufschmied, leider nach längere Pause als sonst, da der Schmied krank war. Einmal war das Pferd von jemand anderem ausgeschnitten worden, aber auch das war leider schon 10 Wochen her. Machen wir sonst nicht so, aber das waren biischen doofe Umstände. Herr Pferd hatte immer super Hufe, geht barhuf und hatte noch nie Probleme.
Am nächsten Tag holte ich ihn von der Koppel (bzw. Winterkoppel) und er hustete gsnz schlimm, ließ den Kopf hängen. Es ging ihm gar nicht gut. Ich rief also den TA an, der meimte, ich solle ihm noch von dem equisolon geben, falls ich noch welches habe ( es war noch übrig) und ihn dann führen, er käme später.
Als ich ihn dann auf den Weg führen wollte, wollte er nicht laufen. Ich brachte ihn dann in seine Box.
TA stellte später fest, dass er auf Druck in der Sohle resgiert ( er hat es nur vorne getestet) und er habe eine Pulsation. Auf keinen Fall mehr Cortison, Pferd rein,weich stellen, Hife mit crushed Eis kühlen und Finadyne Paste. Nur ganz wenig Heu und Stroh dürfe er fessen. Er sei auch zu dick. Klar, mit der Form der Heufütterung neuerdings …..Das haben wir gemacht.
2 Tage später war die Pulsation deutlich weniger und die Fynadine Paste wurde reduziert auf 400 Kilo und dann noch 5 Tqge gegeben.Gekühlt wurde die ganze Woche. Ich war vorsichtig und habe ihn nur auf weicherem Boden geführt. Es waren ihm nach 2 Tagen dabei nichts mehr anzumerken, nur noch auf den harten Paddockplatten. Der TA meinte, ich solle ihn auf dem Reitplatz bewegen, aber der Boden dort ist so tief, dass alle Pferde dort nicht besonders gut laufen und ich Angst habe, dass ihm das schadet. Außerdem sagte er, erst ab Mitte Junîlangsam anweiden. Wir waren vor 3 Wochen als das war bei ca. 15-20 Minuten angeasen angekommen,was ich immer sehr vorsichtig anfange und mit 5 min am Anfang steigere jeden 2.Tag.
Das ist jetzt 3 Wochen her und Pferd bekommt dosiert von mir nur eingeweichtes Heu. Er hat abgenommen. Jetzt steht der arme Kerl in Box mit angrenzendem Paddock, beides Luxus von der Größe, aber er wirkt traurig, brummelt sofort wenn ich komme und läuft mir hinterher. Beim Spazierengehen merkt man ihm nichts mehr an, auch nicht auf sreinivem Boden, den ich nicht komplett vermeiden kann.
Die Hufe selbst waren nie warm, er stand nicht in Rehestellung.
Würde ein Röntgenbild übrhaupt etwas bringen? Wie mache ich weiter? Für die Figur und die Atemwege wäre Reiten und flottee Fortbewegung gut. Er hustet zwar nicht lehr aufs nasse Heu aber so ganz traue ich dem,Frieden nicht, weil er beim Spazieren häufig abschnaubt. Der TA hielt keine weitere Behandlung für notwendig.
Wenn es eine Rehe ( im Anflug) war, dürfte man dann übrhaupt reiten? Für das Anweiden würde es natürlich auch was anderes erfordern, als wenn es dqs nicht war. Seufz…..
So, jetzt habe ich Euch ganz schön zugetextet, seltsame Vorstellung.Sorry !
nach 20 Jahren mit meinem Hafi, den ich seit seinen Babytagen kenne, bin ich (Nici) hier gelandet.
Die große Preisfrage ist: hatte er letztens eine (leichtere? ) Rehe oder „nur“ Schmerzen in der Sohle nach dem letzten Hufschmiedtermin.
Mir ist klar, dass mir hier aus der Entfernung niemand eine sichere Antwort auf diese Frage geben kann, aber hier gibt es ja viele Erfahrungen mit diesem Thema.
Ich hole ein bisschen aus: Pferd hustete seit diesem Winter immer mal wieder ( nicht arg, aber doch deutlich in Bewegung zunächst) . Kehlkopfreizung hieß es zuerst. Sputolysin und Hustensaft. Gleichzeitig bzw. kurz zuvor schwitzte das Pferd bei kalter Temperatur im Dezember. Was war nun Ursache von was? Das Schwitzen hat zum Husten geführt oder das Husten zum Schwitzen? Kurz vor demSchwitzen und Husten wurde am Stall erstmals eine neue Fütterungsform ausprobiert. Nicht mehr aufgeschütteltes Heu in den Raufen in 2 Portionen am Morgen und Mittag auf der Koppel und abends Heu in der Box, sondern Rundballen im Netz in den Raufen. Herr Pony fraß natürlich durchgehend…..
Husten wurde besser, aufgrund des Schwitzens Blutbild, ACTH war im Januar bei 19,60 pg/ml- TÄrztin schloss cushing als Ursache aus. Ich solle ihm ne Decke anziehen, damit er nicht geschwitzt im Wind steht.
Er hat echt kurzes, aber dichtes plüschiges Fell.
Das Schwitzen wurde besser, der Husten ging weg, kam wieder, ging , kam - bis er im Frühjahr gelb schnodderte und obstruktiven Husten hatte, keuchend. Wieder Hustenlöser plus equipulmin. Besserung - einige Tage später, leider war ich da im Urlaub, ging es ihm wieder schlecht und er hsitete keuchend. Der TA spritze ihm Cortison und er sollte noch als Pulver ins Futter bekommen. Es war nach ca. 10 Tagen ausgeschlichen und der Husten war noch ok, fing aber danach direkt wieder an, nachdem auch das equipulmin reduziert war.
Dann kam der Hufschmied, leider nach längere Pause als sonst, da der Schmied krank war. Einmal war das Pferd von jemand anderem ausgeschnitten worden, aber auch das war leider schon 10 Wochen her. Machen wir sonst nicht so, aber das waren biischen doofe Umstände. Herr Pferd hatte immer super Hufe, geht barhuf und hatte noch nie Probleme.
Am nächsten Tag holte ich ihn von der Koppel (bzw. Winterkoppel) und er hustete gsnz schlimm, ließ den Kopf hängen. Es ging ihm gar nicht gut. Ich rief also den TA an, der meimte, ich solle ihm noch von dem equisolon geben, falls ich noch welches habe ( es war noch übrig) und ihn dann führen, er käme später.
Als ich ihn dann auf den Weg führen wollte, wollte er nicht laufen. Ich brachte ihn dann in seine Box.
TA stellte später fest, dass er auf Druck in der Sohle resgiert ( er hat es nur vorne getestet) und er habe eine Pulsation. Auf keinen Fall mehr Cortison, Pferd rein,weich stellen, Hife mit crushed Eis kühlen und Finadyne Paste. Nur ganz wenig Heu und Stroh dürfe er fessen. Er sei auch zu dick. Klar, mit der Form der Heufütterung neuerdings …..Das haben wir gemacht.
2 Tage später war die Pulsation deutlich weniger und die Fynadine Paste wurde reduziert auf 400 Kilo und dann noch 5 Tqge gegeben.Gekühlt wurde die ganze Woche. Ich war vorsichtig und habe ihn nur auf weicherem Boden geführt. Es waren ihm nach 2 Tagen dabei nichts mehr anzumerken, nur noch auf den harten Paddockplatten. Der TA meinte, ich solle ihn auf dem Reitplatz bewegen, aber der Boden dort ist so tief, dass alle Pferde dort nicht besonders gut laufen und ich Angst habe, dass ihm das schadet. Außerdem sagte er, erst ab Mitte Junîlangsam anweiden. Wir waren vor 3 Wochen als das war bei ca. 15-20 Minuten angeasen angekommen,was ich immer sehr vorsichtig anfange und mit 5 min am Anfang steigere jeden 2.Tag.
Das ist jetzt 3 Wochen her und Pferd bekommt dosiert von mir nur eingeweichtes Heu. Er hat abgenommen. Jetzt steht der arme Kerl in Box mit angrenzendem Paddock, beides Luxus von der Größe, aber er wirkt traurig, brummelt sofort wenn ich komme und läuft mir hinterher. Beim Spazierengehen merkt man ihm nichts mehr an, auch nicht auf sreinivem Boden, den ich nicht komplett vermeiden kann.
Die Hufe selbst waren nie warm, er stand nicht in Rehestellung.
Würde ein Röntgenbild übrhaupt etwas bringen? Wie mache ich weiter? Für die Figur und die Atemwege wäre Reiten und flottee Fortbewegung gut. Er hustet zwar nicht lehr aufs nasse Heu aber so ganz traue ich dem,Frieden nicht, weil er beim Spazieren häufig abschnaubt. Der TA hielt keine weitere Behandlung für notwendig.
Wenn es eine Rehe ( im Anflug) war, dürfte man dann übrhaupt reiten? Für das Anweiden würde es natürlich auch was anderes erfordern, als wenn es dqs nicht war. Seufz…..
So, jetzt habe ich Euch ganz schön zugetextet, seltsame Vorstellung.Sorry !



