Haltungsänderung, allgemeine Hilfe
Verfasst: 20.09.2017, 22:04
Hallo zusammen, ich bin neu in eurem Forum. Ich habe mich schon lange viel mit dem Thema Rehe beschäftigt, allerdings bin ich nun wahrscheinlich selbst betroffen. Leider gibt es überall so viele unterschiedliche und zT gegensätzliche Meinungen, dass ich meine Lage gerne einmal erklären möchte und um Hilfe bitte. Bitte verzeiht, wenn es hier falsch ist.
Ich habe 2 Ponys, einen 9 jährigen Islandwallach und eine 26 jährige kräftige Endmaßmixstute. Der Isi stand bis er 5 war nur in einer Jungpferdherde auf der Wiese, dann kurz auf Paddock mit Wiese stundenweise, ca 6 Monate und nun 24 Stunden Wiese mit 24 Stunden Heu. Die Stute war Schulpferd und stand früher fast ausschließlich in der Box, dann ca 9 Jahre Paddock Offenstall und Wiese und nun auch 24 Stunden Wiese.
Die Wiese ist in einem Naturschutzgebiet, eine sehr große Fläche mit Hängen, Bachlauf, aber ungepflegt, Kleewiese, Obstbäume...
Die Stute hat und hatte noch nie Rehe, sieht allerdings schon nach EMS Pferd aus, hauptsächlich Fettdepot am Hals. Der Kleine ist insgesamt, also anders vereilt dick und hatte nun aktuell wohl ein Hufgeschwür, was in Rehe übergegangen ist. So ganz weiß es der Tierarzt nicht. Zu Beginn (typische Hufgeschwüranzeichen, Stockelahm auf einem Bein, dann wieder gut - alle, Hufbearbeiter, Tierarzt, Leute die häufig Hufgeschwüre an ihren Pferden haben sagten es sei Hufgeschwür und gingen nicht von Rehe aus) wurde vorsorglich ein Reheverband (hinten höher gepolstert) gemacht (Tierärztin war Vertretung), Schmerzmittel gegeben und gewässert. Nach ca einer Woche waren dann beide Beine klamm, es wurde vom Tierarzt weiter sehr hoch dosiert Phenylbutadingens angeordnet. Das habe ich nach ca 4 Tagen beendet, da mir von einer Heilpraktikerin und einer "Rehespezialistin" dringenddazu geraten wurde. Weidenrinde und homöopatische Mittel gegeben, sowie nun auch ReheX, Lauffit und Irgendwas Sorb von CD VET, Hufschuhe mit Spezialeinlagen (Polster, keine Hochstellung) und Horizontaltherapie. Jetzt eine Woche später habe ich nach stetiger Besserung der ersten Tag ohne Lahmheit, auch in der Wendung im Schritt.
Momentan steht das Pony auf einem abgetrennten Stück Wiese komplett ohne Gras (nur Erdboden) mit Heu. Das ist so aber keine Dauerlsung und in dem Stall wo ich stehe wird es wahrscheinlich nicht möglich sein, das "Paddock" zu erweitern.
Ich weiß nicht wie ich vorgehen soll. Natürlich ist das Risiko der Rehe und der Schmerzen nicht tragbar. Andererseits weiß ich nur zu 99% dass es Rehe ist, aber nicht, ob wirklich das Gras der Auslöser war. Das Heu wird eben geliefert, wie kann ich sicher gehen, nur das richtige Heu zu füttern? Die Alternative ist wahrscheinlich im besten Fall Miniminioffenstall oder Box mit Minipaddock, wenn Wiese komplett tabu sein sollte und ich den Stall wechsel. Ich finde zum Verrecken nichts vernünftiges. Da hab ich dann das Problem, das hauptsächlich gestanden wird...
Gibt es eine Möglichkeit 100% herauszufinden, woran es liegt? Kann ich den Stoffwechsel so testen lassen, dass ich merke wo das Problem ist und ist es wirklich nicht möglich anders gegen zu wirken? Ist der EMS Test nun zuverlässig oder nicht? Da gibt es unterschiedliche Stimmen. Auch gibt es Stimmen, wenn ich es richtig verstanden habe zBsp. Nehls, die meinen, dass heutzutage viel zu schnell auf EMS usw geschlossen wird und die Ursachen oft nicht in der Fütterung zu suchen sind.
Habe ich eine Chance, dass die beiden auf Gras stehen bleiben können, zBsp mit angepasster Fütterung durch https://www.dr-maroske.de/ und/oder THP? Ist die Gefahr auf kleinen Paddocks ohne Bewegung (klar bewege ich zusätzlich, aber nicht jeden Tag mehrere Stunden) und Heu nicht genauso gegeben? Dicker oder mindestens genauso dick waren sie auch in den Wintermonaten ohne Wiese im alten Stall.
Ich will wirklich das Beste für meine Pferde und sehe sie im Moment mit ihrem eigenen Tagesablauf ... Natürlich geht die Gesundheit vor. Aber ich möchte nicht ihr halbwegs artgerechtes Leben umsonst aufgeben und es gibt wie gesagt so viele Faktoren, unterschiedliche Stimmen, Rehevorfälle komplett ohne Gras...
Danke schon mal für das Durchhalten bis hier hin!
Ich habe 2 Ponys, einen 9 jährigen Islandwallach und eine 26 jährige kräftige Endmaßmixstute. Der Isi stand bis er 5 war nur in einer Jungpferdherde auf der Wiese, dann kurz auf Paddock mit Wiese stundenweise, ca 6 Monate und nun 24 Stunden Wiese mit 24 Stunden Heu. Die Stute war Schulpferd und stand früher fast ausschließlich in der Box, dann ca 9 Jahre Paddock Offenstall und Wiese und nun auch 24 Stunden Wiese.
Die Wiese ist in einem Naturschutzgebiet, eine sehr große Fläche mit Hängen, Bachlauf, aber ungepflegt, Kleewiese, Obstbäume...
Die Stute hat und hatte noch nie Rehe, sieht allerdings schon nach EMS Pferd aus, hauptsächlich Fettdepot am Hals. Der Kleine ist insgesamt, also anders vereilt dick und hatte nun aktuell wohl ein Hufgeschwür, was in Rehe übergegangen ist. So ganz weiß es der Tierarzt nicht. Zu Beginn (typische Hufgeschwüranzeichen, Stockelahm auf einem Bein, dann wieder gut - alle, Hufbearbeiter, Tierarzt, Leute die häufig Hufgeschwüre an ihren Pferden haben sagten es sei Hufgeschwür und gingen nicht von Rehe aus) wurde vorsorglich ein Reheverband (hinten höher gepolstert) gemacht (Tierärztin war Vertretung), Schmerzmittel gegeben und gewässert. Nach ca einer Woche waren dann beide Beine klamm, es wurde vom Tierarzt weiter sehr hoch dosiert Phenylbutadingens angeordnet. Das habe ich nach ca 4 Tagen beendet, da mir von einer Heilpraktikerin und einer "Rehespezialistin" dringenddazu geraten wurde. Weidenrinde und homöopatische Mittel gegeben, sowie nun auch ReheX, Lauffit und Irgendwas Sorb von CD VET, Hufschuhe mit Spezialeinlagen (Polster, keine Hochstellung) und Horizontaltherapie. Jetzt eine Woche später habe ich nach stetiger Besserung der ersten Tag ohne Lahmheit, auch in der Wendung im Schritt.
Momentan steht das Pony auf einem abgetrennten Stück Wiese komplett ohne Gras (nur Erdboden) mit Heu. Das ist so aber keine Dauerlsung und in dem Stall wo ich stehe wird es wahrscheinlich nicht möglich sein, das "Paddock" zu erweitern.
Ich weiß nicht wie ich vorgehen soll. Natürlich ist das Risiko der Rehe und der Schmerzen nicht tragbar. Andererseits weiß ich nur zu 99% dass es Rehe ist, aber nicht, ob wirklich das Gras der Auslöser war. Das Heu wird eben geliefert, wie kann ich sicher gehen, nur das richtige Heu zu füttern? Die Alternative ist wahrscheinlich im besten Fall Miniminioffenstall oder Box mit Minipaddock, wenn Wiese komplett tabu sein sollte und ich den Stall wechsel. Ich finde zum Verrecken nichts vernünftiges. Da hab ich dann das Problem, das hauptsächlich gestanden wird...
Gibt es eine Möglichkeit 100% herauszufinden, woran es liegt? Kann ich den Stoffwechsel so testen lassen, dass ich merke wo das Problem ist und ist es wirklich nicht möglich anders gegen zu wirken? Ist der EMS Test nun zuverlässig oder nicht? Da gibt es unterschiedliche Stimmen. Auch gibt es Stimmen, wenn ich es richtig verstanden habe zBsp. Nehls, die meinen, dass heutzutage viel zu schnell auf EMS usw geschlossen wird und die Ursachen oft nicht in der Fütterung zu suchen sind.
Habe ich eine Chance, dass die beiden auf Gras stehen bleiben können, zBsp mit angepasster Fütterung durch https://www.dr-maroske.de/ und/oder THP? Ist die Gefahr auf kleinen Paddocks ohne Bewegung (klar bewege ich zusätzlich, aber nicht jeden Tag mehrere Stunden) und Heu nicht genauso gegeben? Dicker oder mindestens genauso dick waren sie auch in den Wintermonaten ohne Wiese im alten Stall.
Ich will wirklich das Beste für meine Pferde und sehe sie im Moment mit ihrem eigenen Tagesablauf ... Natürlich geht die Gesundheit vor. Aber ich möchte nicht ihr halbwegs artgerechtes Leben umsonst aufgeben und es gibt wie gesagt so viele Faktoren, unterschiedliche Stimmen, Rehevorfälle komplett ohne Gras...
Danke schon mal für das Durchhalten bis hier hin!