Guter Platz für Reheshetty gesucht!
Verfasst: 31.05.2016, 14:47
Suche für meinen 10jährigen Miniwallach (80cm) eine geeignete Unterkunft. Er hatte im Herbst/Winter erstmals einen Reheschub. EMS, Cushing ist getestet, negativ. Es scheint, er hat seinen Reheschub "netten" Spaziergängern zu verdanken, die gefüttert haben.
Seit Wochen versuche ich, die Haltung anzupassen. Ich bin Einsteller, habe also nicht komplett freie Hand. Und ich habe noch vier weitere Ponys, denen ich gerecht werden muss. Nach vielen Versuchen, die immer wieder mit Anfängen neuer Reheschübe geendet haben, muss er nun in der Box stehen. Zwei Stunden/Tag darf er mit Maulkorb auf die Magerwiese. Auf dem Paddock bleibt er nicht, sind die anderen auf der Weide, geht er durch den Zaun. Einen festen Zaun kann ich nicht bauen, ist halt nicht mein Hof. Die anderen Ponys müssen nun im Wechsel mit ihm im Stall stehen, weil er sonst durchdreht. Also fahre ich viermal/Tag hin, um Ponys zu wechseln. Das kann ich auf Dauer nicht leisten, zumal ich selber nicht gesund bin und im Juli eine Kur ansteht. Dann ist niemand da, der Ponys hin und her tauscht. Er bekommt täglich MSM und Zimt, nach Bedarf noch Rheumacam.
Ich brauche dringend eine Lösung. Entweder gebe ich ihn an jemanden, der Reheerfahrung hat und selber ein betroffenes Pony, dem er Gesellschaft leisten kann. Bestenfalls komplett grasfrei und mit kleinem Artgenossen. Geholfen wäre mir erstmal auch mit einem Reheplatz über Sommer, damit er mindestens dieses Jahr grasfrei lebt und die Rehe mal richtig ausheilen kann. Da müsste ich mir dann bis zum Winter überlegen, wie ich die Pferde vom Zaun weg kriege, um erneute/weitere Fütterung zu verhindern.
Mein Kleiner ist ein super liebes, sehr sensibles Pony, seit Geburt bei mir. Hängt sehr an seinen Kumpels, ist super verspielt (wenn ihm die Füsse nicht weh tun), immer der Rangniedrigste. Wird schnell hektisch, wenn er überfordert wird. Mir bricht es das Herz, ich will ihn eigentlich nicht hergeben. Aber ich bin auch nicht in der Lage, ihm eine Haltung zu bieten, die weitere Reheschübe verhindert. Und er hat ein schmerzfreies Leben verdient.
Einen anderen Stall für alle fünf werde ich nicht finden. Ich habe drei Jahre gesucht, mit vielen Umzügen, bis ich den jetzigen gefunden habe. Fünf Stück, Wallache und Stute, Minis dabei und das ganze bitte bezahlbar. Mitten im Ruhrgebiet fast unmöglich. Jetzt habe ich einen Stall, wo fast alles passt , aber leider nicht für einen Rehekandidaten. Er wohnt in Dortmund. Weitere Fragen beantworte ich natürlich gerne!
Viele Grüße
Barbara
Seit Wochen versuche ich, die Haltung anzupassen. Ich bin Einsteller, habe also nicht komplett freie Hand. Und ich habe noch vier weitere Ponys, denen ich gerecht werden muss. Nach vielen Versuchen, die immer wieder mit Anfängen neuer Reheschübe geendet haben, muss er nun in der Box stehen. Zwei Stunden/Tag darf er mit Maulkorb auf die Magerwiese. Auf dem Paddock bleibt er nicht, sind die anderen auf der Weide, geht er durch den Zaun. Einen festen Zaun kann ich nicht bauen, ist halt nicht mein Hof. Die anderen Ponys müssen nun im Wechsel mit ihm im Stall stehen, weil er sonst durchdreht. Also fahre ich viermal/Tag hin, um Ponys zu wechseln. Das kann ich auf Dauer nicht leisten, zumal ich selber nicht gesund bin und im Juli eine Kur ansteht. Dann ist niemand da, der Ponys hin und her tauscht. Er bekommt täglich MSM und Zimt, nach Bedarf noch Rheumacam.
Ich brauche dringend eine Lösung. Entweder gebe ich ihn an jemanden, der Reheerfahrung hat und selber ein betroffenes Pony, dem er Gesellschaft leisten kann. Bestenfalls komplett grasfrei und mit kleinem Artgenossen. Geholfen wäre mir erstmal auch mit einem Reheplatz über Sommer, damit er mindestens dieses Jahr grasfrei lebt und die Rehe mal richtig ausheilen kann. Da müsste ich mir dann bis zum Winter überlegen, wie ich die Pferde vom Zaun weg kriege, um erneute/weitere Fütterung zu verhindern.
Mein Kleiner ist ein super liebes, sehr sensibles Pony, seit Geburt bei mir. Hängt sehr an seinen Kumpels, ist super verspielt (wenn ihm die Füsse nicht weh tun), immer der Rangniedrigste. Wird schnell hektisch, wenn er überfordert wird. Mir bricht es das Herz, ich will ihn eigentlich nicht hergeben. Aber ich bin auch nicht in der Lage, ihm eine Haltung zu bieten, die weitere Reheschübe verhindert. Und er hat ein schmerzfreies Leben verdient.
Einen anderen Stall für alle fünf werde ich nicht finden. Ich habe drei Jahre gesucht, mit vielen Umzügen, bis ich den jetzigen gefunden habe. Fünf Stück, Wallache und Stute, Minis dabei und das ganze bitte bezahlbar. Mitten im Ruhrgebiet fast unmöglich. Jetzt habe ich einen Stall, wo fast alles passt , aber leider nicht für einen Rehekandidaten. Er wohnt in Dortmund. Weitere Fragen beantworte ich natürlich gerne!
Viele Grüße
Barbara