Wirklich Cushing?
Verfasst: 26.09.2015, 16:21
Hallo Zusammen,
ich bin neu hier und würde mich seh über eure Meinung zu meinem Pferd freuen.
ich will versuchen das alles so objektiv zu schildern wie möglich, ich hoffe das gelingt mir. In Wirklichkeit bereitet es mir schreckliches Kopfzerbrechen und schlaflose Nächte..
Ich habe über den Gutschein von Boehringer bei meinem Araber (19) den ACTH Wert überprüfen lassen.
Die Probenentnahme war am frühen Abend (18h) und wurde m.M. korrekt verarbeitet. Der Wert lag bei 106 (hier sicherlich ein sehr geringer Wert).
Der TA rät nun zu einer Behandlung mit Pergolid (?). Ich bin nun etwas unsicher ob das sinnvoll/notwendig ist oder nicht.
Hier einige Eckdaten zu Verfassung, Fütterung und Training:
Vor etwa 1 1/2 Jahre beginnend mit zwei kurz aufeinander folgenden Hufgeschüren (hinten beide Hufe). Danach auf Rat des TA Beschlag. Seit dem keine Geschwüre mehr.
Zeitgleich Leistungsabfall und Muskelabbau bei kostantem (angemessenen) Training. Pferd wirkte "depressiv".
Häufige Bindehautentzündingen, Fellprobleme. Selenfütterung (Mittlerweile weiß ich dass es wahrscheinlich nicht die beste Idee war), die eine vorläufige Besserung des Allgemeinzustandes mit sich brachte. Habe den Wert regelmäßig kontrollierern lassen.
Von da an sukksesive Umstellung von Training und Fütterung (Hafer fast vollständig durch Agrobs Aspero erstetzt). Entgiftung über gezielte Kräuterfütterung (Kräuter bekommt er nach wie vor, viel Nierenentlastende).
Dadurch hat sich das Allgemeinbefinden und die Kostitution verbessert, allerdings gibt es immer noch Kleiningkeiten die für sich betrachtet nicht bedenklich sind, aber in der Summe mich verunsichern:
Kostant zu hoher CK Wert (meherere Bluttests im Abstand von 3-6 Monaten) und schlechter werdenendene Eisen/Hämatokrit- bzw. Nierenwerte trotz unterstützender/entlastender Fütterung.
Nachwievor Tendenz zu häufigen Bindehautentzündungen/tränenden Augen
Immer wieder Leistungsabfälle (nicht so stark wie vorher) bzw. sehr langsamer Trainingserfolg
Er wirkt zwar fröhlich aber für einen Araber etwas zu "lethagisch".
Er ist eher wohlgenährt hat aber trotz Training einen Weidebauch und eine "zweite Schulter"
Ich habe verschiedenen Mineralfutter versucht, allerdings nur mit mäßigem Erfolg (Verwertung schlecht?).
Für einen Araber trägt er, bis in den Frühling, einen recht dicken Pelz
Ich bin mir bei all dem einfach nicht sicher ob es einfach das Älterwerden ist oder im Zusammenhang mit einer mögliche Cushing Diagnose steht.
Wie schon erwähnt mache ich regelmäßig Blutuntersuchungen, die Zähne werden regelmäßig kontrolliert und eine Freundin/Stallkollegin ist zufällig Osteopathin, die ihn regelmäßig sieht, und wenn nötig auch behandelt.
Mein Gefühl sagt mir, ich sollte die Behandlung mit geringer Dosierung versuchen. Allerdings kenne ich die möglichen Nebenwirkungen einer unnötigen Behandlung nicht. Vielleicht könnt Ihr mir einen Rat oder eure Erfahrungen mit vielleicht ähnlichen fällen sagen. Bin total verunsichert...
Vielen Dank schon mal!!!
ich bin neu hier und würde mich seh über eure Meinung zu meinem Pferd freuen.
ich will versuchen das alles so objektiv zu schildern wie möglich, ich hoffe das gelingt mir. In Wirklichkeit bereitet es mir schreckliches Kopfzerbrechen und schlaflose Nächte..
Ich habe über den Gutschein von Boehringer bei meinem Araber (19) den ACTH Wert überprüfen lassen.
Die Probenentnahme war am frühen Abend (18h) und wurde m.M. korrekt verarbeitet. Der Wert lag bei 106 (hier sicherlich ein sehr geringer Wert).
Der TA rät nun zu einer Behandlung mit Pergolid (?). Ich bin nun etwas unsicher ob das sinnvoll/notwendig ist oder nicht.
Hier einige Eckdaten zu Verfassung, Fütterung und Training:
Vor etwa 1 1/2 Jahre beginnend mit zwei kurz aufeinander folgenden Hufgeschüren (hinten beide Hufe). Danach auf Rat des TA Beschlag. Seit dem keine Geschwüre mehr.
Zeitgleich Leistungsabfall und Muskelabbau bei kostantem (angemessenen) Training. Pferd wirkte "depressiv".
Häufige Bindehautentzündingen, Fellprobleme. Selenfütterung (Mittlerweile weiß ich dass es wahrscheinlich nicht die beste Idee war), die eine vorläufige Besserung des Allgemeinzustandes mit sich brachte. Habe den Wert regelmäßig kontrollierern lassen.
Von da an sukksesive Umstellung von Training und Fütterung (Hafer fast vollständig durch Agrobs Aspero erstetzt). Entgiftung über gezielte Kräuterfütterung (Kräuter bekommt er nach wie vor, viel Nierenentlastende).
Dadurch hat sich das Allgemeinbefinden und die Kostitution verbessert, allerdings gibt es immer noch Kleiningkeiten die für sich betrachtet nicht bedenklich sind, aber in der Summe mich verunsichern:
Kostant zu hoher CK Wert (meherere Bluttests im Abstand von 3-6 Monaten) und schlechter werdenendene Eisen/Hämatokrit- bzw. Nierenwerte trotz unterstützender/entlastender Fütterung.
Nachwievor Tendenz zu häufigen Bindehautentzündungen/tränenden Augen
Immer wieder Leistungsabfälle (nicht so stark wie vorher) bzw. sehr langsamer Trainingserfolg
Er wirkt zwar fröhlich aber für einen Araber etwas zu "lethagisch".
Er ist eher wohlgenährt hat aber trotz Training einen Weidebauch und eine "zweite Schulter"
Ich habe verschiedenen Mineralfutter versucht, allerdings nur mit mäßigem Erfolg (Verwertung schlecht?).
Für einen Araber trägt er, bis in den Frühling, einen recht dicken Pelz
Ich bin mir bei all dem einfach nicht sicher ob es einfach das Älterwerden ist oder im Zusammenhang mit einer mögliche Cushing Diagnose steht.
Wie schon erwähnt mache ich regelmäßig Blutuntersuchungen, die Zähne werden regelmäßig kontrolliert und eine Freundin/Stallkollegin ist zufällig Osteopathin, die ihn regelmäßig sieht, und wenn nötig auch behandelt.
Mein Gefühl sagt mir, ich sollte die Behandlung mit geringer Dosierung versuchen. Allerdings kenne ich die möglichen Nebenwirkungen einer unnötigen Behandlung nicht. Vielleicht könnt Ihr mir einen Rat oder eure Erfahrungen mit vielleicht ähnlichen fällen sagen. Bin total verunsichert...
Vielen Dank schon mal!!!